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Ank/Fragment 005 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 1-24, 27-34
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 10, 11, Zeilen: 10: 1ff.; 11: 1-14
Fälle, in denen präoperativ bestrahlt wird, kommen meist mit geringeren Gesamtdosen aus [KORTEKANGAS et al, 1978; TONG, 1986]. Dies gilt in der Regel auch für die Behandlung maligner Lymphome.

Aufgrund der Lokalisation von Primärtumor und regionalen Lymphknoten liegen bei Patienten mit Tumoren im Kopf-/Halsbereich häufig die Mundhöhle, die Speicheldrüsen und der Kieferknochen im Bestrahlungsfeld. Aus diesem Grund ergeben sich unerwünschte bestrahlungsbedingte Veränderungen in diesen Geweben. Damit wird auch die Strahlendosis, die ein gesundes Gewebe toleriert, zum limitierenden Faktor bei dieser Behandlung. Gewebe mit einem hohen Zellturnover pro Zeit reagieren akut auf die Bestrahlung (frühe Folgen), während Gewebe mit niedrigem Turnover pro Zeit Schäden erst nach Monaten oder Jahren offenbaren (Spätfolgen) [HALL, 1988].

2.1.1 Veränderungen der Mukosa

Die Schäden, die durch die Bestrahlung der auskleidenden Mukosa zugefügt werden, hängen von der Gesamtdosis der Radiatio, dem Gesamtvolumen des bestrahlten Weichgewebes, der Fraktionierung und der Art der Bestrahlung ab [RUBIN und CASARETT, 1968; RUBIN und DOKU, 1976], Zellen der oralen Schleimhaut haben einen großen Turnover und reagieren daher sehr sensibel gegenüber einer Bestrahlung. Akute Nebenwirkungen treten deshalb nach kurzer Zeit auf [BLOZIS und ROBINSON, 1968].

Die Strahlen-Mukositis ist definiert als eine durch die Bestrahlung hervorgerufene reaktive Entzündungsreaktion der oropharyngealen Mukosa. Die radiogene Mukositis ist ein unvermeidlicher Nebeneffekt [PYYKÖNEN et al., 1986; RUBIN und DOKU, 1976; SPIJKERVET, 1989 und 1991]. Die Morbidität hängt jedoch von Strahlenfeld und Gesamtdosis sowie von den sonstigen Begleitumständen ab (persistierender Alkohol- und Tabakkonsum, Mundhygiene) [STANNARD, 1996]. Die frühe Reaktion verursacht lokale Beschwerden sowie Schwierigkeiten beim Essen, Trinken, Schlucken und beim Sprechen. Diese Nebenwirkungen führen häufig zu Ernährungsproblemen und können sogar den Einsatz einer Magensonde notwendig machen [BEUMER et al., 1979a; DONALDSON, 1977].

Klinische Zeichen der Mukositis, die während der Behandlung auftreten, offenbaren sich bei einer mit 2 Gy/d (5 Tage pro Woche) angesetzten sechswöchigen Bestrahlung bereits am Ende der ersten Woche [BAKER, 1982; BEUMER et [al., 1979a; LOCKHART, 1986; SPIJKERVET, 1989] und können durch die in unmittelbarer Nachbarschaft zu metallischen Restaurationen zu beobachtende Streustrahlung lokal verstärkt werden [THAMBI et al., 1979; FARAHANI et al., 1990].]

Fälle, in denen präoperativ bestrahlt wird oder es sich um die Bestrahlung maligner Lymphome handelt, kommen meist mit geringeren Gesamtdosen aus (KORTEKANGAS et al., 1978; TONG, 1986).

Aufgrund der Lokalisation des Primärtumors und der regionalen Lymphknoten bei Patienten mit Tumoren im Kopf-Hals-Bereich sind häufig die Mundhöhle, die Speicheldrüsen und der Kieferknochen im Bestrahlungsfeld gelegen. Aus diesem Grund ergeben sich unerwünschte bestrahlungsbedingte Veränderungen in diesen Geweben. Damit wird auch die Strahlendosis, die ein gesundes Gewebe toleriert, zum limitierenden Faktor bei dieser Behandlung. Gewebe mit einem hohen Zellturnover pro Zeit reagieren akut auf die Bestrahlung (frühe Folgen), während Gewebe mit niedrigem Turnover pro Zeit Schäden erst nach Monaten oder Jahren offenbaren (Spätfolgen) (HALL, 1988). [...]

2.2.1 Radiatiobedingte Veränderungen der Mukosa

Die Schäden, die durch die Bestrahlung der auskleidenden Mukosa zugefügt werden, hängen von der Strahlengesamtdosis, dem Gesamtvolumen des bestrahlten Weichgewebes, der Fraktionierung und der Art der Bestrahlung ab (RUBIN und CASARETT, 1968, RUBIN und DOKU. 1976) Zellen der oralen Schleimhaut haben einen großen Turnover und reagieren

[Seite 11]

daher sehr sensibel gegenüber der Bestrahlung. Akute Nebenwirkungen treten deshalb nach kurzer Zeit auf (BLOZIS und ROBINSON, 1968).

Die Strahlen-Mukositis ist definiert als eine durch die Bestrahlung hervorgerufene reaktive Entzündungsreaktion der oropharyngealen Mukosa. Bestrahlungsmukositis ist ein unvermeidlicher, nur kurze Zeit anhaltender Nebeneffekt, der aber immer auftritt (RUBIN und DOKU, 1976; PYYKÖNEN et al.; 1986, SPIJKERVET et al., 1989). Die frühe Reaktion verursacht lokale Beschwerden sowie Schwierigkeiten beim Essen, Trinken, Schlucken und beim Sprechen. Es kann daher zu Ernährungsproblemen kommen und manchmal sogar den Einsatz einer Nasensonde notwendig machen, was für den Patienten sehr unangenehm ist (DONALDSON, 1977; BEUMER et al, 1979 a).

Klinische Zeichen der Mukositis, die während der Behandlung auftreten, offenbaren sich bereits Ende der ersten Woche bei einer angesetzten sechswöchigen Bestrahlung mit 2 Gy pro Tag (5 Tage pro Woche) (BEUMER et al., 1979 a; BAKER, 1982; LOCKHART, 1986; SPIJKERVET, 1989).

Anmerkungen

Die Quelle wird nicht genannt.

Ank fügt einen Satz hinzu und ergänzt den letzten.

Teile des Fragments finden sich in ähnlicher Form auch in der im Vergleich zur Dissertation Rowbotham später erschienenen Quelle Dornfeld (1998).

Sichter
(Langerhans123), WiseWoman

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