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Illness, Media, and Culture - Ein interkultureller Vergleich der Darstellung von Allergien in englischen und US-amerikanischen Lifestyle-Magazinen

von Dr. Andrea Schöndube

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Asc/Fragment 063 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-21 23:43:18 Graf Isolan
Asc, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Kottow 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 63, Zeilen: 15-27
Quelle: Kottow 2004
Seite(n): 54, Zeilen: 13-26
Was die Medizin oder auch das individuelle Erleben als krank definiert, ist variabel und kann nur in historischen und kulturellen Koordinaten erfasst werden. Ebenfalls sollten die von Sontag absolut getrennten und sich nicht berührenden sozialen Praktiken – das Metaphorisieren von Krankheit und das Erfahren von Pathologie – eher als sich in einer wechselseitigen Beziehung befindende Elemente betrachtet werden.30 Von einem diskursanalytischen Ansatz ausgehend, könnten sowohl Erfahrung wie auch Medizin nur in einem „Reden über“ in bestimmten Koordinaten verstanden werden und wären damit ebenfalls mit Intentionen und Strategien beladen, wie sie Sontag nur für den literarischen und allgemeinen gesellschaftlichen Vorstellungsraum auffasst.31 An dieser Stelle sei auch auf den fehlenden Blick Sontags dafür hingewiesen, wie unterschiedlich Literatur mit Themen, Gedanken und Problematiken umgeht. Literatur ist ein Diskurs, der mit anderen

sozialen und kulturellen Diskursen kommuniziert. Diese Kommunikationsformen [sind vielschichtig und wechselseitig und bilden eine hohe Komplexität, die Susan Sontag auf Grund ihres Ansatzpunktes verkennt.32]


30 Kottow 2004, 54.

31 Ebd.

31 Kottow 2004, 54.

[32 Kottow 2004, 54.]

Was die Medizin oder auch das individuelle Erleben als krank bezeichnet, ist variabel und kann nur in historischen und kulturellen Koordinaten erfasst werden. Ebenfalls scheinen mir die von Sontag absolut getrennten und sich nicht berührende sozialen Praktiken - das Metaphorisieren von Krankheit und das Erfahren von Pathologie - eher als sich in einer wechselseitigen Beziehung befindende Elemente. Von einem diskursanalytischen Ansatz ausgehend, könnten sowohl Erfahrung wie auch Medizin nur in einem ‚Reden über‘ in bestimmten Koordinaten verstanden werden und wären damit ebenfalls mit Intentionen und Strategien beladen, wie es Sontag nur für den literarischen und allgemeinen gesellschaftlichen Vorstellungsraum auffaßt. Hier würde ich auch den fehlenden Blick Sontags situieren, der sich gegenüber den heterogenen Arten, wie Literatur Themen, Motive und Problematiken aufgreift, verschließt. Literatur ist ein Diskurs, der mit anderen sozialen und kulturellen Diskursen kommuniziert. Diese Kommunikationsformen sind vielschichtig und wechselseitig, sie bilden eine hohe Komplexität, die von Sontag auf Grund ihres ethizistischen Ansatzpunktes verkannt wird.
Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20130921234353

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