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Der Einfluß der tumortherapeutischen Bestrahlung auf die Entstehung der „radiogenen Karies“

von Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa

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[1.] Ank/Fragment 003 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-07 21:57:48 Schumann
Ank, Fragment, Gesichtet, Rowbotham 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 3-9, 12-32, 34-35
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 9, Zeilen: 2-27
2. LITERATURÜBERSICHT

2.1 Auswirkungen der Bestrahlung im Kopf-/Halsbereich

Bei der Behandlung von Tumoren im Kopf-/Halsbereich nimmt neben der chirurgischen Behandlung die Bestrahlungstherapie einen großen Raum ein. Nahezu 50% aller Neoplasmen des Oropharynx werden radiotherapeutisch behandelt, wobei die Bestrahlung entweder als palliative Maßnahme oder in Verbindung mit einer chirurgischen und/oder chemotherapeutischen Behandlung durchgeführt wird [AL-SARRAF, 1986]. In einigen Fällen erfolgt die Radiatio auch als primäre Therapiemaßnahme [ROTHWELL, 1987; STANNARD, 1996].

Die Teletherapie arbeit mit größeren Abständen, wobei niedrige (Röntgenstrahlen) und hohe Energiedosen (Linearbeschleuniger) sowie Gammastrahlen (Kobalt-60) eingesetzt werden [STANNARD, 1996]. Niedrige Energiedosen (50-140 kV Röhrenspannung) und Dosen, die mit einer Röhrenspannung von 140-500 kV erreicht werden, werden bei der Behandlung von Hauttumoren und ande¬ren ebenfalls oberflächlich gelegenen Tumoren angewendet. Dagegen kommen höhere Energiebereiche (500 kV - 20 MV) und größere Quellen-Haut-Abstände einschließlich der Telegammatherapie mit Kobalt-60 sowie der Megaelektronenvoltbestrahlung (erzeugt durch Linearbeschleuniger bei 4-20 MeV oder der Kontaktgammatherapie mit 60Co) bei der Behandlung von tiefer lokalisierten Tumoren zum Einsatz [MAKKONEN, 1988]. Die Vorteile hoher Energiedosen bei der Behandlung der Tumoren des Kopf-/Halsbereichs liegen in der weniger starken Strahlenabsorption durch den Knochen und der weitgehenden Vermeidung größerer Hautschäden sowie in der geringeren Streuung der Strahlenenergie in andere Gewebe des Körpers. Hierdurch werden schwere Komplikationen im Kopf-/Halsbereich weitgehend vermieden [LOCKHART, 1986].

Bei der Brachytherapie (intratumorale oder intrakavitäre Behandlung mit zu Nadeln oder “Seeds” geformten radioaktiven Elementen wie Cäsium-137, Iod-125, Iridium-192 oder Gold-198) werden radioaktive Substanzen in unmittelbarer Nähe des Tumors implantiert [STANNARD, 1996]. Die Vorteile der Kontaktgammatherapie liegen darin, daß eine hohe Strahlendosis direkt auf den zu behandelnden Tumor gerichtet ist, ohne daß die umgebenden gesunden Gewebe in diese Bestrahlung miteinbezogen werden. Diese Behandlungsmethode kann auch mit Hilfe zahnärztlich-prothetischer Versorgungen angewendet werden [HARDIE et al., 1990] und wird entweder als alleinige Maßnahme oder in Kombination mit externen Bestrahlungstechniken [RUBIN und DOKU, 1976] eingesetzt.

2.2 Radiatiobedingte Veränderungen im Kopf-Hals-Bereich

Bei der Behandlung von Tumoren im Kopf- und Hals-Bereich nimmt neben der chirurgischen Behandlung die Bestrahlungstherapie einen großen Raum ein. Nahezu 50 % aller neuen invasiven Neoplasmen dieser Art benötigen eine Bestrahlungsbehandlung entweder als adjuvante Maßnahme in Verbindung mit der Chirurgie und der Chemotherapie oder als palliative Maßnahme. In einigen Fällen wird die Radiatio auch als primäre Therapiemaßnahme durchgeführt (ROTHWELL, 1987). Niedrige Energiedosen werden für oberflächliche Bestrahlung eingesetzt (Röhrenspannung 50-140 KV) Dosen, die mit einer Röhrenspannung von 140-500 KV erreicht werden, werden bei der Behandlung von Hauttumoren und anderen ebenfalls oberflächlich gelegenen Tumoren angewendet. Dagegen werden hohe Energiebereiche und größere Quellen-Haut-Abstände (500 KV - 20 MV) einschließlich der Telegammatherapie mit Kobalt 60 und der Megaelektronenvoltbestrahlung (erzeugt durch Linearbeschleuniger bei 4-20 MeV sowie der Kontaktgammatherapie mit Kobalt 60) bei der Behandlung von tiefer lokalisierten Tumoren angewendet (MAKKONEN, 1988). Die Vorteile hoher Energiedosen bei der Behandlung der Kopf-Halstumoren liegen in einer weniger starken Strahlenabsorption durch den Knochen und der weitgehenden Vermeidung größerer Hautschäden sowie in der geringeren Streuung der Stahlenenergie in andere Gewebe des Körpers. Man erreicht eine Reduktion des Vorkommens von schweren Komplikationen in der Kopf-Hals-Region, bzw kann man bereits aufgetretene Komplikationen in ihren Auswirkungen besser kontrollieren (LOCKHART, 1986).

Die Vorteile der Kontaktgammatherapie (intratumorale oder intrakavitäre Behandlung mit zu Nadeln oder “Seeds” geformten Präparaten und weiteren radioaktiven Elementen wie Cäsium, Iridium-192 oder Gold-198) liegen darin, daß eine hohe Strahlendosis direkt auf den zu behandelnden Tumor gerichtet ist, ohne daß die umgebenden gesunden Gewebe in diese Bestrahlung miteinbezogen werden. Diese Behandlungsmethode wird entweder als alleinige Maßnahme oder in Kombination mit den externen Bestrahlungstechniken (RUBIN und DOKU, 1976) eingesetzt.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

Ank fügt drei Literaturangaben hinzu.

Sichter
(Langerhans123), WiseWoman


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20160604181217

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