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Ank/Fragment 112 05

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 112, Zeilen: 5-15
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 48, Zeilen: 18-30
Die Karies ist bekanntlich eine Erkankung multifaktorieller Genese. Im Zusammenhang mit einer tumortherapeutisch angewendeten Bestrahlung bedarf diese Erkrankung jedoch einer besonderen Betrachtung. Die im Rahmen einer Radiatio auftretenden Nebenwirkungen sind vielschichtig und betreffen hinsichtlich der Kariespathogenese nicht nur die bereits erwähnte Reduktion des Speichelflusses [MAKKONEN, 1988; SHANNON et al., 1977a] und die damit verbundenen Auswirkungen (reduzierte antibakterielle Wirkung, Remineralisierung, Pufferwirkung und Selbstreinigung; gestörte Nahrungsaufnahme und Schluckbeschwerden). Aufgrund der strahlenbedingten Beeinträchtigung der Schleimhäute und der Geschmacksknospen tendieren die Patienten zu breiiger und vornehmlich süßer Kost [GEURTSEN, 1991]. Karies ist eine Erkrankung multifaktorieller Genese (FITZGERALD und KEYES, 1960). Tritt sie im Zusammenhang mit einer tumortherapeutisch angewandten Bestrahlung auf, kann sie aufgrund der durch eine Radiatio bedingten Nebenwirkungen die oben beschriebenen Ausmaße annehmen. Die Kariespathogenese wird dabei durch die Xerostomie (SHANNON, 1977 a; MAKKONEN, 1988) und die damit verbundenen Änderungen der Speichelqualität und -quantität beeinflußt. Dadurch erfahren antibakterielle Wirkung, Pufferwirkung, Selbstreinigung und die remineralisierenden Eigenschaften des Speichels gravierende Beeinträchtigungen. Darüber hinaus erfolgt sowohl durch die verminderte Menge sezernierten Speichels als auch durch die anderen Nebenwirkungen der Bestrahlung, wie die regelmäßig auftretende Mukositis und Schädigung der Geschmacksknospen, eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten (DEL REGATO, 1939; BROWN et al., 1975 und 1976; SHANNON et al., 1978 a) Die Patienten tendieren zu breiiger und kohlenhydratreicher Kost (MARKITZIU et al., 1983).
Anmerkungen

Ank streicht eine sehr alte Literaturangabe (Fitzgerald und Keyes, 1960), ersetzt eine andere Literaturangabe durch eine jüngere (Markitziu et al., 1983 -> Geurtsen, 1991).


Auf Seite II der Habilitationsschrift heißt es:
"Teilergebnisse der vorliegenden Arbeit wurden bereits als Originalarbeiten in folgenden referierten Zeitschriften veröffentlicht: [...]"

Das vorliegende Fragment wurde in ähnlicher Form schon in der auf diese Weise genannten Publikation "Der Einfluß der Mundhygiene auf die Entstehung der initialen Karies in tumortherapeutisch bestrahltem Schmelz" (Dtsch Zahnärztl Z 52 (1997) 11) mit Rowbotham als Co-Autor verwandt, daher Kategorisierung unter "keine Wertung".

Teile des vorliegenden Fragments wurden in ähnlicher Form auch schon in der auf diese Weise genannten Publikation "In vivo erzeugte Demineralisation bei tumortherapeutisch bestrahltem, menschlichem Zahnschmelz - Eine REM-Untersuchung" (Acta Med Dent Helv, Vol. 2: 8/1997) mit Rowbotham als Co-Autor verwandt.

Das Fragment findet sich in ähnlicher Form auch in der im Vergleich zur Dissertation Rowbotham später erschienenen Quelle Dornfeld (1998).

Sichter
(Langerhans123)

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