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Ank/Fragment 040 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 26, 27, Zeilen: 26: 29 ff., 27: 1 ff.
[Wegen des meist temporären Geschmacksverlustes, der oft lebenslang] bestehenden Hyposalivation mit Veränderungen der Speichelviskosität und der dadurch bedingten schmerzhaften Nahrungszufuhr, sowie den auf die strahlenbedingte Mukositis bzw. den auf die pilzbedingte Stomatitis zurückzuführenden Schluckbeschwerden kann die Ernährung der Patienten erheblich eingeschränkt sein. Hier sollte ärztliche Hilfe erfolgen, um die oralen Komplikationen während der Bestrahlung gering zu halten und die Nahrungsaufnahme zu erleichtern.

Ein Ernährungsprogramm und häufige Diätinstruktionen sind geeignet, den resultierenden Gewichtsverlust in Grenzen zu halten [JOHNSON, 1980; WOOD et al., 1989]. Stark gewürzte oder säurehaltige Lebensmittel sind zu vermeiden, da sie zu Schleimhautirritationen führen. Feuchte Nahrungsmittel und gesteigerte Aufnahme von Flüssigkeit sind vorteilhaft, da sie das Kauen im Falle starker Verminderung der Speichelquantität erleichtern. Auf Raumtemperatur erhitzte Speisen reizen ein aufgetretenes mukosales Erythem weniger und lindern dabei zusätzlich die Schmerzen. Falls Schluckbeschwerden oder Nausea auftreten und der Appetit mangelhaft ist, sind häufige kleine Mahlzeiten sinnvoll. Vollkost-Diät wird in Perioden erschwerter Nahrungsaufnahme empfohlen [BEUMER et al., 1979b; JOHNSON, 1980].

Die regelmäßige Kontrolle der Kalorienzufuhr und das Überwachen von Gewichtsveränderungen dienen dazu, die Ernährung eines Patienten auf einem adäquaten Niveau zu halten [WOOD et al., 1989]. Generell gilt, daß bei Gewichtsverlusten von mehr als 10% des Ausgangsgewichts ab der dritten bis vierten Woche der Radiotherapie die Ernährung über eine Magensonde zu erfolgen hat [JOHNSON, 1980]. Hinsichtlich des erhöhten Kariesrisikos sollte die Diät so ausgearbeitet sein, daß ein Anstieg kariogener Mikroorganismen vermieden wird.

2.4.3 Mundhygiene

Vor Beginn der Radiotherapie sollte eine prätherapeutische Behandlung des Zahnsystems erfolgen, die eine vorsichtige, aber vollständige Säuberung beinhaltet. Hierzu gehören Scaling und Politur der Zähne sowie, falls notwendig, umfassende restaurative Maßnahmen [DALY und DRANE, 1972; DALY et al., 1970; HORIOT et al., 1981; LOWE, 1986]. Außerdem sollten bereits in dieser Phase die Zahnpflege und die Kooperationsbereitschaft des Patienten verbessert werden [HORIOT et al., 1981; LOWE, 1986; WESCOTT et al., 1975]. Eine professionelle Unterstützung ist dabei unabdingbar, wozu eine im Vorfeld der Behandlung be-[stehende Kommunikationsbereitschaft zwischen dem Zahnarzt und dem die Grunderkrankung behandelnden Arzt vorhanden sein muß.]

Wegen des meist temporären Geschmacksverlustes, der oft lebenslang bestehenden Hyposalivation mit Veränderungen der Speichelviskosität und der schmerzhaften Nahrungszufuhr, kombiniert mit Schluckbeschwerden aufgrund einer Mukositis oder durch Hefen hervorgerufenen Stomatitis, kann die Ernährung der Patienten erheblich eingeschränkt sein. Hier sollte ärztliche Hilfe erfolgen, um die oralen Komplikationen während der Bestrahlung gering zu halten und um die Nahrungsaufnahme zu erleichtern. Ein Emährungsprogramm und häufige Diätinstruktionen sind in der Lage, den resultierenden Gewichtsverlust in Grenzen zu halten (JOHNSON, 1980; WOOD et al., 1989). Stark gewürzte und auch säurehaltige Lebensmittel sind zu vermeiden, da sie zu Schleimhautirritationen

[Seite 27]

führen. Feuchte Nahrungsmittel und gesteigerte Aufnahme von Flüssigkeit sind vorteilhaft, da sie das Kauen im Falle starker Verminderung der Speichelquantität erleichtern. Auf Raumtemperatur erhitzte Speisen reizen ein aufgetretenes mukosales Erythem weniger und lindern dabei zusätzlich die Schmerzen. Falls Schluckbeschwerden oder Nausea auftreten und der Appetit mangelhaft ist, sind häufige kleine Mahlzeiten sinnvoll. Vollkost-Diät wird in Perioden erschwerter Nahrungsaufnahme empfohlen (BEUMER et al., 1979; JOHNSON, 1980). Die regelmäßige Kontrolle der Kalorienzufuhr und das Notieren von Gewichtsveränderungen dienen dazu festzustellen, ob die Ernährung eines Patienten adäquat ist (WOOD et al., 1989). Generell gilt, daß bei Gewichtsverlusten ab der 3 bis 4 Woche der Radiotherapie von 10 % des Ausgangsgewichts die Ernährung über eine Nasensonde zu erfolgen hat (JOHNSON, 1980). Hinsichtlich des erhöhten Kariesrisikos sollte die Diät so ausgearbeitet sein, daß ein unnötiger Anstieg kariogener Mikroorganismen vermieden wird.

2.3.4 Strahlenkaries / Mundhygiene

Vor Beginn der Radiotherapie sollte eine prätherapeutische Behandlung des Zahnsystems erfolgen, die eine vorsichtige Säuberung, Scaling und die Politur der Zähne sowie, falls notwendig, restaurative Maßnahmen umfassen sollte (DALY et al., 1972, DALY und DRANE, 1973; HORIOT et al., 1981; LOWE, 1986). Außerdem sollten die Zahnpflege und die Kooperationsbereitschaft des Patienten verbessert werden (WESCOTT et al., 1975; HORIOT et al., 1981; LOWE, 1986). Professionelle Unterstützung und Hilfe sind dazu notwendig, wozu eine im Vorfeld der Behandlung bestehende Kommunikationsbereitschaft zwischen dem Zahnarzt und dem behandelnden Arzt vorhanden sein muß.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

Teile des Fragments finden sich in ähnlicher Form auch in der im Vergleich zur Dissertation Rowbotham später erschienenen Quelle Dornfeld (1998).

Sichter
(Langerhans123), WiseWoman

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