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Ank/045

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Der Einfluß der tumortherapeutischen Bestrahlung auf die Entstehung der „radiogenen Karies“

von Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ank/Fragment 045 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-23 14:49:13 Langerhans123
Ank, Fragment, Gesichtet, Rowbotham 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 1-12, 23-35
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 30, Zeilen: 1 ff.
Der zusätzliche Gebrauch von Chlorhexidin wurde von KATZ (1982) und EPSTEIN et al. (1991) beschrieben. Laktobazillen und speziell Strep. mutans reagieren in der Plaque von gesunden Individuen empfindlich auf diese Substanz [EMILSON, 1977 und 1981]. KATZ (1982) demonstrierte völlige Prävention der „Strahlenkaries“ bei Patienten mit eher mäßigem Gebißzustand (ohne Mundhygieneinstruktionen) durch die Kombination von 1,0% NaF und 1,0% Chlorhexidindiglukonat in Verbindung mit täglichen Mundspülungen mit einer 0,05%igen NaF- und einer 0,2%igen Chlorhexidin-Lösung. Ohne Chlorhexidin war die Methode dagegen zur Prävention der „Strahlenkaries“ insuffizient. EPSTEIN et al. (1989) fanden eine moderate Reduktion von Strep. mutans und einen geringen Effekt auf Laktobazillen bei intermittierenden Spülungen mit Chlorhexidin (0,2%) und täglichen Fluoridapplikationen (0,5% NaF-Gel). [...]

[...]

Die Bedeutung von regelmäßig eingerichteten Recallterminen nach der Radiotherapie kann nicht stark genug betont werden [DALY und DRANE, 1973; DREIZEN et al., 1977a; HORIOT et al., 1983; KEENE et al., 1981]. Das Kariesrisiko ist derart hoch, daß die konstante und lebenslange Kooperation und Wachsamkeit des Arztes eine unabdingbare Voraussetzung für die Kariesprophylaxe beim Xerostomiepatienten darstellt [DREIZEN et al., 1977a]. Während regelmäßig einzurichtender Nachsorgetermine [STAMPS et al., 1982] sollten die Patienten immer wieder remotiviert werden, sich entsprechend den Therapieanweisungen zu verhalten. Gleichzeitig sind die Mundhygiene und der Fluoridgebrauch zu überprüfen. Sollten kariöse Läsionen diagnostiziert werden, müssen die Dosis und Frequenz der Fluoridgaben temporär erhöht werden, um ein Fortschreiten initialer Läsionen wirksam zu verhindern und sie zum Stillstand zu bringen [BEUMER et al., 1979b; LOCKHART, 1986; RITCHIE et al., 1985; ROTHWELL, 1987].

Der zusätzliche Gebrauch von Chlorhexidin wurde nur von KATZ (1982) und EPSTEIN et al. (1991) beschrieben. Laktobazillen und speziell Strep. mutans reagieren in der Plaque von gesunden Individuen empfindlich auf diese Substanz (EMILSON, 1977 und 1981). KATZ (1982) demonstrierte völlige Prävention der Strahlenkaries bei Patienten mit eher mäßigem Gebißzustand und ohne Mundhygieneinstruktionen durch die Kombination von 1,0 % NaF und 1,0 % Chlorhexidindiglukonat in Verbindung mit täglichen Mundspülungen mit einer 0,05%igen NaF- und einer 0,2%igen Chlorhexidin-Lösung. Ohne Chlorhexidin war die Methode dagegen zur Prävention der Strahlenkaries insuffizient. EPSTEIN et al. (1989) fanden eine moderate Reduktion von Strep. mutans und einen geringen Effekt auf Laktobazillen bei intermittierenden Spülungen mit Chlorhexidin (0,2 %) und täglichen Fluoridapplikationen (0,5 % NaF-Gel), was zu der Erkenntnis führte, daß eine signifikante Korrelation zwischen der Strahlenkaries und Laktobazillen besteht.

Die Bedeutung von regelmäßig eingerichteten Recallterminen nach der Radiotherapie kann nicht stark genug betont werden (DALY und DRANE, 1973; DREIZEN et al., 1977 a, KEENE et al., 1981; HORIOT et al., 1983). Das Kariesrisiko ist derart hoch, daß die konstante und lebenslange Kooperation und Wachsamkeit des Arztes eine unabdingbare Voraussetzung für die Kariesprophylaxe beim Xerostomiepatienten darstellt (DREIZEN et al., 1977 a). Während regelmäßiger Nachsorgetermine sollten die Patienten immer wieder aufs neue motiviert werden, sich entsprechend den Therapieanweisungen zu verhalten. Gleichzeitig sind die Mundhygiene und der Fluoridgebrauch zu überprüfen. Sollten kariöse Läsionen diagnostiziert werden, müssen die Dosis und Frequenz der Fluoridgaben temporär erhöht werden, um ein Fortschreiten initialer Läsionen wirksam zu verhindern und sie zum Stillstand zu bringen (BEUMER et al., 1979 b; RITCHIE et al., 1985; LOCKHART, 1986; ROTHWELL, 1987).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Ank fügt in der Mitte vier Sätze mit weiteren Ausführungen und weiter unten eine Literaturangabe hinzu.

Teile des Fragments finden sich in ähnlicher Form auch in der im Vergleich zur Dissertation Rowbotham später erschienenen Quelle Dornfeld (1998).

Sichter
(Langerhans123) Schumann


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