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Ank/039

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Der Einfluß der tumortherapeutischen Bestrahlung auf die Entstehung der „radiogenen Karies“

von Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ank/Fragment 039 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-27 11:52:09 Schumann
Ank, Fragment, Gesichtet, Rowbotham 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 25, 26, Zeilen: 25: 35; 26: 1-33
Zur Speichelstimulation kommen auch parasympathomimetisch wirkende Pharmaka (z. B. Pilocarpin) in Betracht [EPSTEIN und SCHUBERT, 1987]. Deren Gebrauch ist jedoch wegen gastrointestinaler, kardiovaskulärer und weiterer Nebenwirkungen eingeschränkt [CARL, 1995; STEPHENS et al., 1989]. Die Behandlung mit einem elektronischen Stimulator, der auf orale und pharyngeale Afferenzen des Nervensystems einwirkt, ist ein relativ neuer und zugleich erfolgreicher Versuch, die Probleme zu bewältigen. Dieser Ansatz kann, unabhängig von der Ätiologie der Mundtrockenheit, für alle Dsyfunktionen der Speicheldrüsen angewendet werden [WEISS et al., 1986].

Die symptomatische Behandlung mit der regelmäßigen Befeuchtung der Mundhöhle durch Mundspülungen hat den Nachteil, daß sie aufgrund geringer Substantivität mehrmals täglich durchgeführt werden muß [VISSINK, 1985]. Sie enthalten meist Muzine oder Carboxymethylcellulose sowie Kalzium- und Phosphatsalze in unterschiedlicher Konzentration. Es werden aber auch Tees oder Wasser verwendet. Mundspüllösungen erleichtern dem Patienten das Schlucken und Sprechen. Auch hier gilt wieder, daß wegen der dünnen, trockenen und atrophischen Mukosa alle irritierenden Substanzen mit scharfem Geschmack, vor allem alkoholhaltige Lösungen, kontraindiziert sind [REMICK et al., 1983]. Glycerin enthaltende Lösungen werden von manchen Autoren bevorzugt, da sie in ihrer Konsistenz viskoser sind und weniger häufig appliziert werden müssen [ETTINGER, 1981; KLESTOV et al., 1981; WIESENFELD et al., 1983]. Außerdem wurden auch komplexere Speichelersatzstoffe entwickelt, die neben höherer Viskosität anorganische Bestandteile aufweisen, welche die Löslichkeit des Zahnschmelzes herabsetzen sollen. SHANNON et al. (1977b und 1978b) berichten von einem Speichelersatz, der neben Carboxymethylcellulose (CMC) auch Fluorid enthält und die Remineralisationsfähigkeit spürbar steigern soll.

Die Patienten stehen jedoch dem Geschmack derartiger Ersatzstoffe und ihrem umständlichen Gebrauch häufig ablehnend gegenüber und kehren daher oft zu normalem Wasser zurück [LOCKHART, 1986]. Bei Sprachschwierigkeiten und nachts sind sie jedoch von großer Effektivität [KLESTOV et al., 1981; LOCKHART, 1986; VISSINK et al., 1987]. Weiterhin wurde festgestellt, daß der Erfolg einer unterstützenden Therapie mit diesen Mitteln wesentlich von den Instruktionen, die der Patient erhält, abhängig ist [VISSINK et al., 1988b].

2.4.2 Ernährung

Wegen des meist temporären Geschmacksverlustes, der oft lebenslang [bestehenden Hyposalivation mit Veränderungen der Speichelviskosität und der dadurch bedingten schmerzhaften Nahrungszufuhr, sowie den auf die strahlenbedingte Mukositis bzw. den auf die pilzbedingte Stomatitis zurückzuführenden Schluckbeschwerden kann die Ernährung der Patienten erheblich eingeschränkt sein.]

Es

[Seite 26]

kommen auch Pharmaka, wie zum Beispiel Pilocarpin, kombiniert mit Anctholctritrionc (EPSTEIN und SCHUBERT, 1987), in Betracht, doch ist deren Gebrauch wegen gastrointestinaler, kardiovaskulärer und weiterer Nebenwirkungen eingeschränkt (STEPHENS et al, 1989). Die Behandlung mit einem elektronischen Stimulator, der auf orale und pharyngeale Afferenzen des Nervensystems einwirkt, ist ein relativ neuer und zugleich erfolgreicher Versuch, die Probleme zu bewältigen, gleichgültig, welche Ätiologie der Mundtrockenheit zugrundeliegt (WEISS et al., 1986). Die symptomatische Behandlung mit der regelmäßigen Befeuchtung der Mundhöhle durch Mundspülungen hat den Nachteil, daß sie aufgrund geringer Substantivität mehrmals täglich durchgeführt werden muß (VISSINK, 1985). Sie enthalten meist Natrium(bi)carbonat und/oder Kamillenextrakte. Es werden aber auch Tees oder Wasser verwendet. Sie erleichtern dem Patienten das Schlucken und Sprechen. Auch hier gilt wieder, daß wegen der dünnen, trockenen und atrophischen Mukosa alle irritierenden Substanzen mit scharfem Geschmack, vor allem alkoholhaltige, kontraindiziert sind (REMICK et al., 1983). Glycerin enthaltende Lösungen werden von manchen Autoren bevorzugt, da sie in ihrer Konsistenz viskoser sind und weniger häufig appliziert werden müssen (KLESTOV et al., 1981; ETTINGER, 1981; WIESENFELD et al., 1983). Außerdem wurden auch komplexere Speichelersatzstoffe entwickelt, die neben höherer Viskosität anorganische Bestandteile aufweisen, welche die Löslichkeit des Zahnschmelzes herabsetzen. SHANNON et al. (1977 b und 1978 b) berichten von einem Speichelersatz, der neben Carboxymethylcellulose (CMC) auch Fluorid enthalt und aufgrund des Fluoridgehalts die Remineralisationsfähigkeit spürbar steigern soll. Die Patienten stehen jedoch dem Geschmack derartiger Ersatzstoffe und ihrem umständlichen Gebrauch ablehnend gegenüber und kehren oft zu normalem Wasser zurück (LOCKHART, 1986). Bei Sprachschwierigkeiten und nachts sind sie jedoch von großer Effektivität (KLESTOV et al., 1981; LOCKHART, 1986; VISSINK et al, 1987). Weiterhin wurde festgestellt, daß der Erfolg einer unterstützenden Therapie mit diesen Mitteln wesentlich von den Instruktionen, die der Patient erhält, abhängig ist (VISSINK et al., 1988 b).

2.3.3 Mukositis / Ernährung

Wegen des meist temporären Geschmacksverlustes, der oft lebenslang bestehenden Hyposalivation mit Veränderungen der Speichelviskosität und der schmerzhaften Nahrungszufuhr, kombiniert mit Schluckbeschwerden aufgrund einer Mukositis oder durch Hefen hervorgerufenen Stomatitis, kann die Ernährung der Patienten erheblich eingeschränkt sein.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

Ank fügt eine Literaturangabe hinzu.

Das Fragment findet sich in ähnlicher Form auch in der im Vergleich zur Dissertation Rowbotham später erschienenen Quelle Dornfeld (1998).

Sichter
(Langerhans123), WiseWoman


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20160626114540

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