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Strategische Steuerung von Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung im Fallpauschalen-Vergütungssystem der Diagnose Related Groups (DRG)

von Dr. Andreas Schubert

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ast/Fragment 123 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-04-05 14:19:36 PlagProf:-)
Ast, Brüggemann 2005, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Dimpfelmoser
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 123, Zeilen: 03-32, 101-104
Quelle: Brüggemann 2005
Seite(n): 140, 141, Zeilen: 140: 15-25, 104-106; 141: 01-24, 101-102
6.3.4.2 Vergleichsinhalt

Beim Krankenhaus-Betriebsvergleich von Staat dient das gesamte Krankenhaus als Vergleichsobjekt. Zur Gewährleistung der Vergleichbarkeit der untersuchten Krankenhäuser wendet er mit der DEA ein nicht-parametrisches Verfahren an, mit dessen Hilfe eine Effizienzmessung von Entscheidungseinheiten (in diesem Fall der Krankenhäuser) auf Basis mehrerer Inputs und Outputs durchgeführt wird235. Über die Konstruktion einer empirischen Randproduktionsfunktion (effiziente Grenze), ermittelt aus den Datenpunkten aller untersuchten Entscheidungseinheiten, wird mit der angewandten Methodik die Effizienz einzelner Entscheidungseinheiten durch die Messung der Entfernung des Datenpunktes der jeweiligen Entscheidungseinheit von der Randproduktionsfunktion ermittelt236. Auf Basis der gemessenen Entfernung wird jeder Entscheidungseinheit eine Prozentzahl zugeordnet, welche die relative Effizienz dieser Einheit widerspiegelt.

Als Vergleichskriterium des Krankenhaus-Betriebsvergleichs von Staat dient demnach ein künstliches Effizienzmaß, das in eine technische Effizienz und eine Skaleneffizienz zerlegt werden kann. Dieses Effizienzmaß ermöglicht Aussagen darüber, ob auffällige Ineffizienzen auf Ressourcenverschwendung (technische Ineffizienz) oder auf ein suboptimales Produktivitätsniveau (Skalenineffizienz) zurückzuführen sind.

Wie bereits in Tabelle 2 dargestellt, liegen dem mit Hilfe der DEA ermittelten künstlichen Effizienzmaß mehrere Input- und Output-Variablen zugrunde. Als Input-Variablen werden sowohl der Pflegesatz des Krankenhauses als auch die Anzahl der Betten berücksichtigt237. Als Output-Variablen dienen die Anzahl und der Schweregrad der Fälle sowie die durchschnittliche Verweildauer der Patienten für das gesamte Krankenhaus und die Fachabteilungen Chirurgie und innere Medizin. Neben den Input- und Output-Variablen werden Strukturdaten der Krankenhäuser, wie die Anzahl der in einem Krankenhaus vertretenen Fachgebiete oder der Versorgungsauftrag des Krankenhauses, differenziert nach Grund- und Regelversorgung sowie die Trägerschaft des Krankenhauses in den Vergleich einbezogen.

Alle für den Vergleich herangezogenen Daten beziehen sich auf den Zeitraum der Jahre 1994-1995. Hinsichtlich der Vergleichszeit ist der Ansatz von Staat somit den Vergangenheitsbezogenen Krankenhaus-Betriebsvergleichen zuzuordnen.


235 Die DEA wurde als Methode zur Effizienzanalyse von Entscheidungseinheiten von Farrel (1957) in Anlehnung an Debreu (1951) erdacht und von Charnes/Cooper/Rhodes (1978) weiterentwickelt.

236 Vgl. hierzu Charnes/Cooper/Rhodes (1978), S. 430 ff.

237 Siehe Tabelle 2. Vgl. hierzu und im folgenden Staat (2000), s. 126.

Vergleichsinhalt

Beim Krankenhaus-Betriebsvergleich von Staat dient das gesamte Krankenhaus als Vergleichsobjekt. Zur Gewährleistung der Vergleichbarkeit der untersuchten Krankenhäuser wendet Staat mit der DEA ein nicht-parametrisches Verfahren an, mit dessen Hilfe eine Effizienzmessung von Entscheidungseinheiten (in diesem Fall der Krankenhäuser) auf Basis mehrerer Inputs und mehrerer Outputs durchgeführt wird408. Über die Konstruktion einer empirischen Randproduktionsfunktion (effiziente Grenze) -ermittelt aus den Datenpunkten aller untersuchten Entscheidungseinheiten -wird mit der angewandten Methodik die Effizienz einzelner Entscheidungseinheiten durch die Messung der Entfernung des Datenpunktes der jeweiligen Entscheidungseinheit

[Seite 141]

von der Randproduktionsfunktion ermittelt409. Auf Basis der gemessenen Entfernung wird jeder Entscheidungseinheit eine Prozentzahl zugeordnet, welche die relative Effizienz dieser Einheit widerspiegelt.

Als Vergleichskriterium des Krankenhaus-Betriebsvergleichs von Staat dient demnach ein künstliches Effizienzmaß, dass in eine technische Effizienz und eine Skaleneffizienz zerlegt werden kann. Dieses Effizienzmaß ermöglicht Aussagen darüber, ob auffällige Ineffizienzen auf Ressourcenverschwendung (technische Ineffizienz) oder auf ein suboptimales Produktivitätsniveau (Skalenineffizienz) zurückzuführen sind.

Wie bereits in Tabelle 6.2-3 dargestellt, liegen dem mit Hilfe der DEA ermittelten künstlichen Effizienzmaß mehrere Input-und Outputvariablen zugrunde. Als lnputvariablen werden sowohl der Pflegesatz des Krankenhauses als auch die Anzahl der Betten berücksichtigt410. Als Outputvariablen dienen die Anzahl und der Schweregrad der Fälle sowie die durchschnittliche Verweildauer der Patienten für das gesamte Krankenhaus und die Fachabteilungen Chirurgie und innere Medizin. Neben den Input-und Outputvariablen werden Strukturdaten der Krankenhäuser wie die Anzahl der in einem Krankenhaus vertretenen Fachgebiete, der Versorgungsauftrag des Krankenhauses differenziert nach Grund- und Regelversorgung sowie die Trägerschaft des Krankenhauses in den Vergleich einbezogen411.

Alle für den Vergleich herangezogenen Daten beziehen sich auf den Zeitraum der Jahre 1994-1995412. Hinsichtlich der Vergleichszeit ist Ansatz von Staat somit den vergangenheitsbezogenen Krankenhaus-Betriebsvergleichen zuzuordnen.


408 Die Data Envelopment Analysis (DEA) wurde als Methode zur Effizienzanalyse von Entscheidungseinheiten von Farrell (1957) in Anlehnung an Debreu (1951) erdacht und von Charnes/Cooper/Rhodes (1978) weiterentwickelt.

409 vgl. hierzu Charnes/Cooper/Rhodes (1978), S. 430ff.

410 siehe Tabelle 6.2-3. Vgl. hierzu und zum folgenden Staat (2000), S. 126.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Fortsetzung von der Vorseite.

Der Verfasser verzichtet auf die Übernahme einiger Fußnoten seiner Quelle.

Sichter
(Dimpfelmoser) Schumann


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