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Ank/Fragment 117 04

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 117, Zeilen: 4-14
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 51, Zeilen: 5-25
Das in der vorgestellten Untersuchung beobachtete Schmelzhärteprofil bestätigt die Ergebnisse früherer Studien zum Demineralisationsverhalten von Schmelz [HELLWIG et al., 1993]. Im Bereich der ersten Ebene (25 µm) wurden jeweils die niedrigsten Mikrohärtewerte beobachtet. Dies hängt damit zusammen, daß diese Messung unterhalb der erwartungsgemäß stärker mineralisierten intakten Oberflächenschicht durchgeführt wurde, die etwa 10-20 µm dick ist und deren Mikrohärte damit nicht bestimmt worden ist. Die in der zweiten (50 µm) und dritten (75 µm) Ebene beobachtete kontinuierliche Zunahme der Mikrohärte läßt Rückschlüsse auf das Maß der Demineralisation und die unterschiedlichen Läsionstiefen zu, die mit den verschiedenartigen Hygienemaßnahmen erklärt werden können. Das beobachtete Schmelzhärteprofil bestätigt die Ergebnisse früherer Studien zum Demineralisationsverhalten von Schmelz (HELLWIG et al., 1993).

Die niedrigsten Härtewerte wurden sowohl bei den nicht geputzten als auch bei den geputzten Proben jeweils im Bereich 25 µm unterhalb der Oberfläche ermittelt. Dies könnte damit zusammenhängen, daß diese Ebene unterhalb der erwartungsgemäß stärker mineralisierten Oberflächenschicht gelegen ist, die bis zu 20 µm dick ist und die daher nicht in die Messungen miteinbezogen war (JANSMA et al., 1988 b, 1990). Es gibt aber auch Autoren, die die Existenz einer intakten Oberflächenschicht bei bestrahlten Schmelzläsionen aufgrund polarisationsoptischer Untersuchungen verneinen (JOYSTON-BECHAL, 1985). Bezieht man die mikroskopische Betrachtung vor allem der 48 ungeputzten Proben aus diesem Versuch in solche Überlegungen mit ein, so kann man feststellen, daß ein stärkerer Entkalkungsgrad mit einer geringer ausgeprägten intakten Oberflächenschicht korreliert. Diese Beobachtung wird durch die Substanzverluste bestätigt, die bei einigen der Proben auftraten. Sie resultierten aus interindividuellen Unterschieden in der bakteriellen Plaquezusammensetzung bei den jeweiligen Versuchspersonen und lassen sich trotz weitgehender Standardisierung nicht völlig vermeiden (FEYERSKOV et al., 1992). Die aus solchen Proben resultierenden Meßergebnisse bedingten auch die große Streuung der Härtewerte in der ersten Ebene vornehmlich auf der nicht geputzten Seite.

Bei allen Proben wurde in der zweiten (50 µm) und dritten (75 µm) Ebene eine stetige Zunahme der Mikrohärte beobachtet. Es sind hier Rückschlüsse auf den Grad der Demineralisation in unterschiedlichen Läsionstiefen möglich.

Anmerkungen

Auf Seite II der Habilitationsschrift heißt es:
"Teilergebnisse der vorliegenden Arbeit wurden bereits als Originalarbeiten in folgenden referierten Zeitschriften veröffentlicht: [...]"

Das vorliegende Fragment wurde in ähnlicher Form schon in der auf diese Weise genannten Publikation "Der Einfluß der Mundhygiene auf die Entstehung der initialen Karies in tumortherapeutisch bestrahltem Schmelz" (Dtsch Zahnärztl Z 52 (1997) 11) mit Rowbotham als Co-Autor verwandt, daher Kategorisierung unter "keine Wertung".

Sichter
(Langerhans123)

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