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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 1-22
Quelle: Werner 2003
Seite(n): 30, 34, 100, Zeilen: 30: 14-20; 34: 19-23; 100: 9-19, 22-24
ACT: Minas zeigte eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität der Patienten bei akzeptablen Kosten dieses Verfahrens (76). Langzeit-Untersuchungen mit einem Follow-up bis zu 11 Jahren von Peterson et al. (90, 91) konnten bei Transplantation im Bereich der Femurkondylen in 90% gute bis sehr gute klinische Ergebnisse mit dieser Methode zeigen. Bei 14 von 19 Biopsien wurde hyalinartiges Knorpelgewebe nachgewiesen, wobei 5 Proben lediglich Faserknorpel oder Bindegewebe enthielten. Biomechanische Messungen der Knorpelsteife bei 8 Patienten zeigten 90% der Werte des normalen hyalinen Gelenkknorpels (91). Die Messwerte waren mit 2,77 Newton (N) für das hyaline Reparationsgewebe im Vergleich zu 3,08 N bei gesundem hyalinem Knorpel und 1,23 N bei Bindegewebe auch nach langen Zeiträumen fast normal.

Bei der Osteochondrosis dissecans oder bei retropatellaren Schäden sind die Ergebnisse nach ACT mit 74% bzw. 69% guten bis sehr guten klinischen Ergebnissen etwas schlechter (91). Spezifische Probleme dieser Methode liegen bei Komplikationen wie Transplantatablösung, Hypertrophie des Transplantats, Chondromalazie, Adhäsionen und Arthrofibrosen. Insgesamt treten in den zitierten Studien Komplikationen in einer Größenordnung von etwa 10% auf (121).

OCT: Bereits 1964 berichtete Wagner über Ostochondrale Transplantation zur Deckung von Gelenkknorpeldefekten bei der Osteochondrosis dissecans. (118) In der Folgezeit wurden sowohl autologe als auch allogene Transplantationen in offener Technik vornehmlich am Knie durchgeführt. (65, 119) Publikationen von Matsusue und Bobic über arthroskopische osteochondrale autologe Transplantation zur Deckung von Knorpeldefekte am Knie wurden anfang der neunziger Jahre veröffentlicht. (18, 72)


18. Bobic V. (1999) Autologous osteo-chondral grafts in the management of articular cartilage lesions Orthopäde 28: 19-25

65. Laprell H, Petersen W. (2001) Autologous osteochondral transplantation using the diamond bone-cutting system (DBCS): 6-12 years' follow-up of 35 patients with osteochondral defects at the knee joint. Arch Orthop Trauma Surg 121: 248- 53

72. Matsusue Y, Yamamuro T, Hama H. (1993) Arthroscopic multiple osteochondral transplantation to the chondral defect in the knee associated with anterior cruciate ligament disruption. Arthroscopy 9: 318-21

76. Minas T. (1998) Chondrocyte implantation in the repair of chondral lesions of the knee: economics and quality of life. Am J Orthop 27: 739-44

90. Peterson L, Minas T, Brittberg M, Nilsson A, Sjogren-Jansson E, Lindahl A. (2000) Two- to 9-year outcome after autologous chondrocyte transplantation of the knee. Clin Orthop 374: 212-34

91. Peterson L, Brittberg M, Kiviranta I, Akerlund EL, Lindahl A. (2002) Autologous chondrocyte transplantation. Biomechanics and long-term durability. Am J Sports Med 2002 30: 2-12

118. Wagner H (1964) Operative Behandlung der Osteochondrosis dissecans des Kniegelenkes. Z Orthop Ihre Grenzgeb 98: 333-355

119. Wagner H. (1972) Possibilities and experiences with cartilage transplantation. Z Orthop Ihre Grenzgeb 110: 705-8

121. Wildner M, Sangha O, Behrend C (2000) Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zur autologen Chondrozytentransplanation. Arthroskopie 13: 123-131

[Seite 100: 9-19, 22-24]

Klinische Langzeit-Untersuchungen mit einem Follow-up bis zu 11 Jahren von Peterson et al. (223,224) konnten vor allen Dingen bei Transplantation im Bereich der Femurkondylen in etwa 90% gute bis sehr gute Ergebnisse mit dieser Methode zeigen. Bei der Osteochondrosis dissecans, aber auch bei retropatellaren Schäden sind die Ergebnisse nach ACT mit 74% bzw. 69% guten bis sehr guten klinischen Ergebnissen etwas schlechter. Minas (186,187) zeigte eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität der Patienten bei noch akzeptablen Kosten dieses Verfahrens.

Probleme dieser Methode sind Komplikationen wie Transplantatablösung, Hypertrophie des Transplantats, sekundäre Chondromalazie, Adhäsionen und Arthrofibrosen. Insgesamt treten in den zitierten Studien Komplikationen in einer Größenordnung von etwa 10% auf, [...]. [...] bei 14 von 19 Biopsien wurde von ihnen hyalinartiges Knorpelgewebe nachgewiesen, 5 Proben zeigten lediglich Faserknorpel oder Bindegewebe.

[Seite 34: 19-23]

Biomechanische Messungen der Knorpelsteife bei 10 Patienten zeigten 90% oder mehr der Werte des normalen hyalinen Gelenkknorpels (223). Die Messwerte waren mit 2,77 Newton für das hyaline Reparationsgewebe im Vergleich zu 3,08 N bei gesundem hyalinem Knorpel und 1,23 N bei Bindegewebe auch nach langen Zeiträumen fast normal.

[Seite 30: 14-20]

Bereits 1964 berichtete Wagner (292) über osteochondrale autologe Transplantationen (OAT) zur Deckung von Gelenkknorpeldefekten bei der Osteochondrosis dissecans. In der Folgezeit wurden sowohl autologe als auch allogene Transplantationen in offener Technik vornehmlich am Knie durchgeführt (98,158,293,306). Anfang der neunziger Jahre publizierte zunächst Matsusue (181), später dann Bobic (38) über arthroskopische osteochondrale autologe Transplantationen zur Deckung von Knorpeldefekten am Knie.


38. Bobic V (1999) Die Verwendung von autologen Knochen-Knorpel-Transplantaten in der Behandlung von Gelenkknorpelläsionen. Orthopäde 28 : 19-25

98. Garrett JC (1986) Treatment of osteochondral defects of the distal femur with fresh osteochondral allografts : a preliminary report. Arthroscopy 2 : 222-226

158. Laprell H , Petersen W (2001) Autologous osteochondral transplantation using the diamond bone-cutting system (DBCS) : 6-12 years´follow-up of 35 patients with osteochondral defects at the knee joint. Arch Orthop Trauma Surg 121 : 248-253

181. Matsusue Y, Yamamuro T, Hma H (1993) Case report : Arthroscopic multiple osteochondral transplantation to the chondral defect in the knee associated with cruciate ligament disruption. Arthroscopy 9 : 318-321

186. Minas T (1998) Chondrocyte implantation in the repair of chondral lesions of the knee: Economics and quality of life. Am J Orthop 27: 739-744

187. Minas T, Nehrer ST (1997) Current concepts in the treatment of articular cartilage defects. Orthopedics 20 : 525-538

223. Peterson L, Brittberg M, Kiviranta I, Akerlund EL, Lindahl A (2002) Autologous chondrocyte transplantation. Biomechanics and long-term durability. Am J Sports Med 30: 2-12

224. Peterson L, Minas T, Brittberg M, Nilsson A, Sjogren-Jansson E, Lindahl A (2000) Two- to 9-year outcome after autologous chondrocyte transplantation of the knee. Clin Orthop 374: 212-235

292. Wagner H (1964) Operative Behandlung der Osteochondrosis dissecans des Kniegelenkes. Z Orthop 98 : 333-355

293. Wagner H (1972) Möglichkeiten und Erfahrungen mit der Knorpeltransplantation. Z Orthop 110 : 708-715

306. Yamashita F, Sakakida K, Suzu F, Takai S (1985) The transplantation of an autogeneic osteochondral fragment for osteochondritis dissecans of the knee. Clin Orthop 201 : 43-50

Anmerkungen

Ungekennzeichnete Übernahmen bin hin zu den Literaturverweisen.

Fortsetzung direkt in Apa/Fragment_038_22.

Sichter
(Hindemith), KnallErbse

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