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Probleme der Baupraxis und Bauwirtschaft im Nordirak - Entwicklungsengpässe und Vorschläge zu ihrer Beseitigung

von Asso Omer Saiwani

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Aos/Fragment 192 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:44:45 Kybot
Aos, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Minke 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Marcusb, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 192, Zeilen: 1-38
Quelle: Minke 2003
Seite(n): 2-3, Zeilen: 18-47;1-12
4 Die Wand zwischen Tür und Hauseck ist nicht breit genug.

5 Der Sockel fehlt

6 Die Fenster ist zu breit

7 Die Giebelwand ist im Verhältnis zur Längswand zu kurz.

8 Die Festigkeit des Lehmmörtels ist zu gering, die Fugen sind zu dick und nicht vollfugig gemauert.

9 Das Dach ist zu schwer.

3.3.3 Allgemeine konstruktive Aspekte

Häuser sind insbesondere durch horizontale Stöße gefährdet. Die vertikalen Bewegungen sind weniger stark. Die Gefahr für die Menschen besteht darin, dass die Wände dabei nach Außen kippen und das Dach einstürzt.

Das Umfallen der Wände kann durch entsprechend starke Eckausbildung sowie durch ausreichende Fixierung an Fundament und Ringbalken verhindert werden. Um die Schubkräfte und die Querkräfte in der Wand abzuleiten, müssen die Wände ausreichend dick bzw. zusätzlich stabilisiert sein. Dabei ist zu achten, dass Fenster- und Türöffnungen deren Stabilität schwächen.

Bei den Horizontalkräften müssen zwei Arten unterschieden werden: Kräfte, die parallel zur Wandausbildung wirken und Scherkräfte in der Wand erzeugen, und Kräfte, die quer zur Wand wirken und eine Biegebeanspruchung ergeben (Kräfte, die in einem Winkel zur Wand wirken, lassen sich in die beiden vorher genannten Kräfte zerlegen). Da Lehmwände nur geringe Biegebeanspruchungen aufnehmen können, müssen sie entweder sehr dick oder durch Stützpfeiler, Querwände oder innere Stabilisierungselemente versteift werden.

Die parallel zur Wand wirkenden Kräfte sind weniger gefährlich, können aber bei Fensteröffnungen oder schlecht vermauerten Lehmsteinen die typischen Diagonalrisse in der Wand erzeugen.

Ferner ist zu beachten, dass das Schwingungsverhalten des Daches im Erdbeben anders ist als das der Wände und dass das Dach sich deshalb häufig von der Wand löst. Deshalb besteht die sinnvollste Lösung darin, das Dach auf separate Stützen getrennt von der Wand aufzustellen.

Ein sehr wesentlicher Aspekt der Erdbebensicherheit ist die Verformbarkeit (Duktilität) des Gebäudes. Es gibt drei grundsätzlich unterschiedliche Möglichkeiten ein eingeschossiges Einfamilienhaus aus Lehm erdbebensicher zu bauen:

1. Die Wände sind so dick und stabil, dass im Erdbeben keinerlei Verformungen auftreten können. Das Dach ist ebenfalls verformungssteif und fest mit den Wänden verbunden. Dieser Fall kann beispielsweise durch Stampflehmwände erreicht werden.

2. Die Wände sind flexibel genug, um die kleinste Energie der Erdstöße durch Verformung zu absorbieren. Dabei muss ein Ringbalken vorhanden sein, der Biegebeanspruchungen aufnehmen kann und der mit Wand und Dach fest verbunden ist.

4: Die Wand zwischen Tür und Hausecke ist nicht breit genug

5: Sockel fehlt

6: Das Fenster ist zu breit

7: Die Wand ist im Verhältnis zur Länge zu dünn

8: Die Festigkeit des Lehmmörtels ist zu gering, die Fugen sind zu dick und nicht vollfugig gemauert

9: Das Dach ist zu schwer

10: Die Verbindung zwischen Dach und Wand ist nicht stabil genug

Allgemeine konstruktive Aspekte

Häuser sind insbesondere durch die horizontalen Stöße des Erdbebens gefährdet. (Die vertikalen Bewegungen sind sehr viel weniger stark.) Die Gefahr für die Menschen besteht darin, dass die Wände dabei nach außen kippen und das Dach einstürzt. Das Umfallen der Wände kann durch entsprechend starke Eckausbildung sowie durch ausreichende Fixierung an Fundament und Ringbalken verhindert werden. Um die Schubkräfte und die Querkräfte in der Wand abzuleiten, muss diese ausreichend dick bzw. zusätzlich stabilisiert sein. Dabei ist zu beachten, dass Fenster- und Türöffnungen deren Stabilität schwächen.

Bei den Horizontalkräften müssen zwei Arten unterschieden werden: Kräfte, die parallel zur Wandausbildung wirken und Scherkräfte in der Wand erzeugen und Kräfte, die quer zur Wand wirken und eine Biegebeanspruchung ergeben (Kräfte, die in einem Winkel zur Wand wirken, lassen sich in die beiden vorher genannten Kräfte zerlegen). Da Lehmwände nur geringe Biegebeanspruchungen aufnehmen können, müssen sie entweder sehr dick oder durch Stützpfeiler, Querwände oder innere Stabilisierungselemente versteift werden. Die parallel zur Wand wirkenden Kräfte sind weniger gefährlich, können aber bei Fensteröffnungen oder schlecht vermauerten Lehmsteinen die typischen Diagonalrisse erzeugen (Abb. 2a). Ferner ist zu beachten, dass das Schwingungsverhalten des Daches im Erdbeben anders

[S. 3]

ist als das der Wände und dass das Dach sich deshalb häufig von der Wand löst. Deshalb besteht die sinnvollste Lösung darin, das Dach auf separate Stützen getrennt von der Wand aufzustellen, wie im folgenden näher erläutert wird. Ein sehr wesentliche Aspekt der Erdbebensicherheit ist die Verformbarkeit (Duktilität) des Gebäudes. Es gibt 3 grundsätzlich unterschiedliche Möglichkeiten ein eingeschossiges Haus erdbebensicher zu bauen:

1. Die Wände sind so dick und stabil, dass im Erdbeben keinerlei Verformungen auftreten können. Das Dach ist ebenfalls verformungssteif und fest mit den Wänden verbunden.

2. Die Wände sind flexibel genug, um die kinetische Energie der Erdstöße durch Verformung zu absorbieren. Dabei muss ein Ringbalken vorhanden sein, der Biegebeanspruchungen aufnehmen kann und der mit Wand und Dach fest verbunden ist.

Anmerkungen

Fortsetzung von S. 191. Wortwörtliche Übernahme mit kleinsten Änderungen.

Sichter
(Marcusb) WiseWoman


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Marcusb, Zeitstempel: 20120314182453

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