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Illness, Media, and Culture - Ein interkultureller Vergleich der Darstellung von Allergien in englischen und US-amerikanischen Lifestyle-Magazinen

von Dr. Andrea Schöndube

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Asc/Fragment 022 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-21 20:05:23 Graf Isolan
Asc, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stemmann et al 2004

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 01 ff. (komplett)
Quelle: Stemmann et al 2004
Seite(n): 1 (Internet), Zeilen: 0
[Hinzu kommt noch erschwerend, dass der Betroffene nicht weiß, was geschehen ist, denn die Symptome] treten erst zu einem Zeitpunkt auf, an dem das Stressereignis vorüber ist.42

Das Leid, das allergische Krankheiten wie Neurodermitis oder Urtikaria mit sich bringen, betrifft auch die Angehörigen. Durch vermehrte Zuwendung versuchen sie, das Leiden der betroffenen Person zu lindern. Dieses Verhalten kann – im Gegensatz zu der akuten Erkrankung – bei der chronischen Krankheit zu einer Verstärkung und Fixierung des Leidens führen, da das Zwischenhirn Verhaltensweisen wie Jucken oder Niesen unbewusst verstärkt und wiederholt auslöst.43 Aus psychosomatischer Sicht kristallisieren sich zusammenfassend folgende drei Punkte heraus:

• Allergien sind keine schicksalhafte Erkrankung.

• Allergische Erkrankungen hängen vom Lebensstil der Menschen innerhalb einer Gesellschaft ab. Lebenssituationen, die die Stressbelastung des Menschen erhöhen und ihn im täglichen Leben überfordern, fördern das Auftreten von Allergien. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf die Vorbeugung der Krankheit ziehen: ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Stress und Erholung, Gefühle zulassen und kommunizieren sowie Entscheidungen treffen und damit Probleme lösen.

• Die allergische Krankheit kann der Betroffene selbst heilen. Wenn es psychosomatische Krankheit gibt, gibt es auch psychosomatische Gesundheit.44


42 Stemmann et al. 2004, 12.

43 Ebd.

44 Ebd. Der Allergiekranke lernt, mit bestimmten Stresssituationen erfolgreich umzugehen. Dies kann durch Herabsetzung des Lebensstresses mit Hilfe von entspannenden Verfahren oder mit Hilfe von aktiver Verarbeitung der traumatischen Situation geschehen. Wenn der Betroffene danach in Kontakt mit einem Allergen kommt, löst es über das Gehirn keine Abwehrreaktion und somit auch keine Beschwerden aus.

Erschwerend kommt hinzu, dass der Betroffene nicht weiß, was geschehen ist, denn seine Symptome treten erst zu einem Zeitpunkt auf, an dem das Stresserlebnis längst vorüber ist und deshalb gelten traumatische Erlebnisse nicht als Ursache der Allergien.

Durch das Leid, das allergische Krankheiten wie Asthma, Neurodermitis, Rhinokonjunktivitis verursachen, werden auch die gesunden Angehörigen mit in das Geschehen hineingezogen. Sie versuchen durch vermehrte Zuwendung, das Leiden des Betroffenen zu bessern. Im Gegensatz zu der akuten Krankheit führt Zuwendung bei der chronischen Krankheit leider zu einer Verstärkung und Fixierung des Leidens. Das liegt an der Funktionsweise des Zwischenhirns, das Verhaltensweisen, die z. B. Kratzen, Husten, Niesen, falls sie beachtet werden, unbewusst ständig verstärkt und wiederholt auslöst.

1. Die Allergie ist keine schicksalhafte Erkrankung, weil der Betroffene genetisch belastet ist. Allergien können prinzipiell alle Menschen unabhängig von Erbgut oder Veranlagung ereilen, da alle Menschen in die o. a. Situation geraten, sich „verfühlen“ und allergisch krank werden können. Außerdem muss der genetisch Belastete auch nicht schicksalhaft erkranken.

2. Allergische Krankheiten sind abhängig von der Art, wie Menschen in einer Gesellschaft leben. Lebensstile, die die Stressbelastung des Menschen erhöhen und ihn im täglichen Leben überfordern, begünstigen das Auftreten von Allergien. Daraus ergeben sich Hinweise zur Vorbeugung: ein vernünftiges Verhältnis zwischen Stress und Erholung, Gefühle zulassen und äußern, Entscheidungen treffen, d. h. Probleme lösen – und das in dem Glauben, dass man sein Leben selbst bestimmt und dass es immer Hilfe gibt (Autonomie).

3. Die allergische Krankheit kann der Betroffene selbst heilen. Wenn es psychosomatische Krankheit gibt, so gibt es auch psychosomatische Gesundheit. Die Allergie ist erlernt und kann auch wieder verlernt werden.

Der Allergiekranke lernt, sich an bestimmte Stressoren zu gewöhnen. Dies geschieht zum einen durch Herabsetzung seines Lebensstress, durch entspannende Verfahren, zum anderen dadurch, indem er sich der traumatischen Situation, die ihn hat krank werden lassen, stellt und sie aktiv verarbeitet (z. B. Überwindung der Trennungsangst bei der Neurodermitis durch ein Trennungs-Bindungs-Training). Kommt danach der Betroffene in Kontakt mit einem Allergen, so löst es über das Gehirn keine Abwehrreaktion und somit auch keine Beschwerden mehr aus.

Anmerkungen

Trotz mehrmaliger Hinweise auf die Quelle in den Fußnoten bleiben Art und Umfang der Übernahmen ungekennzeichnet.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20130921200620

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