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Awb/Fragment 033 07

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Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 7-
Quelle: Vahl 1995
Seite(n): 43, Zeilen: 22-
Der Versuchsaufbau ist in Abbildung 4 dargestellt. Um den intrazellulären Calciumstransienten auch bei isotonen und nachbelasteten Kontraktionen artefaktfrei analysieren zu können, wurde eine neue Methode entwickelt, Calcium mittels des Fluoreszenzfarbstoffes FURA-2/AM zu messen. FURA-2/AM ist ein Calciumindikator, der, wenn er sich mit Calcium verbindet, bei 340 und 380 nm Wellenlänge angeregt werden kann. Das Exzitationslicht wird in geeignete Kanäle sortiert und über einen Photomultiplier gemessen. Mittels Computer wird "on line" der Quotient des Emmissionslichtes beider Wellenlängen gebildet, der zur Calciumkonzentration im Muskelpräparat proportional ist ( Quotientenmethode ). Die Quotientenmethode hat den Vorteil, daß der ermittelte Meßwert - theoretisch - weder von der intrazellulären Indikatorkonzentration noch von Änderungen der Präparatgeometrie abhängig (Grynkiewicz et al. 1985), da durch Präparatabmessungen induzierte mechanische Artefakte "herausdividiert" werden, weil sie im Zähler und Nenner proportional gleich auftreten. Bei isotonen Kontraktionen kommt es zu einer Verkürzung der Muskelfaser und damit auch zu einer Zunahme des Durchmessers. Damit kommt es pro Querschnittsfläche zu einer Zunahme des angeregten Fluoreszenzfarbstoffes FURA-2. Da die Quotientenmethode angewen-det wurde, ist zu erwarten, daß sich entsprechende präparatspezifische Veränderungen auf beiden Wellenlängen (340 nm und 380 nm) zeigen. Daher ist bei Verwendung der "Quotientenmethode" davon auszugehen, daß derartige durch Änderungen der Präparatabmessungen induzierte mechanische Artefakte "herausdividiert" werden, da sie in Zähler und Nenner proportional gleich auftauchen.
Anmerkungen
Sichter

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