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Ati/Fragment 001 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 1, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Schoenfelder 1999
Seite(n): 4 f., Zeilen: 4: 1 ff.; 5: 1 ff.
1 Einleitung

1.1 Die Haut

Die Haut bildet die äußere Begrenzung des menschlichen Körpers gegenüber der Umwelt. Sie ist aber mehr als nur eine Hülle und besitzt ein breites Funktionsspektrum. Zum einen stellt sie eine Barriere gegenüber schädlichen Umwelteinflüssen, wie Mikroorganismen, chemischen oder physikalischen Noxen, dar und bewahrt den Organismus gleichzeitig vor Wasserverlust durch Verdunstung. Zum anderen fungiert die Haut, durch darin lokalisierte Rezeptoren für den Tastsinn und das Temperaturempfinden sowie Schmerzrezeptoren als Sinnesorgan. Auch bei der Regulation der Körpertemperatur spielt die Haut eine wichtige Rolle. Zudem ist sie der Ort immunologischer Abwehrmechanismen und Biosynthesen (z.B. Vitamin D3, Cholesterol).

Die Haut ist mit ca. 2 m2 und einem Gewicht von bis zu ca. 10 kg das größte Organ des Menschen. Sie lässt sich in drei Schichten unterteilen: die Subcutis, die Dermis und die apikal anliegende Epidermis. Ihre Dicke beträgt 1,5 bis 4 mm, wobei 0,1 mm auf die Epidermis entfallen.

Von den verschiedenen Schichten der Haut werden vielfältige Aufgaben erfüllt. Die Subcutis, die untere Hautschicht, besteht zum größten Teil aus Lipozyten und Bindegewebe. Sie stellt die Verbindung zur angrenzenden glatten Muskulatur her, sie enthält Vibrationsrezeptoren, dient der Thermoregulation und ist Energiespeicher. An der Grenze zur darüber liegenden Dermis oder Lederhaut befinden sich der untere Gefäßplexus sowie die Haarfollikel. Die Dermis besteht aus Bindegewebe, das für die Reißfestigkeit und Elastizität der Haut verantwortlich ist, und bildet einen effektiven mechanischen Schutz. Das Bindegewebe wird von drei Strukturelementen gebildet: langen, parallel angeordneten Faserbündeln von Kollagen des Typ I und III (Festigkeit), elastischen, verzweigten Elastinfasern (Elastizität) sowie einer viskosen Glukosaminoglykan-Grundsubstanz, in die diese Fasern eingebettet sind. Außerdem befinden sich in der Dermis Schweiß- und Talgdrüsen, es verlaufen Nervenbahnen, Blut- und Lymphgefäße in ihr und sie enthält Sinneszellen (Berührungs- und Druckrezeptoren). Die zellulären Bestandteile der Dermis sind die Fibroblasten, die Orte der Glukosaminoglykanproduktion, der Kollagen- und Elastinsynthesen, sowie immunologisch aktive Mastzellen, Makrophagen und Lymphozyten. Der oberflächliche Gefäßplexus befindet sich in der oberen Dermis und ist durch vertikal verlaufende Gefäße mit dem unteren Gefäßplexus [verbunden.]

2.1. Die Haut des Menschen

2.1.1. Funktionen und Aufbau der menschlichen Haut

Die Haut bildet die äußere Begrenzung des menschlichen Körpers gegenüber seiner Umwelt. Mit ihrem breiten Funktionsspektrum ist sie jedoch weit mehr als eine einfache Hülle. Zum einen stellt sie eine Barriere gegenüber schädlichen Umwelteinflüssen, wie chemischen oder physikalischen Noxen sowie Mikroorganismen dar. Gleichzeitig bewahrt sie den Organismus vor dem Verlust von Wasser durch Verdunstung. Zum anderen fungiert die Haut als Sinnesorgan. Rezeptoren für den Tastsinn (Druck, Berührung, Vibration) und das Temperaturempfinden (Thermorezeptoren) sowie Schmerzrezeptoren sind in der Haut lokalisiert. Die Haut spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation der Körpertemperatur. Sie ist Ort immunologischer Abwehrmechanismen und Biosynthesen (z.B. Vitamin D3, Cholesterol).

Die Haut ist das größte (Oberfläche bis zu 2 m2) und schwerste (ca. 3 kg) Organ des Menschen. Sie ist aus drei Schichten aufgebaut (Abbildung 1). Die Subcutis, die untere Hautschicht, enthält Fett- und lockeres Bindegewebe. Sie stellt die Verbindung zur angrenzenden glatten Muskulatur her. Sie enthält die Vibrationsrezeptoren. An der Grenze zur darüber liegenden Dermis oder Lederhaut befindet sich der untere Gefäßplexus sowie die Haarfollikel.

Die Dermis besteht aus Bindegewebe, das für die Reißfestigkeit und Elastizität der Haut verantwortlich ist. Das Bindegewebe wird von drei Strukturelementen gebildet: langen, parallel angeordneten Faserbündeln von Kollagen des Typ I und III (Festigkeit), elastischen, verzweigten Elastinfasern (Elastizität) sowie einer viskosen Glukosaminoglykan-Grundsubstanz, in die diese Fasern eingebettet sind. In der Dermis befinden sich außerdem Schweiß- und Talgdrüsen, in ihr verlaufen Nervenbahnen, Blutund Lypmphgefäße und sie enthält Sinneszellen (Berührungs- und Druckrezeptoren).

[Seite 5]

5 Zelluläre Bestandteile der Dermis sind die Fibroblasten, die Orte der Glukosaminoglykanproduktion, der Kollagen- und Elastinsynthesen, sowie immunologisch aktive Mastzellen, Makrophagen und Lymphozyten. In der oberen Dermis befindet sich der oberflächliche Gefäßplexus. Unterer und oberflächlicher Gefäßplexus sind durch vertikal verlaufende Gefäße miteinander verbunden.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Singulus

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