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Ank/007

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Der Einfluß der tumortherapeutischen Bestrahlung auf die Entstehung der „radiogenen Karies“

von Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ank/Fragment 007 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-23 14:43:24 Langerhans123
Ank, Fragment, Gesichtet, Rowbotham 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 1-12
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 12, Zeilen: 1-12
Die nach der Radiotherapie beeinträchtigte Heilungstendenz des bestrahlten Gewebes hat ihre Ursache insbesondere in den Veränderungen der mikro-vaskulären Strukturen und des Bindegewebes [BAKER, 1982; RUBIN und CASARETT, 1968]. Die dünnen, atrophisch gewordenen und relativ avaskulären Zelloberflächen der Mukosa reagieren hypersensibel auf jegliche Form von Trauma und Infektion, wodurch z. B. das Tragen von Prothesen erheblich erschwert wird [MAKKONEN, 1988; MURRAY et al., 1980]. Schon ein durch eine schlechte prothetische Versorgung verursachtes minimales Trauma kann Ulzerationen hervorrufen, die häufig Monate für eine Heilung beanspruchen. In einigen Fällen wird durch diesen Vorgang sogar Knochen freigelegt. Kleinere oralchirurgische Eingriffe, wobei insbesondere Extraktionen zu nennen sind, werden von auffällig verzögerter Heilungstendenz begleitet [BAKER, 1982]. Die Heilungstendenz des Gewebes nimmt stark ab, und es besteht eine Prädisposition für den Untergang des Gewebes. Die Gründe für diese Spätschaden liegen hauptsächlich in den Veränderungen der mikrovaskulären Strukturen und des Bindegewebes (RUBIN und CASARETT, 1968; BAKER. 1982). Die dünnen, atrophisch gewordenen und relativ avaskulären Zelloberflachen der Mukosa reagieren jetzt hypersensitiv auf jegliche Form von Traumata und Infektion, wodurch z. B. das Tragen von Prothesen erheblich erschwert wird (MURRAY et al. 1980, MAKKONEN, 1988). Schon ein durch eine solche prothetische Versorgung verursachtes minimales Trauma kann Ulzerationen hervorrufen, die häufig Monate für eine Heilung beanspruchen. In einigen Fällen wird durch diesen Vorgang sogar Knochen freigelegt. Kleine oralchirurgische Eingriffe, wobei besonders Extraktionen zu nennen sind, werden von schlechter Heilungstendenz begleitet (BAKER, 1982).
Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

Das Fragment findet sich in ähnlicher Form auch in der im Vergleich zur Dissertation Rowbotham später erschienenen Quelle Dornfeld (1998).

Sichter
(Langerhans123), WiseWoman

[2.] Ank/Fragment 007 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-07 12:03:55 Klgn
Ank, Fragment, Gesichtet, Rowbotham 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 18-32
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 21, Zeilen: 20-33
2.1.2 Veränderungen der Geschmacksperzeption

Veränderungen der Geschmacksempfindungen sind ein früh auftretendes Symptom nach der Bestrahlung und gehen nicht selten der Mukositis und Hyposalivation voraus [RUBIN und DOKU, 1976]. Sie können unterschiedlich ausgeprägt sein [RUBIN und CASARETT, 1968]. Die überwiegende Anzahl der Patienten klagt über partiellen oder kompletten Verlust der Empfindungen während der Bestrahlungstherapie [BEUMER et al., 1979a].

CONGER (1973) beobachtete, daß die Geschmackssensationen ab einer kumulativ erreichten Dosis von 30 Gy exponentiell abnehmen. Dies erfolgt üblicherweise einem Zeitraum von etwa drei Wochen nach Bestrahlungsbeginn. Danach können die Empfindungen ganz verschwinden. Der Verlust der Wahrnehmung einer einzelnen Geschmacksrichtung tritt relativ selten auf [TOLJANIC und SAUNDERS, 1984]. Die Geschmacksperzeption für „bitter“ und „sauer“ wird jedoch leichter geschädigt als die für „salzig“ und „süß“ [BONANNI und PERAZZI, 1965; MOSSMAN et al., 1982; MOSSMAN und HENKIN, 1978].

2.2.6 Radiatiobedingte Veränderungen der Geschmacksempfindungen

Veränderungen der Geschmacksempfindungen sind ein früh auftretendes Symptom nach der Bestrahlung und gehen der Mukositis und der Hyposalivation häufig voraus (RUBIN und DOKU, 1976). Sie können entweder verstärkt oder abgeschwächt ausgeprägt sein (RUBIN und CASARETT, 1968). Die überwiegende Anzahl der Patienten klagt über partiellen oder kompletten Verlust der Empfindungen während der Bestrahlungstherapie (BEUMER et al., 1979 a).

CONGER (1973) beobachtete, daß die Geschmackssensationen exponentiell ab einer kumulativ erreichten Dosis von 30 Gy abnehmen (nach 3 Wochen). Danach können die Empfindungen ganz verschwinden. Der Verlust der Wahrnehmung der verschiedenen Geschmacksrichtungen hingegen tritt seltener auf (TOLJANIC und SAUNDERS, 1984). Sinneseindrucke des Geschmacks für bitter und sauer werden leichter geschädigt als die für salzig und süß (BONANNI und PERAZZI, 1965; MOSSMAN und HENKIN, 1978; MOSSMAN et al., 1982).

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

Sichter
(Langerhans123), WiseWoman


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20160617215240

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