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BefundeBearbeiten

Die Dissertation gibt Teile der Habilitationsschrift des Doktorvaters (Werner (2003)) verkürzt wieder und stimmt mit dieser in wesentlichen Punkten überein: Text, Daten, Ergebnisse, schon angefangen bei der Einleitung. Auch im Inhaltsverzeichnis gibt es Ähnlichkeiten. Dazu ist anzumerken:

  • Die Quelle Werner (2003) ist weder im laufenden Text genannt, noch im Literaturverzeichnis aufgeführt.
  • Die Dissertation trägt das Datum 2005 (PDF erzeugt im Oktober), die Habilitationsschrift das Datum 2003 (PDF erzeugt im Juni)
  • Dem der Dissertation angefügten Lebenslauf des Autors der Dissertation (siehe S. 73) ist zu entnehmen, dass er von Mai 2002 bis August 2002 genauso wie der Doktorvater bei Prof. Krauspe an der Orthopädischen Klinik der Universität Düsseldorf gearbeitet hat. Es ist also durchaus denkbar, dass er schon damals an Analysen und Texten gearbeitet hat, die sich jetzt sowohl in der Habilitationsschrift Werner (2003) als auch in der Dissertation finden. Allerdings wird der Autor der Dissertation in Werner (2003) nirgends erwähnt, obwohl dort in der Danksagung (siehe S. 147) mitarbeitende studentische Hilfskräfte genannt werden.
  • In diesem Zusammenhang ist auch der Eintrag 106 im Literaturverzeichnis interessant (Seite 59). Dort wird auf eine Internetseite verwiesen mit der Bemerkung "Zugangsdatum 1.1.2003".

Herausragende FundstellenBearbeiten

Andere BeobachtungenBearbeiten

Sonstige AnmerkungenBearbeiten

  • Viele Textstellen finden sich in einer weiteren, späteren Dissertation wieder, siehe Ch bzw. Ch/Anastasiadis 2005.

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 46 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 47 Seiten im Hauptteil. Auf 30 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 63.8% entspricht.
    Die 47 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 17
0%-50% Plagiatsanteil 8
50%-75% Plagiatsanteil 8
75%-100% Plagiatsanteil 14
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 35% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, )

Apa col.png

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.

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