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Ank/Fragment 014 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 19, 20, Zeilen: 19: 26 ff.; 20: 1-18
Bei bezahnten Patienten ist das Risiko, eine septische Radionekrose des Kieferknochens zu entwickeln, im Vergleich zu unbezahnten um mehr als 50% erhöht [LOCKHART, 1986; MORRISH et al., 1981; MURRAY et al., 1980].

Die bestrahlungsbedingten Veränderungen der Knochenmatrix entwickeln sich relativ langsam. Die initialen Veränderungen im Knochen resultieren aus der Schädigung der Osteozyten, Osteoblasten und Osteoklasten. Dabei reagieren Osteoblasten sensibler auf die Bestrahlung als Osteoklasten, so daß eine Verstärkung der lytischen Aktivität vorkommen kann [BAKER, 1982]. Ob diese veränderten Aktivitäten der für den strukturellen Aufbau des Knochens wichtigen Zellen das Ergebnis eines direkten Strahlenschadens oder als indirekte Folge einer strahlungsbedingten Verletzung des vaskulären Systems zu verstehen sind, ist bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht eindeutig geklärt.

Die Bestrahlung der kleinen Gefäße des Knochens und der den Knochen unmittelbar umgebenden Gewebe führt zunächst zu einer Hyperämie, an die sich eine Endarteriitis mit Thrombose und in der weiteren Folge eine progressive Okklusion und Obliteration der kleinen Gefäße anschließen. Hierdurch werden eine weitere Reduktion der Zellzahl sowie eine progressive Fibrosierung verursacht. Mit der Zeit entwickelt sich im Knochenmark ein merklicher Verlust sämtlicher Zellen sowie eine Hypo- bzw. Avaskularität mit ausgeprägter Fibrose und fettiger Degeneration. Einige der Lakunen können postradiotherapeutisch völlig frei von Osteozyten sein. Das Endost atrophiert, wobei ein erheblicher Verlust an aktiven Osteoblasten und Osteoklasten beobachtet werden kann. Das Periost zeigt ebenfalls eine zunehmende Fibrosierung, wobei auch hier die remodeilierenden Elemente abnehmen [BAKER, 1982; BEUMER et al., 1979a; DREIZEN et al., 1977b; LOCKHART, 1986; SILVERMAN und CHIERICI, 1965]. MARX und JOHNSON (1987) beschreiben die Hypovaskularität und Fibrose als das normale Endstadium eines strahlenbedingten Gewebeschadens. Aus diesen Fakten läßt sich die Schlußfolgerung ziehen, daß bestrahlter Knochen Traumata und Infektionen gegenüber wenig entgegenzusetzen hat.

Nach MARX (1983) sind die spontane und die durch Trauma induzierte Osteoradionekrose zwei verschiedene Entitäten. Beide basieren auf der Grundlage, daß der Zusammenbruch der Gewebe primär vom Grad des Strahlenschadens abhängig ist. Die Auflösung des Kollagens und der Zelltod übersteigen dabei die Neubildungsrate.

Bezahnte Patienten leiden unter einem mehr als doppelt so hohen Risiko, eine Nekrose zu entwickeln, als Unbezahnte (MURRAY et al, 1980; MORRISH et al, 1981; LOCKHART, 1986).

Die hauptsächlichen bestrahlungsbedingten Veränderungen in der Matrix des Knochens entwickeln sich relativ langsam. Die initialen Veränderungen im Knochen resultieren aus der Verletzung der Osteozyten, Osteoblasten, Osteoklasten. Dabei reagieren Osteoblasten sensibler auf die Bestrahlung als Osteoklasten, so daß eine relative Verstärkung der lytischen Aktivität vorkommen kann (BAKER, 1982). Ob diese veränderten Aktivitäten der für den strukturellen Aufbau des Knochens wichtigen Zellen das Ergebnis eines direkten Strahlenschadens sind oder die indirekte Folge einer strahlungsbedingten Verletzung des vaskulären Systems oder die Kombination aus beiden Möglichkeiten, ist bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht geklärt.

[S.20]

Die Bestrahlung der feinen Gefäße des Knochens und der den Knochen unmittelbar umgebenden Gewebe führt zunächst zu einer Hyperämie, gefolgt von einer Endarteriitis mit Thrombose und danach zu einer progressiven Okklusion und Obliteration der kleinen Gefäße. Die Folgen für den Knochen sind die weitere Reduktion der Zellzahl und die progressive Fibrosierung. Mit der Zeit entwickelt sich im Knochenmark der merkliche Verlust aller Zellen und Hypo- bzw. Avaskularitat mit signifikanter Fibrose und fettiger Degeneration. Einige der Lakunen können danach völlig frei von Osteocyten sein. Das Endost atrophiert mit signifikantem Verlust an aktiven Osteoblasten und Osteoklasten. Das Periost zeigt eine signifikante Fibrose mit ähnlichem Verlust von remodellierenden Elementen (SILVERMAN und CHIERICI, 1965; DREIZEN et al., 1977 b; BEUMER et al, 1979 a; BAKER, 1982; LOCKHART, 1986). MARX und JOHNSON (1987) beschreiben die Hypovaskularität und Fibrose als das normale Endstadium eines strahlenbedingten Gewebeschadens. Aus diesen Fakten läßt sich die Schlußfolgerung ziehen, daß bestrahlter Knochen Traumata und Infektionen gegenüber wenig entgegenzusetzen hat.

Nach MARX (1983) sind die spontane und die durch Trauma induzierte Osteoradionekrose zwei verschiedene Entitäten. Beide basieren auf der Grundlage, daß der Zusammenbruch der Gewebe in erster Linie vom Grad des Strahlenschadens abhängig ist. Kollagen-Lyse und Zelltod übersteigen deren Neubildung und deren Replikation.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

Das Fragment findet sich in ähnlicher Form auch in der im Vergleich zur Dissertation Rowbotham später erschienenen Quelle Dornfeld (1998).

Sichter
(Langerhans123), WiseWoman

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