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Ast/110

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Strategische Steuerung von Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung im Fallpauschalen-Vergütungssystem der Diagnose Related Groups (DRG)

von Dr. Andreas Schubert

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[1.] Ast/Fragment 110 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-02-11 06:59:28 PlagProf:-)
Ast, Fragment, Gesichtet, Göpel 2005, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Göpel 2005
Seite(n): 3, 4, Zeilen: 3: 16ff; 4: 1ff
\sigma = \overline{TF} / \, \overline{TD} 198.

Es wird deutlich, dass bisher gewisse Kenntnisse oder zumindest Annahmen über die vorhandene Produktionsfunktion vorhanden sein mussten, um eine Effizienzanalyse durchzuführen199. Ansätze, bei denen a priori ein Zusammenhang zwischen Input und Output angenommen wird, bezeichnet man auch als parametrisch. Zu schätzen sind dabei lediglich die Parameter der Funktion200. Daneben gibt es jedoch auch nicht-parametrische Modelle, die ohne a priori Annahmen zur Produktionsfunktion auskommen. Die DEA ist ein solches nicht-parametrisches Verfahren, verbunden mit einem linearen Programmierungsmodell201.

6.1.1 Die DEA als Verfahren zur Schätzung von Produktionsfunktionen

Wird nicht lediglich der Fall von einem Input und einem Output, sondern eine Vielzahl von Ausbringungsmengen und Faktoreinsätzen betrachtet, erschwert sich die Feststellung von effizienten und ineffizienten Untersuchungsobjekten. Der Vorteil der DEA besteht nun gerade in der problemlosen Berücksichtigung mehrerer, auch unterschiedlich skalierter Daten202.

Aus dieser Vielzahl von ex post beobachteten Daten vergleichbarer Wirtschaftseinheiten wird eine Referenzfunktion bestimmt, die aus denjenigen Untersuchungsobjekten besteht, die eine maximale Effizienz in Relation zu allen anderen untersuchten Objekten aufweisen. Diese Referenzfunktion stellt den effizienten Rand203 dar, die alle ineffizienten Einheiten umhüllt204. Die Effizienzen der Organisationseinheiten werden also nicht absolut, sondern immer relativ im Vergleich zu den besten Einheiten bestimmt. Dadurch wird eine Quantifizierung des Grades der Ineffizienz ermöglicht. Alle Organisationseinheiten, die sich auf der „best-practice“-Funktion befinden, erreichen ein gegebenes Output-Niveau mit dem vergleichsweise niedrigsten Faktoreinsatz-Niveau bzw. das höchste Output-Niveau bei gegebenem Input-Niveau und tragen demzufolge den Effizienzfaktor

h0 = 1 bzw. 100%.


198 Vgl, Padberg/Werner (2005), S. 333.

199 Vgl. Dyckhoff/Allen (1999), S. 415.

200 Vgl. Scheel (2000), S. 50.

201 Vgl. Jung (2002), S. 46.

202 Vgl. Schefczyk/Gerpott (1995), S. 336.

203 Dieser effiziente Rand wird in der Literatur auch häufig als „best-practise-Produktionsfunktion“ bezeichnet. Vgl. dazu Schefczyk/Gerpott (1994), S. 939. ,

204 Vgl. Jung (2002), S. 46.

\sigma = \overline{TF} / \, \overline{TD}. 10

Es wird deutlich, dass bisher gewisse Kenntnisse oder zumindest Annahmen über die vorhandene Produktionsfunktion vorhanden sein mussten, um eine Effizienzanalyse durchzuführen.11 Ansätze, bei denen a priori ein Zusammenhang zwischen Inputs und Outputs angenommen wird, bezeichnet man auch als parametrisch. Zu schätzen sind dabei lediglich die Parameter der Funktion.12 Daneben gibt es jedoch auch nicht-parametrische Modelle, die ohne a-priori-Annahmen zur Produktionsfunktion auskommen. Die DEA ist ein solches nicht-parametrisches Verfahren, verbunden mit einem linearen Programmierungsmodell.13

[Seite 4]

2.2 DEA als Verfahren zur Schätzung von Produktionsfunktionen

Wird nicht lediglich der Fall von einem Input und einem Output, sondern eine Vielzahl von Ausbringungsmengen und Faktoreinsätzen betrachtet, erschwert sich die Feststellung von effizienten und ineffizienten Untersuchungsobjekten. Der Vorteil der DEA besteht nun gerade in der problemlosen Berücksichtigung mehrerer, auch unterschiedlich skalierter Daten.14

Aus dieser Vielzahl von ex post beobachteten Daten vergleichbarer Wirtschaftseinheiten wird eine Referenzfunktion bestimmt, die aus denjenigen Untersuchungsobjekten besteht, die eine maximale Effizienz in Relation zu allen anderen untersuchten Objekten aufweisen. Diese Referenzfunktion stellt den effizienten Rand15 dar, die alle ineffizienten Einheiten umhüllt.16 Die Effizienzen der Organisationseinheiten werden also nicht absolut, sondern immer relativ im Vergleich zu den besten Einheiten bestimmt. Dadurch wird eine Quantifizierung des Grades der Ineffizienz ermöglicht.17 Alle Organisationseinheiten, die sich auf der „best-practice“- Funktion befinden, erreichen ein gegebenes Outputniveau mit dem vergleichsweise niedrigsten Faktoreinsatzniveau bzw. das höchste Outputniveau bei gegebenem Inputniveau und tragen demzufolge den Effizienzfaktor h0 = 1 bzw. 100%.


10 Mit Änderungen entnommen aus: Padberg/Werner (2005), S. 333.

11 Vgl. Dyckhoff/Allen (1999), S. 415.

12 Vgl. Scheel (2000), S. 50.

13 Siehe Jung (2002), S. 46.

14 Vgl. Schefczyk/Gerpott (1995), S. 336.

15 Dieser effiziente Rand wird in der Literatur auch häufig als „best-practice“-Produktionsfunktion bezeichnet. Vgl. dazu Schefczyk/Gerpott (1994), S. 939.

16 Vgl. Jung (2002), S. 46.

17 Im Abschnitt 2.1 konnte die technische Effizienz noch graphisch abgelesen werden. Im Fall von mehr als 3 Dimensionen ist das hier nicht mehr möglich. Es erfolgt die Ermittlung der Effizienzen allerdings weiterhin auf Basis der Entfernungen zwischen effizienten Rand und ineffizienten Untersuchungsobjekten.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), PlagProf:-)


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