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KapitelübersichtBearbeiten

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Als betroffen festgestellt wurden bisher (Stand: 26. Februar 2017) folgende Kapitel:
  • Teil 2 (Medizinhistorische und kulturwissenschaftliche Verortung von Allergien)
  • Kap. 2.1 Betrachtungsweisen von Allergien (S. 7-9): Seite 8
  • Kap. 2.3.2 Psychosomatik (S. 17-22): Seiten 19, 20, 21, 22
  • Kap. 2.3.3 Klinische Ökologie (S. 23): Seite 23
  • Teil 3 (Medien)
  • Kap. 3.1 Krankheit und ihr öffentlicher Diskurs (S. 31-33): Seiten 31, 32, 33
  • Kap. 3.2 Massenmedien als Kommunikationsmittel (S. 33): Seite 33
  • Kap. 3.3 Die Medien und ihre Rolle in Krisen (S. 33-35): Seiten 33, 34
  • Kap. 3.4 Die Berichterstattung über Allergien in Medien (S. 35-41): Seite 37
  • Teil 4 (Metaphorisierung von Krankheit)
  • Kap. 4.1 Susan Sontag (S. 55-65): Seiten 55, 56, 57, 58, 59, 60, 61, 62, 63
  • Kap. 4.2 Metaphern (S. 65-71): Seiten 65, 66, 69, 70, 71
  • Kap. 4.3 Metaphern und Wissenschaft (S. 72-75): Seiten 72, 73, 75
  • Kap. 4.4 Krankheit als Metapher (S. 75-81): Seiten 76, 77, 78, 79, 80
  • Kap. 4.5 Allergien und Metaphern (S. 81-86): Seiten 81, 82, 85, 86, 87
  • Teil 6 (Amerikanische Magazine)
  • Kap. 6.1 Profile der gewählten Zeitungen (S. 115-116): Seiten 115, 116.

Herausragende FundstellenBearbeiten

  • Der Inhalt der Kapitel 3.1 bis 3.3 (S. 31-35) wurde nahezu vollständig übernommen aus der Dissertation von Elke Lehmann: HIV/AIDS und die Rolle der Medien. Die Entwicklung von HIV/AIDS in Großbritannien aus medizinhistorischer Sicht und die Darstellung in den Medien (München 2003) – einer Quelle, die weder in den Fußnoten noch im Literaturverzeichnis der Dissertation genannt wird.

Herausragende QuellenBearbeiten

  • Von den 16 bisher festgestellten Übernahmequellen sind 13 in der Arbeit nirgends genannt.

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Die im Literaturverzeichnis (S. 201-208) angegebenen Quellen sind nicht sortiert, sondern im Prinzip in der Reihenfolge des erstmaligen Auftretens im Haupttext aufgeführt.
  • Die zum Zeitpunkt der Abgabe der Dissertation gültige Promotionsordnung der Philosophischen Fakultät II der Humboldt-Universität zu Berlin vom 28. Juli 2005 (→ PDF) enthält u.a. folgende Aussagen und Bestimmungen:
  • § 2 Promotionsleistungen
    „Durch die Promotion wird - über den Abschluss eines Studiums an einer Hochschule hinaus - eine besondere wissenschaftliche Qualifikation anerkannt. Die Erlangung des Doktorgrades setzt die Befähigung zu selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit und eigene Forschungsleistungen auf dem jeweiligen Fachgebiet voraus. Beides wird durch die Vorlage einer wissenschaftlichen Arbeit (Dissertation), eine mündliche Prüfung (Disputation) und die Veröffentlichung der Dissertation nachgewiesen.“
  • § 7 Eröffnung des Promotionsverfahrens
    „(1) [...] Den Dissertationsexemplaren beizubinden sind:
    - [...]
    - eine eidesstattliche Versicherung, dass die Dissertation auf der Grundlage der angegebenen Hilfsmittel und Hilfen selbstständig angefertigt worden ist.“
  • § 8 Dissertation
    „(1) Die Dissertation ist eine von der Doktorandin oder dem Doktoranden selbstständig verfasste Abhandlung im gewählten Promotionsfach, die in Inhalt und Form wissenschaftlichen Ansprüchen genügt und neue Erkenntnisse enthält.“

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 44 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei 26 von diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“). Bei 18 Fragmenten ist die Quelle zwar angegeben, die Übernahme jedoch nicht ausreichend gekennzeichnet („Bauernopfer“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 168 Seiten im Hauptteil. Auf 40 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 23.8% entspricht.
    Die 168 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 128
0%-50% Plagiatsanteil 15
50%-75% Plagiatsanteil 5
75%-100% Plagiatsanteil 20
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 12% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, gelb=Bauernopfer)

Asc col

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.


Anmerkung: Die Grafik repräsentiert den Analysestand vom 26. Februar 2017.

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