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Ank/011

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Der Einfluß der tumortherapeutischen Bestrahlung auf die Entstehung der „radiogenen Karies“

von Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ank/Fragment 011 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-23 14:44:10 Langerhans123
Ank, Fragment, Gesichtet, Rowbotham 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 1-3, 6-26, 28-35
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 14, Zeilen: 2 ff.
Damit ergibt sich eine verringerte Pufferkapazität gegenüber Säuren, die letztendlich durch die geringere Konzentration von Bikarbonat im Speichel verursacht wird [DREIZEN et alt, 1976; MARKS et al., 1981]. Diese Veränderungen werden auch nach einer Ganzkörperbestrahlung beobachtet [JONES et al., 1992].

Post radiationem wurde auch ein Anstieg der Ionenkonzentration von Natrium, Chlor, Kalzium und Magnesium beschrieben, während die Konzentration von Kaliumionen nur geringgradig abweicht [ANDERSON et al., 1981; BEN-ARYEH et al., 1975; DREIZEN et al., 1976; VALDEZ et al., 1991]. Auch wenn nach einer Radiotherapie ein Anstieg der Konzentration der Immunoproteine (z.B. sIgA) und des Gehalts an Lysozym zu verzeichnen ist [BROWN et al., 1976b und 1978; MAKKONEN et al., 1986b; MOSSMAN et al., 1981], so reicht dies letztlich quantitativ nicht aus, um den aufgrund der erheblich verringerten Speichelmenge zu beobachtenden Gesamtverlust zu kompensieren [EDGAR et al., 1982]. Da die Selbstreinigung der Mundhöhle und die immunologischen Mechanismen sehr potente Mittel der Wirtsabwehr darstellen, ist ihr Verlust mit Veränderungen der natürlichen oralen Flora verbunden, wie sie bei bestrahlten Patienten allgemein beobachtet werden [BEUMER et al., 1979a; BROWN et al., 1975].

Eine der Hauptveränderungen in der Mundflora bestrahlter Patienten betrifft den drastischen Anstieg azidogener und damit kariogener Mikroorganismen bei gleichzeitiger Abnahme der nicht-kariogenen Keime. Dabei ist das vermehrte Auftreten von Streptokokkus mutans, Lactobazillus spezies und Candida spezies von besonderer klinischer Relevanz [BROWN et al., 1975, 1976a, 1978 und 1981; EMILSON et al., 1984; FITZGERALD und KEYES, 1960; KEENE et al., 1981; LLORY et al., 1972; MARTIN et al., 1981; MAKKONEN, 1988; PAU et al., 1985; SILVERMAN et al., 1984; WESCOTT et al., 1975]. Der Anstieg der Strep. mutans-Konzentration wird durch die Veränderungen des Speichels begünstigt [COWMAN et al., 1983]. Der Zeitraum, in dem die Hauptveränderungen der Mundflora als Folge der Hyposalivation stattfinden, betrifft die Periode vom Beginn bis etwa sechs Monate nach Beendigung der Bestrahlung. Das Maximum der Veränderungen tritt ungefähr zwischen drei und sechs Monaten nach Bestrahlungsende auf. Ab diesem Zeitpunkt bleibt die Zusammensetzung der Flora konstant oder nähert sich teilweise wieder dem Ausgangszustand [BROWN et al., 1978].

Durch die beschriebenen quantitativen und qualitativen Veränderungen des Speichels ist der bestrahlte Patient für eine Reihe von Problemen prädispo-[niert, die sich entweder als direkte oder als indirekte Folge des verminderten Speichel-Outputs manifestieren [VISSINK et al., 1988a].]

Damit ergibt sich seine verringerte Pufferkapazität gegenüber Säuren, die letztendlich durch die geringere Konzentration von Bikarbonat im Speichel verursacht wird (DREIZEN et al., 1976; MARKS et al. 1981).

Auch ein Anstieg der Konzentration von Natrium, Chlorid. Kalzium und Magnesium wird beschrieben, während die Konzentration von Kalium nur geringgradig abweicht (BEN-ARYEH H [sic] et al, 1975. DREIZEN et al., 1976; ANDERSON et al., 1981, VALDEZ et al. 1991) Auch wenn ein Anstieg der Konzentration der Immunoproteine (z B sIgA) und des Gehalts an Lysozym zu verzeichnen ist (BROWN et al. 1976 und 1978; MOSSMAN et al. 1981), so reicht dies letztlich quantitativ nicht aus, um deren Gesamtverlust aufgrund der erheblich verringerten Speichelmenge zu kompensieren. Da die Selbstreinigung der Mundhöhle und immunologische Mechanismen sehr potente Mittel der Wirtsabwehr darstellen, ist ihr Verlust mit Veränderungen der natürlichen oralen Flora verbunden, wie sie bei bestrahlten Patienten allgemein beobachtet werden (BROWN et al., 1975; BEUMER et al., 1979 a). Eine der Hauptveränderungen in der Mundflora bestrahlter Patienten ist das Ansteigen azidogener und damit kariogener Mikroorganismen auf Kosten nicht-kariogener Mikroorganismen. Dafür ist das vermehrte Auftreten von Streptokokkus mutans, Lactobazillus spezies und Candida spezies von besonderer klinischer Relevanz (WESCOTT et al, 1975; BROWN et al., 1975 und 1978; KEENE et al, 1981).

Der Zeitraum, in dem die Hauptveränderungen der Mundflora als Folge der Hyposalivation stattfinden, ist die Periode vom Beginn bis etwa sechs Monate nach Beendigung der Bestrahlung.

Das Maximum der Veränderungen tritt ungefähr zwischen drei und sechs Monaten na Bestrahlungsende auf. Ab diesem Zeitpunkt bleibt die Zusammensetzung der Flora konstant oder nähert sich teilweise wieder dem Ausgangszustand (BROWN et al., 1978). Durch die quantitativen und qualitativen Veränderungen des Speichels ist der bestrahlte Patient für eine Reihe von Problemen prädisponiert, die sich entweder als direkte oder als indirekte Folge des verminderten Speichel-Outputs manifestieren (VISSINK et al., 1988 a).

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

Ank ergänzt oben sowie im vorletzten Absatz je einen Satz und ergänzt insbesondere im vorletzten Absatz mehrere Literaturangaben.

Das Fragment findet sich in ähnlicher Form auch in der im Vergleich zur Dissertation Rowbotham später erschienenen Quelle Dornfeld (1998).

Sichter
(Langerhans123), WiseWoman


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