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Strategische Steuerung von Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung im Fallpauschalen-Vergütungssystem der Diagnose Related Groups (DRG)

von Dr. Andreas Schubert

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ast/Fragment 033 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-01-31 07:46:08 Klgn
Ast, Augurzky et al 2008, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 1ff (ganze Seite)
Quelle: Augurzky et al 2008
Seite(n): 15-16, Zeilen: S. 15: 18ff, S. 16: 1ff
3.1.3 Kosten und Erlöse

Der Personalkostenanteil ist seit einigen Jahren rückläufig. 2002 betrug er noch 65,2 %, 2006 62,3 %. Zwischen 1995 und 2006 nahm das Pflegepersonal von 349.000 Vollzeitkräften auf 299.000 um 14,3 % ab, während der ärztliche Dienst von 104.000 auf 124.000 um 18,5 % stieg. Mit 17,9 % stark abgenommen haben die sonstigen Dienste. Die Kosten je Vollzeitkraft stiegen in allen Diensten zwischen 2002 und 2006 um 6-7 %.

Ohne Berücksichtigung betrieblicher Gegenmaßnahmen wird eine Zunahme der Beschäftigten im ärztlichen Dienst bis 2020 von derzeit 124.000 auf 137.000 Vollzeitäquivalente erwartet. Im Pflegedienst gehen Studien von einer weiteren Abnahme von derzeit 299.000 auf dann 274.000 aus. In der Summe wird das Personal von derzeit 792.000 Vollzeitäquivalenten auf 786.000 leicht abnehmen. Die Kosten für den ärztlichen Dienst dürften am stärksten, die Kosten für nicht-medizinische Dienste am wenigsten stark steigen.

Für die gesamten Personalkosten wird bis 2020 ein Anstieg um 29,2 % bzw. 1,85 % p.a., für die Sachkosten um 34,8 % bzw. 2,15 % p. a. erwartet. Die Gesamterlöse dürften 2020 um 26,0 % höher liegen. Sie bestimmen sich im Wesentlichen durch die Vergütungsanpassung nach der Grundlohnsummenentwicklung, durch die Zunahme der Zahl der Fälle und durch Erlöse aus Wahlleistungen, ambulanten Leistungen, Nutzungsentgelten der Ärzte, Zuweisungen und Zuschüssen der öffentlichen Hand sowie sonstigen betrieblichen Erträgen.

3.1.4 Wirtschaftliche Lage

Die durchschnittliche Ausfallwahrscheinlichkeit in der Stichprobe der ADMED-Studie betrug 2005 und 2006 1,3 %. 18 % der Krankenhäuser liegen somit im roten, 16 % im gelben, 66 % im grünen Bereich. Die EBITDA-Marge, aus der prinzipiell Investitionen zu finanzieren sind, lag im Mittel bei 6,6 %. 20 % aller Krankenhäuser erreichten nur einen Wert unter 2,8 %, 20 % über 10,0 %. Um in ausreichendem Maße Investitionen finanzieren zu können, sollte sie mindestens 8 % betragen, was 2005 und 2006 nur auf rund 30 % aller Häuser zutraf. Die Gesamtkapitalrentabilität lag im Durchschnitt bei 1,3 %. 20 % aller Häuser erreichten über 3,1 %. Die Situation dürfte sich 2007 und 2008 ohne Gegenmaßnahmen merklich verschlechtern. Der Anteil der Krankenhäuser im roten Bereich wurde [sic] in der Prognose bis 2008 auf 34 %, der Anteil der Häuser mit einem Verlust von 23 % auf 52 % steigen. Kleine Krankenhäuser schneiden im Rating signifikant schlechter ab als Große oder Mittelgroße, Westdeutsche schlechter als Ostdeutsche. 22,0 % der öffentlich- rechtlichen Häuser liegen im roten Bereich, aber nur 16,6 % der Freigemeinnützigen und 13,5 % der Privaten. Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen weisen ein durchschnittliches Rating auf, die in Baden-Württemberg und Ostdeutschland ein überdurchschnittliches. Die restlichen Länder liegen schlechter als der Bundesdurchschnitt.

Kosten und Erlöse

Der Personalkostenanteil ist seit einigen Jahren rückläufig. 2002 betrug er noch 65,2%, 2006 62,3%. Zwischen 1995 und 2006 nahm das Pflegepersonal von 349 000 Vollzeitkräften auf 299 000 um 14,3% ab, während der ärztliche Dienst von 104 000 auf 124 000 um 18,5% stieg. Mit 17,9% stark abgenommen haben die sonstigen Dienste. Die Kosten je Vollzeitkraft stiegen in allen Diensten zwischen 2002 und 2006 um 6 bis 7%.

Ohne Berücksichtigung betrieblicher Gegenmaßnahmen erwarten wir bis 2020 eine Zunahme des ärztlichen Diensts von derzeit 124 000 auf 137 000 Vollzeitäquivalente. Im Pflegedienst gehen wir von einer weiteren Abnahme von derzeit 299 000 auf dann 274 000 aus. In der Summe würde das Personal von derzeit 792 000 Vollzeitäquivalenten auf 786 000 leicht abnehmen. Die Kosten für den ärztlichen Dienst dürften am stärksten, die Kosten für nicht-medizinische Dienste am wenigsten stark steigen. Für die gesamten Personalkosten erwarten wir bis 2020 einen Anstieg um 29,2% bzw. 1,85% p.a., für die Sachkosten um 34,8% bzw. 2,15% p.a.

Die Gesamterlöse dürften 2020 um 26,0% höher liegen. Sie bestimmen sich erstens durch die Vergütungsanpassung nach der Grundlohnsummenentwicklung, zweitens durch die Zunahme der Zahl der Fälle und drittens durch Erlöse aus Wahlleistungen, ambulanten Leistungen, Nutzungsentgelten der Ärzte, Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand sowie sonstige betriebliche Erträge.

[Seite 16]

Wirtschaftliche Lage

Zur Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Krankenhäuser greifen wir auf eine Stichprobe von 471 Jahresabschlüssen zurück, die insgesamt 701 Krankenhäuser umfasst. Die durchschnittliche Ausfallwahrscheinlichkeit in der Stichprobe betrug 2005/06 1,3%. 18% der Krankenhäuser liegen im roten, 16% im gelben, 66% im grünen Bereich. Die EBITDA-Marge, aus der prinzipiell Investitionen zu finanzieren sind, lag im Mittel bei 6,6%.20% aller Krankenhäuser erreichten nur einen Wert unter 2,8%,20% über 10,0%. Um in ausreichendem Maße Investitionen finanzieren zu können, sollte sie mindestens 8% betragen,was 2005/06 nur auf rund 30% aller Häuser zutrifft. Die Gesamtkapitalrentabilität lag im Durchschnitt bei 1,3%. 20% aller Häuser erreichten über 3,1%. Die Situation dürfte sich 2007 und 2008 ohne Gegenmaßnahmen merklich verschlechtern. Der Anteil der Krankenhäuser im roten Bereich würde in der Prognose bis 2008 auf 34%, der Anteil der Häuser mit einem Verlust von 23% auf 52% steigen.

Kleine Krankenhäuser schneiden im Rating signifikant schlechter ab als große oder mittelgroße, westdeutsche schlechter als ostdeutsche. 22,0% der öffentlich-rechtlichen Häuser liegen im roten Bereich, aber nur 16,6% der freigemeinnützigen und 13,5% der privaten. Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen weisen ein durchschnittliches Rating auf, die in Baden-Württemberg und Ostdeutschland ein überdurchschnittliches. Die restlichen Länder liegen schlechter als der Bundesdurchschnitt.

Anmerkungen

Mit "ADMED-Studie" ist möglicherweise die Quelle gemeint: siehe Fragment 030 19.

Sichter
(PlagProf:-), Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20160130171015

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