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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Lehmann 2003
Seite(n): 28-29, Zeilen: 28: 21 ff., 29: 1 ff.
[„...vieles, was als Vielfalt in der Berichterstattung] der Massenmedien wahrgenommen wird, ist zum großen Teil als Verpackung, mit dem Ziel, ein Produkt auf den Markt zu bringen, anzusehen.“3 Zu der Ansicht vieler Journalisten, dass sie über die Realität Bericht erstatten und dass diese sich in ihren Artikeln widerspiegelt, schrieb Edward Epstein 1973: „...ein Spiegel trifft keine Entscheidung, er zeigt einfach nur, was sich vor ihm befindet. Berichterstattung im Fernsehen kann bestimmt werden von Vorurteilen und Politik.“4

Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute geschehen weltweit Ereignisse, von denen nur einige wenige in den Medien Schlagzeilen machen. Ob ein Ereignis sowohl aktuell als auch bei dem Leser zum Beispiel von Interesse ist, ist ein Kriterium, welches entscheidet, ob darüber berichtet wird oder ob es unerwähnt bleibt. Es bestimmt ebenfalls die Art und Weise, in der etwas präsentiert wird. „Da wir nicht in der Lage sind, alles aufzunehmen, müssen wir auswählen. Und die Frage ist, was unsere Aufmerksamkeit erregt.“5 Anhand der Untersuchung norwegischer Tageszeitungen und politischer Geschehnisse haben Marie Ruge und Johan Galtung 1965 herausgefunden, dass es Kriterien gibt, die ein Ereignis erfüllen muss, damit es Schlagzeilen macht: Frequenz – die Zeitspanne, die ein Ereignis dauert; Schwelle – ein Ereignis muss eine Schwelle passieren, bevor es überhaupt erkannt wird; Eindeutigkeit – die Klarheit eines Ereignisses; Bedeutung – kulturelle Nähe; Negativität – „schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten“; Eliten – große Namen und bedeutende Nationen; Kontinuität; Übereinstimmung – das Vorhersehbare eines Ereignisses.6

Nachrichten werden von Medien gemacht7: Der Journalist schafft sich einen Überblick über die Geschehnisse (praktisch meistens, in dem er andere Zeitungen liest), sucht aus und gestaltet sie. Der Leser macht es ebenso, wenn er das Endprodukt bekommt. Ebenso wie der Journalist ist der Leser aktiv an der Konstruktion von Bedeutungen beteiligt. Er interpretiert, was er liest, im Kontext mit [dem, was er bereits weiß oder denkt.]


3 Bennett, W. Lance., News: The politics of illusion. New York: Longman Inc., 1988., 4.

4 Epstein, Edward J, News from nowhere: television and the news. New York: Random House, 1973, 16.

5 Galtung, Johan und Ruge, Marie H.; Cohen, Stanley (Hrsg.), Kap. Structuring and selcting news In The manufacture of news. London: Constable, 1973, hier: 52-63, 62.

6 Ebd., 62.

7 Gieber, W., Kap. News is what newspaper make it In People, society and mass-communication. New York: The Free Press, 1964, hier: 173-183, 180.

[Seite 28]

Es ist ein Produkt, welches zum Verkauf bestimmt ist. „...vieles, was als Vielfalt in der Berichterstattung der Massenmedien wahrgenommen wird, ist zum großen Teil als Verpackung, mit dem Ziel ein Produkt auf den Markt zu bringen, anzusehen.“ (Bennett 1988:4)

Zu der Ansicht vieler Journalisten, daß sie über die Realität Bericht erstatten und daß diese sich in ihren Artikeln widerspiegelt, schrieb Edward Epstein 1973: „...ein Spiegel trifft keine Entscheidung, er zeigt einfach nur, was sich vor ihm befindet. Berichterstattung im Fernsehen kann bestimmt werden von Vorurteilen und Politik.“ (1973:16)

[Seite 29]

Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute ereignen sich Dinge weltweit, von denen nur einige wenige in den Medien Schlagzeilen machen. Ob ein Ereignis sowohl aktuell als auch bei dem Leser zum Beispiel von Interesse ist, ist ein Kriterium, welches entscheidet, ob darüber berichtet wird, oder ob es unerwähnt bleibt. Es bestimmt ebenfalls die Art und Weise, in der es präsentiert wird.

„Da wir nicht in der Lage sind, alles aufzunehmen, müssen wir auswählen. Und die Frage ist, was unsere Aufmerksamkeit erregt.“ (Galtung und Ruge 1965:62) Anhand der Untersuchung von norwegischen Tageszeitungen und politischen Geschehnissen haben Marie Ruge und Johan Galtung 1965 herausgefunden, daß es Kriterien gibt, die ein Ereignis erfüllen muß, damit es Schlagzeilen macht: Frequenz - die Zeitspanne, die ein Ereignis dauert; Schwelle - ein Ereignis muß eine Schwelle passieren, bevor es überhaupt erkannt wird; Eindeutigkeit - die Klarheit eines Ereignisses; Bedeutung - kulturelle Nähe; Negativität – `schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten‘; Eliten - große Namen und bedeutende Nationen; Kontinuität; Übereinstimmung - das Vorhersehbare eines Ereignisses. (1965:69)

Nachrichten werden von Medien gemacht. (Gieber 1964:180) „Der Journalist schafft sich einen Überblick über die Geschehnisse (praktisch meistens, in dem er andere Zeitungen liest), sucht aus und verdreht sie, ebenso macht es der Leser, wenn er das Endprodukt bekommt...“ (Galtung 1981:70) Ebenso wie der Journalist ist der Leser aktiv an der Konstruktion von Bedeutungen beteiligt. Er interpretiert, was er liest, im Kontext mit dem, was er bereits weiß oder denkt.


Bennett, W. L.: News: The politics of illussion. Longman Inc. New York und London. 1988.

Epstein, E. J.: News from nowhere: television and the news. Random House. New York 1973.

Galtung, Johan & Ruge, Marie H.: Structuring and selecting news. In Cohen, Stanley (Hrsg.): The manufacture of news. Constable. London 1973. S.52-63.

Gieber, W.: News is what newspaper make it. In Dexter, Lewis und White, David M. (Hrsg.): People, society and masscommunication. The Free Press. New York 1964. S.173-183.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme. Marginale Umformulierungen, ansonsten identisch. Auch wenn es sich vielfach um gekennzeichnete Zitate handelt, entspricht die Sammlung und Anordnung dem ungenannt gebliebenen Original.

Sichter
(SleepyHollow02), Graf Isolan

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