Fandom

VroniPlag Wiki

Ast/025

< Ast

31.377Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Teilen

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Strategische Steuerung von Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung im Fallpauschalen-Vergütungssystem der Diagnose Related Groups (DRG)

von Dr. Andreas Schubert

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ast/Fragment 025 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-02-01 10:53:28 Klgn
Ast, Fragment, Gesichtet, Presseservice Gesundheit Politik 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Presseservice Gesundheit Politik 2004
Seite(n): 12 ff., Zeilen: 12: 29 ff.; 13: 1 ff.; 14: 1 f.
So ist der staatlich finanzierte Anteil im beitragsfinanzierten Gesundheitswesen noch immer hoch. Doch wegen seiner großen Finanzprobleme zahlt der Staat für den genannten Personenkreis einen geringeren Beitragssatz: zehn Prozent bei einer Berechnungsgrundlage von 76,5 Prozent des Mindesteinkommens. Diese doppelt verringerten Beitragseinnahmen für mehr als die Hälfte der Versicherten beschreibt das größte Problem der slowakischen Krankenkassen. Weil die Menschen, für die der Staat niedrigere Beiträge zahlt, nicht zu gleichen Teilen auf die fünf Krankenkassen verteilt sind, gibt es auch in der Slowakei einen Risikostrukturausgleich. Ähnlich wie der Finanzausgleich innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland basiert er auf Alter und Geschlecht der Versicherten. In den Risikostrukturausgleich, den das Gesundheitsministerium verwaltet, fließen alle Einnahmen der Kassen.

Trotzdem sind die Krankenkassen hoch verschuldet (2002 mit etwa 412 Mio. Euro). Wegen der schlechten wirtschaftlichen Situation wird sich die Zahl der Beschäftigten, die Höhe der Gehälter und damit die Einnahmesituation der Kassen auf absehbare Zeit nicht verbessern. Experten fürchten deshalb um die moderne medizinische Versorgung, wie sie derzeit in der Slowakei existiert, zumal die Versicherten immer mehr Leistungen beanspruchen. Der Anteil der Gesundheitsausgaben am slowakischen Bruttoinlandsprodukt lag 2002 laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei sieben Prozent und damit im vorderen Bereich der zehn neuen EU-Mitglieder.

Parlament entscheidet über Leistungskatalog

Etwa zwei Drittel der Bürger sind Mitglieder der „Generellen Krankenversicherung“. Ihre Marktstellung entspricht der AOK in Deutschland (rund 37 Prozent). Kontrolliert werden die Krankenkassen durch Aufsichtsgremien, die der deutschen Selbstverwaltung ähneln. Sie setzen sich zu gleichen Teilen aus Vertretern alle Beitragszahler zusammen - Arbeitgeber, Arbeitnehmer und staatliche Vertreter. Das slowakische Parlament entscheidet über den Leistungskatalog der Krankenkassen, ein dafür zuständiges Selbstverwaltungsgremium gibt es nicht. Neben allen notwendigen medizinischen Leistungen kommen die Krankenkassen nach WHO-Angaben auch für Mutterschaftsgeld, Krankengeld sowie die Kosten für Berufsunfälle und -krankheiten auf. Für einige Arzneimittel fallen Zuzahlungen an. Nicht erstattet werden Zahnersatz, Sterilisation, Akupunktur, Abtreibung ohne medizinische Indikation und Psychotherapie. Private Zusatzversicherungen spielen in der Slowakei nur für Auslandsreisen eine Rolle.

Die Arztdichte lag 2002 bei 320 Ärzten je 100.000 Einwohner (BRD: 336). Obwohl in den Städten dreimal mehr Ärzte angesiedelt sind als auf dem Land, gibt es laut WHO kaum Unterschiede in der Versorgung - weder qualitativ noch quantitativ. Die ambulante Erstversorgung obliegt Allgemeinärzten, Kinderärzten, Gynäkologen und Zahnärzten.

So ist der staatlich finanzierte Anteil im beitragsfinanzierten Gesundheitswesen noch immer hoch. Doch wegen seiner großen Finanzprobleme zahlt der Staat für den genannten Personenkreis einen geringeren Beitragssatz: zehn Prozent bei einer Berechnungsgrundlage von 76,5 Prozent des Mindesteinkommens. Diese doppelt verringerten Beitragseinnahmen für mehr als die Hälfte der Versicherten bilden das größte Problem der slowakischen Krankenkassen.

[Seite 13:]

Weil die Menschen, für die der Staat niedrigere Beiträge zahlt, nicht zu gleichen Teilen auf die fünf Krankenkassen verteilt sind, gibt es auch in der Slowakei einen Risikostrukturausgleich. Ähnlich wie der Finanzausgleich innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland basiert er auf Alter und Geschlecht der Versicherten. In den Risikostrukturausgleich, den das Gesundheitsministerium verwaltet, fließen alle Einnahmen der Kassen. Trotzdem sind die Krankenkassen hoch verschuldet (1999 mit etwa 312 Mio. Euro). Wegen der schlechten wirtschaftlichen Situation wird sich die Zahl der Beschäftigten, die Höhe der Gehälter und damit die Einnahmesituation der Kassen auf absehbare Zeit nicht verbessern. Experten fürchten deshalb um die moderne medizinische Versorgung, wie sie derzeit in der Slowakei existiert. Zumal die Bürgerinnen und Bürger immer mehr Leistungen beanspruchen. Der Anteil der Gesundheitsausgaben am slowakischen Bruttoinlandsprodukt lag 2002 laut Weltgesundheitsorganisation (WHO ) bei sieben Prozent und damit im vorderen Bereich der zehn neuen EU-Mitglieder.

Parlament entscheidet über Leistungskatalog

Etwa zwei Drittel der Bürger sind Mitglieder der „Generellen Krankenversicherung“. Ihre Marktstellung entspricht der der AOKs in Deutschland (rund 37 Prozent). Kontrolliert werden die Krankenkassen durch Aufsichtsgremien, die der deutschen Selbstverwaltung ähneln. Sie setzen sich zu gleichen Teilen aus Vertretern alle Beitragszahler zusammen – Arbeitgeber, Arbeitnehmer und staatliche Vertreter. Das slowakische Parlament entscheidet auch über den Leistungskatalog der Krankenkassen; ein dafür zuständiges Selbstverwaltungsgremium gibt es nicht.

Neben allen notwendigen medizinischen Leistungen kommen die Krankenkassen nach WHO-Angaben auch für Mutterschaftsgeld, Krankengeld sowie die Kosten für Berufsunfälle und -krankheiten auf. Für einige Arzneimittel fallen Zuzahlungen an. Nicht erstattet werden Zahnersatz, Sterilisation, Akupunktur, Abtreibung ohne medizinische Indikation und Psychotherapie. Private Zusatzversicherungen spielen in der Slowakei nur für Auslandsreisen eine Rolle.

320 Ärzte je 100.000 Einwohner

Die Arztdichte lag 2002 bei 320 Ärzten je 100.000 Einwohner (BRD: 336). Obwohl in den Städten dreimal mehr Ärzte angesiedelt sind als auf dem Land, gibt es laut WHO kaum Unterschiede in der Versorgung – weder

[Seite 14:]

qualitativ noch quantitativ. Die ambulante Erstversorgung obliegt Allgemeinärzten, Kinderärzten, Gynäkologen und Zahnärzten.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith


vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20160130172422

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki