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BefundeBearbeiten

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Als betroffen festgestellt wurden bisher (Stand: 28. September 2014) folgende Kapitel, die sich teilweise als vollständig oder nahezu vollständig übernommen erwiesen haben – siehe Klammervermerke:
  • 1 Einleitung und Fragestellung
  • 1.1 Einleitung
  • Chronische Niereninsuffiezienz (S. 1-2): Seite 1
  • Hämodialyse (S. 2-5): Seiten 2, 3, 4, 5 – [nahezu vollständig (wörtlich)]
  • TRP-Kanäle – transient receptor potential channels (S. 5-6): Seite 6
  • Transient receptor potential Canonical (TRPC)-Subfamilie (S. 7-10): Seiten 7, 8, 9, 10 – [vollständig (wörtlich)]
  • Strukturelle Eigenschaften der TRPC Kanäle (S. 10-11): Seiten 10, 11 – [vollständig (wörtlich)]
  • Monozyten (S. 11-12): Seiten 11, 12 – [vollständig (wörtlich)]
  • Calcium (S. 12-14): Seiten 12, 13, 14 – [vollständig]
  • Natriumchlorid (S. 14-16): Seiten 14, 15, 16 – [vollständig (wörtlich)]
  • Magnesiumchlorid (S. 16): Seite 16 – [vollständig (wörtlich)]
  • Barium (S. 16-17): Seiten 16, 17
  • 2 Material und Methoden
  • 2.2 Methoden
  • In-cell Western assay (S. 23-27): Seiten 25, 26, 27
  • Fluoreszenzspektrophotometrie (S. 27-29): Seiten 27, 28, 29
  • 1-Oleoyl-2-Acetyl-sn-Glycerol (OAG) (S. 29): Seite 29
  • 2.3 Datenverarbeitung und Statistik (S. 30): Seite 30 – [vollständig].

Herausragende QuellenBearbeiten

  • Es gibt sehr umfangreiche Übernahmen aus sechs Wikipedia-Artikeln:
sowie auch aus einem Lexikon (Seilnacht Chemielexikon).
Keine dieser Quellen ist irgendwo in der Dissertation erwähnt.
  • Auch wurde umfangreich aus drei Dissertationen übernommen:
von denen nur Koch (2009) in der Arbeit erwähnt ist, und dort auch nur im Literaturverzeichnis.

Herausragende FundstellenBearbeiten

  • Fragment 001 03: Schon der erste Satz der Dissertation stammt aus der Wikipedia.
  • Fragment 015 01: Eine ganzseitige, wörtliche Übernahme ohne Quellenverweis, die zudem einen klaren Hinweis auf eine Übernahme im Copy-Paste-Stil liefert. Letzteren bieten auch Fragment 016 08 und Fragment 013 11.
  • Fragment 030 01: Bei der Übernahme entsteht durch Kürzen ein grammatikalisch falscher Satz.

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Der Doktorvater der untersuchten Arbeit, Prof. Martin Tepel, ist zugleich der Doktorvater der Dissertationen Koch (2009) und Burkert (2006), aus denen umfangreich übernommen wurde. Ihm hätten also die Textparallelen auffallen können.
    • Plagiatsdokumentationen zu beim selben Doktorvater entstandenen Dissertationen finden sich hier: Aak, Cht.
  • In der Danksagung auf Seite 48 findet sich der Satz:
    "Dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) danke ich vielmals für die Vergabe meines Stipendiums, ohne welches meine Arbeit in Berlin nicht möglich gewesen wäre."
  • Auf Seite 49 findet sich folgende "Erklärung":
    "Ich, [A. H.], erkläre, dass ich die vorgelegte Dissertation mit dem Thema: Regulation von Transient Receptor Potential Canonical Typ 3-Kanälen bei chronischer Niereninsuffizienz selbst verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt, ohne die (unzulässige) Hilfe Dritter verfasst und auch in Teilen keine Kopien anderer Arbeiten dargestellt habe."

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 31 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 41 Seiten im Hauptteil. Auf 23 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 56.1% entspricht.
    Die 41 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 18
0%-50% Plagiatsanteil 4
50%-75% Plagiatsanteil 0
75%-100% Plagiatsanteil 19
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 38% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, )

Anh col.png

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.


Anmerkung: Die Grafik repräsentiert den Analysestand vom 28. September 2014.

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