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Illness, Media, and Culture - Ein interkultureller Vergleich der Darstellung von Allergien in englischen und US-amerikanischen Lifestyle-Magazinen

von Dr. Andrea Schöndube

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Asc/Fragment 020 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-21 20:53:34 Graf Isolan
Asc, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stemmann et al 2004

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 01-22
Quelle: Stemmann et al 2004
Seite(n): 1 (Internet), Zeilen: 0
[Diese Studie an über 460 000 Kindern aus 56 Ländern hat ergeben, dass Asthma,] Neurodermitis und allergischer Schnupfen nur in Ländern mit westlichem Lebensstil vermehrt auftreten. Deshalb wurde geschlussfolgert, dass allergische Krankheiten mit dem Lebensstil einer Gesellschaft zusammenhängen. Aus psychosomatischer Sicht beinhaltet dieser Stil vor allem Stress und Überforderung.

Bei betroffenen Menschen, die Kontakt mit eiweißhaltigen Substanzen wie Pollen, Tierschuppen oder Nahrungsmitteln haben und gleichzeitig (zufällig) Situationen durchleben, die sie gefühlsmäßig überfordern, werden diese Abläufe vom Gehirn wahrgenommen, konditioniert und im Langzeitgedächtnis gespeichert.34 Die eiweißhaltige Substanz ist nun zum Allergen geworden, weil sie das Gehirn beim zukünftigen Kontakt an das traumatische Ereignis erinnert. Die körperliche Abwehr wird durch Amygdala und Hypothalamus35 über das vegetative Nervensystem, Stresshormone und Peptide36 ausgelöst. Allergische Erkrankungen sind psychosomatische Leiden, deren überempfindliche Organreaktion und Entzündung zentral vom Hirn über das vegetative Nervensystem und den Blutweg bedingt sind.

Solange der Betroffene unter Stress steht, hat er keine Beschwerden. Die allergischen Symptome werden erst sichtbar, wenn der Stress nachlässt bzw. abfällt. Dann erzeugt der Erkrankte wieder Stress, indem er als Medikament Stresshormone zu sich nimmt und somit seine Symptome coupiert, d.h. unterdrückt. Erst wenn er den parallelen Verlauf der Krankheit erkennt, kann er sich seine Allergie erklären.

Es fällt auf, dass es Lebenssituationen gibt, in denen Allergien selten in Erscheinung treten, nämlich dann, wenn der Betroffene auf einem höheren Stressniveau [lebt37 z.B. bei Auslandsaufenthalten und im Krieg.38]


34 Stemmann, Ernst August et al., Allergie – ein Schicksal aus Lebensstil oder Veranlagung? Umweltpanorama, 3 2004, 12–14, 12.

35 Das Amygdala gehört zu dem so genannten limbischen System, welches die dem Hypothalamus (Teil des Zwischenhirns) direkt übergeordnete Zentrale ist. Von ihm gehen Affektbetonung und emotionale Antriebe aus, und es beeinflusst ferner die vegetative Innervation der inneren Organe. Störungen des limbischen Systems verursachen Angstgefühle und Aggressionshandlungen.

36 Peptid, aus Aminosäuren unter Wasseraustritt gebildetes Kondensationsprodukt. Goldmann Lexikon.

[37 Derartige Situationen ahmt der Kranke gewissermaßen nach, wenn er sich durch regelmäßige tägliche Einnahme von Medikamenten wie z.B. Kortison medikamentös chronisch unter Stress setzt.

38 In den untersuchten Zeitraum fallen sowohl die Kriege in Afghanistan als auch im Irak. Die Rückwirkungen dieser Kriege auf die Allergien werden erst in den kommenden Jahren statistisch erfasst werden können.]

Die ISAAC Studie an über 460.000 Kindern aus 56 Ländern hat ergeben, dass Asthma, Neurodermitis, allergischer Schnupfen nur in Ländern mit westlichem Lebensstil vermehrt auftreten. Die allergischen Krankheiten haben also etwas mit der Art zu tun, wie eine Gesellschaft lebt. Aus psychosomatischer Sicht beinhaltet der western lifestyle vor allem Stress und Überforderung.

[...]

[...] Der so entstehende unkontrollierbare Stress und die einweißhaltige Substanz werden zeitgleich vom Gehirn wahrgenommen, konditioniert und im Langzeitgedächtnis gespeichert. Die eiweißhaltige Substanz (z. B. Pollen, Tierschuppen, Nahrungsmittel) ist jetzt zum Allergen geworden, weil sie bei künftigem Kontakt das Gehirn an das traumatische Ereignis erinnert und über Amygdala, Hypothalamus eine Abwehrreaktion über das vegetative Nervensystem, Stresshormone und Peptide (kleine Eiweiße) auslöst. Allergische Krankheiten sind somit echte psycho-somatische Leiden, deren überempfindliche Organreaktion und Entzündung zentral, vom Gehirn über das vegetative Nervensystem und den Blutweg (Stresshormone, Peptide) bedingt sind.

[...]

Solange der Betroffene unter Stress steht, hat er – so unglaublich es klingt – keine Beschwerden. Sichtbar werden die allergischen Symptome erst, wenn der Stress abfällt, d. h. wenn die Sympathikotonie des vegetativen Nervensystems in die Vagotonie umschlägt:

[...]

Was macht der Allergiekranke in einer derartigen Situation? Ganz einfach, er erzeugt halt wieder Stress, indem er als Medikament Stresshormone (z. B. Sympathomimetika, Kortison) zu sich nimmt und somit seine Symptome coupiert. Erst wenn der Betroffene den zweizeitigen Verlauf seiner Krankheit kennt, kann er sich seine Allergie erklären.

Anmerkungen

Quelle ist in Fn. 34 genannt - jedoch kein Hinweis auf Art und Umfang der Übernahme.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20130921205416

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