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Awb/Fragment 065 16

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Diskussion2


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen, Hindemith, Graf Isolan, Senzahl, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 065, Zeilen: 15-17, 20-26, 27-31
Quelle: Vahl 1995
Seite(n): 188; 189; 245, Zeilen: 03-20; 06-12; 01-04
Als wesentliche Determinanten bei der Analyse myokardialer Kontraktilität des gesunden und des erkrankten Herzens sind die Vorlast, die Nachlast und die Frequenz zu berücksichtigen. [...] Da bei einer "in vivo - Untersuchung" die kontraktilen Eigenschaften des Myokards von Faktoren wie Vorlast, Nachlast, Frequenz, Zusammensetzung der Plasmaelektrolyte, Katecholamine oder anderen humoralen Faktoren abhängig sind, ist es schwierig, unter solchen Bedingungen standardisierte Verhältnisse zu schaffen. Das Modell der isolierten Muskelfaser erfüllt diese Ansprüche der Standardisierung sowohl bei intakten, als auch bei gehäuteten Präparaten. [...] Die "Übertragung an isolierten Papillarmuskeln erhaltener Ergebnisse auf das Herz im Gesamtorganismus" ist nach den umfangreichen Erörterungen von Bretschneider und Hellige (1976) durchaus als möglich anzusehen. Zur möglichst weitgehenden Simulation der "in vivo" - Situation wurde mit dem Modell der isolierten, intakten [Muskelfasern ein experimentelles Modell gewählt, welches erlaubt, Vorlast, Nachlast und Frequenz unabhängig voneinder zu variieren.] [Seite 188, Z. 3-17]

Als wesentliche Determinanten bei der Analyse myocardialer Kontraktilität des gesunden und des erkrankten Herzens sind die Vorlast, die Nachlast und die Frequenz zu berücksichtigen. Unter in vivo-Verhältnissen wird der kontraktile Funktionszustand des Myocards ferner durch die Zusammensetzung der Plasmaelektrolyte (z.B. Calcium, Natrium), durch Catecholaminstimulation (z.B.: circulierendes Noradrenalin und Adrenalin) und durch humorale Faktoren (z.B.: Thyroxin) moduliert. Für systematische vergleichende Analysen der Kontraktilität am gesunden und erkrankten Herz ist es daher zwingend geboten, diese Variablen konstant zu halten. Unter klinischen Bedingungen erscheint das jedoch nur in Ausnahmefällen möglich.

Die Analyse des Kontraktionsverhaltens an isolierten menschlichen Muskelfasern gestattet eine Untersuchung des Kontraktionsverhaltens unter standardisierten Meßbedingungen.

[S. 189, Z. 6-12]

Im Sinne der detallierten Erörterungen von Bretschneider und Hellige (57) über die prinzipiell durchaus gegebene Validität "der Übertragung der am isolierten Papillarmuskel entwickelten Vostellungen auf das Herz im Gesamtorganismus" soll versucht werden, weiteren Einblick in die Ursachen gestörten myocardialen Kontraktionsverhaltens erkrankter Patienten zu gewinnen.

[S. 188, Z. 17-20]

Zur möglichst weitgehenden Simulation der "in vivo"-Situation wurde ein experimentelles Modell gewählt, welches es erlaubte, Vorlast, Nachlast und Frequenz unabhängig voneinder zu variieren.

[S. 245, Z. 1-4]

57) Bretschneider HJ, Hellige G (1976) <br>Pathophysiologie der Ventrikelkontraktion - Kontraktilität, Inotropie, Suffizienzgrad und Arbeitsökonomie des Herzens. <br>Verh Dtsch Ges Kreislaufforschg 42: 14-30

Anmerkungen

Klare Übernahme aus der Quelle Vahl (1995). Der erste und der letzte Satz sind ganz wörtlich übernommen, der Rest ist aus Textfragmenten, die auch bei Vahl zu finden sind, neu zusammengestellt. Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
Hindemith (stark geändert daher weitere Sichtung notwendig) Graf Isolan

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