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Ati/017

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Analyse von Ceramidmetaboliten mit genregulierenden Eigenschaften in UV-bestrahlten Hautzellen

von Dr. Ati

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ati/Fragment 017 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-05 20:29:30 Singulus
Ati, Fragment, Gesichtet, Goltz 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 5-19, 20-24
Quelle: Goltz 2002
Seite(n): 10, Zeilen: 6 ff.
Auszuschleusendes Ceramid wird im Golgi-Apparat zu polaren, z. B. glykosylierten Derivaten umgesetzt [Madison und Howard 1996] und extrazellulär wieder durch enzymatische Hydrolyse zu Ceramid umgesetzt [Doering et al 1999]. Die Biosynthese der Hauptlipidkomponenten des Stratum corneums - also der Ceramide, des Cholesterols und der freien Fettsäuren [Elias 1983] - ist eng mit der Barrierefunktion der Haut verknüpft. Der Schutz der Haut vor exogenen schädlichen Einflüssen und die Verhinderung der Austrocknung sind Hauptfunktionen des Stratum corneums. Letztere Funktion ist eng mit den mehrschichtigen, extrazellulär gelegenen Lipidlamellen verbunden [Sweeny und Downing 1970], welche größtenteils aus komplexen z. T. O-acylierten Ceramidspezies mit langen Fettsäureresten bestehen [Wertz et al 1987]. Die Rolle des Ceramids in der Barrierebildung zeigt sich darin, dass nach Störung der obersten Schichten der Epidermis die Synthese von Ceramiden und anderen Sphingolipiden ansteigt [Proksch und Brasch 1997]. Außerdem ist die Aktivität des Schlüsselenzyms der Ceramid-Synthese, der Serin-Palmitoyltransferase (SPT), in der Epidermis viel höher als in anderen Geweben [Holleran et al 1991a]. Nach Störung der epidermalen Permeabilitätsbarriere steigt die Synthese der Sphingolipide [Holleran et al 1991b]. Bei vielen Hautkrankheiten scheint eine veränderte Lipidzusammensetzung pathogenetisch zu sein. So gehen die meisten epidermalen Erkrankungen, wie z. B. atopische Dermatitis, Ichthyosen und Psoriasis (mit Ausnahme der Xerosis und der Farber’schen Krankheit), mit einem signifikant erniedrigten Ceramid-Gehalt einher, wobei der genaue Defekt im Sphingomyelin-Metabolismus unbekannt ist [Geilen et al 1997]. Auszuschleusendes Ceramid wird im Golgi-Apparat zu polaren, z.B. glykosylierten Derivaten umgesetzt (Madison und Howard, 1996) und extrazellulär wieder durch enzymatische Hydrolyse zu Ceramid umgesetzt (Doering et al., 1999). Das Stratum corneum ist die oberste, verhornte Schicht der Epidermis. Sie besteht aus den Hauptlipidkomponenten Ceramid, Cholesterol und freien Fettsäuren (Elias, 1983), deren Biosynthese eng mit der Barrierefunktion der Haut verknüpft ist. Eine Hauptfunktion des Stratum corneum ist der mechanische Schutz der Haut vor exogenen schädlichen Einflüssen und Verhinderung einer Austrocknung. Letztere Funktion ist eng mit denn mehrschichtigen, extrazellulär gelegenen Lipidlamellen verbunden (Sweeny und Downing, 1970), welche größtenteils aus komplexen, z.T. O-acylierten Ceramidspezies mit langen Fettsäureresten bestehen (Wertz et al., 1987). Die Rolle des Ceramids in der Barrierebildung zeigt sich darin, daß nach Störung der obersten Schichten der Epidermis die Synthese von Ceramid und anderen Sphingolipiden ansteigt (Proksch und Brasch, 1997). Außerdem ist die Aktivität des Schlüsselenzyms der Ceramid-Synthese, der SPT, in der Epidermis viel höher als in anderen Geweben (Holleran et al., 1991). Bei vielen Hautkrankheiten scheint eine veränderte Lipidzusammensetzung pathogenetisch zu sein. So gehen die meisten epidermalen Erkrankungen, wie z.B. atopische Dermatitis, Ichthyosen und Psoriasis (mit Ausnahme der Xerosis und der Farber´schen Krankheit), mit einem signifikant erniedrigten Ceramid-Gehalt einher, wobei der genaue Defekt im Sphingomyelin-Metabolismus unbekannt ist (Geilen et al., 1997).
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Singulus, Zeitstempel: 20140705203047

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