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Ank/016

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Der Einfluß der tumortherapeutischen Bestrahlung auf die Entstehung der „radiogenen Karies“

von Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ank/Fragment 016 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-27 11:42:35 Schumann
Ank, Fragment, Gesichtet, Rowbotham 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 3-34
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 21, 23, Zeilen: 21: 5-19; 23: 23-28
Bei bezahnten Patienten ist das Risiko einer Osteoradionekrose nach der Bestrahlung erhöht, wenn es zu einer Traumatisierung durch Extraktionen [HENRICH et al., 1995] oder anderen (parodontal-)chirurgischen Eingriffen bzw. Biopsien im ehemaligen Bestrahlungsfeld kommt. Das Risiko erhöht sich ebenso durch mangelhafte Mundhygiene und beginnende Infektionen des Parodonts oder des Periapex [DREIZEN et al., 1977b; KLUTH et al., 1988; LARSON et al., 1983; MARX und JOHNSON, 1987; MURRAY et al., 1980; SCHWEIGER, 1987].

Der exzessive Genuß von Substanzen, die zu Irritationen der Mundschleimhaut führen (hierzu zählen insbesondere Alkohol und Tabak), trägt signifikant zu einer schweren Schädigung der schützenden Mukosa und einer darauffolgenden Exposition des Knochens bei [DREIZEN et al., 1977b; KLUTH et al., 1988]. Eine schlechte Compliance des Patienten sowie die mangelhafte Prüfung der Eignung eines Patienten für eine Bestrahlungstherapie (schlechter Ernährungszustand oder schwere systemische Erkrankungen) werden ebenso als prädisponierende Faktoren für die Entwicklung der Osteoradionekrose angesehen [DREIZEN et al., 1977b; ENGELMEIER und KING, 1983].

2.1.6 Zusammenfassung der Beschwerden

Die oralen Nebenwirkungen der Radiotherapie sind das Ergebnis schädigender Effekte auf die orale Mukosa, die Speicheldrüsen, die mastikatorische Muskulatur, das Kiefergelenk und den Knochen. Die in Form von Mukositis, Geschmacksverlust, Hyposalivation, Trismus und Osteoradionekrose auftretenden, klinischen Manifestationen können sehr stark variieren, so daß der Grad der jeweiligen Schädigung nicht bei allen Patienten mit gleicher Intensität ausgeprägt sein muß. Es besteht außerdem eine starke Abhängigkeit vom Typ der Bestrahlung, von der Bestrahlungstechnik, dem Bestrahlungsfeld und der Dosierung [DREIZEN et al., 1977b]..

Hinsichtlich der Entwicklung der einzelnen Veränderungen lassen sich gewisse Regelmäßigkeiten feststellen. Eine Vielzahl von Studien hat gezeigt, daß bis zu 60% der Patienten mit Kopf- und Halstumoren bereits zum Zeitpunkt der Diagnose in ihrer Ernährung behindert sind [DONALDSON und LENON, 1979; WOOD et al., 1989]. Gegen Ende der ersten Woche einer sechswöchigen Be-[Strahlung (2 Gy/d, 5 Tage pro Woche) manifestieren sich die ersten klinische Anzeichen von Mukositis [SPUKERVET, 1989] und akutem Geschmacksverlust [RUBIN und DOKU, 1976].]

Beim bezahnten Patienten ist das Risiko einer Osteoradionekrose nach der Bestrahlung erhöht, wenn es zu einer Traumatisierung in Form von Extraktion oder anderen Eingriffen parodontalchirurgischer Art oder auch Biopsien im ehemaligen Bestrahlungsfeld kommt. Das Risiko erhöht sich ebenso durch mangelhafte Mundhygiene und beginnende Infektionen des Parodonts und des Periapex (DREIZEN et al., 1977 b; MURRAY et al, 1980 und 1980; LARSON et al., 1983; MARX und JOHNSON, 1987; KLUTH et al., 1988).

Bei allen Patienten trägt der exzessive Genuß von Substanzen, die zu Irritationen der Mundschleimhaut führen, wobei besonders Alkohol und Tabak zu nennen sind, signifikant zum Untergang der Mukosa und einer darauffolgenden Exposition des Knochens bei (DREIZEN et al., 1977 b: KLUTH et al., 1988). Schlechte Mitarbeit eines Patienten und die mangelhafte Prüfung der Eignung eines Patienten für die Bestrahlungstherapie (schlechter Ernährungszustand oder schwere systemische Erkrankungen) sollten ebenso als prädisponierende Faktoren für die Entwicklung der Osteoradionekrose erwähnt werden (DREIZEN et al., 1977 b; ENGELMEIER und KING, 1983).

[Seite 23]

2.2.8 Zusammenfassung der Beschwerden

Die oralen Nebenwirkungen der Bestrahlung sind das Ergebnis schädigender Effekte auf die Speicheldrüsen, die orale Mukosa, den Knochen, die Zähne, die mastikatorische Muskulatur und das Kiefergelenk. Die klinischen Manifestationen in Form von Hyposalivation, Mukositis, Geschmacksverlust, Trismus, Strahlenkaries und Osteoradionekrose können variieren, so daß der Grad der jeweiligen Schädigung nicht bei allen Patienten mit gleicher Intensität ausgeprägt sein muß. Es besteht außerdem eine starke Abhängigkeit vom Typ der Bestrahlung, von der Bestrahlungstechnik, dem Bestrahlungsfeld und der Dosierung (DREIZEN et al, 1977 b).

Es existiert ein zeitlicher Ablauf bei der Entwicklung jeder einzelnen Veränderung. Eine Vielzahl von Studien hat gezeigt, daß bis zu 60 % der Patienten mit Kopf- und Halstumoren bereits zum Zeitpunkt der Diagnose in ihrer Ernährung behindert sind (DONALDSON und LENON, 1979; WOOD et al., 1989). Gegen Ende der ersten Woche einer sechswöchigen Bestrahlung (2 Gy pro Tag, 5 Tage pro Woche) treten erste klinische Anzeichen von akutem Geschmacksverlust (RUBIN und DOKU, 1976) und Mukositis (SPIJKERVET, 1989) auf zusammen mit einer signifikanten Verminderung des Speichelflusses und Veränderung der Speichelviskosität (DREIZEN et al., 1977 b).

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

Ank fügt zwei Literaturangaben hinzu.

Das Fragment findet sich in ähnlicher Form auch in der im Vergleich zur Dissertation Rowbotham später erschienenen Quelle Dornfeld (1998).

Sichter
(Langerhans123), WiseWoman


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