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Ast/Fragment 038 11

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 11-20
Quelle: Ennemann 2003
Seite(n): 27, 28, Zeilen: 27: 16 ff.; 28: 1 ff.
Die Finanzierung der Krankenhäuser in der Bundesrepublik Deutschland wird im Wesentlichen durch das Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) von 1972 und durch die Bundespflegesatzverordnung geregelt. Kernpunkt dieser Krankenhausfinanzierung ist das Prinzip der Mischfinanzierung, wobei „der Bund ein Drittel und die Länder zwei Drittel der Investitionskosten im Krankenhaussektor übernehmen. Die Finanzierung der Neu-, Umbau- und Erweiterungsinvestitionen sowie der Großgeräte erfolgt über die öffentliche Hand bzw. durch die Steuerzahler. Die Krankenkassen bzw. die Beitragszahler bringen die laufenden Betriebs- und Behandlungskosten einschließlich der Instandhaltungskosten auf.“ Die Zahlungsströme des Krankenhausfinanzierungssystems sind in der folgenden Abbildung 5 dargestellt: Die Finanzierung der Krankenhäuser in der Bundesrepublik Deutschland wird im wesentlichen durch das Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) von 1972 und durch die Bundespflegesatzverordnung geregelt.78 Kernpunkt dieser Krankenhausfinanzierung ist das Prinzip der Mischfinanzierung79, wobei „der Bund ein Drittel und die Länder zwei Drittel der Investitionskosten im Krankenhaussektor übernehmen80; die

[Seite 28:]

Finanzierung der Neu-, Umbau- und Erweiterungsinvestitionen sowie der Großgeräte erfolgt über die öffentliche Hand bzw. durch die Steuerzahler. Die Krankenkassen bzw. die Beitragszahler bringen die laufenden Betriebs- und Behandlungskosten – einschließlich der Instandhaltungskosten – auf.“81

Die Zahlungsströme des Krankenhausfinanzierungssystems sind in der folgenden Abbildung 7 dargestellt:


78 Vor dem Jahr 1972 wurden die deutschen Krankenhäuser monistisch finanziert, d. h. nur die gesetz-lichen Krankenkassen waren für die Finanzierung zuständig.

79 Geläufiger als der Begriff Mischfinanzierung ist fälschlicherweise der Terminus der sogenannten dualen Finanzierung. Diese Bezeichnung deutet nur auf zwei Finanzierungsquellen hin und lässt unbe-rücksichtigt, dass Krankenhäuser in unterschiedlicher Trägerschaft ihre Kosten nicht nur aus zwei Finanzierungsquellen decken. Vgl. Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (1985), Ziff. 373.

80 Die gesetzlichen Regelungen wurden seit 1972 allerdings mehrfach modifiziert und seit dem Jahr 1985 hat sich der Bund ganz aus der Finanzierungsverantwortung der Krankenhausinvestitionen zu-rückgezogen und dies allein den Ländern überlassen. Vgl. Henke, K.-D. (1997), S. 2.

81 Henke, K.-D. (1997), S. 1.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

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