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Ank/043

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Der Einfluß der tumortherapeutischen Bestrahlung auf die Entstehung der „radiogenen Karies“

von Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ank/Fragment 043 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-06 21:51:44 Schumann
Ank, Fragment, Gesichtet, Rowbotham 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 4-35
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 28, 29, Zeilen: 28: 38 f., 29: 1 ff.
Die meisten Autoren bewerten Fluoride in Gel-Form, die eingebürstet oder mit individuellem Träger appliziert werden können, sehr positiv [DALY und DRANE, 1976; DREIZEN et al., 1977a; FLEMING, 1983; HORIOT et al., 1983; LOCKHART, 1986]. In fast allen Studien werden die Patienten instruiert, das Fluorid-Gel für 5-10 Minuten einmal pro Tag (vorzugsweise vor der Nachtruhe) nach dem Zähneputzen mit Bürste und Floss zu applizieren [DALY und DRANE, 1976; DREIZEN et al., 1977a; FLEMING, 1983; HORIOT et al., 1983; LOWE, 1986; ROTHWELL, 1987]. Die Trägermethode wird dann bevorzugt, wenn eine stark ausgeprägte Xerostomie vorliegt oder aus anderen Gründen eine hohe Kariesaktivität erwartet wird. In allen Fällen mit weniger stark ausgeprägter Xerostomie wird dagegen einfaches Einbürsten des Fluoridpräparates praktiziert [FLEMING, 1983; KEENE und FLEMING, 1987]. Das Einbürsten von 0,4%igem SnF2-Gel kann prinzipiell bei allen bestrahlten Patienten ohne Berücksichtigung des sich entwickelnden Grades der Xerostomie angewendet werden [WESCOTT et al., 1975]. Zinnfluoride haben allerdings den Nachteil, daß sie geschmacksbeeinträchtigend sind und arretierte käriöse Läsionen verfärben können.

Es besteht kein Konsens darüber, welcher Form von Fluoriden der Vorzug zu geben ist. Der geringe pH von < 4,0, der für optimale Effektivität der angesäuerten Varianten der Phosphatfluoride nötig ist, kann zu hochgradiger Irritation der Mukosa führen. Diese äußert sich in Form von Brennen, Erythemen und Ulzerationen und wirkt sich negativ auf die Compliance des Patienten aus [BEUMER et al., 1979b; LOWE, 1986]. Aus diesem Grund wird von vielen Autoren der Gebrauch von neutralen oder nur schwach angesäuerten Formen (NaF-Gele oder -Lacke) empfohlen, welche meist gut toleriert werden [DALY und DRANE, 1972; DREIZEN et al., 1977a; GENTE und LEHMANN, 1990; HORIOT et al., 1983; ROTHWELL, 1987]. Es wird aber auch berichtet, daß angesäuerte Phosphatfluoride (APF-Gel) [REYNOLDS et al., 1980] oder auch saure Formen von SnF2-Gel [FLEMING, 1983] verschrieben wurden, ohne daß die erwähnten Nebenwirkungen eintraten. Es scheint daher sinnvoll zu sein, das verwendete Fluorid nach den individuellen Gegebenheiten des Patienten auszurichten und die Toleranz und Akzeptanz des Patienten zu berücksichtigen. Der wichtigste Wirkungsmechanismus bei der Fluoridanwendung ist die Verschiebung von De- und Reminerali-[sationsprozessen hin zu einer verstärkten Remineralisation.]

Die meisten Autoren bewerten Fluoride in Gel-Form, die mit individuellem Träger appliziert werden, sehr positiv (DALY und DRANE, 1976; DREIZEN et al. 1977 a; HORIOT et al.,

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1983; FLEMING, 1983; LOCKHART, 1986). In fast allen Studien werden die Patienten instruiert, das Fluorid-Gel 5-10 Minuten einmal pro Tag (vorzugsweise vor der Nachtruhe) nach dem Zähneputzen mit Bürste und Floss zu applizieren (DALY und DRANE, 1976; DREIZEN et al., 1977 a; HORIOT et al., 1983; FLEMING, 1983; LOWE, 1986; ROTHWELL, 1987). Am “M D. Anderson Cancer Center” wird die Trägermethode bei den Patienten bevorzugt, bei denen sich die Xerostomie stark ausgeprägt hat oder bei denen der Befund auf die Möglichkeit hindeutet, daß sich hohe Kariesaktivität in der Zukunft entwickeln könnte. In Fällen, in denen eine weniger starke Ausprägung der Xerostomie vorliegt, wird dagegen einfaches Einbürsten des Fluoridpräparates praktiziert (FLEMING, 1983; KEENE und FLEMING, 1987). Es gibt auch Berichte, denen zufolge die Technik des Einbürstens mit 0,4%igem SnF-Gel bei allen Strahlenpatienten ohne Berücksichtigung des sich entwickelnden Grades der Xerostomie angewendet werden kann (WESCOTT et al., 1975).

Es besteht kein Konsens darüber, welcher Form von Fluoriden der Vorzug zu geben ist. Der geringe pH von < 4,0 , der für optimale Effektivität der angesäuerten Varianten der Phosphatfluoride nötig ist, kann zu signifikanter Irritation der Mukosa führen. Diese äußert sich in Form von Brennen, Erythemen und Ulzerationen und wirkt sich negativ auf die Compliance des Patienten aus (BEUMER et al., 1979 b; LOWE, 1986). Aus diesem Grund wird von vielen Autoren der Gebrauch von neutralen oder nur schwach angesäuerten Formen, besonders des NaF-Gels, bevorzugt, welches meist gut toleriert wird (DALY und DRANE, 1972; DREIZEN et al., 1977 a; HORIOT et al., 1983; ROTHWELL, 1987). Zinnfluoride haben den Nachteil, daß sie geschmacksbeeinträchtigend sind und arretierte kariöse Läsionen pigmentieren können. Es wird aber auch berichtet, daß angesäuerte Phosphatfluoride (APF-Gel) (REYNOLDS et al., 1980) oder auch saure Formen von SnF2-Gel (FLEMING, 1983) verschrieben wurden, ohne daß die erwähnten Nebenwirkungen eintraten. Es scheint daher sinnvoll zu sein, die Art des verwendeten Fluorids nach den individuellen Gegebenheiten des Patienten auszuwählen und sie von seiner Toleranz und Akzeptanz abhängig zu machen. Der wichtigste Wirkungsmechanismus bei der Fluoridanwendung ist die Verschiebung von Demineralisations- und Remineralisationsprozessen hin zu einer verstärkten Remineralisation.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Ank fügt eine Literaturangabe hinzu.

Sichter
(Langerhans123) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20161006215256

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