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Analyse:Wl/Fragment 034 15

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: li.Sp. 15-24 - re.Sp. 1-4, 10-25, 30-38
Quelle: Wikipedia Geschichte der Automaten 2012
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Hans Schlottheim (1545–1625) stellte wahrscheinlich um 1585 das berühmte Schiff Karls V. her. Das Schiff hatte Räder und bewegte sich auf einer sich dahinschlängelnden Bahn vorwärts. Eine Orgel spielte, auf der Brücke erhoben Trompeter ihre Instrumente, Trommeln wurden geschlagen und in regelmäßigen Abständen donnerten Kanonen. Am Bug wurden durch Matrosen Segel gesetzt. Andere Matrosen vollführten einen Kontrollgang über das Schiff. Am Heck saß der Kaiser selbst auf einem Thron mit einem Baldachin. Er konnte sein Zepter senken und seinen Kopf wenden, während Würdenträger sich um ihn herum verbeugten.

Einer der Höhepunkte wurde mit den Konstruktionen von Jacques de Vaucanson erreicht. [...] Vaucanson kam im Jahre 1735 von Grenoble nach Paris. Zunächst begann er mit einem Studium der Anatomie. Über das Bestreben, quasi bewegte dreidimensionale Anatomiemodelle (anatomie mouvante – bewegte Anatomie) zu bauen, kam er zu der Konstruktion von Automaten. [...] Im Jahre 1746 wurde Vaucanson Mitglied der Académie des Sciences, was ihm die Erhebung in den französischen Adelsstand einbrachte. Er starb am 21. November 1782 in Paris.

Im Jahre 1737 baute er einen mechanischen Flötenspieler, [...] Er hatte zwar Lippen, Mund und Zunge, war aber kein der Wirklichkeit entsprechendes anatomisches Modell, sondern ein Automat, der mit Uhrwerken und Blasebälgen betrieben wurde. Im Jahre 1738 stellte er ihn der französischen Akademie der Wissenschaften vor. Der Flötenspieler verursachte großes Aufsehen und spornte ihn an, einen weiteren Automaten zu bauen, einen Schäfer, der Flöte spielte und sich gleichzeitig auf einem Tambourin begleitete.

Hans Schlottheim (1545–1625) z. B. stellte wahrscheinlich um 1585 das berühmte Schiff Karls V. her. Das Schiff hat Räder und bewegt sich, wenn es ausgelöst wird, auf einer sich dahinschlängelnden Bahn vorwärts. Eine Orgel spielt, auf der Brücke erheben Trompeter ihre Instrumente, Trommeln und Zimbeln werden geschlagen, in regelmäßigen Abständen donnern Kanonen. Am Bug hissen Matrosen Segel, während andere einen Kontrollgang über das Schiff machen. Am Heck sitzt der Kaiser selbst auf einem Baldachin-Thron, senkt sein Zepter und wendet seinen Kopf, während Würdenträger sich um ihn herum verbeugen.[7] (S. 40)

[...]

Die Automaten von Vaucanson

Erst mit den Konstruktionen von Jacques de Vaucanson (1709–1782) wird ein Höhepunkt in der Geschichte des Baus von echten Automaten erreicht.

1735 kam er von Grenoble nach Paris um sich mit Automaten zu beschäftigen, die zu der Zeit groß in Mode waren. Zunächst begann er aber mit einem Studium der Anatomie. Er wollte nämlich quasi bewegte dreidimensionale Anatomiemodelle (anatomie mouvante – bewegte Anatomie) bauen. [...]

Nach viel sorgfältiger Arbeit und einigen Fehlschlägen baute er einen lebensgroßen, flötenspielenden Schäfer. Er hatte zwar Lippen, Mund und Zunge, war aber kein der Wirklichkeit entsprechendes anatomisches Modell, sondern ein Automat, der mit Uhrwerken und Blasebälgen betrieben wurde. Der Flötenspieler verursachte dennoch großes Aufsehen, als er 1738 vorgestellt wurde und spornte ihn an, einen weiteren Automaten zu bauen, einen Schäfer, der Flöte spielte und sich gleichzeitig auf einem Tambourin begleitete.[2]

[...]

Vaucanson wurde durch die Ausstellung seiner Automaten reich, er wurde aber auch hoch angesehenes Mitglied der Académie des Sciences.


2. Sigvard Strandh: Die Maschine. Geschichte – Elemente – Funktion. Weltbild Verlag, Augsburg 1992

7. André Soriano (Hr.): Mechanische Spielfiguren aus vergangenen Zeiten. Sauret, Paris(?)1985

Anmerkungen
Sichter

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