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Ank/017

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Der Einfluß der tumortherapeutischen Bestrahlung auf die Entstehung der „radiogenen Karies“

von Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ank/Fragment 017 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-27 11:45:08 Schumann
Ank, Fragment, Gesichtet, Rowbotham 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 3-35
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 23, 24, Zeilen: 23: 24 ff., 24: 1-19
Gleichzeitig kommt es zu einer signifikanten Verminderung des Speichelflusses und zu einer Veränderung der Speichelviskosität [DREIZEN et al., 1977b]. Mukositis und Hyposalivation können zu lokalen Beeinträchtigungen mit Schmerzen und Schwierigkeiten beim Essen, Trinken, Schlucken und Sprechen führen [BEUMER et al., 1979a; VISSINK et al., 1988a]. Im weiteren Verlauf einer Bestrahlungstherapie verstärkt sich die obengenannte Symptomatik bis hin zu Übelkeit und Ekel sowie gänzlichem Appetitverlust. Dies kann den Ernährungszustand weiter verschlechtern und zu einer drastischen Gewichtsabnahme führen [BEUMER et al., 1979a; DONALDSON, 1977; MOSSMAN und HENKIN, 1978; WOOD et al., 1989]. Es wurde von Gewichtsverlusten berichtet, die bis zu 11 kg betragen können [BEUMER et al., 1979a; DONALDSON und LENON, 1979]. In schweren Fälle wird der Einsatz einer Magensonde erforderlich [DONALDSON, 1977; SPUKERVET, 1989]. COPELAND et al. (1979) stellten fest, daß der Körper von Patienten mit gutem Ernährungszustand und positivem emotionalen Status günstiger auf eine Bestrahlungstherapie (und auch auf eine Chemotherapie) reagiert. Es ist also von größter Wichtigkeit, diesen Status während der Therapie zu erhalten.

Die Mukositis persistiert generell während der gesamten Dauer der Strahlentherapie und hält nach Beendigung noch ein bis zwei Wochen an [ROTHWELL, 1987]. Das orale Erythem verschwindet ebenfalls vier bis sechs Monate nach der Behandlung völlig [AL-TIKRITI et al., 1984]. Die Mukosa ist dann jedoch sehr atrophisch und relativ avaskulär, und bleibt aus diesem Grunde sehr verletzungsanfällig [MAKKONEN, 1988]. Die Geschmacksempfindungen kehren regelmäßig etwa innerhalb eines Jahres auf ein normales oder nahezu normales Niveau zurück [LOCKHART, 1986]. Wird eine größere Menge Gewebe der Glandula parotis mit mehr als 40 Gy in das Bestrahlungsfeld miteinbezogen, so ist die Hyposalivation meistens irreversibel [ERNST et al., 1977; HAUBRICH, 1981; SEIFERT und DONATH, 1976; STEPHENS et al., 1989; VISSINK et al., 1988a].

Die beschriebenen Erscheinungen, die mit der Hyposalivation in Verbindung stehen, persistieren häufig lebenslang und erhöhen damit das Risiko der Entwicklung oraler Infektionen. Ein Trismus kann dieses Risiko durch die Behinderung von Mundhygiene und zahnärztlicher Tätigkeit noch verstärken [LOCKHART, 1986]. Dabei ist besonders die lebenslang bestehende potentielle [Gefahr der Osteoradionekrose zu erwähnen [MARX und JOHNSON, 1987], auch wenn die Inzidenz dieser Komplikation in den letzten Jahrzehnten deutlich zurückgegangen ist [Coffin, 1983; EGGERT et al., 1985; HORIOT et al., 1963].]

Gegen Ende der ersten Woche einer sechswöchigen Bestrahlung (2 Gy pro Tag, 5 Tage pro Woche) treten erste klinische Anzeichen von akutem Geschmacksverlust (RUBIN und DOKU, 1976) und Mukositis (SPIJKERVET. 1989) auf zusammen mit einer signifikanten Verminderung des Speichelflusses und Veränderung der Speichelviskosität (DREIZEN et al., 1977 b). Mukositis und Hyposalivation können zu lokalen Beeinträchtigungen mit Schmerzen und Schwierigkeiten beim Essen, Trinken, Schlucken und Sprechen führen (BEUMER et al, 1979 a; VISSINK et al. 1988 a). Im weiteren Verlauf einer Bestrahlungstherapie verstärkt sich die obengenannte Symptomatik bis hin zu Übelkeit und Ekel und gänzlichem Appetilverlust. Dies kann den Ernährungszustand weiter verschlechtern und zu signifikanter Gewichtsabnahme führen (DONALDSON, 1977; MOSSMAN und HENKIN, 1978; BEUMER et al, 1979 a; WOOD et al, 1989). Es wird von Gewichtsverlusten von 3,7 kg (DONALDSON und LENON, 1979) bis zu 7-11 kg berichtet (BEUMER et al. 1979 a), schwere Fälle machen den Einsatz einer Nasensonde erforderlich (DONALDSON, 1977; SPIJKERVET, 1989). COPELAND et al (1979) stellten fest, daß der Körper von

[Seite 24]

Patienten mit gutem Ernährungszustand und positivem emotionalen Status günstiger sowohl auf die Bestrahlungstherapie als auch auf die Chemotherapie reagiert. Es ist also von größter Wichtigkeit, diesen Status während der Therapie zu erhalten.

Die Mukositis persistiert generell während der gesamten Dauer der Strahlentherapie und hält nach Beendigung noch ein bis zwei Wochen an (ROTHWELL, 1987). Das orale Erythem verschwindet dagegen vier bis sechs Monate nach der Behandlung völlig (AL-TIKRITI et al, 1984), läßt aber eine dünne atrophische und relativ avaskuläre, dabei leicht traumatisierbare Schleimhaut zurück (MAKRONEN, 1988). Die Geschmacksempfindungen kehren regelmäßig etwa innerhalb eines Jahres auf ein normales oder nahezu normales Niveau zurück (LOCKHART, 1986). Wird eine größere Menge Gewebe der Glandula Parotis mit mehr als 40 Gy in das Bestrahlungsfeld miteinbezogen, so ist die Hyposalivation meistens irreversibel (SEIFERT und DONATH. 1976; ERNST et al., 1977; HAUBRICH, 1981; VISSINK et al. 1988 a; STEPHENS et al., 1989). Alle von VISSINK et al. (1988 a) beschriebenen Erscheinungen, die mit der Hyposalivation in Verbindung stehen, begleiten zusammen mit dem erhöhten Risiko der Entwicklung oraler Infektionen und der Strahlenkaries den Patienten lebenslang. Ein Trismus kann dieses Risiko durch die Behinderung der Mundhygiene und der zahnärztlichen Tätigkeit noch verstärken (LOCKHART, 1986).

Dabei ist besonders die lebenslang bestehende potentielle Gefahr der Osteoradionekrose zu erwähnen (MARX und JOHNSON, 1987).

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

Der von Ank hinzugefügte relativierende Halbsatz am Ende geht nicht in die Zeilenzählung (für Seite 18) ein.

Sichter
(Langerhans123), WiseWoman


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20160624214144

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