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Fragmente (Plagiat, gesichtet)

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Fragmente (Plagiat, ungesichtet)

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Fragmente (Verdächtig / Keine Wertung)

38 Fragmente

[1.] Analyse:Wl/Fragment 033 03 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 14:07 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 14:07 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Geschichte der Automaten 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: li.Sp. 3-17, 18-30, 32-37 - re.Sp. 1-3
Quelle: Wikipedia Geschichte der Automaten 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Die Geschichte der Automaten beginnt in der Antike. Neben zahlreichen Mythen und Legenden finden sich hier auch die ersten historisch belegten echten Automaten. Schon in der griechischen Mythologie gibt es eine Menge künstlicher Vögel, gehender und sprechender Statuen und künstlicher Diener. Homer berichtet in seiner Ilias, dass Hephaistos, der Gott des Handwerks, selbstfahrende Fahrzeuge und sogar künstliche Dienerinnen, die intelligent waren und Handwerke erlernten, angefertigt hatte. Es gibt viele Berichte von Historikern des antiken Griechenlands und antiken Roms mit ausführlichen Beschreibungen von selbstgehenden Mechanismen und Androiden. Ähnliche Erzählungen sind aus anderen frühen Kulturen bekannt, besonders aus China. Dabei kann natürlich nur schwer zwischen Mythos und Wahrheit unterschieden werden.

Einen ersten Höhepunkt gab es im antiken Alexandria. In Alexandria forschten und lehrten hochrangige Naturphilosophen, die als Alexandrinische Schule bezeichnet werden. Zu ihnen gehörten z. B. Heron, Pythagoras und Euklid, aber auch Archimedes muss dazu gerechnet werden, obwohl er in Syrakus wirkte, das aber zum Kulturkreis von Alexandria gehörte. Die alexandrinischen Erfinder waren Meister in der Kombination der sogenannten „einfachen Maschinen“ wie Schrauben, Keile, Hebel usw. zur Ausführung komplizierter Bewegungen und in der Kombination von Wasser, Vakuum und Luftdruck als deren Antriebskraft. Heron von Alexandria erklärte z. B. in seinem Werk Automata Tempeltüren, die sich automatisch wie von Geisterhand öffneten. Durch die Hitze eines heiligen Feuers verdampfte das Wasser in einem Gegengewicht und die Türen öffneten sich. Außerdem entwickelte er Musikmaschinen und automatische Theater mit erstaunlichen Effekten. Es gibt von ihm und anderen eine unerschöpfliche Menge von Vorschlägen für Vögel, die mit den Flügeln schlagen und zwitschern, für ganze Serien von Zaubergefäßen mit intermittierendem Ausfluss oder Automaten, denen einmal Wasser und dann wieder Wein entfließt oder die nach Einwurf eines Geldstückes eine bestimmte Menge Weihwasser abgeben.

Die Geschichte der Automaten beginnt in der Antike. Neben zahlreichen Mythen und Legenden finden sich hier auch die ersten historisch belegten echten Automaten. [...]

Antike

Mythologische Automaten

Schon in der griechischen Mythologie gibt es eine Menge künstlicher Vögel, gehender und sprechender Statuen und künstlicher Diener. Homer berichtet in seiner Ilias, dass Hephaistos, der Gott des Handwerks, selbstfahrende Fahrzeuge und sogar künstliche Dienerinnen, die intelligent waren und Handwerke erlernten, angefertigt hatte. Es gibt viele Berichte von Historikern des antiken Griechenlands und antiken Roms mit ausführlichen Beschreibungen von selbstfahrenden und selbstgehenden Mechanismen und Androiden. Ähnliche Erzählungen sind aus anderen frühen Kulturen bekannt, besonders aus China. Dabei kann natürlich nur schwer zwischen Mythos und Wahrheit unterschieden werden.

Antikes Griechenland – die Alexandrinische Schule

In Alexandria forschten und lehrten hochrangige Naturphilosophen die als Alexandrinische Schule bezeichnet werden. Zu ihnen gehören z. B. Heron, Pythagoras und Euklid, aber auch Archimedes muss dazu gerechnet werden, obwohl er in Syrakus wirkte, das aber zum Kulturkreis Alexandria gehörte.

Die alexandrinischen Erfinder waren Meister in der Kombination der sogenannten „einfachen Maschinen“ wie Schraube, Keil, Hebel usw. zur Ausführung komplizierter Bewegungen und in der Kombination von Wasser, Vakuum und Luftdruck als deren Antriebskraft. Heron von Alexandria erklärt z. B. in seinem Werk Automata Tempeltüren, die sich automatisch wie von Geisterhand öffnen, und neben Musikmaschinen entwickelte er auch automatische Theater mit erstaunlichen Effekten.

Es gibt von ihm und anderen eine unerschöpfliche Menge von Vorschlägen für Vögel, die mit den Flügeln schlagen und zwitschern, für ganze Serien von Zaubergefäßen mit intermittierendem Ausfluss oder Automaten, denen einmal Wasser und dann wieder Wein entfließt oder die nach Einwurf eines Geldstückes eine bestimmte Menge Weihwasser abgeben.

Anmerkungen
Sichter

[2.] Analyse:Wl/Fragment 034 04 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 15:33 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 15:33 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Jacques de Vaucanson 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: re.Sp. 4-10, 24-30, 38-43, 51-53
Quelle: Wikipedia Jacques de Vaucanson 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Vaucanson wurde am 24. Februar 1709 als Sohn eines Handschuhmachers in Grenoble geboren. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und wollte in seiner Jugend Uhrmacher werden. Nach dem Besuch eines Jesuitenkollegs trug er sich mit dem Gedanken, dem Minimi-Orden in Lyon beizutreten, entschied sich dann aber doch für eine Laufbahn als Ingenieur. [...]

Im Jahre 1737 baute er einen mechanischen Flötenspieler, der ein Repertoire von zwölf Liedern hatte und auf einer mechanischen Stiftwalze mit zwei Bewegungsrichtungen basierte. Dabei bewegte er sich in der üblichen Drehung und konnte zusätzliche Bewegungen zur Seite vollführen, die durch ein Schneckengetriebe bewirkt wurden. Über der Walze lagen mehrere Stiftreihen. [...] Im Jahre 1738 stellte er ihn der französischen Akademie der Wissenschaften vor. [...] Vaucansons Traum war es, einen möglichst akkurat funktionierenden künstlichen Menschen zu erschaffen.

Als sein Meisterwerk gilt jedoch seine automatische Ente von 1738. Sie bestand aus mehr als 400 beweglichen Einzelteilen, konnte mit den Flügeln flattern, schnattern und Wasser trinken. Sie hatte sogar einen künstlichen Verdauungsapparat: [...] Vaucanson schuf mit dem Darm seiner Ente zudem den wohl ersten biegsamen Gummischlauch (Abb. 2.2).

Jacques de Vaucanson (* 24. Februar 1709 in Grenoble; † 21. November 1782 in Paris) war ein französischer Ingenieur und Erfinder.

Werdegang

Jacques de Vaucanson (die Partikel "de" wurde erst später von der Académie des Sciences hinzugefügt) wuchs in ärmlichen Verhältnissen als Sohn eines Handschuhmachers auf und wollte in seiner Jugend Uhrmacher werden. Er besuchte ein Jesuitenkolleg und trug sich mit dem Gedanken, dem Minimi-Orden in Lyon beizutreten, entschied sich dann aber doch für eine Laufbahn als Ingenieur.

[...]

Leistungen

Vaucanson wurde berühmt als Konstrukteur von Automaten. 1737 baute er einen mechanischen Flötenspieler, der ein Repertoire von zwölf Liedern hatte und auf einer mechanischen Stiftwalze mit zwei Bewegungsrichtungen basierte. Dabei bewegte sie sich in der üblichen Drehung und konnte zusätzliche Bewegungen zur Seite vollführen, die durch ein Schneckengetriebe bewirkt wurden. Über der Walze lagen mehrere Stiftreihen.[3] 1738 stellte er ihn der französischen Akademie der Wissenschaften vor. Vaucansons Traum war es, einen möglichst akkurat funktionierenden künstlichen Menschen zu erschaffen.

Als sein Meisterwerk gilt jedoch seine mechanische Ente. Sie bestand aus mehr als 400 beweglichen Einzelteilen, konnte mit den Flügeln flattern, schnattern und Wasser trinken. Sie hatte sogar einen künstlichen Verdauungsapparat: Körner, die von ihr aufgepickt wurden, „verdaute“ sie in einer chemischen Reaktion in einem künstlichen Darm und schied sie daraufhin in naturgetreuer Konsistenz aus. Vaucanson schuf mit dem Darm seiner Ente zudem den wohl ersten biegsamen Gummischlauch.

Anmerkungen
Sichter

[3.] Analyse:Wl/Fragment 034 15 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 14:38 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 14:38 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Geschichte der Automaten 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: li.Sp. 15-24 - re.Sp. 1-4, 10-25, 30-38
Quelle: Wikipedia Geschichte der Automaten 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Hans Schlottheim (1545–1625) stellte wahrscheinlich um 1585 das berühmte Schiff Karls V. her. Das Schiff hatte Räder und bewegte sich auf einer sich dahinschlängelnden Bahn vorwärts. Eine Orgel spielte, auf der Brücke erhoben Trompeter ihre Instrumente, Trommeln wurden geschlagen und in regelmäßigen Abständen donnerten Kanonen. Am Bug wurden durch Matrosen Segel gesetzt. Andere Matrosen vollführten einen Kontrollgang über das Schiff. Am Heck saß der Kaiser selbst auf einem Thron mit einem Baldachin. Er konnte sein Zepter senken und seinen Kopf wenden, während Würdenträger sich um ihn herum verbeugten.

Einer der Höhepunkte wurde mit den Konstruktionen von Jacques de Vaucanson erreicht. [...] Vaucanson kam im Jahre 1735 von Grenoble nach Paris. Zunächst begann er mit einem Studium der Anatomie. Über das Bestreben, quasi bewegte dreidimensionale Anatomiemodelle (anatomie mouvante – bewegte Anatomie) zu bauen, kam er zu der Konstruktion von Automaten. [...] Im Jahre 1746 wurde Vaucanson Mitglied der Académie des Sciences, was ihm die Erhebung in den französischen Adelsstand einbrachte. Er starb am 21. November 1782 in Paris.

Im Jahre 1737 baute er einen mechanischen Flötenspieler, [...] Er hatte zwar Lippen, Mund und Zunge, war aber kein der Wirklichkeit entsprechendes anatomisches Modell, sondern ein Automat, der mit Uhrwerken und Blasebälgen betrieben wurde. Im Jahre 1738 stellte er ihn der französischen Akademie der Wissenschaften vor. Der Flötenspieler verursachte großes Aufsehen und spornte ihn an, einen weiteren Automaten zu bauen, einen Schäfer, der Flöte spielte und sich gleichzeitig auf einem Tambourin begleitete.

Hans Schlottheim (1545–1625) z. B. stellte wahrscheinlich um 1585 das berühmte Schiff Karls V. her. Das Schiff hat Räder und bewegt sich, wenn es ausgelöst wird, auf einer sich dahinschlängelnden Bahn vorwärts. Eine Orgel spielt, auf der Brücke erheben Trompeter ihre Instrumente, Trommeln und Zimbeln werden geschlagen, in regelmäßigen Abständen donnern Kanonen. Am Bug hissen Matrosen Segel, während andere einen Kontrollgang über das Schiff machen. Am Heck sitzt der Kaiser selbst auf einem Baldachin-Thron, senkt sein Zepter und wendet seinen Kopf, während Würdenträger sich um ihn herum verbeugen.[7] (S. 40)

[...]

Die Automaten von Vaucanson

Erst mit den Konstruktionen von Jacques de Vaucanson (1709–1782) wird ein Höhepunkt in der Geschichte des Baus von echten Automaten erreicht.

1735 kam er von Grenoble nach Paris um sich mit Automaten zu beschäftigen, die zu der Zeit groß in Mode waren. Zunächst begann er aber mit einem Studium der Anatomie. Er wollte nämlich quasi bewegte dreidimensionale Anatomiemodelle (anatomie mouvante – bewegte Anatomie) bauen. [...]

Nach viel sorgfältiger Arbeit und einigen Fehlschlägen baute er einen lebensgroßen, flötenspielenden Schäfer. Er hatte zwar Lippen, Mund und Zunge, war aber kein der Wirklichkeit entsprechendes anatomisches Modell, sondern ein Automat, der mit Uhrwerken und Blasebälgen betrieben wurde. Der Flötenspieler verursachte dennoch großes Aufsehen, als er 1738 vorgestellt wurde und spornte ihn an, einen weiteren Automaten zu bauen, einen Schäfer, der Flöte spielte und sich gleichzeitig auf einem Tambourin begleitete.[2]

[...]

Vaucanson wurde durch die Ausstellung seiner Automaten reich, er wurde aber auch hoch angesehenes Mitglied der Académie des Sciences.


2. Sigvard Strandh: Die Maschine. Geschichte – Elemente – Funktion. Weltbild Verlag, Augsburg 1992

7. André Soriano (Hr.): Mechanische Spielfiguren aus vergangenen Zeiten. Sauret, Paris(?)1985

Anmerkungen
Sichter

[4.] Analyse:Wl/Fragment 035 01 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 15:43 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 15:01 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Geschichte der Automaten 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: li.Sp. 1-32 - re.Sp. 1-16
Quelle: Wikipedia Geschichte der Automaten 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Vaucanson wurde durch die Ausstellung seiner Automaten reich und gleichzeitig ein hoch angesehenes Mitglied der Académie des Sciences. Die Enzyklopädisten feierten Vaucanson, weil durch ihn das menschliche Genie quasi Leben nachahmen konnte. Voltaire sagte von ihm: Der kühne Vaucanson, Gegner von Prometheus, schien, die Natur nachahmend, das Feuer des Himmels zu nehmen, um die Körper zu beleben. Von Vaucansons Automaten ist jedoch leider kein einziges Original erhalten geblieben.

Parallel zu den überwiegend humanoiden Automaten (oder auch Tierautomaten) hatten sich schon lange Musikautomaten in Form von selbstspielenden Musikinstrumenten entwickelt. Antrieb für die Entwicklung selbstspielender Musikinstrumente war dabei weniger die Lust an der Erfindung und der technischen Faszination als das Bedürfnis nach Musik. Die ältesten noch erhaltenen mechanischen Musikinstrumente sind die Glockenspiele in den Monumentaluhren des späten Mittelalters. In der Renaissance schufen Kunsthandwerker in Augsburg wertvolle Musikautomaten und selbstspielende Spinette, die über Stiftwalzen gesteuert wurden.

Im 18. Jahrhundert entstand die Flötenuhr, für die Haydn, Mozart und Beethoven Originalkompositionen schufen. Die Ansprüche an die technischen und musikalischen Möglichkeiten selbstspielender Instrumente stiegen ständig, und zu Beginn des 19. Jahrhunderts konstruierten sog. „Musikmaschinisten“ wie Johann Nepomuk Mälzel ganze selbstspielende Orchester, die „Orchestrien“.

Um die gleiche Zeit entstanden in der Schweiz die Spieldosen, bei denen die Stifte einer sich drehenden Messingwalze die Zähne eines Tonkamms anrissen und zum Klingen brachten. Im Zuge der Industrialisierung wurde es später möglich, preisgünstige und somit für jedermann erschwingliche Geräte herzustellen. Die über gelochte Pappscheiben gesteuerten Drehinstrumente „Ariston“ und „Herophon“ wurden zu Hunderttausenden verkauft. Sie wurden um 1890 von den Plattenspieldosen abgelöst, deren bekannteste Fabrikate „Polyphon“, „Symphonion“ und „Kalliope“ waren.

Mit der Einführung der Pneumatik gegen Ende des 19. Jahrhunderts gelang es erstmals, selbstspielende Klaviere herzustellen, die eine befriedigende dynamische Abstufung erlaubten. Die über Pedale betriebenen „Phonolas“ und „Pianolas“ gehörten zu jeder gutbürgerlichen Einrichtung.

Für Gasthäuser und Tanzsäle wurden elektrische Klaviere und riesige pneumatische Orchestrien gebaut, und eine als achtes Weltwunder gepriesene selbstspielende Geige begeisterte die Musikliebhaber. Die um 1700 entstandene Handdrehorgel wurde zur klangstarken Karussell- und Tanzorgel weiterentwickelt.

Vaucanson wurde durch die Ausstellung seiner Automaten reich, er wurde aber auch hoch angesehenes Mitglied der Académie des Sciences. Die Enzyklopädisten feierten Vaucanson, weil durch ihn das menschliche Genie quasi Leben nachahmen konnte. Voltaire sagt von ihm: „Der kühne Vaucanson, Gegner von Prometheus, schien, die Natur nachahmend, das Feuer des Himmels zu nehmen, um die Körper zu beleben.“ [7] (S. 41)

[...]

Geschichte der übrigen Automatentypen

Parallelgeschichte: Musikautomaten

Parallel zu den oben beschriebenen überwiegend humanoiden Automaten (oder auch Tierautomaten) hatten sich schon lange Musikautomaten in Form von selbstspielenden Musikinstrumenten entwickelt. Antrieb für die Entwicklung selbstspielender Musikinstrumente war dabei weniger die Lust an der Erfindung als das Bedürfnis nach Musik.

Die ältesten noch erhaltenen mechanischen Musikinstrumente sind die Glockenspiele in den Monumentaluhren des späten Mittelalters. In der Renaissance schufen Kunsthandwerker in Augsburg wertvolle Musikautomaten und selbstspielende Spinette, die über Stiftwalzen gesteuert wurden.

Im 18. Jahrhundert entstand die Flötenuhr, für die Haydn, Mozart und Beethoven Originalkompositionen schufen. Die Ansprüche an die technischen und musikalischen Möglichkeiten selbstspielender Instrumente stiegen ständig, und zu Beginn des 19. Jahrhunderts konstruierten sog. „Musikmaschinisten“ wie Johann Nepomuk Mälzel ganze selbstspielende Orchester, die „Orchestrien“.

Um die gleiche Zeit entstanden in der Schweiz die Spieldosen, bei denen die Stifte einer sich drehenden Messingwalze die Zähne eines Tonkamms anrissen und zum Klingen brachten. Im Zuge der Industrialisierung wurde es später möglich, preisgünstige und somit für jedermann erschwingliche Geräte herzustellen: Die über gelochte Pappscheiben gesteuerten Drehinstrumente „Ariston“ und „Herophon“ wurden zu Hunderttausenden verkauft. Sie wurden um 1890 von den Plattenspieldosen abgelöst, deren bekannteste Fabrikate „Polyphon“, „Symphonion“ und „Kalliope“ waren.

Mit der Einführung der Pneumatik gegen Ende des 19. Jahrhunderts gelang es erstmals, selbstspielende Klaviere herzustellen, die eine befriedigende dynamische Abstufung erlaubten. Die über Pedale betriebenen „Phonolas“ und „Pianolas“ gehörten zu jeder gutbürgerlichen Einrichtung.

Für Gasthäuser und Tanzsäle wurden elektrische Klaviere und riesige pneumatische Orchestrien gebaut, und eine als achtes Weltwunder gepriesene selbstspielende Geige begeisterte die Musikliebhaber. Die um 1700 entstandene Handdrehorgel wurde zur klangstarken Karussell- und Tanzorgel weiterentwickelt.

[...]

Kein Original von Vaucansons Automaten ist erhalten geblieben.


7. André Soriano (Hr.): Mechanische Spielfiguren aus vergangenen Zeiten. Sauret, Paris(?)1985

Anmerkungen

Nahezu identischer Übereinstimmungsgrad im unteren Teil (ab "Die ältesten noch erhaltenen [...]") auch mit dem Wikipedia-Artikel "Mechanischer Musikautomat".

Sichter

[5.] Analyse:Wl/Fragment 038 29 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 15:59 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 15:59 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Wolfgang von Kempelen 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: li.Sp. 29-37 - re.Sp. 1-19
Quelle: Wikipedia Wolfgang von Kempelen 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Johann Wolfgang Ritter von Kempelen de Pázmánd wurde am 23. Januar 1734 in der königlichen Freistadt Pressburg (dem heutigen Bratislava) als siebtes Kind des Hofkammerrats Engelbrecht von Kempelen und seiner Frau Anna Theresia von Raßloff geboren.

Im Jahre 1765 wurde er Beauftragter für das Salzwesen und Siedlungswesen im Banat, 1766 Beauftragter für die Sicherheit der Salzminen in Ungarn und 1767 Beauftragter für die Wiederbesiedlung des Banats. In letzterer Funktion hatte er wesentlichen Anteil daran, die Besiedlung und Infrastruktur des durch Kriegszerstörungen und Naturkatastrophen verwüsteten Banats zu organisieren. Er war verantwortlich für die Ansiedlung von rund 37.000 Familien, beteiligte sich am Entwurf geeigneter Wohngebäude für die Siedler, führte den Anbau von Flachs ein und errichtete eine Seidenfabrik. In der Umgebung von Timişoara (Temeswar) ließ er Sümpfe trocken legen, Straßen wiederherstellen und Schulen bauen, außerdem führte er eine Schulpflicht ein.

In Anerkennung dieser Tätigkeit stattete die Kaiserin ihn 1771 mit einer jährlichen Leibrente von 1000 Gulden aus. Im Jahre 1786 wurde er zum Hofrat bei der vereinigten siebenbürgisch-ungarischen Hofkanzlei ernannt. Im Jahre 1789 ging er mit dem Titel eines Ritters des Heiligen Römischen Reiches und einer Jahresrente von 5000 Gulden in den Ruhestand. Kurz vor seinem Tod wurde ihm diese Rente allerdings von Joseph II. wieder entzogen. Er starb am 26. März 1804 in Wien.

Wolfgang von Kempelen (ungarisch Kempelen Farkas, slowakisch Ján Vlk Kempelen (* 23. Januar 1734 in Pressburg; † 26. März 1804 in der Alservorstadt, heute Wien) war ein Erfinder, Architekt und Staatsbeamter im Königreich Ungarn bzw. in der Habsburgermonarchie.

Biografie

Wolfgang von Kempelen stammte aus einer angesehenen deutschsprachigen Familie vermutlich irischer Herkunft und war der jüngste Sohn des Hofkammerrats Engelbrecht von Kemp(e)len und Bruder des Generalmajors Johann Nepomuk von Kempelen, mit dem er in biografischer Hinsicht häufig verwechselt bzw. mit ihm gleichgesetzt wird. [...]

[...]

1765 wurde er Beauftragter für das Salzwesen und Siedlungswesen im Banat, 1766 Beauftragter für die Sicherheit der Salzminen in Ungarn und 1767 Beauftragter für die Wiederbesiedlung des Banat.

In letzterer Funktion hatte er wesentlichen Anteil daran, die Besiedlung und Infrastruktur des durch Kriegszerstörungen und Naturkatastrophen verwüsteten Banat zu organisieren. Er war verantwortlich für die Ansiedlung von rund 37.000 Familien, beteiligte sich am Entwurf geeigneter Wohngebäude für die Siedler, führte den Anbau von Flachs ein und errichtete eine Seidenfabrik. In der Umgebung von Timișoara (Temeswar) ließ er Sümpfe trocken legen, Straßen wiederherstellen und Schulen bauen, außerdem führte er eine Schulpflicht ein. In Anerkennung dieser Tätigkeit stattete die Kaiserin ihn 1771 mit einer jährlichen Leibrente von 1000 Gulden aus, die später durch ihren Sohn Joseph II. im Rahmen der allgemeinen Aufhebung von Vergünstigungen der Beamten wieder eingezogen wurde.

[...]

1786 wurde er zum Hofrat bei der vereinigten siebenbürgisch-ungarischen Hofkanzlei ernannt. 1798 ging er unter Beibehaltung seiner vollen Bezüge von 5000 Gulden in den Ruhestand.

Anmerkungen
Sichter

[6.] Analyse:Wl/Fragment 039 24 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 15:08 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 15:08 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Geschichte der Automaten 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: re.Sp. 24-26
Quelle: Wikipedia Geschichte der Automaten 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Bereits Vaucanson konstruierte im Jahre 1745 einen mechanischen Webstuhl für gemusterte Stoffe, dessen Steuerung nach demselben Prinzip funktioniert wie die seines Flötenspielers, d. h. er benutzte eine umlaufende Blechwalze mit Lochkombinationen als „Programmspeicher“. Vaucanson konstruiert nun einen mechanischen Webstuhl für gemusterte Stoffe, dessen Steuerung nach demselben Prinzip funktioniert wie die seines Flötenspielers.
Anmerkungen
Sichter

[7.] Analyse:Wl/Fragment 042 01 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 16:11 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 16:11 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia DEHOMAG 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: re.Sp. 1-10
Quelle: Wikipedia DEHOMAG 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Im Jahre 1922 hatte die Firma infolge der Inflation Lizenzschulden von 450 Mrd. Reichsmark, was 104.000 Dollar entsprach. Es folgte eine 90 %ige Übernahme durch die Computing Tabulating Recording Corporation, deren Vorstandsvorsitzender Thomas J. Watson war. Die Computing Tabulating Recording Corporation ging im Sommer 1911 als Nachfolgegesellschaft aus der Tabulating Machine Company hervor und firmiert seit Februar 1924 unter International Business Machines Corporation (IBM). Übernahme durch IBM

1922 hatte die Firma infolge der Inflation Lizenzschulden von 450 Milliarden Reichsmark, was 104.000 Dollar entsprach. Es folgte eine 90-prozentige Übernahme durch die Computing Tabulating Recording Corporation, deren Vorstandsvorsitzender Thomas J. Watson war. Die Computing Tabulating Recording Corporation ging im Sommer 1911 als Nachfolgegesellschaft aus der Tabulating Machine Company hervor und firmiert seit Februar 1924 unter International Business Machines Corporation (IBM).

Anmerkungen
Sichter

[8.] Analyse:Wl/Fragment 049 23 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 17:28 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 17:26 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Heron von Alexandria 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: re.Sp. 23-34
Quelle: Wikipedia Heron von Alexandria 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Heron lebte vermutlich im 1. Jahrhundert und lehrte am Museion von Alexandria, das berühmt für seine Bibliothek war. Bekannt sind vor allem seine Ausführungen zu automatischen, teilweise sogar schon programmierbaren Geräten und der Ausnutzung von Wasser, Luft und Hitze als treibende Kraft. In seinem Werk Automata (Buch der Maschinen) erklärt er die Anfertigung und Benutzung seiner erstaunlichen Kreationen. Als Automat Nr. 73 etwa sind Tempeltüren beschrieben, die sich automatisch öffnen sollten, wenn auf einem Altar ein Feuer entzündet wurde.

Neben Musikmaschinen entwickelte er sogar automatische Theater mit für die damalige Zeit sensationellen Spezialeffek[ten.]

Leben und Werk

Heron lebte vermutlich im 1. Jahrhundert und lehrte am Museion von Alexandria, das berühmt für seine Bibliothek war. [...] Bekannt sind vor allem seine Ausführungen zu automatischen, teilweise sogar schon programmierbaren Geräten und der Ausnutzung von Wasser, Luft und Hitze als treibende Kraft. [...]

[...]

In seinem Werk Automata („Buch der Maschinen“) erklärt er die Anfertigung und Benutzung seiner erstaunlichen Kreationen. Als Automat Nr. 73 etwa sind Tempeltüren beschrieben, die sich automatisch öffnen sollten, wenn auf einem Altar ein Feuer entzündet wurde. Neben Musikmaschinen entwickelte er sogar automatische Theater mit für die damalige Zeit sensationellen Spezialeffekten. Neben Musikmaschinen entwickelte er sogar automatische Theater mit für die damalige Zeit sensationellen Spezialeffekten.

Anmerkungen
Sichter

[9.] Analyse:Wl/Fragment 050 01 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 17:31 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 17:31 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Heron von Alexandria 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 1.2-10
Quelle: Wikipedia Heron von Alexandria 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Zu seinen Musikmaschinen gehörte z. B. eine windangetriebene Orgel (Abb. 3.9) und zu seinen Erfindungen zählte auch die in seinem Werk Pneumatika (Buch der Pneumatik und Hydraulik) beschriebene Konstruktion eines Weihwasserautomaten. Dabei lag eine Holzscheibe auf der Wasseroberfläche des Weihwassers. Sobald eine Münze eingeworfen wurde, drückte deren Gewicht das geweihte Nass durch ein Metallrohr nach oben, das vom Gläubigen in Empfang genommen werden konnte. Dieses entspricht dem Prinzip des nach ihm benannten Aeolipile. Zu seinen Erfindungen zählt auch z. B. die in seinem Werk Pneumatika („Buch der Pneumatik und Hydraulik“) beschriebene Konstruktion eines Weihwasserautomaten. Dabei lag eine Holzscheibe auf der Wasseroberfläche des Weihwassers. Sobald eine Münze eingeworfen wurde, drückte deren Gewicht das geweihte Nass durch ein Metallrohr nach oben, das vom Gläubigen in Empfang genommen werden konnte. Dieses entspricht dem Prinzip des nach ihm benannten Aeolipile.
Anmerkungen
Sichter

[10.] Analyse:Wl/Fragment 050 21 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 18:17 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 18:17 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Hodometer 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: li.Sp. 21-29 - re.Sp. 1-6
Quelle: Wikipedia Hodometer 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Es gibt Hinweise, dass derartige Wegemesser (auch Hodometer genannt) bereits zur Zeit von Alexander dem Großen (Regentschaft 336–323 v. Chr.) bekannt waren. Ein Indiz hierfür sind die erstaunlich genauen Entfernungsangaben der Bematisten (die Entfernungsmesser bei Alexander dem Großen), wie sie von den römischen Schriftstellern Plinius und Strabo überliefert wurden. So beträgt die mittlere Abweichung der Entfernungsangaben der Bematisten von der wirklichen Distanz nur 2,8 % bei Plinius und 1,9 % bei Strabo bei einer gemessenen Wegstrecke von insgesamt 2013 bzw. 2079 englischen Meilen – eine auffallend geringfügige Abweichung, die sich zudem durch den veränderten Streckenverlauf in den letzten 2000 Jahren erklären lassen kann. Ferner findet sich auch bereits eine Beschreibung bei dem römischen Ingenieur Vitruv. (1. Jh. v. Chr.). Erste Indizien, die auf die Existenz eines mechanischen Entfernungsmessers hindeuten, findet man bereits zur Zeit Alexander des Großen (Regentschaft 336–323 v. Chr.) in Form der erstaunlich genauen Entfernungsangaben der Bematisten, wie sie von den römischen Schriftstellern Plinius (NH 6. 61–62) und Strabo (11.8.9) überliefert wurden. So beträgt die mittlere Abweichung der Entfernungsangaben der Bematisten von der wirklichen Distanz nur 2,8 Prozent bei Plinius und 1,9 Prozent bei Strabo bei einer gemessenen Wegstrecke von insgesamt 2013 bzw. 2079 englischen Meilen – eine auffallend geringfügige Abweichung, die sich zudem durch den veränderten Streckenverlauf in den letzten 2000 Jahren erklären lassen kann.[1]

Die ersten Beschreibungen eines Hodometers in der Literatur finden sich bei dem römischen Ingenieur Vitruv (1. Jh. v. Chr.) und dem griechischen Erfinder Heron von Alexandria (1. Jh. n. Chr.).


1. Donald W. Engels: Alexander the Great and the Logistics of the Macedonian Army, Los Angeles 1978, S. 157f.

Anmerkungen
Sichter

[11.] Analyse:Wl/Fragment 056 03 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 18:28 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 18:27 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Planimeter 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: re.Sp. 3-9
Quelle: Wikipedia Planimeter 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Man fährt den Rand der zu messenden Fläche mit einem Fahrstift oder einer Lupe mit Fadenkreuz o. ä. entlang, wobei ein Messrad die Fläche integriert. Der Rand ist eine geschlossene Kurve, Anfangs- und Endpunkt der Messfahrt ist derselbe. Das Vorzeichen der Messung wird dadurch bestimmt, ob der Rand im Uhrzeiger- oder Gegenuhrzeigersinn abgefahren wird. Man fährt den Rand der zu messenden Fläche mit einem Fahrstift oder einer Lupe mit Fadenkreuz o. ä. entlang, wobei ein Messrad die Fläche integriert. Der Rand ist eine geschlossene Kurve, Anfangs- und Endpunkt der Messfahrt ist derselbe. Das Vorzeichen der Messung wird dadurch bestimmt, ob der Rand im Uhrzeiger- oder Gegenuhrzeigersinn abgefahren wird.
Anmerkungen
Sichter

[12.] Analyse:Wl/Fragment 059 34 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 16:37 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 16:37 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Jakob Amsler-Laffon 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: li.Sp. 34-38 - re.Sp. 1-36
Quelle: Wikipedia Jakob Amsler-Laffon 2012‎
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Jakob Amsler-Laffon (* 11. November 1823 in Stalden bei Brugg, heute in der Gemeinde Unterbözberg; † 3. Januar 1912 in Schaffhausen) war ein Schweizer Mathematiker, Physiker, Ingenieur und Fabrikant. Sein Vater Jakob Amsler war Landwirt, sein Onkel Samuel Amsler ein bekannter Kupferstecher. Nach dem Besuch der Gemeindeschule Unterbözberg und der Bezirksschule in Lenzburg absolvierte Amsler die Kantonsschule in Aarau, wo er Freundschaft mit dem späteren Bundesrat Emil Welti schloss.

Anschließend studierte er Mathematik und Physik an den Universitäten Jena (1843–1844) und Königsberg (1844–1848). Im Jahre 1848 kehrte Amsler in die Schweiz zurück und arbeitete an der Sternwarte in Genf. Zwei Jahre später habilitierte er sich an der Universität Zürich. Im Jahre 1851 wurde er Mathematik- und Physiklehrer am Gymnasium in Schaffhausen. Dort lernte er die Apothekertochter Elise Laffon kennen, die er im Jahre 1854 heiratete und deren Familiennamen er seinem eigenen anfügte. Das Paar hatte zwei Töchter und drei Söhne, wobei der älteste Sohn Alfred Amsler später ebenfalls ein bekannter Mathematiker wurde.

Jakob Amsler erfand 1854 nach 5‑jähriger Forschungsarbeit den Polarplanimeter. Zwar gab es schon seit vier Jahrzehnten Planimeter zur Ermittlung beliebiger Flächeninhalte in Landkarten oder Zeichnungen, doch sein Gerät übertraf die Vorgänger in Sachen Genauigkeit bei Weitem. Um seine Erfindung praktisch zu verwerten, richtete er eine feinmechanische Werkstätte ein. Im Jahre 1858 gab er seine Lehrtätigkeit auf und gründete ein eigenes Unternehmen. Es stellte neben Planimetern auch Integratoren, hydrometrische Messgeräte, hydraulische Materialprüfmaschinen und andere Präzisionsinstrumente her. Von 1885 bis 1905 arbeitete Amsler eng mit seinem Sohn Alfred zusammen, sodass die Erfindungen aus jenem Zeitraum nur schwer dem einen oder anderen zugeordnet werden können.

Jakob Amsler erhielt 1867 für seine Verdienste um die industrielle Förderung das Ehrenbürgerrecht von Schaffhausen und 1894 die Ehrendoktorwürde der Universität Königsberg (anlässlich der Feier des 350-jährigen Bestehens). Der Bundesrat zog ihn zur Beurteilung waffentechnischer Fragen bei. Beratertätigkeiten auf diesem Gebiet führten ihn auch nach Wien und Sankt Petersburg.

Jakob Amsler-Laffon (* 11. November 1823 in Stalden bei Brugg, heute in der Gemeinde Unterbözberg; † 3. Januar 1912 in Schaffhausen) war ein Schweizer Mathematiker, Physiker, Ingenieur und Fabrikant. Bekannt wurde er insbesondere durch die Erfindung des Polarplanimeters.

Biografie

Sein Vater Jakob Amsler war Landwirt, sein Onkel Samuel Amsler ein bekannter Kupferstecher. Nach dem Besuch der Gemeindeschule Unterbözberg und der Bezirksschule in Lenzburg absolvierte Amsler die Kantonsschule in Aarau, wo er Freundschaft mit dem späteren Bundesrat Emil Welti schloss. Anschliessend studierte er Mathematik und Physik an den Universitäten Jena (1843–1844) und Königsberg (1844–1848). Besonders grossen Einfluss auf ihn hatte Professor Franz Ernst Neumann, zu seinen Kommilitonen gehörten Gustav Robert Kirchhoff und Siegfried Heinrich Aronhold.

1848 kehrte Amsler in die Schweiz zurück und arbeitete an der Sternwarte in Genf. Zwei Jahre später habilitierte er an Universität Zürich, 1851 folgte die Wahl zum Mathematik- und Physiklehrer am Gymnasium in Schaffhausen. Dort lernte er die Apothekertochter Elise Laffon kennen, die er 1854 heiratete und deren Familiennamen er seinem eigenen anfügte. Das Paar hatte zwei Töchter und drei Söhne, wobei der älteste Sohn Alfred Amsler später ebenfalls ein bekannter Mathematiker wurde.

Ebenfalls 1854 erfand Amsler nach fünfjähriger Forschungsarbeit den Polarplanimeter. Zwar gab es schon seit vier Jahrzehnten Planimeter zur Ermittlung beliebiger Flächeninhalte in Landkarten oder Zeichnungen, doch sein Gerät übertraf die Vorgänger in Sachen Genauigkeit bei weitem. Um seine Erfindung praktisch zu verwerten, richtete er eine feinmechanische Werkstätte ein. 1858 gab er seine Lehrtätigkeit auf und gründete ein eigenes Unternehmen. Es stellte neben Planimetern auch Integratoren, hydrometrische Messgeräte, hydraulische Materialprüfmaschinen und andere Präzisionsinstrumente her. Von 1885 bis 1905 arbeitete Amsler eng mit seinem Sohn Alfred zusammen, so dass die Erfindungen aus jenem Zeitraum nur schwer dem einen oder anderen zugeordnet werden können.

Amsler erhielt 1867 für seine Verdienste um die industrielle Förderung das Ehrenbürgerrecht von Schaffhausen, 1894 die Ehrendoktorwürde der Universität Königsberg (anlässlich der Feier des 350-jährigen Bestehens). Der Bundesrat zog ihn zur Beurteilung waffentechnischer Fragen bei; Beratertätigkeiten auf diesem Gebiet führten ihn auch nach Wien und Sankt Petersburg.

Anmerkungen
Sichter

[13.] Analyse:Wl/Fragment 066 16 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 17:43 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 17:43 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Rockefeller Differential Analyzer 2011, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 66, Zeilen: re.Sp. 16-25
Quelle: Wikipedia Rockefeller Differential Analyzer 2011
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Bei diesem Modell wurden die meisten mechanische Bauteile des Product Integraphs durch elektronische Bauteile ersetzt. Der Rechner war seinerzeit die leistungsfähigste Rechenmaschine der Welt. Die hoch-komplexe Maschine wog 100 Tonnen. In ihr wurden 2000 Röhren, über 300 km Kabel, 150 Motoren und Tausende von Relais verwendet. Obwohl sie bereits ab dem Jahre 1942 einsatzbereit war, wurde sie wegen des Krieges erst nach dessen Ende im Jahre 1945 publik gemacht. Die Dateneingabe erfolgte ab 1935 über Lochstreifen. Dabei sollten die mechanischen Bauteile dieses Analogrechners durch elektronische ersetzt werden. Die Dateneingabe erfolgte ab 1935 über Lochstreifen. Die Rechenmaschine wog 100 Tonnen, in ihr wurden 2000 Röhren, über 300 km Kabel, 150 Motoren und Tausende von Relais verwendet.[1]

Sie war ab 1942 einsatzbereit, wurde aber wegen des Krieges erst nach 1945 publik gemacht. Der Rockefeller Differential Analyzer war bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs die leistungsfähigste Rechenmaschine.


1. Steve Jones: Encyclopedia of new media: an essential reference to communication and technology. SAGE, 2003, ISBN 9780761923824, S. 48.

Anmerkungen
Sichter

[14.] Analyse:Wl/Fragment 070 11 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 16:55 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 16:55 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Analogrechner 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 70, Zeilen: re.Sp. 11-16
Quelle: Wikipedia Analogrechner 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Darüber hinaus wurde im Lauf der Jahre eine Vielzahl spezialisierter Zusatzgeräte entwickelt. Zu diesen zählten Resolver zur Umwandlung zwischen kartesischen Koordinaten und Polarkoordinaten, Laufzeitverzögerungsglieder zur Simulation von Signallaufzeiten, Rauschgeneratoren für die Erzeugung stochastischer Signale und viele mehr. Darüber hinaus wurden [sic] im Lauf der Jahre eine Vielzahl spezialisierter Zusatzgeräte entwickelt. Zu diesen zählen Resolver zur Umwandlung zwischen kartesischen Koordinaten und Polarkoordinaten, Laufzeitverzögerungsglieder zur Simulation von Signallaufzeiten, Rauschgeneratoren für die Erzeugung stochastischer Signale, und viele mehr.
Anmerkungen
Sichter

[15.] Analyse:Wl/Fragment 071 01 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 17:06 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 17:06 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Analogrechner 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 71, Zeilen: 1-2, 5-25
Quelle: Wikipedia Analogrechner 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Das Haupteinsatzgebiet von Analogrechnern war das Lösen von Differentialgleichungen. Hieran soll die Programmierung eines elektronischen Analogrechners demonstriert werden:

Eine Schwingungsgleichung ist eine Differenzialgleichung 2. Ordnung der allgemeinen Form

x + ax + b = 0.

Für den Analogrechner wird so eine Gleichung so oft auf beiden Seiten integriert, bis keine Differenzialterme mehr auftreten. Dann geht der Programmierer von der verbleibenden konstanten Größe aus, hier dem vormalig zweimal abgeleiteten Term x, d. h. er löst die Ausgangsgleichung also danach auf

x = −ax − b.

Dann geht er zum ersten Integrator (der x liefert, der Eingang wird vorerst offen gelassen) und verbindet dessen Ausgang mit einer Steckleitung auf einen zweiten Integrator (der das konstante Glied liefert). Die beiden Ausgangssignale werden mit einem weiteren Kabel auf einen Summierer gelegt. Anschließend passt er die dabei einzustellenden Verstärkungskoeffizienten an die eingehenden Parameter a und b an. Zum Schluss führt er dieses Summensignal als Eingangssignal mit einem weiterem Steckkabel auf den ersten Integrator zurück und startet schließlich den Rechner und damit die Integration.

Das Haupteinsatzgebiet von Analogrechnern ist das Lösen von Differentialgleichungen. Eine Schwingungsgleichung ist eine Differentialgleichung zweiter Ordnung der allgemeinen Form x + ax + b = 0. Für den Analogrechner wird so eine Gleichung so oft auf beiden Seiten integriert, bis keine Differentialterme mehr auftreten. Dann geht der Programmierer von der verbleibenden konstanten Größe aus, hier dem vormals zweimal abgeleiteten Term x (löst die Ausgangsgleichung also danach auf x = -ax - b, diese auf einen ersten Integrator x liefert, der Eingang wird vorerst offen gelassen), dessen Ausgang mit einer Steckleitung auf einen zweiten Integrator (der das konstante Glied liefert), die beiden Ausgangssignale per weiterer Kabel auf einen Summierer, passt die dabei einzustellenden Verstärkungskoeffizienten an die eingehenden Parameter a und b an, führt dieses Summensignal als Eingangssignal per weiterem Steckkabel auf den ersten Integrator zurück und startet schließlich den Rechner und damit die Integration.
Anmerkungen
Sichter

[16.] Analyse:Wl/Fragment 090 30 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 20:26 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 20:23 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Geschichte der Logik 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 90, Zeilen: li.Sp. 30-32, re.Sp. 20-22
Quelle: Wikipedia Geschichte der Logik 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Im Jahrhundert nach Aristoteles entwickelte sich in der megarischen und stoischen Philosophenschule die zweiwertige Aussagenlogik.

[...]

Der eigentliche Durchbruch zur modernen Logik gelang Gottlob Frege, der wohl als einer der bedeutendsten Logiker angesehen werden muss.

Abseits der aristotelischen Begriffslogik entwickelt sich zuerst in der megarischen, dann in der einflussreichen stoischen Philosophenschule die zweiwertige Aussagenlogik (4. und 3. Jahrhundert v. Chr.).

[...]

Der eigentliche Durchbruch zur modernen Logik gelingt jedoch Gottlob Frege, der wohl als der neben Aristoteles bedeutendste Logiker überhaupt angesehen werden muss.

Anmerkungen
Sichter

[17.] Analyse:Wl/Fragment 091 15 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 20:32 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 20:32 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Geschichte der Logik 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 91, Zeilen: li.Sp. 15-34, 38-40
Quelle: Wikipedia Geschichte der Logik 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
In seiner Begriffsschrift (1879) stellte er zum ersten Mal eine volle Prädikatenlogik zweiter Stufe vor. [...] Außerdem entwickelte er hier die Idee einer formalen Sprache und, darauf aufbauend, die Idee des formalen Beweises, in dem nach Freges Worten nichts dem Errathen überlassen bleibt. Freges Werk wird allerdings von seinen Zeitgenossen zunächst kaum wahrgenommen; dies mag u. a. an seiner sehr schwer zu lesenden logischen Notation gelegen haben.

In einem berühmten Brief aus dem Jahre 1902, den er von Bertrand Russel [sic] erhielt, musste er jedoch erfahren, dass seine Theorie einen Widerspruch enthält, die sogenannte Russellsche Antinomie. [...] Seine Ideen bilden eine ganz wesentliche theoretische Grundlage für die Entwicklung der modernen Computertechnik und Informatik.

In seiner Begriffsschrift (1879) stellt er zum ersten Mal eine volle Prädikatenlogik zweiter Stufe vor. Außerdem entwickelt er hier die Idee einer formalen Sprache und darauf aufbauend die Idee des formalen Beweises, in dem nach Freges Worten nichts „dem Errathen überlassen“ bleibt. Gerade diese Ideen bilden eine ganz wesentliche theoretische Grundlage für die Entwicklung der modernen Computertechnik und Informatik. Freges Werk wird allerdings von seinen Zeitgenossen zunächst kaum wahrgenommen; dies mag u.a. an seiner sehr schwer zu lesenden logischen Notation liegen. In den beiden 1893 und 1903 erschienenen Bänden der „Grundgesetze der Arithmetik“ versucht Frege, die gesamte Mathematik in einer Art Mengentheorie zu axiomatisieren. Dieses System enthält jedoch einen Widerspruch (die sogenannte Russellsche Antinomie), wie Frege in einem berühmt gewordenen Brief von Bertrand Russell aus dem Jahr 1902 erfahren muss.
Anmerkungen
Sichter

[18.] Analyse:Wl/Fragment 091 19 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 19:35 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 19:35 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Ackermannfunktion 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 91, Zeilen: re.Sp. 19-32
Quelle: Wikipedia Ackermannfunktion 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Zunächst entstand der Begriff der primitiv rekursiven Funktion. Vereinfacht bedeutet dies, dass sich jede durch einen Computer berechenbare Funktion aus einigen wenigen, sehr einfachen Regeln zusammensetzen lässt, und dass sich die Dauer der Berechnung im Voraus abschätzen lässt.

Dies trifft auf in der Tat auf nahezu alle in der Praxis vorkommenden Funktionen zu. Noch im Jahre 1926 vermutete David Hilbert (Abb. 5.4), dass jede berechenbare Funktion primitiv-rekursiv sei. Allerdings konnte Ackermann im gleichen Jahr eine Funktion konstruieren, die diese Vermutung widerlegte, und veröffentlichte sie 1928. Ihm zu Ehren wird diese Funktion heute Ackermannfunktion genannt. Sie kann von einem Computer in endlicher Zeit ausgewertet werden, ist aber nicht primitiv-rekursiv.

Entstehungsgeschichte

1926 vermutete David Hilbert, dass jede berechenbare Funktion primitiv-rekursiv sei. Vereinfacht bedeutet dies, dass sich jede durch einen Computer berechenbare Funktion aus einigen wenigen, sehr einfachen Regeln zusammensetzen lässt und dass sich die Dauer der Berechnung im Voraus abschätzen lässt. Dies trifft auf nahezu alle in der Praxis vorkommenden Funktionen zu.

Ebenfalls 1926 konstruierte Ackermann eine Funktion, die diese Vermutung widerlegt, und veröffentlichte sie 1928. Ihm zu Ehren wird diese Funktion heute Ackermannfunktion genannt. Sie kann von einem Computer in endlicher Zeit ausgewertet werden, ist aber nicht primitiv-rekursiv.

Anmerkungen
Sichter

[19.] Analyse:Wl/Fragment 092 18 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 20:04 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 20:04 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Ackermannfunktion 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 92, Zeilen: re.Sp. 18-33, li.Sp. 24-29
Quelle: Wikipedia Ackermannfunktion 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Aus dieser Definition ist nicht sofort ersichtlich, dass die Funktion für alle nicht negativen, ganzzahligen n und m definiert ist. Das ergibt sich jedoch daraus, dass in jedem Schritt, entweder m verringert oder aber m erhöht und n verringert wird. Jedes Mal, wenn m null erreicht, wird n verringert, also muss auch n irgendwann null erreichen, und dann liefert die erste Zeile der Definition den Funktionswert. Zu beachten ist allerdings, dass es bei einer Verringerung von m keine obere Schranke für das Wachstum von n in den folgenden Funktionsaufrufen gibt. Das Besondere an der Ackermannfunktion ist nun, dass sie stärker wächst als jede primitiv-rekursive Funktion. Hierauf beruht auch der Beweis von Ackermann, dass diese Funktion nicht primitiv-rekursiv ist.

Die folgende Tabelle zeigt einige Funktionswerte für kleine Werte von n und m. Die nicht vollständig ausgerechneten Werte sind zu groß, um sie dezimal darzustellen:

[Tabelle]

Diese Entdeckung von Ackermann führte zu einer Erweiterung der Definition der primitiv-rekursiven Funktionen, indem man eine weitere Konstruktionsregel, die sogenannte μ‑Rekursion, einführte, und so die Klasse der μ‑rekursiven Funktionen erhielt, die die Klasse der primitiv-rekursiven Funktionen echt umfasst.

Aus dieser Definition ist nicht sofort ersichtlich, dass die Funktion für alle nicht negativen, ganzzahligen n und m definiert ist. Das ergibt sich jedoch daraus, dass in jedem Schritt, entweder m verringert oder aber m erhöht und n verringert wird. Jedes Mal, wenn m Null erreicht, wird n verringert, also muss auch n irgendwann Null erreichen, und dann liefert die erste Zeile der Definition den Funktionswert. Zu beachten ist allerdings, dass es bei einer Verringerung von n keine obere Schranke für das Wachstum von m in den folgenden Funktionsaufrufen gibt.

[...]

Führt man auf der Klasse der primitiv-rekursiven Funktionen eine weitere Konstruktionsregel, die sogenannte µ-Rekursion, ein, erhält man eine größere Klasse ebenfalls berechenbarer Funktionen, die die Ackermannfunktion enthält. Man nimmt an, dass diese Klasse der µ-rekursiven Funktionen der Klasse der intuitiv berechenbaren Funktionen entspricht (Church'sche These).

Beweis

Der Beweis, dass die Ackermannfunktion berechenbar ist, aber nicht primitiv-rekursiv, nutzt im Wesentlichen aus, dass die Ackermannfunktion stärker wächst als jede primitiv-rekursive Funktion.

[...]

Wertetabelle

Die folgende Tabelle zeigt einige Funktionswerte für kleine Werte von n und m. Die nicht vollständig ausgerechneten Werte sind zu groß, um sie dezimal darzustellen.

[Tabelle]

Anmerkungen
Sichter

[20.] Analyse:Wl/Fragment 098 19 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 18:47 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 18:47 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia John Atanasoff 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 98, Zeilen: re.Sp. 19-34
Quelle: Wikipedia John Atanasoff 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
John Atanasoff wurde am 4. Oktober 1903 in Hamilton (New York) als Sohn des Elektroingenieurs Iwan Atanasow und der Mathematiklehrerin Iva Lucena Purdy geboren. Ivan Atanasoff war im Jahre 1889 mit seinem Onkel in die Vereinigten Staaten ausgewandert. Atanasoff lebte mit seinen Eltern in Brewster (Florida). Er ging zunächst zur Mulberry High School und studierte anschließend an der University of Florida. Im Jahr 1925 erhielt er einen Bachelor of Science in Elektrotechnik mit Auszeichnung. Er setzte seine Ausbildung am Iowa State College fort und erhielt 1926 den Master in Mathematik. Im Jahre 1930 erwarb er den Doktortitel (Ph.D.) in Theoretischer Physik an der University of Wisconsin-Madison. Der Titel seiner Dissertation lautete: The Dielectric Constant of Helium. Nach seiner Promotion nahm Atanasoff eine Stelle als Assistenzprofessor am Iowa State College in Mathematik und Physik an (Abb. 5.12a). John Vincent Atanasoff ([dʒon vinsent ata'nasɔf]; * 4. Oktober 1903 in Hamilton, New York; † 15. Juni 1995 in Frederick, Maryland) war ein US-amerikanischer Computerpionier. [...]

Leben

John Atanasoff war Sohn des Elektroingenieurs Iwan Atanassow und der Mathematiklehrerin Iva Lucena Purdy. [...] Im Jahr 1889 wanderte Iwan Atanassow mit seinem Onkel in die Vereinigten Staaten aus.

Atanasoff wurde von seinen Eltern in Brewster (Florida) aufgezogen. Im Alter von neun Jahren konnte er schon mit dem Rechenschieber umgehen, beschäftigte sich mit Logarithmen und besuchte anschließend die Mulberry High School. Im Jahr 1925 erhielt er einen Bachelor of Science in Elektrotechnik von der University of Florida mit der bestmöglichen Note.

Er setzte seine Ausbildung am Iowa State College fort und erhielt 1926 den Master in Mathematik. Den Abschluss seines Studiums bildete 1930 ein Doktortitel (Ph.D.) in Theoretischer Physik an der University of Wisconsin-Madison. Der Titel seiner Dissertation lautete: The Dielectric Constant of Helium. Nach seiner Promotion nahm Atanasoff eine Stelle als Assistenzprofessor am Iowa State College in Mathematik und Physik an.

Anmerkungen
Sichter

[21.] Analyse:Wl/Fragment 099 01 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 19:00 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 19:00 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia John Atanasoff 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 99, Zeilen: li.Sp. 1-22, 24-28
Quelle: Wikipedia John Atanasoff 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Für seine Dissertation musste er umfangreiche Berechnungen durchführen, wozu er eine Tischrechenmaschine der Monroe Calculator Company verwendete. Da diese Art der Berechnungen sehr zeitaufwendig war, suchte Atanasoff nach anderen Möglichkeiten. So beschäftigte er sich mit dem Einsatz von IBM Tabelliermaschinen zur Lösung wissenschaftlicher Probleme und erfand 1936 einen Analogrechner für die Analyse von Oberflächengeometrien. Wegen der Ungenauigkeit dieses Analogrechners kam er auf den Gedanken, nach digitalen Lösungen zu suchen. Nach Atanasoffs eigenen Angaben hatte er die entscheidende Idee während einer Autofahrt nach Rock Island (Illinois) im Winter 1937/38.

Mit der Hilfe seines Doktoranden Clifford Berry (Abb. 5.12b) und mit Fördermitteln in Höhe von 650 Dollar, die er im September 1939 erhielt, entwickelte er einen Prototypen des Atanasoff-Berry-Computers (ABC), der im Winter 1939/40 zum ersten Mal lauffähig war. Am 15. Januar 1941 berichtete die in Iowa erscheinende Tageszeitung Des Moines Register, dass der ABC, eine elektrische Rechenmaschine mit mehr als 300 Elektronenröhren, komplizierte algebraische Gleichungen lösen könne (Abb. 5.14).

Der ABC war ein Spezialrechner zur Lösung von Gleichungssystemen. Die grundlegenden Prinzipien des ABC waren unter anderem binäre Arithmetik und Boolesche Logik, um bis zu 29 lineare Gleichungen zu lösen. Der ABC hatte keine CPU, aber war ein elektronisches Gerät mit Elektronenröhren zur digitalen Berechnung.

Für die Berechnungen zu seiner Dissertation verwendete Atanasoff eine elektromechanische Tischrechenmaschine der Monroe Calculator Company, das damals beste Werkzeug. Trotzdem waren die Rechnungen sehr mühsam, so dass Atanasoff begann, nach schnelleren Rechenmethoden zu suchen; unter anderem beschäftigte er sich mit dem Einsatz von IBM Tabelliermaschinen zur Lösung wissenschaftlicher Probleme. 1936 erfand er einen Analogrechner für die Analyse von Oberflächengeometrien. Die geringen mechanischen Toleranzen, die für eine präzise Lösung notwendig waren, brachten ihn auf den Gedanken, nach digitalen Lösungen zu suchen.

Nach Atanasoffs eigenen Angaben gehen verschiedene Arbeitsprinzipien des Atanasoff-Berry Computer (ABC) auf eine plötzliche Eingebung während einer Autofahrt nach Rock Island (Illinois) im Winter 1937–1938 zurück. Mit Fördermitteln in Höhe von 650 Dollar, die er im September 1939 erhielt, und mit der Hilfe seines Doktoranden Clifford Berry, wurde ein Prototyp des ABC im November 1939 entwickelt.

Die grundlegenden Prinzipien des ABC waren unter anderem binäre Arithmetik und Boolesche Logic, um bis zu 29 lineare Gleichungen zu lösen. Der ABC hatte keine CPU, aber war ein elektronisches Gerät mit Elektronenröhren zur digitalen Berechnung. [...]

Am 15. Januar 1941 berichtete die in Iowa erscheinende Tageszeitung Des Moines Register, dass der ABC, „eine elektrische Rechenmaschine“ mit mehr als 300 Elektronenröhren „komplizierte algebraische Gleichungen lösen“ könne.

Anmerkungen
Sichter

[22.] Analyse:Wl/Fragment 100 10 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 19:19 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 19:19 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia John Atanasoff 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 100, Zeilen: li.Sp. 10-34 - re.Sp. 1-40, 49-51
Quelle: Wikipedia John Atanasoff 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Im September 1942 verließ Atanasoff die Iowa State University, um beim Naval Ordnance Laboratory (NOL) in Washington D.C. eine Stellung als Leiter der Akustischen Abteilung einzunehmen. Seine Patentanmeldung für den ABC vertraute er der Verwaltung des Iowa State College an, die sie allerdings nie einreichte.

Im Jahr 1945 wurde er von der U.S. Navy mit der Leitung des Baus eines Großrechners beauftragt, und zwar auf Empfehlung von John von Neumann. Gleichzeitig erhielt er einen Auftrag für den Entwurf akustischer Systeme zur Überwachung von Kernwaffentests. Da der letztere Auftrag der wichtigere war, blieben die Aufgaben für das Rechnerprojekt zunächst liegen. Als er im Juli 1946 von den Tests im Bikini-Atoll zurückkehrte, wurde das Computerprojekt der Marine – wiederum auf Empfehlung von John von Neumann – wegen mangelndem Fortschritt eingestellt.

In den 50er- und 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts kam es zu einem langwierigen Rechtsstreit um die Urheberschaft des ersten digitalen elektronischen Computers. Mauchly und Eckert meldeten im Rahmen des ENIAC-Programms 1947 ein Patent für einen „General-Purpose Electronic Computer“ an, das erst 1964 erteilt wurde. Die Patentrechte waren jedoch schon bereits 1951 an Remington Rand (später Sperry Rand) verkauft worden, die eine Tochterfirma mit Namen Illinois Scientific Developments gründeten, um in den 1960er-Jahren Lizenzgebühren von anderen Herstellern in der elektronischen Datenverarbeitung verlangen zu können.

Im Juni 1954 suchte der Patentanwalt A. J. Etienne im Auftrag von IBM Atanasoffs Hilfe, um ein Patent der Eckert- Mauchly Computer Corporation für einen Magnettrommelspeicher zu brechen. Es war Clifford Berry, der ihn darauf hingewiesen hatte, dass der rotierende Kondensatorspeicher des ABC möglicherweise den Neuheitscharakter des Eckert- Mauchly-Speichers widerlegte. Atanasoff willigte ein, dem Anwalt zu helfen, aber IBM einigte sich außergerichtlich mit Sperry Rand, sodass das Verfahren eingestellt wurde.

Am 26. Mai 1967 reichte der Computerhersteller Honeywell Inc. beim U. S. District Court in Minneapolis, Minnesota eine Klage gegen Sperry Rand ein, um die Gültigkeit des ENIAC-Patents anzuzweifeln. Das Verfahren entwickelte sich zu einem der längsten und teuersten in der Geschichte des amerikanischen Gerichtswesens. Es begann am 1. Juni 1971 vor den Bundesgerichtshöfen und dauerte bis zum 13. März 1972. Es wurden 77 Zeugen geladen, 80 eidesstattliche Versicherungen abgegeben und 30.000 Beweisstücke vorgelegt. Das Verfahren schloss am 19. Oktober 1973 mit einem Urteil des Richters Earl R. Larson, der das ENIAC Patent für ungültig erklärte, weil der ENIAC viele grundlegende Ideen vom Atanasoff-Berry Computer abgeleitet habe. Richter Larson erklärte ausdrücklich:

Eckert und Mauchly haben nicht selbst als erste den automatischen elektronischen digitalen Rechner erfunden, sondern diesen Gegenstand von einem des Dr. John Atanasoff abgeleitet.

Da die Firma Sperry gegen diese Entscheidung keine Rechtsmittel einlegte, gilt John Atanasoff seitdem als der Konstrukteur des ersten elektronischen digitalen Rechners der Welt.

Atanosoff selbst gründete im Jahre 1952 die Ordnance Engineering Corporation, die er auch leitete und 1956 an die Aerojet General Corporation verkaufte, bei der er dann Präsident der Atlantic Division wurde. Im Jahre 1960 zogen sich Atanasoff und seine Frau Alice zunächst auf ihre Farm in New Market (Maryland) als Rentner zurück. Sein Rentnerdasein währte jedoch nicht lange. Schon 1961 gründete er eine weitere Firma, Cybernetics Incorporated, in Frederick (Maryland), die er noch 20 Jahre lang leitete.

[...] Atanasoff starb nach einer längeren Krankheit 1995 an einem Schlaganfall in seinem Haus. Er ist im Pine Grove Cemetery in Mount Airy (Maryland) begraben.

Im September 1942 verließ Atanasoff die Iowa State University, um beim Naval Ordnance Laboratory (NOL) in Washington D.C. eine Stellung als Leiter der Akustischen Abteilung einzunehmen. Seine Patentanmeldung für den ABC vertraute er der Verwaltung des Iowa State College an, die sie allerdings nie einreichte.

[...]

Im Jahr 1945 beschloss auch die U.S. Navy, einen Großrechner zu bauen, und zwar auf Empfehlung von John von Neumann. Atanasoff wurde mit der Leitung des Projekts beauftragt und bat Mauchly um Hilfe bei der Formulierung von Stellenbeschreibungen für das notwendige Personal. Allerdings wurde Atanasoff ebenso mit dem Entwurf akustischer Systeme für die Überwachung von Kernwaffentests beauftragt, und dieser Auftrag hatte den Vorrang. Als er im Juli 1946 von den Tests im Bikini-Atoll zurückkehrte, wurde das Computerprojekt der Marine – wiederum auf Empfehlung von John von Neumann – wegen mangelnden Fortschritts eingestellt.

Mauchly und Eckert meldeten 1947 ein Patent für einen „General-Purpose Electronic Computer“ an, das erst 1964 erteilt wurde. Die Patentrechte waren schon 1951 an Remington Rand (heute Sperry Rand) verkauft worden, die eine Tochterfirma Illinois Scientific Developments gründeten, um in den 1960er Jahren Lizenzgebühren von anderen Herstellern in der elektronischen Datenverarbeitung zu verlangen.

Im Juni 1954 suchte der Patentanwalt A.J. Etienne im Auftrag von IBM Atanasoffs Hilfe, um ein Patent der Eckert-Mauchly Computer Corporation für einen Magnettrommelspeicher zu brechen; er war von Clifford Berry darauf hingewiesen worden, dass der rotierende Kondensatorspeicher des ABC möglicherweise den Neuheitscharakter des Eckert-Mauchly-Speichers widerlegte. Atansoff willigte ein, dem Anwalt zu helfen, aber IBM einigte sich schließlich außergerichtlich mit Sperry Rand, so dass das Verfahren eingestellt wurde.[3]

Am 26. Mai 1967 reichte der Computerhersteller Honeywell Inc. beim U. S. District Court in Minneapolis, Minnesota eine Klage gegen Sperry Rand ein, in der die Gültigkeit des ENIAC-Patents angezweifelt wurde. Das Verfahren, damals eins der längsten und teuersten vor den Bundesgerichtshöfen, begann am 1. Juni 1971 und dauerte bis zum 13. März 1972. Es wurden 77 Zeugen geladen, 80 eidesstattliche Versicherungen abgegeben und 30.000 Beweisstücke vorgelegt. Das Verfahren schloss am 19. Oktober 1973 mit einem Urteil des Richters Earl R. Larson, der das ENIAC Patent für ungültig erklärte, weil der ENIAC viele grundlegende Ideen vom Atanasoff-Berry Computer abgeleitet habe. Richter Larson erklärte ausdrücklich: „Eckert und Mauchly haben nicht selbst als erste den automatischen elektronischen digitalen Rechner erfunden, sondern diesen Gegenstand von einem des Dr. John Vincent Atanasoff abgeleitet“.

Sperry lehnte es ab, gegen diese Entscheidung Rechtsmittel einzulegen, aber die Entscheidung genoss sowieso wenig Beachtung zu dieser Zeit, vielleicht weil sie vom „Saturday Night Massacre“ der Watergate-Ära überschattet wurde, als Präsident Richard Nixon am folgenden Tag den Sonderankläger Archibald Cox entließ. Trotz der nicht angezweifelten Gerichtsentscheidung stellten etliche Publikationen über Computergeschichte weiterhin den ENIAC statt des ABC als den ersten elektronischen digitalen Rechner dar.

[...] 1952 gründete er die Ordnance Engineering Corporation, die er auch leitete und 1956 an die Aerojet General Corporation verkaufte, bei der er dann Präsident der Atlantic Division wurde.

1960 zogen sich Atanasoff und seine Frau Alice auf ihre Farm auf einem Hügel in New Market (Maryland) als Rentner zurück. 1961 gründete er eine weitere Firma, Cybernetics Incorporated, in Frederick (Maryland), die er noch zwanzig Jahre lang leitete. Nach und nach wurde er in die Rechtsstreitigkeiten zwischen den schnell wachsenden Computerfirmen Honeywell und Sperry Rand verwickelt. Nachdem er im Urteil zu diesem Prozess als Erfinder des automatischen elektronischen digitalen Computers festgestellt worden war, wurde er vom Iowa State College, das in der Zwischenzeit zur Iowa State University umbenannt worden war, herzlich geehrt; weitere Ehrungen folgten.

Atanasoff starb nach einer längeren Krankheit an einem Schlaganfall in seinem Haus. Er ist im Pine Grove Cemetery in Mount Airy (Maryland) begraben.

Anmerkungen
Sichter

[23.] Analyse:Wl/Fragment 101 04 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 21:16 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 21:16 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Konrad Zuse 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 101, Zeilen: li.Sp. 4-21, 31-34, 35-37 - re.Sp. 1-2
Quelle: Wikipedia Konrad Zuse 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Konrad Ernst Otto Zuse wurde am 22. Juni 1910 in Deutsch-Wilmersdorf bei Berlin als Sohn von Maria und Emil Zuse geboren. Als er 2 Jahre alt war, zog die Familie in das ostpreußische Braunsberg, wo der Vater als Postbeamter arbeitete. Dort besuchte er das humanistische Gymnasium Hosianum. Im Jahre 1923 zog die Familie nach Hoyerswerda. Dort besuchte er das Reform-Realgymnasium (das heutige Lessing-Gymnasium), an dem er 1927 sein Abitur ablegte. Anschließend studierte er an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg (heute Technische Universität Berlin) zunächst Maschinenbau, danach Architektur und wechselte schließlich zum Bauingenieurswesen. Im Jahre 1935 schloss Zuse sein Ingenieurstudium mit einem Diplom ab.

Nach dem Studium und einer kurzen Tätigkeit als Statiker bei den Henschel-Flugzeug-Werken wandte er sich ab 1935, im Alter von 25 Jahren, dem Bau einer Rechenmaschine zu. Hierfür hatte er sich eine Werkstatt in der Wohnung seiner Eltern eingerichtet.

[...] Leider wurde seine erste Maschine, die Z1, nie vollständig funktionsfähig, da die Mechanik für die von ihm verfolgten Ziele nicht flexibel genug war.

Das Original der Z1 war im Wohnzimmer seiner Eltern aufgebaut und wurde samt den Plänen im Bombenkrieg zerstört. In den Jahren 1987 bis 1989 hat der damals fast 80-jährige Zuse seine Z1 aus der Erinnerung nachgebaut. Dieser Nachbau steht heute im Deutschen Technikmuseum in Berlin.

Konrad Ernst Otto Zuse (* 22. Juni 1910 in Deutsch-Wilmersdorf b. Berlin; † 18. Dezember 1995 in Hünfeld) war ein deutscher Bauingenieur, Erfinder und Unternehmer (Zuse KG).

Leben

Konrad Zuse wurde als Sohn von Maria und Emil Zuse geboren. [...] Als er zwei Jahre alt war, zog die Familie in das ostpreußische Braunsberg, wo der Vater als Postbeamter im mittleren Dienst arbeitete. Dort besuchte er das humanistische Gymnasium Hosianum. Als er 1923 in der 9. Klasse war, zog die Familie Zuse nach Hoyerswerda, wo er das Reform-Realgymnasium, das heutige Lessing-Gymnasium, absolvierte. 1927 legte er sein Abitur ab.

Zuse hat sich selbst als „Bummelstudent" bezeichnet.[2] Als 17-jähriger studierte er an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg (heute Technische Universität Berlin) zunächst Maschinenbau, wechselte dann zur Architektur und schließlich zum Bauingenieurswesen. [...]

1935 schloss Zuse sein Ingenieurstudium mit einem Diplom ab. Danach arbeitete er zunächst als Statiker bei der Henschel Flugzeug-Werke AG in Schönefeld bei Berlin, gab diese Stelle jedoch bald auf und richtete eine Erfinderwerkstatt in der Wohnung seiner Eltern ein. Hier entstand die Z1, eine programmierbare Rechenmaschine, die allerdings noch nicht voll funktionsfähig war, weil sie mechanisch funktionierte.

[Abb.text:] Nachbau der Z1 im Deutschen Technikmuseum Berlin. Das Original war im Wohnzimmer seiner Eltern aufgebaut und wurde samt den Plänen im Bombenkrieg zerstört. In den Jahren 1987 bis 1989 hat der damals fast 80-jährige Zuse seine Z1 aus der Erinnerung nachgebaut.

Anmerkungen
Sichter

[24.] Analyse:Wl/Fragment 109 19 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 21:33 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 21:33 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Konrad Zuse 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 109, Zeilen: li.Sp. 19-23
Quelle: Wikipedia Konrad Zuse 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
So erhielt Konrad Zuse insgesamt 8 Ehrendoktortitel und 2 Ehrenprofessuren.

Im Jahre 1985 wurde Zuse das erste Ehrenmitglied der Gesellschaft für Informatik und im Jahre 1995 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband verliehen.

[...]

Seine im expressionistischen Stil gehaltenen Bilder hat er teilweise mit dem Pseudonym Kuno See signiert. Er schuf Ölgemälde, Kreidezeichnungen und Linolschnitte (Abb. 6.19). Einige Werke sind im Hünfelder Konrad-Zuse-Museum und im Astronomisch-Physikalischen Kabinett in Kassel ausgestellt.

Seine Ölgemälde, Kreidezeichnungen und Linolschnitte signierte er zeitweise mit dem Pseudonym Kuno See. Ein Großteil des künstlerischen Nachlasses befindet sich in der Staatlichen Graphischen Sammlung München. Einige Werke sind im Hünfelder Konrad-Zuse-Museum und im Astronomisch-Physikalischen Kabinett in Kassel ausgestellt. [...]

Insgesamt erhielt Konrad Zuse acht Ehrendoktortitel (darunter Technische Universität Dresden 1981, Bauhaus-Universität Weimar 1991) und zwei Ehrenprofessuren. 1973 wurde ihm das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen,[29] 1995 dazu Stern und Schulterband.

[...] 1985 wurde Zuse das erste Ehrenmitglied der Gesellschaft für Informatik.


29. Bekanntgabe von Verleihungen des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. In: Bundesanzeiger. Jg. 25, Nr. 43, 9. März 1973.

Anmerkungen
Sichter

[25.] Analyse:Wl/Fragment 110 01 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 21:42 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 21:42 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Konrad Zuse 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: li.Sp. 1-5
Quelle: Wikipedia Konrad Zuse 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
[Seine im expressionistischen Stil gehaltenen Bil]der hat er teilweise mit dem Pseudonym Kuno See signiert. Er schuf Ölgemälde, Kreidezeichnungen und Linolschnitte (Abb. 6.19). Einige Werke sind im Hünfelder Konrad-Zuse-Museum und im Astronomisch-Physikalischen Kabinett in Kassel ausgestellt. Seine Ölgemälde, Kreidezeichnungen und Linolschnitte signierte er zeitweise mit dem Pseudonym Kuno See. Ein Großteil des künstlerischen Nachlasses befindet sich in der Staatlichen Graphischen Sammlung München. Einige Werke sind im Hünfelder Konrad-Zuse-Museum und im Astronomisch-Physikalischen Kabinett in Kassel ausgestellt.
Anmerkungen
Sichter

[26.] Analyse:Wl/Fragment 115 33 - Diskussion
Bearbeitet: 7. July 2014, 18:46 Schumann
Erstellt: 7. July 2014, 18:46 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia IBM 305 RAMAC 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: li.Sp. 33-35 - re. Sp. 1-10
Quelle: Wikipedia IBM 305 RAMAC 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Er trug den Namen Random Access Method for Accounting and Control (RAMAC 350) und war sozusagen die erste Festplatte (Abb. 7.8). Die Festplatte wog eine Tonne und hatte eine Höhe von 1,52 m, eine Breite von 1,72 m, sowie eine Tiefe von 0,64 m. Ihre Kapazität betrug 5 Mio. 7 Bit-Zeichen (ca. 5 MB). Diese Daten wurden auf 50 Platten, welche mit Eisenoxid beschichtet waren, gespeichert.

Diese waren in 50.000 Sektoren zu jeweils 100 alphanumerischen Zeichen aufgeteilt und rotierten mit einer Geschwindigkeit von 1200 Umdrehungen/min, sodass bis zu 100 Bit pro Zoll gespeichert und eine Zugriffszeit von 600 ms erreicht werden konnte.

Der IBM 305 RAMAC (Abkürzung für random-access method of accounting and control) war der erste kommerziell erfolgreiche Computer, der über eine Festplatte verfügte. Er konnte bis zu zwei Festplatten des Modells 350 Disk Storage Unit beherbergen und Daten in Echtzeit speichern.

Die Festplatte hatte eine Kapazität von 5 Millionen 7-Bit-Zeichen (entspricht 4,375 Millionen Oktetten, also 4,375 Megabyte im heutigen Sprachgebrauch). Sie hatte ein Gewicht von einer Tonne und eine Größe von 60×68×25 Zoll (152,4×172,72×63,5 cm). Die Daten wurden auf 50 mit Eisenoxid beschichteten Platten gespeichert. Die Speicherkapazität war in 50.000 Blöcke zu jeweils 100 alphanumerischen Zeichen aufgeteilt. Bei einer Rotationsgeschwindigkeit von 1200 Umdrehungen pro Minute wurden bis zu 100 Bit pro Zoll gespeichert und eine Zugriffszeit von 600 Millisekunden erreicht.

Anmerkungen
Sichter

[27.] Analyse:Wl/Fragment 116 09 - Diskussion
Bearbeitet: 7. July 2014, 17:29 Hindemith
Erstellt: 7. July 2014, 16:52 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia IBM Personal Computer 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 116, Zeilen: re.Sp. 9-22
Quelle: Wikipedia IBM Personal Computer 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Der IBM 5150, der erste wirkliche IBM-PC, kam 1981 auf den Markt und konnte im Gegensatz zu dem 5100 mit den bereits auf dem Markt vertretenen preiswerteren und flexibleren Systemen mithalten. Der Begriff IBM-PC prägte die Vorstellung, was ein Heimcomputer (oder Personal Computer PC) ist. Ab Mitte der 80er-Jahre entwickelte sich der Begriff „IBM-kompatibel“, was dazu führte, dass sich lediglich PCs, die diese, nicht durch offizielle Tests oder eine Zertifizierung, zugesicherte Eigenschaft erfüllten, noch verkaufen.

Getestet wurde die IBM-Kompatibilität eines PCs mit einem Flugsimulator von Microsoft, da er die Hardware zu 100 % auslastete, sowie sehr tief in das „Basic Input-Output System“ (BIOS) eingriff, sodass der Simulator nur mit einem zu 100 % kompatiblen BIOS genutzt werden konnte.

Geschichte

Der IBM model 5150 kam am 12. August 1981 auf den Markt und war als schnelle Entwicklung geplant, um den gerade wachsenden Markt für Mikrocomputer nicht der Konkurrenz zu überlassen –vor allem nicht dem Apple II. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte IBM nur die ausschließlich für kommerzielle Kunden bestimmten Systeme IBM 5100 und System/32 hergestellt. Diese waren jedoch nicht mit den deutlich preiswerteren und flexibleren Systemen wie dem Apple II vergleichbar.

[...]

Der Begriff IBM-PC prägte die Auffassung, was ein PC ist. Ab Mitte der 1980er Jahre waren PCs, die nicht IBM-kompatibel waren, außer im Heimcomputersektor schlicht unverkäuflich. Für die zugesicherte Eigenschaft „IBM-kompatibel“ der Hersteller von Nachbauten eines IBM-PC gab es aber nie offizielle Tests oder Zertifizierungen. Als Kriterium diente häufig ein Kompatibilitätstest mit dem Flugsimulator von Microsoft. Dieser reizte die damals übliche Hardware bis an ihre Grenzen aus und griff so tief auf das BIOS zu, dass er nur mit einem zu 100 % kompatiblen BIOS genutzt werden konnte.

Anmerkungen

Mit anderer Version (oder Quelle?) evtl. noch erweiterbar bzw. höherer Übereinstimmungsgrad?

Sichter

[28.] Analyse:Wl/Fragment 117 05 - Diskussion
Bearbeitet: 7. July 2014, 16:36 Schumann
Erstellt: 7. July 2014, 16:36 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia IBM Personal Computer 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 117, Zeilen: li.Sp. 5-9
Quelle: Wikipedia IBM Personal Computer 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Als Laufwerk kamen ein oder zwei 5,25 Zoll Diskettenlaufwerke zum Einsatz, welche einseitig beschreibbare Disketten mit einer Kapazität von 160 kB oder doppelseitigen Disketten von 320 kB, später sogar mit 360 kB, lesen und beschreiben konnten. Der PC konnte zunächst mit ein oder zwei 5,25″-Diskettenlaufwerken ausgestattet werden.[1] Über ein optionales Erweiterungsgehäuse waren zwei weitere Diskettenlaufwerke anschließbar, wobei dies wegen der damals hohen Preise für Laufwerkskomponenten eher eine theoretische Möglichkeit darstellt. Die Diskettenlaufwerke konnten für einseitig beschreibbare Disketten mit einer Kapazität von 160 KB oder doppelseitigen Disketten von 320 KB, später sogar mit 360 KB genutzt werden.

1. Werbebroschüre von IBM Deutschland: Die Anatomie des IBM Personal Computer: (Seite 14)

Anmerkungen
Sichter

[29.] Analyse:Wl/Fragment 118 09 - Diskussion
Bearbeitet: 7. July 2014, 14:37 Schumann
Erstellt: 7. July 2014, 14:37 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Engineering Research Associates 2011, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 118, Zeilen: li.Sp. 9-50 - re.Sp. 1-3
Quelle: Wikipedia Engineering Research Associates 2011
Seite(n): 0, Zeilen: 0
7.1.3 ERA

Die Engineering Research Associates (ERA) startete während des 2. Weltkrieges als Team von Ingenieuren und Wissenschaftlern, die im Auftrag der US-Navy Codes knackten und als Communications Supplementary Activity – Washington (CSAW) bekannt waren.

Nach dem Krieg wurden die Budgets für Regierungsaufträge gekürzt. Aus Angst, die Fähigkeit des Teams zur schnellen Konstruktion von Codeknackern zu verlieren, machte sich Joseph Wenger von der Navy Cryptoanalytic Group gemeinsam mit den ehemaligen CSAW Mitgliedern William Norris und Howard Engstrom auf die Suche nach Investoren für eine Computerfirma. Im Jahre 1946 konnte der Betrieb in einer auftragslosen Fabrik der Northwest Aeronautical Corporation unter Leitung von Norris aufgenommen werden.

Um die Geheimhaltung zu wahren, wurde das gesamte Fabrikgelände als Basis der amerikanischen Kriegsmarine eingestuft und wurde 24 Stunden am Tag durch das amerikanische Militär bewacht. Bis in die 1950er-Jahre baute und konzipierte ERA verschiedene Codeknacker-Maschinen für die US-Navy. Eine der ersten Maschinen, welche 1947 gebaut wurde, die Goldberg, verwendete eine selbst hergestellte Trommel, auf welche magnetische Folie aufgeklebt wurde und die mit etwa 50 Umdrehungen/min gedreht wurde. Als nächstes wurde die Demon gebaut, welche eine sowjetische Verschlüsselung knacken sollte. Als die Russen 1949 die Verschlüsselungstechnik änderten, war der Demon-Rechner wertlos. Daraufhin kam das Team zur Einsicht, dass die einzige Möglichkeit, so eine Situation in Zukunft zu verhindern, darin bestand, eine Maschine zu entwickeln, welche umprogrammiert werden konnte. Im Jahre 1947 bekam ERA den Auftrag von der amerikanischen Kriegsmarine, unter dem Codenamen Task 13 eine Maschine zu entwerfen, welche als eine der ersten überhaupt die Fähigkeit zur Speicherprogrammierung hatte. Die Maschine wurde unter dem Namen ATLAS‑I 1950 ausgeliefert.

Anschließend wollte ERA die Maschine auch kommerziell unter dem Namen ERA 1101 vertreiben, wobei die Zahl 1101 die binäre Repräsentation der Zahl 13 ist. Noch bevor die ATLAS- Maschine ausgeliefert wurde, bestellte die amerikanische Kriegsmarine eine neue Maschine, die ATLAS‑II, welche im Gegensatz zur ATLAS‑I auf Williamsröhrentechnologie aufbauen sollte. Die Arbeit an ATLAS‑II begann 1950 und die Maschine wurde 1953 an die NSA (damals noch offiziell nicht existierend) ausgeliefert.

Entstehung

Das ERA-Team war ursprünglich eine Gruppe von Wissenschaftlern und Ingenieuren, welche während des Zweiten Weltkriegs für die amerikanische Kriegsmarine primär im Bereich der Kryptographie arbeiteten. Nach dem Krieg wurden die Budgets des Militärs gekürzt. Joseph Wenger, Leiter der Kryptogruppe Communications Supplementary Activity – Washington (CSAW), war besorgt, dass die einzelnen Mitarbeiter in zivile Firmen abwanderten, und die amerikanische Kriegsmarine somit ihr Wissen im Bereich der Kryptographie verliere.

Wenger und zwei weitere Mitarbeiter William C. Norris und Howard Engstrom begannen nach Investoren zu suchen, welche daran interessiert waren, eine neue Computerfirma zu unterstützen. Schließlich fanden Sie den Investor in der Person von John Parker, ein Investmentbanker, der die Chase-Aircraft-Flugzeug-Fabrik von Northwest Aeronautical Corporation (NAC) in Saint Paul (Minnesota) leitete. NAC war nach Ende des Krieges gezwungen, ihre Fabriken zu schließen, da praktisch mit Ende des Krieges alle Aufträge eingestellt wurden. [...]

Die ersten Jahre

[...] Um die Geheimhaltung zu wahren, wurde das gesamte Fabrikgelände als Basis der amerikanischen Kriegsmarine eingestuft und wurde 24 Stunden am Tag durch das amerikanische Militär bewacht.

Die Goldberg, Demon und ATLAS

Eine der ersten Maschinen, welche 1947 gebaut wurde, die Goldberg, verwendete eine selbst hergestellte Trommel, auf welche magnetische Folie aufgeklebt wurde und die mit etwa 50 Umdrehungen pro Minute gedreht wurde. Mit der Zeit entwickelte sich das Speichersystem zusammen mit den Lochstreifenlesern immer weiter.

Als nächstes wurde die Demon gebaut, welche eine sowjetische Verschlüsselung knacken sollte. Als die Russen 1949 die Verschlüsselungstechnik änderten, war der Demon-Rechner wertlos. Einer der Ingenieure, James Pendergrass, war überzeugt, dass die einzige Möglichkeit, so eine Situation zu verhindern, darin bestand, eine Maschine zu entwickeln, welche umprogrammiert werden kann. 1947 bekam ERA den Auftrag von der amerikanischen Kriegsmarine, unter dem Codenamen Task 13 eine Maschine zu entwerfen, welche als eine der ersten überhaupt speicherprogrammiert werden konnte. Die Maschine wurde unter dem Namen ATLAS-I 1950 ausgeliefert.

Anschließend wollte ERA die Maschine auch kommerziell unter dem Namen ERA 1101 vertreiben, wobei die Zahl 1101 die binäre Repräsentation der Zahl 13 ist. Noch bevor die ATLAS-Maschine ausgeliefert wurde, bestellte die amerikanischen Kriegsmarine eine neue Maschine, die ATLAS-II, welche im Gegensatz zur ATLAS-I, welche noch Trommelspeicher verwendete, auf Williamsröhrentechnologie aufbauen sollte. Die Arbeit an ATLAS-II begann 1950 und die Maschine wurde 1953 an die NSA (damals noch offiziell nicht existierend) ausgeliefert.

Anmerkungen
Sichter

[30.] Analyse:Wl/Fragment 122 02 - Diskussion
Bearbeitet: 7. July 2014, 19:48 Schumann
Erstellt: 7. July 2014, 19:48 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Unisys 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 122, Zeilen: li.Sp 2-13
Quelle: Wikipedia Unisys 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Erst 1978 begann Sperry Rand, sich primär auf Computer zu konzentrieren und verkaufte unter anderem die Sparten Remington Rand Systems, Remington Rand Machines, Ford Instrument Company, Sperry Aerospace und Sperry Vickers. Außerdem wurde das Unternehmen wieder in Sperry Corporation umbenannt.

Sperry war in den folgenden Jahren hauptsächlich mit der UNIVAC Serie im Computergeschäft aktiv und fusionierte 1986 mit Burroughs zu Unisys. Nach dieser Fusion wurden weitere Sparten wie Sperry New Holland, Sperry Gyroscope, Sperry Marine, Sperry Flight Systems und die Sperry Defense Products Group abgestoßen.

1978 beschloss Sperry Rand, sich auf das Geschäftsfeld Computer zu konzentrieren, und verkaufte Remington Rand Systems, Remington Rand Machines, Ford Instrument Company, Sperry Aerospace and Sperry Vickers. Das Wort "Rand" wurde aus dem Namen gestrichen, fortan hieß das Unternehmen wieder Sperry Corporation. Der Geschäftsbereich UNIVAC nannte sich fortan Sperry Univac und einige Zeit später einfach Sperry.

Im Jahr 1986 fusionierte Sperry mit der Burroughs Corporation. Die Geschäftsbereiche beider Unternehmen wurde unter dem Namen Unisys vereint und die beiden traditionsreichen Namen Sperry und Burroughs aufgegeben. Die anderen Geschäftsbereiche von Sperry wie Sperry New Holland, Sperry Gyroscope, Sperry Vickers, Sperry Marine and Sperry Flight Systems wurden nach der Verschmelzung verkauft.

Anmerkungen

Evtl. größerer Übereinstimmungsgrad bzw. Erweiterungsmöglichkeit mit anderer Version (oder anderer Quelle?)?

Sichter

[31.] Analyse:Wl/Fragment 127 41 - Diskussion
Bearbeitet: 7. July 2014, 18:56 Schumann
Erstellt: 7. July 2014, 18:56 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Digital Equipment Corporation 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 127, Zeilen: li.Sp. 41-46
Quelle: Wikipedia Digital Equipment Corporation 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Auch bei der Steuerung von Kraftwerken, Verkehrswegen und Telefonnetzen wurde die PDP‑11 verwendet. Das offene Bus-System ermöglichte es auch Fremdanbietern, kostengünstige und leistungsstarke Peripheriegeräte zum Anschluss an die PDP-11 auf den Markt zu bringen. Auch bei der Steuerung von Kraftwerken, Verkehrswegen und Telefonnetzen gab es ein weites Anwendungsfeld.

Das offene Bus-System rief natürlich auch sehr viele Fremdanbieter für Hardware auf den Plan, die kostengünstige und leistungsstarke Peripheriegeräte zum Anschluss an die PDP-11 auf den Markt brachten.

Anmerkungen

Evtl. größerer Übereinstimmungsgrad mit anderer Version (oder anderer Quelle?)?

Sichter

[32.] Analyse:Wl/Fragment 143 16 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 22:05 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 22:05 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Werner von Siemens 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: re.Sp. 16-50
Quelle: Wikipedia Werner von Siemens 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Er entstammte einem alten Goslarer Stadtgeschlecht, welches seit 1384 urkundlich erwähnt ist, und wurde am 13. Dezember 1816 als viertes Kind des Gutspächters Christian Ferdinand Siemens (1787–1840) und dessen Ehefrau Eleonore Henriette Deichmann (1792–1839) in Lenthe geboren. Nach dem Umzug im Jahre 1823 nach Mecklenburg, wo sein Vater die Domäne Menzendorf übernahm, blieb seinen Eltern der wirtschaftliche Erfolg versagt.

Siemens wurde anfangs von der Großmutter und dem Vater unterrichtet, besuchte ein Jahr die Bürgerschule in Schönberg (Mecklenburg), bekam drei Jahre Unterricht von einem Hauslehrer und besuchte schließlich für drei Jahre das Katharineum zu Lübeck. Er verließ das Gymnasium 1834 aber vorzeitig ohne formalen Abschluss. Nach dem Tod der Mutter im Juli 1839 und des Vaters im Januar 1840 war er gezwungen, als ältester Sohn die Vaterstelle für seine Geschwister zu übernehmen.

Da die wirtschaftliche Situation ihm kein Universitätsstudium ermöglichte, trat er 1835 in die preußische Armee ein. Er absolvierte dort eine 3‑jährige Fachausbildung in Mathematik, Physik, Chemie und Ballistik an der Artillerie- und Ingenieurschule in Berlin. Diese Ausbildung beendete er 1838 als Artillerie-Leutnant.

Während seines Dienstes in der Garnison Wittenberg, wo er wegen der Teilnahme als Sekundant bei einem Duell zu 5 Jahren Festungshaft verurteilt wurde, gestaltete er seine Zelle in der Zitadelle Magdeburg zum Labor um und entwickelte dabei ein Verfahren zur elektrischen Galvanisierung (insbesondere Versilberung). Er wurde jedoch bald begnadigt und zur Artilleriewerkstatt in Berlin versetzt. Im Schleswig-Holsteinischen Krieg entwickelte er funktionsfähige ferngezündete Seeminen, die vor dem Kieler Hafen ausgelegt wurden und die dänische Marine darin hinderten, die Stadt aus der Nähe zu beschießen.

Siemens entstammte einem alten Goslarer Stadtgeschlecht (1384 urkundlich erwähnt, mit dem Siemenshaus in Goslar als Stammsitz) und wurde 1816 als viertes Kind des Gutspächters Christian Ferdinand Siemens (1787–1840) und dessen Ehefrau Eleonore Henriette Deichmann (1792–1839) geboren. Nach dem Umzug im Jahre 1823 nach Mecklenburg, wo sein Vater die Domäne Menzendorf übernahm, blieb seinen Eltern der wirtschaftliche Erfolg versagt. Siemens wurde anfangs von der Großmutter und dem Vater unterrichtet, besuchte ein Jahr die Bürgerschule in Schönberg (Mecklenburg), bekam drei Jahre Unterricht von einem Hauslehrer und besuchte schließlich für drei Jahre das Katharineum zu Lübeck. Er verließ das Gymnasium 1834 aber vorzeitig ohne formalen Abschluss. Er wollte gerne einen praktisch-wissenschaftlichen Beruf ergreifen, doch erlaubte die wirtschaftliche Situation der Eltern kein Studium. Nach dem Tod der Mutter im Juli 1839 und des Vaters im Januar 1840 musste Werner als ältester Sohn die Vaterstelle für seine Geschwister übernehmen.

Auf den Rat seines Geodäsie-Lehrers Ferdinand von Bültzingslöwen bewarb er sich beim Ingenieurkorps der preußischen Armee in Berlin, wurde jedoch abgewiesen; daraufhin bewarb er sich bei der Artillerie in Magdeburg und wurde angenommen. Im Herbst 1835 wurde Siemens als Offizieranwärter für drei Jahre an die Berliner Artillerie- und Ingenieurschule kommandiert. Hier bekam er eine umfassende Ausbildung auf naturwissenschaftlichen Gebieten – wie Mathematik, Physik, Chemie, Geometrie[1] und Ballistik und hörte nebenher Vorlesungen an der Berliner Universität. Diese Ausbildung beendete er 1838 als Artillerie-Leutnant.

Leutnant Werner Siemens tat Dienst in Magdeburg und anschließend in der Garnison Wittenberg, wo er wegen der Teilnahme als Sekundant bei einem Duell zu fünf Jahren Festungshaft verurteilt wurde. Seine Zelle in der Zitadelle Magdeburg gestaltete er zum Labor um und entwickelte dabei ein Verfahren zur elektrischen Galvanisierung (insbesondere Versilberung). Er wurde jedoch bald begnadigt und 1842 zur Artilleriewerkstatt in Berlin versetzt. Im Schleswig-Holsteinischen Krieg unterstützte er 1848 die Kieler Bürgerwehr bei der Verteidigung des Kieler Hafens gegen dänische Seestreitkräfte mittels Besetzung der Festung Friedrichsort.[2] Außerdem entwickelte er funktionsfähige ferngezündete Seeminen, die vor dem Kieler Hafen ausgelegt wurden und die dänische Marine darin hinderten, die Stadt aus der Nähe zu beschießen.[3]


1. Sein Lehrer war der damalige Hauptmann Meno Burg.

2. Siehe etwa die Kurzdarstellung im Internetportal www.kiel-friedrichsort.de

3. Gerd Stolz: Die Schleswig-Holsteinische Marine 1848–1852. Boyens, Heide in Holstein 1978, ISBN 3-8042-0188-1, S. 18 ff.

Anmerkungen
Sichter

[33.] Analyse:Wl/Fragment 144 01 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 22:27 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 22:27 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Werner von Siemens 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 144, Zeilen: li.Sp. 1-16, 21-31, re.Sp. 1-13, 34-51
Quelle: Wikipedia Werner von Siemens 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Er heiratete am 1. Oktober 1852 in Königsberg Mathilde Drumann (1824–1865), Tochter des Universitätsprofessors Dr. phil. Wilhelm Drumann und der Sophie Mehliß. Aus dieser Ehe stammten zwei Töchter und zwei Söhne (Wilhelm und Arnold). Mathilde verstarb am 1. Juli 1865.

Am 13. Juli 1869 heiratete Siemens in zweiter Ehe seine entfernte Cousine Antonie Siemens, die Tochter des Professors der Technologie Carl Siemens, Professor an der Landwirtschaftlichen Akademie bei Stuttgart, später in den württembergischen persönlichen Adelsstand erhoben, und der Ottilie Denzel. Aus dieser Ehe ging Sohn Carl-Friedrich (1872–1941) hervor. Am 17. Februar 1887 erwarb Siemens das etwa 600 Ha große Gut Biesdorf inklusive Schloss und übertrug es 1889 seinem Sohn Wilhelm. Am 6. Dezember 1892 erlag Werner von Siemens in Berlin einer Lungenentzündung.

[...] Die Ausführung seines Apparats überließ er dem Mechaniker Johann Georg Halske, der von dem einfachen, aber zuverlässigen System überzeugt war. Unter dem Namen „Telegraphenbau- Anstalt von Siemens & Halske“ gründeten beide, obwohl Siemens noch immer im Hauptberuf Offizier war, im Oktober 1847 in Berlin ihr Unternehmen. Das notwendige Kapital zur Firmengründung kam von Siemens’ Vetter Johann Georg Siemens, einem wohlhabenden Justizrat und Vater des späteren Mitbegründers der Deutschen Bank, Georg Siemens. Er investierte mehr als 6000 Taler als Startkapital gegen eine 20 % Gewinnbeteiligung über 6 Jahre. [...]

Im Jahre 1848 erhielt die Firma den ersten größeren staatlichen Auftrag. Es handelte sich um den Bau einer Telegrafenlinie von Berlin nach Frankfurt am Main. Sie wurde zum ersten großen Erfolg: Siemens & Halske gelang es, die Linie rechtzeitig zur Wahl des preußischen Königs zum Deutschen Erbkaiser fertig zu stellen.

Damit wurde Siemens & Halske auf einen Schlag bekannt und weitere Aufträge zum Bau von Telegrafenverbindungen in Preußen und den deutschen Staaten folgten. Siemens versuchte früh auch auf außerdeutschen Märkten Fuß zu fassen, zumal er mit der preußischen Telegrafenverwaltung bald in Streit geriet und von dieser über viele Jahre keine Aufträge mehr erhielt. [...] Es gab aber auch Rückschläge, bspw. scheiterte 1864 die Verlegung eines Seekabels von Cartagena nach Oran, was dem Unternehmen empfindliche Verluste bescherte. Halske, der risikoreiche Unternehmungen hasste, verlangte, sich von der verlustreichen Niederlassung in London zu trennen. Siemens wollte den Bruder nicht im Stich lassen, gliederte die Londoner Niederlassung aus Siemens & Halske aus und gründete 1865 mit Wilhelm und Carl in London die Siemens Brothers & Co. Aber die Meinungsverschiedenheiten zwischen Halske und den Siemens-Brüdern blieben bestehen und führten Ende 1867 nach 20 Jahren zum Rückzug von Halske aus der Firma. Die Brüder Wilhelm und Carl wurden nach dem Ausscheiden Halskes die einzigen Teilhaber ihres Bruders Werner: Siemens & Halske wurde zum Familienunternehmen der Siemens-Brüder. Im Jahre 1870 ging nach 3‑jähriger Bauzeit die von Siemens errichtete indoeuropäische Telegrafenlinie von London über Teheran nach Kalkutta mit einer Länge von über 11.000 km in Betrieb.

Als aufstrebender Unternehmer heiratete er am 1. Oktober 1852 in Königsberg Mathilde Drumann (1824–1865), Tochter des Universitätsprofessors Wilhelm Drumann und der Sophie Mehliß. Aus dieser Ehe stammen zwei Töchter und zwei Söhne (Wilhelm und Arnold). Mathilde verstarb am 1. Juli 1865. Am 13. Juli 1869 heiratete Siemens in zweiter Ehe seine entfernte Cousine Antonie Siemens, die Tochter des Professors der Technologie Carl Siemens, Professor an der Landwirtschaftlichen Akademie bei Stuttgart, später in den württembergischen persönlichen Adelsstand erhoben, und der Ottilie Denzel. Aus dieser Ehe gingen u. a. der Sohn Carl Friedrich (1872–1941) hervor.

Am 17. Februar 1887 erwarb Siemens das etwa 600 Hektar große Gut Biesdorf inklusive Schloss und übertrug es 1889 seinem Sohn Wilhelm.

Am 6. Dezember 1892 erlag Werner von Siemens in Berlin einer Lungenentzündung. [...]

[...]

Am 12. Oktober 1847 gründete er – noch immer im Hauptberuf Offizier – mit dem Mechaniker Johann Georg Halske in Berlin die Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske. Das notwendige Kapital zur Firmengründung kam von Siemens’ Vetter Johann Georg Siemens, einem wohlhabenden Justizrat und Vater des späteren Mitbegründers der Deutschen Bank, Georg Siemens. Er investierte mehr als 6000 Taler als Startkapital gegen eine 20-prozentige Gewinnbeteiligung über sechs Jahre.

[...]

1848 erhielt das junge Unternehmen einen politisch wichtigen Auftrag – die Telegraphenleitung von Berlin nach Frankfurt am Main, denn dort tagte die deutsche Nationalversammlung. Die Leitung wurde noch im Winter 1848/49 mit Geräten und Kabeln von Siemens & Halske gebaut. Dass die Nationalversammlung König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen die Kaiserwürde antragen wollte, wusste dieser schon eine Stunde nach der Abstimmung, eine Woche bevor die Kaiserdeputation in Berlin ankam.

Damit wurde Siemens & Halske auf einen Schlag bekannt und weitere Aufträge zum Bau von Telegraphenverbindungen in Preußen und den deutschen Staaten folgten. Siemens versuchte früh auch auf außerdeutschen Märkten Fuß zu fassen, zumal er mit der preußischen Telegraphenverwaltung bald in Streit geriet und von dieser über viele Jahre keine Aufträge mehr erhielt. [...]

Es gab auch Rückschläge, beispielsweise scheiterte 1864 die Verlegung eines Seekabels von Cartagena nach Oran, was dem Unternehmen empfindliche Verluste bescherte. Halske, der risikoreiche Unternehmungen hasste, verlangte, sich von der verlustreichen Niederlassung in London zu trennen. Siemens wollte den Bruder nicht im Stich lassen, gliederte die Londoner Niederlassung aus Siemens & Halske aus und gründete 1865 mit Wilhelm und Carl in London die Siemens Brothers & Co. Aber die Meinungsverschiedenheiten zwischen Halske und den Siemens-Brüdern blieben bestehen und führten Ende 1867 nach zwanzig Jahren zum Rückzug von Halske aus der Firma. Die Brüder Wilhelm und Carl wurden nach dem Ausscheiden Halskes die einzigen Teilhaber ihres Bruders Werner: Siemens & Halske wurde zum Familienunternehmen der Siemens-Brüder.

1870 ging nach dreijähriger Bauzeit die Indo-Europäische Telegraphenlinie von London über Teheran nach Kalkutta mit einer Länge von über 11.000 Kilometern in Betrieb.[5]


5. private Website zur Indolinie

Anmerkungen
Sichter

[34.] Analyse:Wl/Fragment 149 41 - Diskussion
Bearbeitet: 7. July 2014, 17:26 Schumann
Erstellt: 7. July 2014, 17:26 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia OPREMA 2010, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 149, Zeilen: re.Sp. 41-49, 52
Quelle: Wikipedia OPREMA 2010
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Bereits im Jahre 1952/53 begannen Wilhelm Kämmerer und Herbert Kortum mit der Konzeption der Optik-Rechenmaschine OPREMA (OPREMA = Optische Rechenmaschine). Ihre Konzeption wurde seit 1954 im VEB Carl Zeiss Jena umgesetzt und diese Maschine war damit der erste programmierbare Digitalrechner, der in der DDR entwickelt wurde. Die OPREMA basierte auf elektromechanischen Relais und die Programmierung erfolgte über Stecktafeln (Abb. 7.61). [...]

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass [die OPREMA aus 2 baugleichen Anlagen bestand, die jeden Arbeitsschritt redundant ausführten und die Ergebnisse miteinander verglichen.]

OPREMA war der erste arbeitsfähige in der DDR gebaute Computer. Der Relaisrechner wurde 1955 fertiggestellt. Sein Name leitet sich von OPtik-REchen-MAschine her, was auf den Einsatzzweck verweist: optische Berechnungen für Linsensysteme.

Der Rechner wurde von einem Team unter der Leitung von Wilhelm Kämmerer und Herbert Kortum für die Firma Carl Zeiss Jena ab etwa 1954 entwickelt. Die Dateneingabe erfolgte über Stecktafeln und die Ausgabe über eine Schreibmaschine.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die OPREMA aus zwei baugleichen Anlagen bestand, die jeden Arbeitsschritt redundant ausführten und die Ergebnisse miteinander verglichen.

Anmerkungen

Fortsetzung auf der Folgeseite.

Sichter

[35.] Analyse:Wl/Fragment 150 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. July 2014, 17:45 Schumann
Erstellt: 7. July 2014, 17:36 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia OPREMA 2010, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 150, Zeilen: li.Sp. 1-4.5-8
Quelle: Wikipedia OPREMA 2010
Seite(n): 0, Zeilen: 0
[Bemerkenswert ist die Tatsache, dass] die OPREMA aus 2 baugleichen Anlagen bestand, die jeden Arbeitsschritt redundant ausführten und die Ergebnisse miteinander verglichen. Zusammen verfügten die beiden Anlagen über ca. 17.000 Relais, 9000 Selengleichrichter, 500 km Verkabelung und ca. 1 Mio. Lötstellen. Nachdem sich im Testbetrieb gezeigt hatte, dass beide „Teilrechner“ zuverlässig arbeiteten, wurden die beiden Rechner getrennt, und man hatte zwei unabhängige Anlagen zur Verfügung. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die OPREMA aus zwei baugleichen Anlagen bestand, die jeden Arbeitsschritt redundant ausführten und die Ergebnisse miteinander verglichen. Zusammen verfügten die beiden Anlagen über 17.000 Relais. Nachdem sich im Testbetrieb gezeigt hatte, dass beide "Teilrechner" zuverlässig arbeiteten, wurden die beiden Rechner getrennt, und man hatte zwei unabhängige Anlagen zur Verfügung.
Anmerkungen

Fortsetzung von Fragment 149 41.

Die nicht mit dem Wikipedia-Artikel übereinstimmende Aufzählung "9000 Selengleichrichter, 500 km Verkabelung und ca. 1 Mio. Lötstellen" findet sich in gleicher Reihenfolge bei: http://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/computer/oprema.htm .

Sichter

[36.] Analyse:Wl/Fragment 150 17 - Diskussion
Bearbeitet: 7. July 2014, 14:17 Schumann
Erstellt: 7. July 2014, 14:17 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia ZRA 1 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 150, Zeilen: li.Sp. 17-32, re.Sp. 9-16, 22-36
Quelle: Wikipedia ZRA 1 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Da die zu dieser Zeit verfügbaren Transistoren für nicht zuverlässig genug erachtet wurden, entschied man sich für bewährte Technologien.

Man verwendete Halbleiter-Dioden und Ferrit-Ringkerne als Bauelemente für die logischen Schaltkreise sowie Elektronenröhren zur Signalaufbereitung und Verstärkung. Ende 1956 war der ZRA 1 im Wesentlichen fertig aufgebaut. Zu Schwierigkeiten kam es jedoch mit dem als Hauptspeicher vorgesehenen Scheibenspeicher. Dafür kam 1958 der von Nikolaus Joachim Lehmann an der TH Dresden entwickelte Trommelspeicher mit einer Kapazität von 4096 48 bit-Worten zum Einsatz. Die Trommel rotierte mit 12.000 Umdrehungen/ min, was eine mittlere Zugriffszeit von 2,5 ms ermöglichte. Insgesamt kamen 12.000 Germaniumdioden (OA 170), 8500 Ferritkerne und 720 Elektronenröhren (PL84) sowie einige Relais zur Steuerung der Peripheriegeräte zum Einsatz.

[...]

Als Eingabegerät diente ein Lochkartenleser, von dem Programme und Daten in den Hauptspeicher eingelesen wurden. Die Leistung betrug etwa 120 FLOPS. Die Anlage benötigte einen Raum von wenigstens 6 × 8 m, die Leistungsaufnahme betrug 19 kW (Abb. 7.62).

Der ZRA 1 war der erste industriell hergestellte Rechner der DDR. [...] Im Jahre 1960 wurde der ZRA 1 erstmalig auf der Leipziger Frühjahrsmesse ausgestellt. Ab 1961 wurde der ZRA 1 dann im Zweigwerk Saalfeld des VEB Carl Zeiss Jena in Serie gebaut.

Die Verteilung der Rechenanlage erfolgte durch eine Kommission des Forschungsrates. Sie legte folgende Verteilung fest:

• 15 Computer für Akademie- und Forschungsinstitute,

• 10 für Hochschulen,

• 7 für den Einsatz in der Industrie.

Ende 1963 wurde die Herstellung des Rechners dann zugunsten des vom VEB Elektronische Rechenmaschinen Karl-Marx-Stadt entwickelten, programmgesteuerten, volltransistorisierten Digitalrechners R 100 (Robotron 100) eingestellt.

Der Zeiss-Rechen-Automat 1, kurz ZRA 1, war der erste serienmäßig hergestellte programmierbare Digitalrechner in der DDR. Er wurde beim VEB Carl Zeiss in Jena entwickelt und hergestellt.

[...]

Da die zu dieser Zeit verfügbaren Transistoren für nicht zuverlässig genug erachtet wurden, entschied man sich für Halbleiter-Dioden und Ferrit-Ringkerne als Bauelemente für die logischen Schaltkreise sowie Elektronenröhren zur Signalaufbereitung und Verstärkung. Ende 1956 war der ZRA 1 im Wesentlichen fertig aufgebaut. Zu Schwierigkeiten kam es jedoch mit dem als Hauptspeicher vorgesehenen Scheibenspeicher. Dafür kam 1958 der von Nikolaus Joachim Lehmann an der TH Dresden entwickelte Trommelspeicher mit einer Kapazität von 4096 48-Bit-Worten zum Einsatz. Die Trommel rotierte mit 12.000 Umdrehungen pro Minute, was eine mittlere Zugriffszeit von 2,5 Millisekunden ermöglichte. Insgesamt kamen 12.000 Germaniumdioden (OA 170), 8500 Ferritkerne und 720 Elektronenröhren (PL84) sowie einige Relais zur Steuerung der Peripheriegeräte zum Einsatz. Als Eingabegerät diente ein Lochkartenleser, von dem Programme und Daten in den Hauptspeicher eingelesen wurden. Zur Ausgabe der Rechenergebnisse wurde das Druckwerk einer bestehenden Tabelliermaschine benutzt. Die Anlage benötigte einen Raum von wenigstens 6 × 8 m², die Leistungsaufnahme betrug 19 Kilowatt.

[...]

Damit lässt sich eine mittlere Leistung von etwa 120 FLOPS abschätzen. Zum Vergleich: Ein im Jahr 2005 handelsüblicher PC leistet um drei Milliarden FLOPS.

Verwendung

1960 wurde der ZRA 1 auf der Leipziger Frühjahrsmesse ausgestellt. Gleichzeitig begann im Zeiss-Zweigwerk Saalfeld die Serienfertigung, dort wurden insgesamt 31 Anlagen hergestellt. Die Verteilung der Rechner auf die Institutionen erfolgte durch eine Kommission des Forschungsrates der DDR:

• 15 Computer kamen an Akademie- und Forschungsinstitute,

• 10 an Hochschulen und

• 7 Anlagen einschließlich des Prototyps wurden in der Industrie eingesetzt

Ende 1963 wurde die Herstellung des Rechners zu Gunsten des vom VEB Elektronische Rechenmaschinen in Karl-Marx-Stadt entwickelten, voll transistorisierten Digitalrechners Robotron 100eingestellt.

Anmerkungen
Sichter

[37.] Analyse:Wl/Fragment 152 10 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 23:22 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 23:01 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Kombinat Robotron 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 152, Zeilen: re.Sp. 10-37
Quelle: Wikipedia Kombinat Robotron 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Das VEB Kombinat Robotron, kurz Robotron genannt, war ein Industriekombinat im Bereich des Ministeriums für Elektrotechnik und Elektronik der DDR.

Das Wort „Robotron“ ist ein Kunstwort, zusammengesetzt aus den Wortteilen Roboter und Elektronik. Der Schriftzug robotron war unter Registernummer DD641673 bis zur Löschung am 20. Dezember 2002 ein eingetragenes Warenzeichen des Kombinats Robotron.

Vorläufer des Kombinats Robotron war die 1958 gebildete Vereinigung Volkseigener Betriebe (VVB) „Büromaschinen“, die 1964 in die VVB „Datenverarbeitungs- und Büromaschinen“ (VVB DuB) umbenannt wurde.

Das Kombinat war in der DDR alleinverantwortlich für die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Elektronischen Datenverarbeitungsanlagen, Klein- und Mikrorechnern, Personalcomputern, Prozessrechnern, Steuerungsrechnern für Nachrichtenvermittlungsanlagen und die zugehörigen Betriebssysteme, Standardanwendungssoftware sowie Softwaretechnologien.

Der erste Generaldirektor war von 1969–1973 Dr. Siegfried Zugehör, ihm folgte 1973–1982 Prof. Wolfgang Sieber. Der letzte Generaldirektor war von 1982–1990 Friedrich Wokurka.

Die Haupterzeugnisse des VEB Kombinats Robotron (Abb. 7.67) waren

• Großrechner R 300 (Vorbild IBM 1401),

• Klein- und Prozessrechner R 4000, R 4200 (Honeywell DDP 516)

Der VEB Kombinat Robotron war ein Kombinat im Bereich des Ministeriums für Elektrotechnik und Elektronik der DDR. Das Wort „Robotron“ ist ein Kunstwort, zusammengesetzt aus den Wortteilen Roboter und Elektronik.

Der Schriftzug robotron war unter Registernummer DD641673 bis zur Löschung am 20. Dezember 2002 ein eingetragenes Warenzeichen des Kombinats Robotron.[1] [...]

Geschichte

Vorläufer des Kombinats Robotron war die 1958 gebildete VVB Büromaschinen, die 1964 in VVB Datenverarbeitungs- und Büromaschinen umbenannt wurde. [...]

[...]

Das Kombinat war in der DDR neben dem Kombinat Mikroelektronik Erfurt maßgeblich verantwortlich für die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Elektronischen Datenverarbeitungsanlagen, Klein- und Mikrorechnern, Personalcomputern, Prozessrechnern, Steuerungsrechnern für Nachrichtenvermittlungsanlagen und die zugehörigen Betriebssysteme, Standardanwendungssoftware sowie Softwaretechnologien.[5]

Haupterzeugnisse des Kombinats Robotron waren

  • Mittlere EDVA Robotron 300 (Vorbild IBM 1401),
  • Klein- und Prozessrechner R 4000, R 4200 (Honeywell Serie 16)

[...]

Der erste Generaldirektor war Siegfried Zugehör (1969–1973), ihm folgte Wolfgang Sieber (1973–1982). Der letzte Generaldirektor war Friedrich Wokurka (1982–1990).


1. Klaus-Dieter Weise: Über die Entstehung des Namens Robotron. UAG Historie Robotron der Arbeitsgruppe Rechentechnik in den Technischen Sammlungen Dresden, Dresden 2007.

5. Gerhard Merkel: VEB Kombinat Robotron – Ein Kombinat des Ministeriums für Elektrotechnik und Elektronik der DDR. Dresden 2006.

Anmerkungen

Fortsetzung mit Fragment 153 01.

Sichter

[38.] Analyse:Wl/Fragment 153 01 - Diskussion
Bearbeitet: 6. July 2014, 23:17 Schumann
Erstellt: 6. July 2014, 23:17 (Schumann)
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Kombinat Robotron 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 153, Zeilen: li.Sp. 1-9
Quelle: Wikipedia Kombinat Robotron 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
• ESER-Elektronische Datenverarbeitungsanlagen EC 1040, EC 1055 (Abb. 7.69), EC 1056, EC 1057 (IBM System/360, IBM System/370),

• Minicomputer und Superminicomputer K 1600 (DEC PDP11), K 1840 (VAX 11/780), K 1820 (Micro-VAX II),

• Büro- und Personalcomputer A 5120, PC 1715, A 7100 (Abb. 7.68), A 7150, BIC A 5105, EC 1834 (IBM XT), EC 1835 (IBM AT)

• ESER-Elektronische Datenverarbeitungsanlagen EC 1040, EC 1055, EC 1056, EC 1057 (IBM System/360, IBM System/370),

• Minicomputer und Superminicomputer K 1600 (DEC PDP-11), K 1840 (VAX 11/780), K 1820 (MicroVAX II),

• Büro- und Personal Computer A 5120, PC 1715, A 7100, A 7150, BIC A 5105, EC 1834 (IBM XT), EC 1835 (IBM AT),

Anmerkungen

Fortsetzung von Fragment 152 10.

Sichter


Fragmente (Kein Plagiat)

Kein Fragment



Fragmente (Verwaist)

Kein Fragment



Quellen

Quelle Autor Titel Verlag Jahr Lit.-V. FN
Wl/Wikipedia Ackermannfunktion 2012 Ackermannfunktion (Wikipedia) 2012 nein nein
Wl/Wikipedia Analogrechner 2012 Analogrechner (Wikipedia) 2012 nein nein
Wl/Wikipedia DEHOMAG 2012 DEHOMAG (Wikipedia) 2012 nein nein
Wl/Wikipedia Digital Equipment Corporation 2012 Digital Equipment Corporation (Wikipedia) 2012 nein nein
Wl/Wikipedia Engineering Research Associates 2011 Engineering Research Associates (Wikipedia) 2011 nein nein
Wl/Wikipedia Geschichte der Automaten 2012 Geschichte der Automaten (Wikipedia) 2012 nein nein
Wl/Wikipedia Geschichte der Logik 2012 Geschichte der Logik (Wikipedia) 2012 nein nein
Wl/Wikipedia Heron von Alexandria 2012 Heron von Alexandria (Wikipedia) 2012 nein nein
Wl/Wikipedia Hodometer 2012 Hodometer (Wikipedia) 2012 nein nein
Wl/Wikipedia IBM 305 RAMAC 2012 IBM 305 RAMAC (Wikipedia) 2012 nein nein
Wl/Wikipedia IBM Personal Computer 2012 IBM Personal Computer (Wikipedia) 2012 nein nein
Wl/Wikipedia Jacques de Vaucanson 2012 Jacques de Vaucanson (Wikipedia) 2012 nein nein
Wl/Wikipedia Jakob Amsler-Laffon 2012 Jakob Amsler-Laffon (Wikipedia) 2012 nein nein
Wl/Wikipedia John Atanasoff 2012 John Atanasoff (Wikipedia) 2012 nein nein
Wl/Wikipedia Kombinat Robotron 2012 Kombinat Robotron (Wikipedia) 2012 nein nein
Wl/Wikipedia Konrad Zuse 2012 Konrad Zuse (Wikipedia) 2012 nein nein
Wl/Wikipedia OPREMA 2010 OPREMA (Wikipedia) 2010 nein nein
Wl/Wikipedia Planimeter 2012 Planimeter (Wikipedia) 2012 nein nein
Wl/Wikipedia Rockefeller Differential Analyzer 2011 Rockefeller Differential Analyzer (Wikipedia) 2011 nein nein
Wl/Wikipedia Unisys 2012 Unisys (Wikipedia) 2012 nein nein
Wl/Wikipedia Werner von Siemens 2012 Werner von Siemens (Wikipedia) 2012 nein nein
Wl/Wikipedia Wolfgang von Kempelen 2012 Wolfgang von Kempelen (Wikipedia) 2012 nein nein
Wl/Wikipedia ZRA 1 2012 ZRA 1 (Wikipedia) 2012 nein nein


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