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Ank/Fragment 146 06

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 146, Zeilen: 6ff
Quelle: Rowbotham 1997
Seite(n): 58, Zeilen: 4-28
Aus den oralen und bukkalen Flächen von 48 durchgebrochenen, frisch extrahierten Weisheitszähnen wurde je eine Schmelzprobe entnommen, in Kunststoff eingebettet und poliert. Je eine Probe eines jeden Zahnes wurde mit 60 Gy bestrahlt. Die übrigen Schmelzproben wurden nicht bestrahlt. Zwei bestrahlte und zwei unbestrahlte Proben wurden, teilweise mit Kunststoff abgedeckt (Kontrolle), in die bukkalen Flügel von intraoralen Platten eingelassen, die von 12 Probanden für den Zeitraum von sechs Wochen ganztags getragen wurden. Während dieses Zeitraumes wurde eine Seite der Platte zweimal täglich mit einer fluoridfreien Zahnpaste geputzt. Die andere Seite wurde nicht gesäubert. Die häusliche Mundhygiene erfolgte ebenfalls fluoridfrei. Während der Mahlzeiten wurden die Schmelzproben in 10%ige Saccharose-Lösung eingelegt. Zu Versuchsende wurden die Proben senkrecht zur Oberfläche geschnitten und poliert. Im Kontrollbereich und im der Mundhöhle ausgesetzten Bereich erfolgte die Bestimmung der Mikrohärte (Knoop, 30 N) parallel zur Oberfläche in drei Ebenen (25, 50, 75 µm). Danach erfolgte die histologische Untersuchung, wobei mit planparallelen Schliffen von 90 µm Dicke die verschiedenen Zonen der initialen Schmelzkaries polarisationsmikroskopisch dargestellt wurden. Der Mineralverlust sowie die Läsionstiefen wurden mikroradiographisch bestimmt. Mit Hilfe der Konfokalen Laser-Scanning-Mikroskopie und der Rasterelektronenmikroskopie wurden die mikromorphologischen Charakteristika der initialen Karies in bestrahltem Schmelz erfaßt.

Die Mikrohärten sämtlicher Kontrollbereiche waren nicht signifikant unterschiedlich (p > 0,05). Bei den unbestrahlten Proben unterschieden sich die Mikrohärtewerte des ungeputzten (25,0% des Kontrollwertes) und des geputzten Bereichs (66,1%) in der ersten Ebene signifikant (p < 0,05). Diese Werte unterschieden sich nicht von den bei den bestrahlten Proben im ungeputzten (19,8%) bzw. geputzten Bereich (63,1%) gefundenen Mikrohärtewerten (p > 0,05). Auch in den beiden anderen Ebenen konnten keine signifikanten Unterschiede zwischen den bestrahlten und den unbestrahlten Proben festgestellt werden.

Sechsundneunzig Schmelzproben wurden aus den oralen und bukkalen Flächen von 48 menschlichen, in die Mundhöhle durchgebrochenen, kariesfreien Weisheitszähnen präpariert und poliert. Sowohl je eine orale als auch je eine bukkale Probe eines jeden Zahnes wurden mit 60 Gy bestrahlt. Die damit korrespondierenden Proben wurden nicht bestrahlt. Zwei bestrahlte und zwei unbestrahlte Proben wurden jeweils in die beiden bukkalen Flügel von zwölf intraoralen Platten eingelassen. Zur Ermittlung der Kontrollwerte wurde die Hälfte der Oberfläche jeder der acht Proben mit Kunststoff abgedeckt. Die Platten wurden von zwölf gesunden Probanden sechs Wochen lang tagsüber und nachts getragen. Die Hälfte der Proben wurde nicht geputzt, während die andere Hälfte mit einer Zahnbürste und fluoridfreier Paste regelmäßig von der aufwachsenden Plaque gereinigt wurde. Die individuelle Mundhygiene der Probanden erfolgte ebenfalls fluoridfrei. Während der Mahlzeiten wurden die Apparaturen in 10%ige Saccharoselösung eingelegt. Nach Beendigung der Versuchszeit wurden die Proben senkrecht zur Oberfläche geschnitten und die Schnittfläche poliert. Anschließend wurde die Mikrohärte (Knoop, 30 N) parallel zur Oberfläche bestimmt. Die Durchführung der Messungen erfolgte in drei Ebenen (25, 50, 75 µm) unterhalb der ehemals der Mundhöhle ausgesetzten Oberfläche. Die Kontrollwerte unterschieden sich nicht signifikant voneinander (p > 0,05). In der Gruppe der nicht bestrahlten Proben ohne Mundhygienemaßnahmen sank die Mikrohärte in der ersten Ebene (25 µm) auf 25,0 % der Kontrollwerte. Dieser Wert unterschied sich signifikant (p < 0,05) von den geputzten Proben dieser Gruppe, die noch 66,1 % der Härte der Kontrollen aufwies (x₀). Die Werte der irradiierten Proben nahmen demgegenüber auf 19,8 % (ohne Mundhygiene) und 63,1 % (mit Mundhygiene) der ursprünglichen Härte ab. Sie unterschieden sich nicht signifikant von den unbestrahlten Schmelzproben (p > 0,05). In den anderen beiden Ebenen (50 µm, 75 µm) konnten ebenfalls keine signifikanten Unterschiede zwischen bestrahlten und unbestrahlten Proben ermittelt werden.
Anmerkungen

Auf Seite II der Habilitationsschrift heißt es: "Teilergebnisse der vorliegenden Arbeit wurden bereits als Originalarbeiten in folgenden referierten Zeitschriften veröffentlicht: [...]"

Das vorliegende Fragment wurde Teilen schon in der auf diese Weise genannten Publikation "Der Einfluß der Mundhygiene auf die Entstehung der initialen Karies in tumortherapeutisch bestrahltem Schmelz" (Dtsch Zahnärztl Z 52 (1997) 11) mit Rowbotham als Co-Autor verwandt, daher Kategorisierung unter "keine Wertung".

Das Fragment findet sich in ähnlicher Form auch in der im Vergleich zur Dissertation Rowbotham später erschienenen Quelle Dornfeld (1998).

Sichter
(Langerhans123)

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