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Aos/174

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Probleme der Baupraxis und Bauwirtschaft im Nordirak - Entwicklungsengpässe und Vorschläge zu ihrer Beseitigung

von Asso Omer Saiwani

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Aos/Fragment 174 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:44:41 Kybot
Aos, Fragment, Gesichtet, Mackedanz 2000b, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, WiseWoman, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 174, Zeilen: 1-25
Quelle: Mackedanz 2000b
Seite(n): 1 (Internetversion), Zeilen:
3.2.1 Typen der seismischen Wellen:

Die beiden Haupttypen der seismischen Wellen sind Raumwellen und Oberflächen-Wellen.

1. Raumwellen[FN 50]: die erste Sorte der Raumwellen sind P-Wellen oder Primärwellen.

Sie sind die schnellsten seismischen Wellen und können sich in festen Gesteinen, aber auch in Flüssigkeiten wie Wasser oder den quasi flüssigen Teilen des Erdinneren ausbreiten. Die Teilchen im Boden werden geschoben und gezogen, wobei die Bewegung in Ausbreitungsrichtung der Welle erfolgt. Menschen können Primärwellen nicht fühlen.

Die zweite Art von Raumwellen sind S-Wellen oder Schwerwellen. Diese laufen langsamer als P-Wellen und sind die zweiten Wellen, die bei einem Erdbeben eintreffen.

S-Wellen können sich in festen Materialien ausbreiten, aber nicht in Flüssigkeiten. Diese Wellen bewegen den Boden quer zur Ausbreitungsrichtung [E1] vgl. S. 10.

2. Oberflächenwellen[FN 51] : Eine Art der Oberflächenwellen sind die Love-Wellen, benannt nach der britischen Mathematiker A.E.H. Love, der 1911 als erster ein mechanisches Modell für die Ausbreitung dieser Wellen aufstellte. Sie sind die schnellsten Oberflächenwellen, breiten sich aber langsamer als die S-Wellen aus. Die Bodenbewegung erfolgt in horizontaler Richtung hin und her.

Die zweite wichtigste Art von Oberflächenwellen sind die Rayleigh-Wellen, benannt nach Lord Rayleigh, der 1855 die Existenz dieser Wellen mechanisch voraussagte, noch bevor sie tatsächlich beobachtet wurden.

Die Rayleigh-Wellen rollen den Boden in einer elliptischen Bewegung ähnlich wie Meereswellen. Dieses Rollen bewegt den Boden sowohl rauf und runter, als auch hin und her in Ausbreitungsrichtung der Welle.

Die meisten Erschütterungen, die bei einem Erdbeben gespürt werden, sind in der Regel Rayleigh-Wellen, deren Amplitude viel größer als die der übrigen Wellenarten werden können [E1] vgl. S. 10.


[FN 50] Erdbeben allgemeine Informationen nach Henger 1997

[FN 51] Kirchoff-Institut für Physik Heidelberg, Dynamik Komplexer Systeme

[Seite 262]

[E1] Erdbebensicherung von Bauwerken Hugo Buchmann Birkenhäuser Verlag, Basel.Boston.Berlin

Arten seismischer Wellen

[...] Die beiden Haupttypen sind Raumwellen und Oberflächenwellen. [...]

Raumwellen Die erste Sorte von Raumwellen sind die P-Wellen oder Primärwellen. Sie sind die schnellste Art seismischer Wellen, und können sich in festen Gesteinen, aber auch in Flüssigkeiten wie Wasser oder den quasi flüssigen Teilen des Erdinneren ausbreiten. Wie bei Schallwellen in der Luft werden hier die Teilchen im Boden geschoben und gezogen, wobei die Bewegung in Ausbreitungsrichtung der Welle erfolgt. Manche Tiere sind in der Lage, P-Wellen zu hören, Menschen hingegen fühlen normalerweise nur die Erschütterungen.

Die zweite Art von Raumwellen sind die S-Wellen oder Scherwellen. Diese laufen langsamer als P-Wellen und sind die zweiten Wellen, die bei einem Erdbeben eintreffen. S-Wellen können sich nur in festen Materialien ausbreiten, nicht in Flüssigkeiten. Diese Wellen bewegen den Boden quer zur Ausbreitungsrichtung.

Oberflächenwellen Eine Art der Oberflächenwellen sind die Love-Wellen, benannt nach dem Britischen Mathematiker A.E.H. Love, der 1911 als erster ein mathematisches Modell für die Ausbreitung dieser Wellen aufstellte. Sie sind die schnellsten Oberflächenwellen, breiten sich aber langsamer als die S-Wellen aus. Die Bodenbewegung erfolgt in horizontaler Richtung hin und her.

Die zweite wichtige Art von Oberflächenwellen sind die Rayleigh-Wellen, benannt nach Lord Rayleigh, der 1855 die Existenz dieser Wellen mathematisch voraussagte, noch bevor sie tatsächlich beobachtet wurden. Bei Rayleigh-Wellen rollt der Boden in einer eliptischen Bewegung ähnlich wie Meereswellen (siehe Bild). Dieses Rollen bewegt den Boden sowohl rauf und runter als auch hin und her in Ausbreitungsrichtung der Welle. Die meisten Erschütterungen, die bei einem Erdbeben gespürt werden, sind in der Regel Rayleigh-Wellen, deren Amplituden viel größer als die der übrigen Wellenarten werden können.

Anmerkungen

Die Formulierungen stimmen wieder vielfach mit einem Text überein, der bereits 2001 im Internet frei verfügbar war. Markant: aus "mathematisch" wird prinzipiell "mechanisch".

Sichter
(Graf Isolan) WiseWoman


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20120319150352

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