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Ank/044

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Der Einfluß der tumortherapeutischen Bestrahlung auf die Entstehung der „radiogenen Karies“

von Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ank/Fragment 044 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-06 21:53:50 Schumann
Ank, Fragment, Gesichtet, Rowbotham 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 1-2.4-12, 25-26, 33-35
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 29, 30, Zeilen: 29: 29-36, 37 ff.; 30: 1
Fluorid wird dabei im Schmelz und im Dentin eingelagert (Fluorapatit) bzw. liegt als Kalziumfluorid-Präzipitat oder nicht-spezifisch adsorbiertes Fluorid den Zahnhartsubstanzen auf und reduziert damit deren Säurelöslichkeit [BEUMER et al., 1979b; FRETWELL, 1977; HUTTON et al., 1982; TEN CATE, 1997].

Da die Hyposalivation der im Kopf-/Halsbereich bestrahlten Patienten in der überwiegenden Zahl der Fälle irreversibel ist, laufen die meisten Veröffentlichungen darauf hinaus, daß eine Fluoridgabe ungeachtet der chemischen Struktur und Applikationsform ununterbrochen erfolgen muß. Wird die Fluoridzufuhr ausgesetzt, entwickelt sich innerhalb weniger Monate eine neue Karies [DALY und DRANE, 1972; DREIZEN et al., 1977a; HORIOT et al., 1983; RITCHIE et al., 1985; WESCOTT et al., 1975].

[...]

Schmelzhärtende Effekte wurden in vitro auch für Speichelersatzmittel ermittelt [SHANNON et al., 1978b], wobei die Remineralisation insbesondere durch die Viskosität (Konzentration von Muzinen bzw. Carboxymethylcellulose) und die sonstigen Inhaltsstoffe (Kalzium, Phosphat, Fluorid, Xylit) beeinflußt wird [GELHARD et al., 1983; SHANNON und EDMONDS, 1978; SHANNON et al., 1977b; VISSINK et al., 1984 und 1985]. Dies trifft jedoch nicht für alle Speichelersatzlösungen zu. Insbesondere das sehr weit verbreitete Speichelersatzmittel Glandosane® zeigte im In-vitro-Experiment keine remineralisierenden Eigenschaften [JOYSTON-BECHAL und KIDD, 1987]. Diese Autoren sehen Speichelsubstitute als ein wertvolles, zusätzlich einsetzbares Mittel, aber auf keinen Fall als einen Ersatz für fluoridhaltige Präparate.

Fluorid wird dabei im Schmelz und Dentin als Fluorapatit eingelagert und reduziert damit die Säurelöslichkeit der Schmelzoberfläche (BEUMER et al., 1979 b; HUTTON et al., 1982).

Da die Hyposalivation in den überwiegenden Fällen der im Kopf-Hals-Bereich bestrahlten Patienten irreversibel ist, laufen die meisten Veröffentlichungen darauf hinaus, daß, ungeachtet der chemischen Struktur und Applikationsform, eine Fluoridgabe bei diesen Patienten ununterbrochen erfolgen muß. Wird die Fluoridzufuhr ausgesetzt, entwickelt sich innerhalb weniger Monate unweigerlich eine neue Karies (DALY und DRANE, 1973; WESCOTT et al., 1975; DREIZEN et al., 1977 a; RITCHIE et al., 1985; HORIOT et al., 1983).

Schmelzhärtende Effekte wurden in vitro auch für Speichelersatzmittel ermittelt (SHANNON et al., 1978 b; VISSINK et al., 1985). Diese Autoren sehen Speichelsubstitute als ein wertvolles, zusätzlich einsetzbares Mittel, aber auf keinen Fall als ein Ersatz für fluoridhaltige

[Seite 30]

Präparate.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Ank ergänzt den ersten Satz und fügt zwei Literaturangaben hinzu; im unteren Teil fallen die (nicht in die Zeilenzählung eingehenden) Modifikationen umfangreicher aus.

Sichter
(Langerhans123) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20161006215444


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