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Aos/Fragment 156 05

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 156, Zeilen: 05-30
Quelle: Bekon GmbH 1999
Seite(n): 3,4,5,6, Zeilen: -
Die Belange des Immissionsschutzes im Bebauungsplan in den Gewerbe- und Industrie-Gebieten sollen im Irak generell und im Nordirak speziell berücksichtigt werden. Bei einer Gliederung eines Industriegebietes darf eine Einschränkung der Lärm-Immissionen nur soweit gehen, dass in diesem Teilgebiet immer noch solche Firmen ansiedeln können, die aufgrund ihrer Emissionen nur in einem Industriegebiet zulässig sind. Durch einen genügend großen Abstand zwischen Gebieten unterschiedlicher baulicher Nutzung kann eine Einhaltung des zulässigen Immissionsniveaus sichergestellt werden.

Die hierfür erforderlichen Entfernungen bzw. die jeweils zulässigen Ansiedlungen von Firmen können entsprechend des Abstandserlasses erfolgen. Für ein zukünftiges Gewerbe- oder Industriegebiet sollten je nach der zu erwartenden Emissionen des Betriebs Mindestentfernungen zum Schutz der in der Näher des Betriebes Wohnenden festgelegt werden. Dabei ist eine Gliederung des Plangebiets in der Form möglich, dass (z. B. Klasse V, 300 m) und in einem anderen Teil einer geringeren Abstandsklasse (z. B. Klasse II, 1000 m) zulässig sind. Die Berechnung der zulässigen Schalimmissionen und der sich so ergebende Lärmimmissionen ist dem (Kötter, Dr. J. Flächenbezogene Schalleistungspegel als Hilfsmittel der Bauleitplanung) zu entnehmen [R17]. Nach nachstehenden Formeln (nach Kötter) lässt sich die sich aus den zulässigen Immissionen ergebende Schalleistungspegel aufgrund der Verringerung der Schallenergie berechnen.

LWA = LWA“ + 10*log (S/S0)

LP = LWA - 10*log (2*Π*(s/s0)2)

mit: LWA“ = Flächenbezogener Schalleistungspegel in dB pro m2

s = Flächengröße in m2,
S = Entfernung der Schallquelle zu Immissionsort
s0 = Bezugsfläche gleich 1,00 m2
S0 = Bezugsentfernung gleich 1,00 m
LP = Schalldruckpegel in dB (A),


[R17] Abstandserlass (Rd Erl. D) Ministerium für Umwelt- und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz V-3-8804.221V.6-6.2007

[S. 3, Z. 02-04]

Es sollen im Folgenden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt werden, die Belange des Immissionsschutzes (hier Lärmimmissionen) im Bebauungsplan zu berücksichtigen.

[S. 3, Z. 22-25]

Bei einer Gliederung eines Industriegebietes darf eine Einschränkung der Lärmemissionen nur soweit gehen, daß sich in diesem Teilgebiet immer noch solche Firmen ansiedeln können, die aufgrund ihrer Emissionen nur in einem Industriegebiet zulässig sind.

[S. 4, Z. 07-11]

Durch einen genügend großen Abstand zwischen Gebieten unterschiedlicher baulicher Nutzung kann eine Einhaltung des zulässigen Immissionsniveaues sichergestellt werden. Die hierfür erforderlichen Entfernungen, bzw. die jeweils zulässigen Ansiedlungen von Firmen kann entsprechend dem Abstandserlaß Nordrhein-Westfalen 1998 [Fn 7] erfolgen.

[S. 4, Z. 15-20]

Für ein zukünftiges Gewerbe oder Industriegebiet werden je nach der zu erwartenden Emission der Betriebe Mindestentfernungen zur schützenswerten Wohnbebauung festgelegt. Dabei ist eine Gliederung des Plangebietes in der Form möglich, daß in einem Teil des Plangebietes nur Betriebe einer hohen Abstandsklasse (z.B. Klasse V, 300 Meter) und in einem anderen Teil einer geringen Abstandskasse (z.8. Klasse II 1000 Meter) zulässig sind.

[S. 5, Z. 13ff.]

Die Berechnung der zulässigen Schallemissionen und der sich so ergebenden Lärmimmissionen ist zahlreichen Veröffentlichungen zu entnehmen. Ursprünglich wurde von Kötter vorgeschlagen, die sich aus den zulässigen Immissionen ergebenden Schalleistungspegel aufgrund der Verringerung der Schallenergie (Ausbreitung in den Raum) zu berechnen.[Fn 11]

[Formeln, siehe Quelle]

mit LWA“ = flächenbezogener Schalleistungspegel in dB(A) pro m2

[S. 6, Z. 08-11]

S - Flächengröße in m2
S0 - Bezugsfläche 1 m2
Lp - Schalldruckpegel in dB(A)
s = Entfernung Schallquelle zu Immissionsort
s0= Bezugsentfernung 1 m


[Fn 11] Kötter, Cr. J., Flächenbezogene Schalleistungspegel als Hilfsmittel der Bauleitplanung, Hrsg. Baurecht, Jahrg. , Nr. 1/82, 1982, S. 20 ff; Tegeder, Dr. Klaus, Hrsg. Cr. Joachim Kormann, Umwelt und Planungsrecht, 1995/S ,München, 1995, 5.210 ff

Anmerkungen

Fortsetzung der Übernahme aus der gleichen Quelle auf der Folgeseite.

Sichter
(Plagin Hood), Qadosh

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