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Ank/Fragment 012 02

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 2-11, 13-27
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 15; 22, Zeilen: 15: 1-22; 22: 24-27
Orale Grundfunktionen wie Sprechen, Schlucken und Kauen sind dadurch behindert, daß die Schleimhautoberfläche der Mundhöhle nicht mehr ausreichend befeuchtet wird und Speisen nicht mehr genügend eingespeichelt werden können. Die verstärkte Viskosität und die verminderte Fließrate des Speichels beeinträchtigen die Toleranz prothetischer Versorgungen, wobei Totalprothesenträger in besonderem Maße betroffen sind [ROTHWELL, 1987]. Die Retention von Prothesen ist durch den herabgesetzten Speichelfluß verringert, so daß während der Kauphasen die leicht verletzbare, bestrahlte Schleimhaut traumatisiert werden kann [BEUMER et al., 1976 und 1979a]. Diese Problematik wird bei Patienten mit operativ bedingten Kieferdefekten in besonderem Maße akzentuiert [LEHMANN et al., 1986]. Viele Patienten leiden unter Schlafstörungen [KLESTOV et al., 1981], da sie aufgrund unerträglicher nächtlicher Mundtrockenheit und durch Polyurie, die durch eine fortwährende Polydypsie verursacht wird, aufwachen.

Der Verlust der Geschmacksempfindungen bringt starke Veränderungen des Ernährungsstatus eines Patienten mit sich und ist mit vermindertem Appetit und Gewichtsverlust verbunden [DONALDSON, 1977; MOSSMAN und HENKIN, 1978]. Darüber hinaus führen häufig veränderte Eßgewohnheiten zu einem Anstieg des individuellen Kariesrisikos. Dies betrifft insbesondere die Umstellung auf eine meist weiche, klebrige, kohlenhydratreiche Kost, die oft mit hoher Frequenz aufgenommen wird [DREIZEN et al., 1976; FAY und O'NEAL, 1984]. Der Anstieg kariogener Mikroorganismen, der verminderte Speichelfluß („oral clearance“) sowie die veränderte Speichelzusammensetzung (Pufferkapazität, pH-Wert, Immunoproteine, mangelhafte Selbstreinigung der Mundhöhle) können in eine rapide fortschreitende „Strahlenkaries“ münden. Damit vergesellschaftet ist häufig auch das verstärkte Auftreten von Infektionen des Parodonts.

Orale Grundfunktionen wie Sprechen, Schlucken und Kauen sind dadurch behindert, daß die Schleimhautoberfläche der Mundhöhle nicht mehr ausreichend befeuchtet wird und Speisen nicht genügend eingespeichelt werden können. Die verstärkte Viskosität und verminderte Fließrate des Speichels beeinträchtigen die Toleranz prothetischer Versorgungen, wobei Totalprothesenträger in besonderem Maße betroffen sind (ROTHWELL, 1987). Die Retention von Prothesen ist durch den herabgesetzten Speichelfluß verringert, so daß während der Kauphasen die leicht verletzbare bestrahlte Schleimhaut traumatisiert werden kann (BEUMER et al., 1976 und 1979 a). Viele Patienten leiden unter Schlafstörungen (KLESTOV et al., 1981), da sie aufgrund unerträglicher nächtlicher Mundtrockenheit und durch Polyurie, verursacht durch Polydypsie, die Tag und Nacht anhält, aufwachen. Die Mundschleimhaut kann ein trockenes, atrophisches, blasses oder hyperämisches Aussehen haben. Die Mukosa der Zunge kann ebenso aussehen oder Fissuren aufweisen. Die Lippen sind oft trocken, gesprungen oder weisen ebenfalls Fissuren auf. Alle diese Symptome sind typisch für alle Patienten, die unter Xerostomie, gleich welchen Ursprungs, leiden (VISSINK, 1985). Der Anstieg kariogener Mikroorganismen, der verminderte Speichelfluß ("oral clearance") sowie die veränderte Speichelzusammensetzung (Pufferkapazität, pH-Wert, Immunoproteine, mangelhafte Selbstreinigung der Mundhöhle) können in eine rapide fortschreitende Strahlenkaries münden. Damit vergesellschaftet ist häufig das verstärkte Auftreten von Infektionen des Parodonts. Diese Anfälligkeit für kariöse Läsionen wird weiterhin durch die zwangsläufig veränderten Eßgewohnheiten verstärkt. Diese verändern sich trotz des erhöhten Kariesrisikos meist hin zu einer weicheren, klebrigeren, kohlenhydratreicheren Kost, die oft mit hoher Frequenz aufgenommen wird (DREIZEN et al., 1976; FAY und O'NEAL, 1984). [...]

[Seite 22]

Es ist erwiesen, daß der Verlust der Geschmacksempfindungen starke Veränderungen des Ernährungsstatus eines Patienten mit sich bringt und mit Gewichtsverlust, vermindenem Appetit und Änderung der Ernährungsgewohnheiten verbunden ist (DONALDSON, 1977; MOSSMAN und HENKIN, 1978).

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

Ank fügt auf der Seite einen eigenen Satz hinzu.

Das Fragment findet sich in ähnlicher Form auch in der im Vergleich zur Dissertation Rowbotham später erschienenen Quelle Dornfeld (1998).

Sichter
(Langerhans123), WiseWoman

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