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Strategische Steuerung von Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung im Fallpauschalen-Vergütungssystem der Diagnose Related Groups (DRG)

von Dr. Andreas Schubert

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ast/Fragment 028 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-04-05 20:51:35 Hindemith
Ast, Brüggemann 2005, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Dimpfelmoser
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 028, Zeilen: 01-24
Quelle: Brüggemann 2005
Seite(n): 027, 028, Zeilen: 27: 05-09, 29-30, 28: 01-21
Durch die mit dem Gesundheitsstrukturgesetz angestoßenen Reformen wurden die Elemente der GKV um das freie Kassenwahlrecht für die Versicherten ergänzt, welches durch das Diskriminierungsverbot und den Kontrahierungszwang sowie den Risikostrukturausgleich unterstützt wurde. Die Struktur des Krankenhausmarktes kennzeichnete sich im Jahr 2000 durch eine Dominanz öffentlicher und freigemeinnütziger Krankenhäuser. So wurden 2000 ca. 2.242 der deutschen Akutkrankenhäuser sowie ca. 87 Prozent aller aufgestellten Krankenhausbetten von öffentlichen und freigemeinnützigen Krankenhausträgern betrieben.

Insgesamt schrumpfte die Bettenzahl von 1993 bis 2000 um ca. 11 Prozent. Das Marktverhalten der Krankenhäuser hat sich mit den Änderungen in der Gesetzgebung geändert. Stand vor der Einführung des Gesundheitsstrukturgesetzes das Management der Kapazitätsauslastung und der Nachweis der bei der Leistungserbringung entstandenen Kosten im Mittelpunkt, so ist das Marktverhalten der Krankenhäuser heute im Wesentlichen durch ein konsequentes Kostenmanagement und ein budgetorientiertes Management der Behandlungsmengen geprägt. Mit der Einführung des durchgängigen, leistungsorientierten und pauschalierten Vergütungssystems haben die Krankenhäuser heute zusätzliche Anreize zur Wirtschaftlichkeit. Als Ergebnis der oben skizzierten Entwicklungen konnten die deutschen Krankenhäuser die durchschnittlichen Netto-Gesamtkosten pro Fall seit der Einführung des neuen Entgeltsystems trotz eines erhöhten Kostendrucks durch die Mobilisierung von Effizienzreserven weitestgehend konstant halten. Darüber hinaus war im deutschen Krankenhausmarkt eine leichte Tendenz zur Privatisierung festzustellen. Insgesamt zeigt sich der deutsche Krankenhausmarkt als Markt im Umbruch, der in den nächsten Jahren weiteren gravierenden Änderungen unterliegen wird und die deutschen Krankenhäuser unter erhöhten Wettbewerbsdruck setzten wird.

Durch die mit dem Gesundheitsstrukturgesetz angestoßenen Reformen wurden die Elemente der GKV um das freie Kassenwahlrecht für die Versicherten ergänzt, welches durch das Diskriminierungsverbot und den Kontrahierungszwang sowie den Risikostrukturausgleich unterstützt wurde. [...]

Die Struktur des Krankenhausmarktes kennzeichnet sich im Jahr 2000 durch Dominanz öffentlicher und freigemeinnütziger Krankenhäuser. So wurden 2000

[Seite 28]

69 Prozent der 2.242 deutschen Akutkrankenhäuser sowie ca. 87 Prozent aller aufgestellten Krankenhausbetten von öffentlichen und freigemeinnützigen Krankenhausträgern betrieben. Insgesamt schrumpfte die Bettenzahl von 1993 bis 2000 um circa 11 Prozent.

Das Marktverhalten der Krankenhäuser hat sich mit den Änderungen in der Gesetzgebung grundlegend geändert. Stand vor der Einführung des Gesundheitsstrukturgesetzes das Management der Kapazitätsauslastung und der Nachweis der bei der Leistungserbringung entstandenen Kosten im Mittelpunkt, so ist das Marktverhalten der Krankenhäuser heute im wesentlichen durch ein konsequentes Kostenmanagement und ein budgetorientiertes Management der Behandlungsmengen geprägt. Mit der Einführung des durchgängigen, leistungsorientierten und pauschalierten Vergütungssystems haben die Krankenhäusern heute zusätzliche Anreize zur Wirtschaftlichkeit.

Als Ergebnis der oben skizzierten Entwicklungen konnten die deutschen Krankenhäuser die durchschnittlichen Netto-Gesamtkosten pro Fall seit der Einführung des neuen Entgeltsystems trotz eines erhöhten Kostendrucks durch die Mobilisierung von Effizienzreserven weitgehend konstant halten. Darüber hinaus war im deutschen Krankenhausmarkt eine leichte Tendenz zur Privatisierung festzustellen. Insgesamt zeigt sich der deutsche Krankenhausmarkt als Markt im Umbruch, der in den nächsten Jahren weiteren gravierenden Änderungen unterliegen wird und die deutschen Krankenhäuser unter erhöhten Wettbewerbsdruck setzten wird.

Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite. Kein Hinweis aus die Quelle.

Sichter
(Dimpfelmoser) Schumann

[2.] Ast/Fragment 028 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-01-29 15:28:40 Hindemith
Ast, Doering et al 2005, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 25-38
Quelle: Doering et al 2005
Seite(n): 102, 103, Zeilen: 102: 21 ff.; 103: 1 ff.
Unter Beibehaltung von im Kern öffentlichen Gesundheitssystemen im europäischen Zusammenhang ist davon auszugehen, dass unabhängig von der jeweils zugrunde liegenden Finanzierungsystematik eine Individualisierung der Ausgaben, d.h. eine Übertragung der Kosten auf den Bürger bzw. Versicherten im Allgemeinen bzw. auf seine Rolle als Patient im Besonderen, stattfinden wird. Dies wird durch direkte Kostenübernahme in Form von Zuzahlungen oder durch Zusatzversicherungen umgesetzt. Über den reinen Ausgabeneffekt hinaus werden diese Maßnahmen in Teilen in Verbindung mit Steuerungsfunktionen im Hinblick auf die Leistungsnachfrage stehen.

Gerade bei steuerfinanzierten Gesundheitssystemen ist von einem stärkeren Rückgriff auf Zusatzversicherungen auszugehen. Sie stellen dort eine individuelle Option zur Überwindung der steuerfinanzierten Gesundheitssysteme [sic] inhärenten Versorgungs- und Effizienzdefizite dar. Ihre staatliche Förderung wird zunehmen.

Da bei Steuerfinanzierung die Ausgaben nicht unmittelbar auf die Arbeitskosten wirken, sind sie bei weitem nicht mit dem wirtschaftspolitischen Druck konfrontiert, dem sich bei-[ tragsfinanzierte Gesundheitssysteme stellen müssen.]

Unter Beibehaltung von im Kern öffentlichen Gesundheitssystemen ist davon auszugehen, dass unabhängig von der jeweils zugrunde liegenden Finanzierungsystematik eine Individualisierung der Ausgaben, d.h. eine Übertragung der Kosten auf den Bürger bzw. Versicherten im Allgemeinen bzw. auf seine Rolle als Patient im Besonderen, stattfinden wird. Dies wird durch direkte Kostenübernahme in Form von Zuzahlungen oder durch Zusatzversicherungen umgesetzt. Über den reinen Ausgabeneffekt hinaus werden diese Maßnahmen in Teilen in Verbindung mit Steuerungsfunktionen im Hinblick auf die Leistungsnachfrage stehen.

Gerade bei steuerfinanzierten Gesundheitssystemen ist von einem stärkeren Rückgriff auf Zusatzversicherungen auszugehen. Sie stellen dort eine individuelle Option zur Überwindung der steuerfinanzierten Gesundheitssystemen inhärenten Versorgungs- und Effizienzdefizite dar. Ihre staatliche Förderung wird zunehmen.

[Seite 103]

Da bei Steuerfinanzierung die Ausgaben nicht unmittelbar auf die Arbeitskosten wirken, sind sie bei weitem nicht mit dem wirtschaftspolitischen Druck konfrontiert, dem sich beitragsfinanzierte Gesundheitssysteme stellen müssen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20160405210354

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