Fandom

VroniPlag Wiki

Ank/042

< Ank

31.351Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Share

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Der Einfluß der tumortherapeutischen Bestrahlung auf die Entstehung der „radiogenen Karies“

von Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ank/Fragment 042 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-23 14:48:55 Langerhans123
Ank, Fragment, Gesichtet, Rowbotham 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 2-8, 13-33, 35
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 28, Zeilen: 8 ff.
Die Regelmäßigkeit der Anwendung über einen längeren Zeitraum scheint bei dieser Patientengruppe ein kritischer Faktor zu sein [BEUMER et al., 1979b; DREIZEN et al., 1977a]. Es werden in einigen Fällen auch geringer konzentrierte Mundspüllösungen (3-300 ppm) empfohlen [HUTTON et al., 1982; MAKKONEN et al., 1986a], aber deren Effektivität in der Kariesprävention bei Xerostomiepatienten konnte bisher nicht nachgewiesen werden [KEENE und FLEMING, 1987]. [...]

Ein in Houston entwickeltes Präventivprogramm zur „radiogenen Karies“ [DALY, 1972; DALY und DRANE, 1973 und 1976] enthält Vorschläge zur täglichen Mundhygiene und zur täglichen Kariesprophylaxe mittels 1 %iger NaF-Gel-Applikation durch ein individuell hergestelltes Trägersystem. Dieses Konzept wird in mehreren Publikationen [BROWN et al., 1975 und 1978; DREIZEN et al., 1977a und 1977b; KAUFMANN, 1980; KEENE et al., 1981] sehr positiv bewertet. Das erwähnte Programm reduziert signifikant das Auftreten kariöser Läsionen und ist sogar geeignet, bereits bestehende Läsionen zum Stillstand zu bringen, und zwar unabhängig von der Kariogenität der vom Patienten zugeführten Nahrungsmittel [DREIZEN et al., 1977a]. Auf der Basis einer zehnjährigen Erfahrung mit 935 Patienten, die an Tumoren im Kopf-/Halsbereich erkrankt waren, sind auch HORIOT et al. (1983) der Meinung, daß die Fluoridapplikation eine sehr zuverlässige Methode zur Prävention der „Strahlenkaries“ darstellt. Die Autoren empfehlen den Gebrauch einer Zahnpaste mit dem sehr hohen Na-Fluoridgehalt von 3%, die zweimal täglich angewendet werden sollte.

Da verschiedene Studien den zusätzlich plaque-inhibierenden Effekt von Zinnfluorid (SnF2) herausgestellt haben [MAZZA et al., 1981; TINANOFF et al., 1980], wird bei Präventivmaßnahmen an vielen anderen Zentren die tägliche lokale Applikation eines 0,4%igen Zinnfluoridgels in Kombination mit strikter Mundhygiene empfohlen [FLEMING, 1983; KEENE und FLEMING, LOCKHART, 1986; 1987 [sic]; WESCOTT et al., 1975]. [...] Fluoridapplikationen werden auch [zur Reduktion der häufig im Rahmen einer Strahlentherapie auftretenden Hypersensibilität freiliegender Wurzeloberflächen bei heißen, kalten, sauren und süßen Speisen eingesetzt [DALY und DRANE, 1976; LOCKHART, 1986].]

Regelmäßigkeit der Anwendung über einen längeren Zeitraum scheint bei dieser Gruppe von Patienten ein kritischer Faktor zu sein (DREIZEN et al., 1977 a; BEUMER et al., 1979 b). Es werden in einigen Fällen auch geringer konzentrierte Mundspüllösungen (3-300 ppm) empfohlen (HUTTON et al., 1982; MAKKONEN et al., 1986), aber deren Effektivität in der Kariesprävention bei Xerostomiepatienten konnte nicht nachgewiesen werden (KEENE und FLEMING, 1987).

[...] Das Präventivprogramm zur Karies, welches von DALY und DRANE (DALY, 1972; DALY und DRANE, 1973 und 1976) am “M. D Anderson Cancer Center” in Houston, Texas (USA) entwickelt wurde, enthält Vorschläge zur täglichen Mundhygiene und zur täglichen Kariesprophylaxe mittels l%iger NaF-Gel-Applikation durch ein individuell hergestelltes Trägersystem. Es wird in den Publikationen von DREIZEN et al. (1977 a,b), BROWN et al. (1975 und 1978) und KEENE et al. (1981) sehr positiv bewertet. Dieses Programm reduziert signifikant das Auftreten kariöser Läsionen und ist sogar geeignet, bereits bestehende Läsionen zum Stillstand zu bringen, und zwar unabhängig von der Kariogenität der vom Patienten zugeführten Nahrungsmittel (DREIZEN et al., 1977 a). Auf der Basis zehnjähriger Erfahrungen mit 935 Patienten, die an Kopf- und Halstumoren erkrankt waren, sind HORIOT et al. (1983) ebenfalls der Meinung, daß die Fluoridapplikation eine sehr zuverlässige Methode zur Prävention der Strahlenkaries darstellt und daß der Gebrauch einer Zahnpaste mit dem sehr hohen Na-Fluoridgehalt von 3 % zweimal täglich eine gute Alternative ist, wobei allerdings ein höheres Maß an Zusammenarbeit erforderlich ist. Da Studien den zusätzlich plaque-inhibierenden Effekt von SnF2 herausgestellt haben (TINANOFF et al., 1980; MAZZA et al. 1981), wird bei Präventivmaßnahmen am ”M D Anderson Cancer Center” und auch an vielen anderen Zentren die tägliche topische Applikation eines 0,4%igen Zinnfluoridgels in Kombination mit strikter Mundhygiene empfohlen (WESCOTT et al., 1975; FLEMING, 1983; LOCKHART, 1986; KEENE und FLEMING, 1987). Fluoridapplikationen werden auch zur Reduktion der Hypersensibilität freiliegender Wurzeloberflächen bei heißen, kalten, sauren und süßen Speisen, wie es häufig während und nach einer Strahlentherapie der Fall ist, eingesetzt (DALY und DRANE, 1976; LOCKHART, 1986).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Zwei Sätze und zwei Literaturangaben werden von Ank hinzugefügt.

Teile des Fragments sich in ähnlicher Form auch in der im Vergleich zur Dissertation Rowbotham später erschienenen Quelle Dornfeld (1998).

Sichter
(Langerhans123) Schumann


vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20161006215118

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki