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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 1, Zeilen: 01-25
Quelle: Werner_2003
Seite(n): 4,5, Zeilen: 0
I.EINLEITUNG

1.1 Aufbau, Physiologie und Funktion des hyalinen Gelenkknorpels

Gelenke gehören zu den elementaren Organen des Stütz- und Bewegungsapparates. Die funktionelle Einheit eines Gelenkes besteht aus Knorpel, subchondralem Knochen, Synovialflüssigkeit, Gelenkkapsel und periartikulärer Muskulatur. Der hyaline Gelenkknorpel mit seiner „organspezifischen“ Struktur spielt durch seine gegenüber Druck- und Schwerkräften [sic] stabile, reibungs- und abriebsfreie Oberfläche beim Funktionserhalt des Gelenkes eine essentielle Rolle (85).

Während der Embryonalentwicklung wird der Gelenkknorpel durch mesenchymale Vorläuferzellen (Precursorzellen) direkt an der späteren Knorpel-Knochen-Grenze angelegt. Kollagen-II synthetisierende und proliferierende Chondrozyten mit fibroblastischer Morphologie bilden eine extrazelluläre Matrix (EZM) (36). Die adhärenten Chondrozyten nehmen später die typische, sphärische Morphologie im hyalinen Knorpel an. Dabei bilden sich Zellnester (Cluster) mit umgebenden Kollagenfasern. Durch zunehmende Matrixsynthese ergibt sich die endgültige Form und Lage der Zellen im Kollagennetzwerk sowie der Aufbau und die Struktur des Gelenkknorpels.

Beim Erwachsenen besteht der Gelenkknorpel als avaskuläres und aneurales Gewebe hauptsächlich aus der extrazellulären Matrix (EZM) und den Chondrozyten, welche als einziger Zelltyp verteten sind. Der Anteil an Chondrozyten beträgt nur ca. 1-5% des Gesamtvolumens. Wasser stellt mit 66-79% den Hauptbestandteil des Volumens der EZM dar, während die restlichen 21-34% auf feste Bestandteile entfallen (94). Letztere werden zu 50-70% aus Kollagen (Typ II, VI, IX, X und XI) gebildet, 20-25% machen Proteoglykane und 15-25% nichtkollagene Proteine und Glykoproteine sowie andere Matrixmoleküle aus. (24,25,85, 94).


(85) Otte P (2001) Der Arthrose-Prozeß. Teil 1: Osteochondrale Strukturen. Novartis Pharma Verlag, Nürnberg, 13-66
(36) Fritsch KG, Josimovic´-Alasvic´O (1999) Chondroneogenese durch autologe Chondrozytentransplantation (ACT). Arthroskopie 12 : 43-49
(94) Pullig O, Pfander D, Swoboda B (2001) Molecular principles of induction and progression of arthrosis. Orthopade 30: 825-33
(24) Buckwalter JA, Mankin HJ (1997) Articular cartilage. Part I : Tissue design and chondrocyte-matrix interactions. J Bone Joint Surg AM 79 : 600-611
(25) Buckwalter JA, Mankin HJ (1998) Articular cartilage repair and transplantation. Arthritis Rheum 41 : 1331-1342

[Seite 4]

I. Einleitung 1.

Morphologie und Physiologie des hyalinen Gelenkknorpels : Gelenke als funktionelle Einheit aus subchondralem Knochen, Knorpel, Membrana synovialis, Synovia, Gelenkkapsel und periartikulärer Muskulatur dienen als Bewegungs-, aber auch Stützorgane des menschlichen Organismus. Die „organspezifische“ Struktur stellt dabei der hyaline Gelenkknorpel dar, der zum Funktionserhalt des Gelenkes eine gegenüber Druck- und Scherkräften stabile, quasi reibungs- und abriebsfreie Oberfläche bilden muss (213). [...] Bei der Embryonalentwicklung wird der Gelenkknorpel durch mesenchymale Vorläuferzellen (Precursorzellen) direkt an der späteren Knorpel-Knochen-Grenze angelegt. Durch Kollagen II-synthetisierende, adhärent wachsende und proliferierende Chondrozyten mit fibroblastischer Morphologie wird eine extrazelluläre Matrix (EZM) gebildet (52,94). Die adhärenten Chondrozyten nehmen später die typische, sphärische Morphologie der Knorpelzellen im hyalinen Knorpel an. Dabei bilden sich Zellnester (Cluster) im umgebenden Kollagengerüst aus. Mit zunehmender Matrixsynthese werden die Zellen in ihre endgültige Form und Lage gebracht (52,94). [...] Adulter Gelenkknorpel besteht als avaskuläres Gewebe hauptsächlich aus der extrazellulären Matrix (EZM) und den Chondrozyten als einzigem Zelltyp. Der zelluläre Anteil beträgt nur ca. 1-5% des Gesamtvolumens. [...]

[Seite 5]

Vom Volumen der EZM macht Wasser etwa 66-79% aus, während die restlichen 21-34% auf feste Bestandteile entfallen (237). Diese festen Matrix-Bestandteile werden zu 50-70% aus Kollagen (Typ II, VI, IX, X und XI) gebildet, 20-25% machen Proteoglykane und 15-25% nichtkollagene Proteine und Glykoproteine aus, die durch ihre osmotische Wasserbindung wesentlich zu den biomechanischen Eigenschaften des hyalinen Knorpels beitragen (51,54,213,237)


(213) Otte P (2001) Der Arthrose-Prozeß. Teil 1 : Osteochondrale Strukturen. Novartis Pharma Verlag, Nürnberg, 13-66
(52) Buckwalter JA, Mankin HJ (1997) Articular cartilage. Part I : Tissue design and chondrocyte-matrix interactions. J Bone Joint Surg 79A : 600-611
(94) Fritsch KG, Josimovic´-Alasvic´O (1999) Chondroneogenese durch autologe Chondrozytentransplantation (ACT). Arthroskopie 12 : 43-49
(237) Pullig O, Pfander D, Swoboda B (2001) Molekulare Grundlagen der Arthroseinduktion und –progression. Der Orthopäde 30: 825-833
(51) Buckwalter JA, Glimcher MJ, Cooper RR, Recker R (1995) Bone biology, part II. Formation, modelling, remodelling and regulation of cell function. J Bone Joint Surg Am 77 : 1276
(54) Buckwalter JA, Mankin HJ (1998) Articular cartilage repair and transplantation. Arthritis Rheum 41 : 1331-1342

Anmerkungen

Sinnverändernder Schreibfehler: Scherkräfte -> Schwerkräfte. Dieser Fehler ist offenbar aus der Quelle Werner et al 2003 in die Dissertation eingeflossen. Zum Vergleich siehe Apa/Fragment 001 04. Der Verfasser verwendet offensichtlich beide Quellen Werner 2003 sowie Werner et al 2003 als Vorlage.

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