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Ank/Fragment 008 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1-30
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 21, 22, Zeilen: 21: 34 ff., 22: 1 ff.
Der Hauptgrund für den Verlust der Geschmacksempfindungen liegt in der direkten Schädigung der Geschmacksknospen oder deren Nervenfasern durch die Bestrahlung [CONGER, 1973; CONGER und WELLIS, 1969; DREIZEN et al., 1977b; MOSSMAN, 1986]. Histologisch zeigen die Geschmacksknospen schon ab 10 Gy (2 Gy/d) Zeichen einer Degeneration und Atrophie. Bei therapeutischen Dosen wird ihre Struktur fast vollständig zerstört [CONGER und WELLIS, 1969], DREIZEN et al. (1977b) vermuten, daß der prinzipielle Mechanismus der Schädigung von der Zerstörung der Mikrovilli und der äußeren Oberfläche der Geschmackszellen ausgeht. Andere wiederum halten die Geschmackszellen für relativ strahlenresistent [RUBIN und DOKU, 1976; TOLJANIC und SAUNDERS, 1984]. Obwohl die Geschmacksknospen durch die Strahlungsenergie direkt geschädigt werden können, trägt auch die Dysfunktion der geschädigten Speicheldrüsen zu den gegenüber der Norm veränderten und herabgesetzten Geschmacksempfindungen bei, da der Speichel normalerweise als Lösungsmittel für Speisen agiert [HENKIN et al., 1972; STEPHENS et al., 1989]. Desweiteren führt eine bereits geringfügige Hyposalivation zur Verminderung der Zahl der Geschmacksknospen und ist wahrscheinlich auch für eine Veränderung der Form und Funktion der übriggebliebenen Geschmacksorgane verantwortlich [HENKIN et al., 1972].

Der Geschmacksverlust ist in der Regel nach kurzer Zeit reversibel [TOMITA und OSAKI, 1990] und die Empfindungen kehren innerhalb eines Jahres nach der Bestrahlung auf ein normales oder nahezu normales Niveau zurück. Der Grad einer solchen Besserung ist jedoch dosisabhängig. Bei einige Patienten persistiert die Verringerung des Geschmacksempfindens (Hypogeusia). In einigen Fällen ist sogar ein bleibender Verlust der Geschmacksempfindungen (Dysgeusia) zu beobachten [CONGER, 1973; LOCKHART, 1986; TOLJANIC und SAUNDERS, 1984]. MOSSMAN et al. (1982) zeigten darüber hinaus eine Diskrepanz zwischen meßbaren Einschränkungen der Geschmacksempfindungen und der subjektiven Geschmacksperzeption, was mit der Adaption der Patienten an den Empfindungsverlust Zusammenhängen könnte [MOSSMAN und HENKIN, 1978],

Der Hauptgrund für den Verlust der Geschmacksempfindungen liegt in der direkten Schädigung der Geschmacksknospen oder deren Nervenfasern durch die Bestrahlung (CONGER und WELLS, 1969; CONGER, 1973; DREIZEN et al., 1977 b; MOSSMAN, 1986). Histologisch zeigen die Geschmacksknospen schon ab 10 Gy (2 Gy pro Tag) Zeichen

[S.22]

einer Degeneration und Atrophie, wahrend bei therapeutischen Dosen deren Struktur so gut wie total zerstört wird (CONGER und WELLS, 1969). DREIZEN et al (1977 b) vermuten, daß der prinzipielle Mechanismus der Schädigung von der Zerstörung der Mikrovilli und der Äußeren Oberfläche der Geschmackszellen ausgeht Andere wiederum halten die Geschmackszellen für relativ strahlenresistent (RUBIN und DOKU, 1976, TOLJANIC und SAUNDERS, 1984) Obwohl die Geschmacksknospen durch die Strahlungsenergie direkt geschädigt werden können, trägt die Dysfunktion der geschädigten Speicheldrüsen zu den gegenüber der Norm veränderten und herabgesetzten Geschmacksempfindungen mindestens insofern bei als der Speichel normalerweise als Lösungsmittel für Speisen agiert (HENKIN et al., 1972, STEPHENS et al., 1989) Weiterhin führt eine bereits geringfügige Hyposalivation zur Verminderung der Zahl der Geschmacksknospen und ist wahrscheinlich auch für eine Veränderung der Form und Funktion der übriggebliebenen Geschmacksorgane verantwortlich (HENKIN et al , 1972).

Der Geschmacksverlust ist in der Regel nach kurzer Zeit reversibel (TOMITA und OSAKI, 1990) Die Empfindungen kehren innerhalb eines Jahres nach der Bestrahlung auf ein normales oder nahezu normales Niveau zurück. Der Grad einer solchen Besserung ist dosisabhängig. Einige Patienten jedoch behalten die Verringerung ihres Geschmacksempfindens (Hypogeusia) oder haben sogar unter bleibendem Verlust ihrer Geschmacksempfindungen (Dysgeusia) zu leiden (CONGER, 1973; MOSSMAN et al., 1982; TOLJANIC und SAUNDERS, 1984; LOCKHART, 1986). MOSSMAN et al (1982) zeigten darüber hinaus eine Diskrepanz zwischen meßbaren Einschränkungen der Geschmacksempfindungen und dem subjektiven Bewußtsein, was mit der Adaption der Patienten an den Empfindungsverlust Zusammenhängen könnte (MOSSMAN und HENKIN, 1978; MOSSMAN et al., 1982).

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

Sichter
(Langerhans123), WiseWoman

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