Fandom

VroniPlag Wiki

Ank/012

< Ank

31.377Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Teilen

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Der Einfluß der tumortherapeutischen Bestrahlung auf die Entstehung der „radiogenen Karies“

von Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ank/Fragment 012 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-23 14:44:24 Langerhans123
Ank, Fragment, Gesichtet, Rowbotham 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 2-11, 13-27
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 15; 22, Zeilen: 15: 1-22; 22: 24-27
Orale Grundfunktionen wie Sprechen, Schlucken und Kauen sind dadurch behindert, daß die Schleimhautoberfläche der Mundhöhle nicht mehr ausreichend befeuchtet wird und Speisen nicht mehr genügend eingespeichelt werden können. Die verstärkte Viskosität und die verminderte Fließrate des Speichels beeinträchtigen die Toleranz prothetischer Versorgungen, wobei Totalprothesenträger in besonderem Maße betroffen sind [ROTHWELL, 1987]. Die Retention von Prothesen ist durch den herabgesetzten Speichelfluß verringert, so daß während der Kauphasen die leicht verletzbare, bestrahlte Schleimhaut traumatisiert werden kann [BEUMER et al., 1976 und 1979a]. Diese Problematik wird bei Patienten mit operativ bedingten Kieferdefekten in besonderem Maße akzentuiert [LEHMANN et al., 1986]. Viele Patienten leiden unter Schlafstörungen [KLESTOV et al., 1981], da sie aufgrund unerträglicher nächtlicher Mundtrockenheit und durch Polyurie, die durch eine fortwährende Polydypsie verursacht wird, aufwachen.

Der Verlust der Geschmacksempfindungen bringt starke Veränderungen des Ernährungsstatus eines Patienten mit sich und ist mit vermindertem Appetit und Gewichtsverlust verbunden [DONALDSON, 1977; MOSSMAN und HENKIN, 1978]. Darüber hinaus führen häufig veränderte Eßgewohnheiten zu einem Anstieg des individuellen Kariesrisikos. Dies betrifft insbesondere die Umstellung auf eine meist weiche, klebrige, kohlenhydratreiche Kost, die oft mit hoher Frequenz aufgenommen wird [DREIZEN et al., 1976; FAY und O'NEAL, 1984]. Der Anstieg kariogener Mikroorganismen, der verminderte Speichelfluß („oral clearance“) sowie die veränderte Speichelzusammensetzung (Pufferkapazität, pH-Wert, Immunoproteine, mangelhafte Selbstreinigung der Mundhöhle) können in eine rapide fortschreitende „Strahlenkaries“ münden. Damit vergesellschaftet ist häufig auch das verstärkte Auftreten von Infektionen des Parodonts.

Orale Grundfunktionen wie Sprechen, Schlucken und Kauen sind dadurch behindert, daß die Schleimhautoberfläche der Mundhöhle nicht mehr ausreichend befeuchtet wird und Speisen nicht genügend eingespeichelt werden können. Die verstärkte Viskosität und verminderte Fließrate des Speichels beeinträchtigen die Toleranz prothetischer Versorgungen, wobei Totalprothesenträger in besonderem Maße betroffen sind (ROTHWELL, 1987). Die Retention von Prothesen ist durch den herabgesetzten Speichelfluß verringert, so daß während der Kauphasen die leicht verletzbare bestrahlte Schleimhaut traumatisiert werden kann (BEUMER et al., 1976 und 1979 a). Viele Patienten leiden unter Schlafstörungen (KLESTOV et al., 1981), da sie aufgrund unerträglicher nächtlicher Mundtrockenheit und durch Polyurie, verursacht durch Polydypsie, die Tag und Nacht anhält, aufwachen. Die Mundschleimhaut kann ein trockenes, atrophisches, blasses oder hyperämisches Aussehen haben. Die Mukosa der Zunge kann ebenso aussehen oder Fissuren aufweisen. Die Lippen sind oft trocken, gesprungen oder weisen ebenfalls Fissuren auf. Alle diese Symptome sind typisch für alle Patienten, die unter Xerostomie, gleich welchen Ursprungs, leiden (VISSINK, 1985). Der Anstieg kariogener Mikroorganismen, der verminderte Speichelfluß ("oral clearance") sowie die veränderte Speichelzusammensetzung (Pufferkapazität, pH-Wert, Immunoproteine, mangelhafte Selbstreinigung der Mundhöhle) können in eine rapide fortschreitende Strahlenkaries münden. Damit vergesellschaftet ist häufig das verstärkte Auftreten von Infektionen des Parodonts. Diese Anfälligkeit für kariöse Läsionen wird weiterhin durch die zwangsläufig veränderten Eßgewohnheiten verstärkt. Diese verändern sich trotz des erhöhten Kariesrisikos meist hin zu einer weicheren, klebrigeren, kohlenhydratreicheren Kost, die oft mit hoher Frequenz aufgenommen wird (DREIZEN et al., 1976; FAY und O'NEAL, 1984). [...]

[Seite 22]

Es ist erwiesen, daß der Verlust der Geschmacksempfindungen starke Veränderungen des Ernährungsstatus eines Patienten mit sich bringt und mit Gewichtsverlust, vermindenem Appetit und Änderung der Ernährungsgewohnheiten verbunden ist (DONALDSON, 1977; MOSSMAN und HENKIN, 1978).

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

Ank fügt auf der Seite einen eigenen Satz hinzu.

Das Fragment findet sich in ähnlicher Form auch in der im Vergleich zur Dissertation Rowbotham später erschienenen Quelle Dornfeld (1998).

Sichter
(Langerhans123), WiseWoman

[2.] Ank/Fragment 012 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-27 11:37:12 Schumann
Ank, Fragment, Gesichtet, Rowbotham 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 28-34
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 22, Zeilen: 28-33
2.1.4 Veränderungen an Muskulatur und Gelenken

Ein Trismus kann sich entweder aufgrund des Wachstums des Tumors selbst oder aber auch während bzw. nach einer Strahlentherapie entwickeln, sofern sich die Kaumuskulatur und/oder die Region des Kiefergelenks im Strahlenfeld befinden. Nicht selten dürfte diese Symptomatik durch die Kombination von beidem verursacht sein [BEUMER et al., 1979a; DREIZEN et al., 1977b; ROTHWELL, 1987].

2.2.7 Radiatiobedingte Veränderungen an Muskulatur und Gelenken

Trismus oder eingeschränkte Mundöffnung können sich entweder aufgrund des Wachstums des Tumors selbst oder aber auch während bzw. nach einer Strahlentherapie entwickeln, sofern sich die Kaumuskulatur und/oder die Region des Kiefergelenks im Bestrahlungsfeld befinden. Die genannte Symptomatik könnte zudem auch durch die Kombination von beidem entstehen (DREIZEN et al., 1977 b; BEUMER et al., 1979 a; ROTHWELL, 1987).

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

Sichter
(Langerhans123), WiseWoman


vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20160626114049

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki