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Untersuchungen zur funktionellen Wiederherstellung und Lebensqualität nach autologer Knorpel-Knochen-Transplantation am Kniegelenk

von Dr. Alexandros Philippos Anastasiadis

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Apa/Fragment 012 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-29 22:28:50 Hindemith
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1-16
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 34, 100, Zeilen: 34: 13-23; 100: 9-15, 22-24
Hierdurch wird ein besseres Handling der zu transplantierenden Zellen mit besserer lokaler Adhäsion möglich (100). Am Ende des biologischen Regenerationsprozesses entsteht ein hyalines Ersatzgewebe, welches jedoch histologisch, biochemisch und biomechanisch nicht vollständig dem physiologischen Gelenkknorpel entspricht (108).

Langzeit-Untersuchungen mit einer Nachuntersuchungszeit (Follow-up) bis zu 11 Jahren konnten vor allem bei Transplantation im Bereich der Femurkondylen in 90% gute bis sehr gute klinische Ergebnisse mit dieser Methode zeigen (90, 91). Bei 14 von 19 Biopsien wurde zudem hyalinartiges Knorpelgewebe nachgewiesen, wobei 5 Proben lediglich Faserknorpel oder Bindegewebe enthielten. Biomechanische Messungen der Knorpelsteife bei 8 Patienten zeigten zu 90% Werte des normalen hyalinen Gelenkknorpels (91). Die Messwerte waren auch nach langen Zeiträumen fast normal. Minas konnte zudem eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität der Patienten demonstrieren (76). Bei der Osteochondrosis dissecans oder bei retropatellaren Schäden sind die Ergebnisse nach ACT mit 74% bzw. 69% guten bis sehr guten klinischen Ergebnissen etwas schlechter.


76. Minas T. (1998) Chondrocyte implantation in the repair of chondral lesions of the knee: economics and quality of life. Am J Orthop 27: 739-44

90. Peterson L, Minas T, Brittberg M, Nilsson A, Sjogren-Jansson E, Lindahl A. (2000) Two- to 9-year outcome after autologous chondrocyte transplantation of the knee. Clin Orthop 374: 212-34

91. Peterson L, Brittberg M, Kiviranta I, Akerlund EL, Lindahl A. (2002) Autologous chondrocyte transplantation. Biomechanics and long-term durability. Am J Sports Med 2002 30: 2-12

100. Schatz KD (2001) Erste Erfahrungen mit matrixassistierter Knorpelzelltransplantation. arthritis and rheuma 21: 262-268

108. Steinwachs MR, Erggelet C, Lahm A, Guhlke-Steinwachs U. (1999) Clinical and cell biology aspects of autologous chondrocytes transplantation Unfallchirurg 102: 855-60

[Seite 34: 13-23]

Hierdurch scheint ein besseres Handling der zu transplantierenden Zellen mit besserer lokaler Adhäsion möglich (250). Im Rahmen der Kultivierung der Chondrozyten kommt es zu einer zumindest partiell reversiblen Entdifferenzierung der Zellen. Am Ende des biologischen Regenerationsprozesses steht ein hyalin-artiges Repairgewebe, welches jedoch histologisch, biochemisch und biomechanisch nicht vollständig dem intakten Gelenkknorpel entspricht (267). Biomechanische Messungen der Knorpelsteife bei 10 Patienten zeigten 90% oder mehr der Werte des normalen hyalinen Gelenkknorpels (223). Die Messwerte waren mit 2,77 Newton für das hyaline Reparationsgewebe im Vergleich zu 3,08 N bei gesundem hyalinem Knorpel und 1,23 N bei Bindegewebe auch nach langen Zeiträumen fast normal.

[Seite 100: 9-15]

Klinische Langzeit-Untersuchungen mit einem Follow-up bis zu 11 Jahren von Peterson et al. (223,224) konnten vor allen Dingen bei Transplantation im Bereich der Femurkondylen in etwa 90% gute bis sehr gute Ergebnisse mit dieser Methode zeigen. Bei der Osteochondrosis dissecans, aber auch bei retropatellaren Schäden sind die Ergebnisse nach ACT mit 74% bzw. 69% guten bis sehr guten klinischen Ergebnissen etwas schlechter. Minas (186,187) zeigte eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität der Patienten [...]

[Seite 100: 22-24]

bei 14 von 19 Biopsien wurde von ihnen hyalinartiges Knorpelgewebe nachgewiesen, 5 Proben zeigten lediglich Faserknorpel oder Bindegewebe.


186. Minas T (1998) Chondrocyte implantation in the repair of chondral lesions of the knee: Economics and quality of life. Am J Orthop 27: 739-744

187. Minas T, Nehrer ST (1997) Current concepts in the treatment of articular cartilage defects. Orthopedics 20 : 525-538

223. Peterson L, Brittberg M, Kiviranta I, Akerlund EL, Lindahl A (2002) Autologous chondrocyte transplantation. Biomechanics and long-term durability. Am J Sports Med 30: 2-12

224. Peterson L, Minas T, Brittberg M, Nilsson A, Sjogren-Jansson E, Lindahl A (2000) Two- to 9-year outcome after autologous chondrocyte transplantation of the knee. Clin Orthop 374: 212-235

250. Schatz KD (2001) Erste Erfahrungen mit matrixassistierter Knorpelzelltransplantation. arthritis + rheuma 21 : 262-268

267. Steinwachs MR, Erggelet C, Lahm A, Guhlke-Steinwachs U (1999) Klinische und zellbiologische Aspekte der autologen Chondrozytenimplantation. Unfallchirurg 102 : 855-860

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), KnallErbse

[2.] Apa/Fragment 012 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-24 18:00:55 Graf Isolan
Apa, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Werner 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 23-30
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 30, Zeilen: 11-20
Knorpel-Knochen-Transplantation (Osteochondrale Transplantation, OCT)

Bis heute stellt die Transplantation osteochondraler Segmente die einzige Methode dar, einen bestehenden Gelenkknorpeldefekt mit intaktem hyalinen Knorpel zu decken. Bereits 1964 berichtete Wagner über autologe osteochondrale Transplantationen zur Deckung von Gelenkknorpeldefekten bei der Osteochondrosis dissecans (118,119). In der Folgezeit wurden sowohl autologe als auch allogene Transplantationen in offener Technik vornehmlich am Knie durchgeführt (37, 65, 119, 123). Anfang der neunziger Jahre publizierte zunächst Matsusue, später Bobic über arthroskopische osteochondrale [autologe Transplantationen zur Deckung von Knorpeldefekten am Knie (72, 17).]


17. Bobic V. (1996) Arthroscopic osteochondral autograft transplantation in anterior cruciate ligament reconstruction: a preliminary clinical study. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 3: 262-4

37. Garrett JC. (1986) Treatment of osteochondral defects of the distal femur with fresh osteochondral allografts: a preliminary report. Arthroscopy 2: 222-6

65. Laprell H, Petersen W. (2001) Autologous osteochondral transplantation using the diamond bone-cutting system (DBCS): 6-12 years' follow-up of 35 patients with osteochondral defects at the knee joint. Arch Orthop Trauma Surg 121: 248- 53

72. Matsusue Y, Yamamuro T, Hama H. (1993) Arthroscopic multiple osteochondral transplantation to the chondral defect in the knee associated with anterior cruciate ligament disruption. Arthroscopy 9: 318-21

118. Wagner H (1964) Operative Behandlung der Osteochondrosis dissecans des Kniegelenkes. Z Orthop Ihre Grenzgeb 98: 333-355

119. Wagner H. (1972) Possibilities and experiences with cartilage transplantation. Z Orthop Ihre Grenzgeb 110: 705-8

123. Yamashita F, Sakakida K, Suzu F, Takai S. (1985) The transplantation of an autogeneic osteochondral fragment for osteochondritis dissecans of the knee. Clin Orthop 201: 43-50

4.2.2.3 Knorpel-Knochen-Transplantation

Bis heute stellt die Transplantation osteochondraler Segmente die einzige Methode dar, einen bestehenden Gelenkknorpeldefekt mit intaktem hyalinen Knorpel zu decken. Bereits 1964 berichtete Wagner (292) über osteochondrale autologe Transplantationen (OAT) zur Deckung von Gelenkknorpeldefekten bei der Osteochondrosis dissecans. In der Folgezeit wurden sowohl autologe als auch allogene Transplantationen in offener Technik vornehmlich am Knie durchgeführt (98,158,293,306). Anfang der neunziger Jahre publizierte zunächst Matsusue (181), später dann Bobic (38) über arthroskopische osteochondrale autologe Transplantationen zur Deckung von Knorpeldefekten am Knie.


38. Bobic V (1999) Die Verwendung von autologen Knochen-Knorpel-Transplantaten in der Behandlung von Gelenkknorpelläsionen. Orthopäde 28: 19-25

98. Garrett JC (1986) Treatment of osteochondral defects of the distal femur with fresh osteochondral allografts : a preliminary report. Arthroscopy 2: 222-226

158. Laprell H , Petersen W (2001) Autologous osteochondral transplantation using the diamond bone-cutting system (DBCS) : 6-12 years´ follow-up of 35 patients with osteochondral defects at the knee joint. Arch Orthop Trauma Surg 121: 248-253

181. Matsusue Y, Yamamuro T, Hma [sic!] H (1993) Case report : Arthroscopic multiple osteochondral transplantation to the chondral defect in the knee associated with [anterior !] cruciate ligament disruption. Arthroscopy 9: 318-321

292. Wagner H (1964) Operative Behandlung der Osteochondrosis dissecans des Kniegelenkes. Z Orthop 98: 333-355

293. Wagner H (1972) Möglichkeiten und Erfahrungen mit der Knorpeltransplantation. Z Orthop 110: 708-715

306. Yamashita F, Sakakida K, Suzu F, Takai S (1985) The transplantation of an autogeneic osteochondral fragment for osteochondritis dissecans of the knee. Clin Orthop 201: 43-50

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20121129223023

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