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Ank/036

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Der Einfluß der tumortherapeutischen Bestrahlung auf die Entstehung der „radiogenen Karies“

von Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ank/Fragment 036 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-23 14:47:16 Langerhans123
Ank, Fragment, Gesichtet, Rowbotham 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 36, Zeilen: 7-34
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 18, 19, Zeilen: 18: 16 ff.; 19: 1 ff.
2.3.3 Auswirkungen auf das Parodont

Auch hier kann man wiederum die Effekte der Bestrahlung in direkte und indirekte unterteilen. Berichtet wird über eine eingeschränkte Vaskularisierung und einen starken Zellverlust des parodontalen Halteapparats, sowie über eine Verdickung und Desorientierung der Sharpey’schen Fasern und einen vergrößerten Parodontalspalt [Anneroth et al., 1985; Fujita et al., 1986; Rohrer et al., 1979; Silverman und Chierici, 1965]. Andere Autoren haben hingegen auch eine normale Ausrichtung der paradontalen Fasern beobachtet [Scheibe et al., 1980]. Das [sic] Zement erscheint völlig azellulär, und seine Fähigkeiten zu Reparatur und Regeneration sind stark eingeschränkt [Beumer et al., 1979a; Silverman und Chierici, 1965].

Diese (direkt bestrahlungsbedingten) Veränderungen im Zement und im parodontalen Faserapparat werden als prädisponierende Faktoren einer Infektion angesehen [Beumer und Brady, 1978; Beumer et al., 1979a; Kärcher und Schmid, 1985; Schüle und Betzold, 1969], Das Risiko parodontaler Infektion [Markitziu et al., 1992] erhöht sich darüber hinaus durch die Hyposalivation, wodurch sich die Akkumulation von Plaque verstärkt und sich eine Veränderung der physiologischen oralen Keimbesiedelung einstellt. Unter anderem ist ein verstärktes Auftreten von Actinomyces naeslundii, das mit parodontalen Infektionen und Wurzelkaries assoziiert wird, zu verzeichnen [Wescott et al., 1975].

2.3.4 Auswirkungen auf die Zahnentwicklung

Während der Zahnentwicklung kann die Applikation hoher Strahlendosen schwere Veränderungen erzeugen. Das Ausmaß solcher Veränderungen ist abhängig von der Strahlendosis und dem jeweiligen Entwicklungsstadium des Zahnes [Gorlin und Mishkin, 1963; Pietrokovski und Menczel, 1966; Poyton, 1968]. Übereinstimmend wird beschrieben, daß odontogene Zellen in den präformativen und differenzierenden Phasen sensibler auf eine Bestrahlung reagieren als Zellen im sekretorischen und fertig ausgebildeten Stadium [Kimeldorf et al., 1963].

Die Applikation hoher Strahlendosen kann jedoch während der Zahnentwicklung schwere Veränderungen erzeugen. Das Ausmaß solcher Veränderungen ist abhängig von der Strahlendosis und dem jeweiligen Entwicklungsstadium des Zahnes (GORLIN und MISHKIN, 1963; PIETROKOVSKI und MENCZEL, 1966; POYTON, 1968). Übereinstimmend wird beschrieben, daß odontogene Zellen in den präformativen und differenzierenden Phasen sensibler auf eine Bestrahlung reagieren als Zellen im sekretorischen und fertig ausgebildeten Stadium (KIMELDORF et al., 1963). [...]

2.2.4 Radiatiobedingte Veränderungen des Parodonts

Auch hier kann man wiederum die Effekte der Bestrahlung in direkte und indirekte unterteilen. Berichtet wird über eingeschränkte Vaskularisierung, starken Zellverlust des parodontalen Halteapparats, über Verdickung und Desorientierung der Sharpeyschen Fasern und vergrößerten Parodontalspalt (SILVERMAN und CHIERICI, 1965; ROHRER et al., 1979; ANNEROTH et al., 1985; FUJITA et al., 1986). Andere Autoren haben zuweilen auch eine normale Ausrichtung der paradontalen Fasern beobachtet (SCHEIBE et al., 1980). Das [sic] Zement erscheint vollständig azellulär, und seine Fähigkeiten zur Reparatur und Regeneration sind stark eingeschränkt (SILVERMAN und CHIERICI, 1965; BEUMER et al., 1979 a).

[Seite 19]

Einige Autoren halten diese (direkt bestrahlungsbedingten) Veränderungen im Zement und dem parodontalen Faserapparat für prädisponierende Faktoren einer Infektion (SCHÜLE und BETZOLD, 1969; BEUMER und BRADY, 1978, BEUMER et al., 1979 a; KARCHER und SCHMID, 1985). Das Risiko parodontaler Infektion erhöht sich ebenfalls durch die Hyposalivation, wodurch sich die Akkumulation von Plaque verstärkt und sich eine Veränderung der physiologischen oralen Keimbesiedelung einstellt. Unter anderem ist ein verstärktes Auftreten von Actinomyces naeslundii, das mit parodontalen Infektionen und Wurzelkaries assoziiert wird, zu verzeichnen (WESCOTT et al., 1975).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Ank fügt eine Literaturangabe hinzu.

Das Fragment findet sich in ähnlicher Form auch in der im Vergleich zur Dissertation Rowbotham später erschienenen Quelle Dornfeld (1998).

Sichter
Langerhans123


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