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Ank/010

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Der Einfluß der tumortherapeutischen Bestrahlung auf die Entstehung der „radiogenen Karies“

von Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ank/Fragment 010 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-23 14:43:55 Langerhans123
Ank, Fragment, Gesichtet, Rowbotham 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 2-33
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 13, 14, Zeilen: 13: 14 ff.; 14: 1-2
War die sekretorische Aktivität der serösen Zellen vor Therapiebeginn hoch, ist der Abfall der Speichelfließrate geringer [ENEROTH et al., 1972b; MIRA et al., 1981 und 1982; NORBERG und FORSBERG, 1987; VISSINK et al., 1991]. Klinisch wichtiger ist jedoch die Masse des Speicheldrüsengewebes, das der Bestrahlung ausgesetzt war, da dies direkt mit der Schwere der oralen Komplikationen korreliert [Liu et al., 1990; MAKKONEN, 1988; TSUJI, 1985]. Die Begrenzung des oberen Anteils des Bestrahlungsfeldes ist ein wichtiger Faktor für die Quantität des sezernierten Speichels. Aus diesem Grunde müssen sich mehr als 50% der Glandula parotis außerhalb des Feldes befinden, wenn eine schwerwiegende Mundtrockenheit verhindert werden soll [CHENG et al., 1981; MIRA et al., 1981].

Liegt die Glandula parotis nicht im Strahlenfeld, verursacht die gleichzeitige Bestrahlung von Glandula submandibularis und sublingualis keine größeren Beschwerden, obwohl diese im Normalfall die größte Menge an Ruhespeichel produzieren [MIRA et al., 1981; SHANNON et al., 1978b]. Trotz der permanenten Funktionseinschränkung der Glandula submandibularis nach einer Radiatio ist der Patient in diesem Fall weniger belastet [VALDEZ et al., 1991]. Kumuliert die fraktionierte Bestrahlung auf einen Wert über 40 Gy, so ist der frühe permanente Verlust der Drüsenfunktion (auch der kleinen Speicheldrüsen) in der Regel sicher zu erwarten [EICHHORN et al., 1993; ERNST et al., 1977; HAUBRICH, 1981; SEIFERT und DONATH, 1976; STEPHENS et al., 1989; VISSINK et al., 1988a und 1988b]. Dies wird von Liu et al. (1990) bestätigt, die eine signifikante Reduktion des Speichelflusses noch nach 18 Jahren (nach Bestrahlung mit kumulierenden Dosen von 27-40 Gy einer Kobalt-60-Strahlenquelle) fanden. Über ein partielles Wiederansteigen des Speichelflusses acht Monate nach der Bestrahlung in Abhängigkeit vom Alter des Patienten, der Strahlendosis und dem Bestrahlungsfeld wurde berichtet [BEUMER et al., 1979a; ENEROTH et al., 1972b; SCHUBERT und IZUTSU, 1987].

Neben der verminderten Speichelquantität resultieren nach einer Bestrahlung auch veränderte qualitative Eigenschaften des Speichels. Der Speichel wird sehr dickflüssig und nimmt ein weißliches, gelbliches oder bräunliches Aussehen an [BEN-ARYEH et al., 1975; DREIZEN et al., 1976; LOCKHART, 1986].

War diese Aktivität hoch, ist der Abfall der Speichelfließrate geringer (ENEROTH et al., 1972 b; MIRA et al., 1981 und 1982). Klinisch wichtiger ist die Masse des Speicheldrüsengewebes, das der Bestrahlung ausgesetzt war, da diese direkt mit der Schwere der oralen Komplikationen korreliert (TSUJII, 1985; MAKKONEN, 1988; LIU et al., 1990). MIRA et al. (1981) haben beobachtet, daß die Begrenzung des oberen Anteils des Bestrahlungsfeldes ein wichtiger Faktor für die Quantität des sezernierten Speichels nach Beendigung der Bestrahlungstherapie ist. Danach müssen sich mehr als 50 % der Glandula Parotis außerhalb des Feldes befinden, wenn eine schwere Mundtrockenheit verhindert werden soll (MIRA et al., 1981; CHENG et al., 1981). Wird die Glandula parotis verschont, verursacht die gleichzeitige Bestrahlung von Glandula submandibularis und sublingualis keine größeren Beschwerden, obwohl sie im Normalfall die Hauptlieferanten des Ruhespeichels sind (SHANNON et al., 1978 b; MIRA et al., 1981). Trotz der permanenten Funktionseinschränkung der Glandula submandibularis nach der Radiatio ist der Patient in diesem Fall weniger belastet (VALDEZ et al., 1991). Kumuliert die fraktionierte Bestrahlung auf einen Wert über 40 Gy. so ist der frühe permanente Verlust der Drüsenfunktion in der Regel sicher zu erwarten (SEIFERT und DONATH, 1976; ERNST et al., 1977; HAUBRICH, 1981; VISSINK et al., 1988; STEPHENS et al., 1989). Dies wird von LIU et al (1990) bestätigt, die eine signifikante Reduktion des Speichelflusses noch nach 18 Jahren (nach Bestrahlung mit kumulierenden Dosen von 27-40 Gy einer Kobalt-60-Strahlenquelle) fanden. Über ein partielles Wiederansteigen des Speichelflusses acht Monate nach der Bestrahlung in Abhängigkeit von dem Alter des Patienten, der Strahlendosis und dem Bestrahlungsfeld wurde berichtet (ENEROTH et al. 1972 b; BEUMER et al. 1979 a; SCHUBERT und IZUTSU, 1987). Neben der Speichelquantitat resultieren aufgrund der Bestrahlung auch veränderte qualitative Eigenschaften. Der Speichel wird sehr dickflüssig und nimmt ein weißliches, gelbliches oder bräunliches Aussehen an (BEN-ARYEH et al, 1975, DREIZEN et al., 1976, LOCKHART, 1986). Weitere veränderte Parameter sind sein

[Seite 14]

reduzierter pH-Wert, der von ursprünglich 7,0 auf 5,0 zurückgeht (BEN-ARYEH et al., 1975; DREIZEN et al., 1976)

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

Ank fügt drei Literaturangaben hinzu.

Das Fragment findet sich in ähnlicher Form auch in der im Vergleich zur Dissertation Rowbotham später erschienenen Quelle Dornfeld (1998).

Sichter
(Langerhans123), WiseWoman


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