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Strategische Steuerung von Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung im Fallpauschalen-Vergütungssystem der Diagnose Related Groups (DRG)

von Dr. Andreas Schubert

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ast/Fragment 008 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-04-05 14:09:44 PlagProf:-)
Ast, Brüggemann 2005, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dimpfelmoser
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 008, Zeilen: 04-15, 101-118
Quelle: Brüggemann 2005
Seite(n): 009, Zeilen: 01-13, 101-121
2.1 Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens

Die Rahmenbedingungen und institutionelle Einordnung von Krankenhäusern erfolgt im Wesentlichen durch die Prinzipien der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Die Bedeutung der GKV wird insbesondere dadurch deutlich, dass der weitaus größte Teil der Behandlungskosten in deutschen Krankenhäusern von den gesetzlichen Krankenversicherungen getragen wird15. Den übrigen Kostenträgern kommt im Vergleich zur GKV dagegen nur eine relativ geringe Bedeutung zu16.

Die Ziele der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland gehen weit über die originären Ziele einer reinen Krankenversicherung hinaus17. Neben dem Primärziel der Krankenversicherung, welches in der Gewährung eines Versicherungsschutzes für die wirtschaftlichen Folgen von Krankheit besteht, verfolgt die GKV auch soziale und gesundheitspolitische Zielsetzungen15. Diese Ziele werden durch folgende Strukturelemente umgesetzt:


15 Vgl. Herder-Dorneich/Wasem (1986), S. 22 ff.

16 Vgl. Herder-Dorneich/Wasem (1986), S. 92 ff.

17 Vgl. Neubauer (1988), S. 14.

18 Im Rahmen der sozialpolitischen Ziele verfolgt die GKV vor allem verteilungs- und allokationspolitische Ziele. Die verteilungspolitischen Zielsetzungen können unter dem Begriff Solidarausgleich subsumiert werden (vgl. hierzu Wüstrich (1994), S. 9): Im Idealfall bemessen sich die Leistungen, die der einzelne Versicherte als Glied der Gemeinschaft in seiner Krankenkasse erhält, nach seinen Notwendigkeiten und Bedürfnissen, während sein Beitrag zu den Aufwendungen der Gemeinschaft durch seine wirtschaftliche Leistungskraft (Einkommen) bestimmt wird (vgl. hierzu Smigielski (1985), S. 79). Die Knappheit der zur Verfügung stehenden Mittel macht dabei Effizienzüberlegungen in der GKV unverzichtbar (vgl. hierzu und zu folgendem Wüstrich (1994), S. 10 ff.). Unter allokationspolitischen Gesichtspunkten ist die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit Gesundheitsleistungen daher mit einem möglichst geringen Einsatz an Ressourcen zu erreichen (vgl. hierzu Külp (1977), S. 620). Unter gesundheitspolitischen Aspekten soll das Krankenversicherungssystem außerdem verhindern, dass ansteckende oder behandlungsbedürftige Krankheiten aufgrund mangelnder Versicherung verschleppt werden (vgl. hierzu und zu folgendem Wüstrich (1994), S. 11 f. und Oberender, A. (1996), S. 85). Gemäß § 35 SGB V umfasst die Versicherungspflicht Arbeiter und Angestellte bis zur Versicherungspflichtgrenze, Auszubildende, Leistungsempfänger nach dem Arbeitsförderungsgesetz, Landwirte, Künstler und Publizisten, Studenten und Praktikanten, Rentner sowie weitere Personengruppen.

2.2. Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens

Die Rahmenbedingungen für Krankenhäuser werden im wesentlichen durch die Prinzipien der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bestimmt. Die Bedeutung der GKV wird insbesondere dadurch deutlich, dass der weitaus größte Teil der Behandlungskosten in deutschen Krankenhäusern von den gesetzlichen Krankenversicherungen getragen wird18. Den übrigen Kostenträgern kommt im Vergleich zur GKV dagegen nur relativ geringe Bedeutung zu19.

Die Ziele der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland gehen weit über die originären Ziele einer reinen Krankenversicherung hinaus20. Neben dem Primärziel der Krankenversicherung, welches in der Gewährung eines Versicherungsschutzes für die wirtschaftlichen Folgen von Krankheit besteht, verfolgt die GKV auch soziale und gesundheitspolitische Zielsetzungen21. Diese Ziele werden durch folgende Strukturelemente umgesetzt:

- Allgemeine Versicherungspflicht

Für den weitaus größten Teil der Bevölkerung besteht die Versicherungspflicht in der GKV22.


18 Vgl. hierzu Herder-Dorneich/Wasem (1986), S. 22ff.

19 Vgl. hierzu Herder-Dorneich/Wasem (1986), S. 92.

20 Vgl. hierzu Neubauer (1988), S. 14.

21 Im Rahmen der sozialpolitischen Ziele verfolgt die GKV vor allem verteilungs-und allokationspolitische Ziele. Die verteilungspolitischen Zielsetzungen können unter dem Begriff Solidarausgleich subsumiert werden (vgl. hierzu Wüstrich (1994), S. 9): Im Idealfall bemessen sich die Leistungen die der einzelne Versicherte als Glied der Gemeinschaft in seiner Krankenkasse erhält, nach seinen Notwendigkeiten und Bedürfnissen, während sein Beitrag zu den Aufwendungen der Gemeinschaft durch seine wirtschaftliche Leistungskraft (Einkommen) bestimmt wird (vgl. hierzu Smigielski (1985), S. 79). Die Knappheit der zur Verfügung stehenden Mittel macht dabei Effizienzüberlegungen in der GKV unverzichtbar (vgl. hierzu und zu folgendem Wüstrich (1994), S. 10 f). Unter allokationspolitischen Gesichtspunkten ist die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit Gesundheitsleistungen daher mit einem möglichst geringem Einsatz an Ressourcen zu erreichen (vgl. hierzu Külp (1977), S. 620). Unter gesundheitspolitischen Aspekten soll das Krankenversicherungssystem außerdem verhindern, dass ansteckende oder behandlungsbedürftige Krankheiten aufgrund mangelnder Versicherung verschleppt werden (vgl hierzu und zu folgendem Wüstrich (1994), S. 11 f und Oberender, A. (1996), S. 85).

22 Nach dem § 35 SGB V umfasst die Versicherungspflicht Arbeiter und Angestellte bis zur Versicherungspflichtgrenze, Auszubildende, Leistungsempfänger nach dem Arbeitsförderungsgesetz, Landwirte, Künstler und Publizisten, Studenten und Praktikanten, Rentner sowie weitere Personengruppen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Dimpfelmoser) Schumann


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