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7 ungesichtete Fragmente: "verdächtig" oder "Keine Wertung"

[1.] Awb/Fragment 032 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:49 (Kybot)
Erstellt: 16. November 2011, 23:19 Bummelchen
Awb, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Vahl 1995, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 1-19
Quelle: Vahl 1995
Seite(n): 36,37,38, Zeilen: 1-26,0-0,1-9
2.2.5 Versuchsreihen zur Analyse des Kontraktionsverhaltens intakter Papillarmuskelfasern


Zur Analyse des Kontraktionsverhaltens intakter Muskelfasern wurden


3 verschiedene Arten von Messungen durchgeführt:


I) Untersuchungen unter isometrischen Meßbedingungen: Hierbei wird die Muskellänge des Präparates bei elektrischer Stimulation konstant gehalten.


II) Untersuchungen unter isotonen Meßbedingungen: Bei isotonen Messungen kann sich der Muskel nach elektrischer Stimulation gegen eine definierte Kraft verkürzen.


III) Analyse des Verkürzungsverhaltens bei nachbelasteten Kontraktionen: Um den physiologischen Bedingungen des Herzens möglichst nahe zu kommen, wurden nachbelastete Kontraktionen durchgeführt. Das sind Kontraktionen, bei denen sich das Muskelpräparat - wie im Herzzyklus - zunächst isometrisch kontrahiert, um sich dann gegen eine definierte Nachlast ("Afterload") isoton zu verkürzen. Im Herzzyklus entspricht die isometrische Kontraktion in grober Annährung der isovolumetrischen Phase der Ventrikelkontraktion. Während der "isotonen" Austreibungsphase öffnet sich die Aortenklappe gegen eine definierte Nachlast (Afterload). Das Afterload kann im Muskelfasermodell auf einem vorher eingestellten Wert festgelegt werden, gegen den sich der Muskel dann verkürzen kann. Bei Beginn der Relaxation (Diastole) wird der Muskel mit konstanter Geschwindigkeit auf seine exakte Ausgangslänge zurückgedehnt (Abbildung 7). Damit ist gesichert, daß alle weiteren Experimente von dem gleichen Punkt der Ruhedehnungskurve ausgehen.

Abb 7:

[Hier verwendet der Autor die selben Diagramme wie in der Quelle in geänderter Anordnung.]


Abb siehe hier


Abbildung 7: Beispiel für isometrische (a), isotone (b) und nachbelastete Kontraktionen (c+d). Bei "1" beginnt sich der Muskel gegen eine vorgegebene Nachlast zu verkürzen, bei "2" wird er mit konstanter Geschwindigkeit auf die Ausgangslänge zurückgedehnt. Das Dreieck zeigt den Zeitpunkt der elektrischen Stimulation an. ML = Muskellänge, MD = Muskeldurchmesser

Messungen der Muskelmechanik an isolierten intakten Muskelfasern Messungen unter isometrischen Bedingungen


Als isometrisch werden nachfolgend Messungen bezeichnet, bei denen die Muskellänge des elektrisch stimulierten Präparates konstant gehalten wird (ABB 7a).

Messungen unter isotonen Bedingungen Als isoton werden nachfolgend Messungen bezeichnet, bei denen sich das elektrisch stimulierte isolierte Muskelpräparat gegen eine definierte Kraft verkürzt (ABB 7b).


Nachbelastete Kontraktionen Unter physiologischen Bedingungen sind reine isometrische oder ausschließlich isotone Kontraktionen innerhalb eines Herzzyklus seltene Grenz fälle. Die für das Myocard am ehesten charakteristische Kontraktionsform ist die sogenannte "nachbelastete Kontraktion". Innerhalb eines regelrechten Herzzyklus kontrahiert der Muskel zunächst annähernd "isometrisch". Am Ende der isovolumetrischen Phase der Kontraktionen kommt es zur Öffnung der Aortenklappe. Anschließend wirft das Herz das Schlagvolumen unter annähernd "isotonen" Bedingungen gegen eine definierte Nachlast ("afterload") aus. Diese grob vereinfachende Darstellung läßt sowohl die bereits während des "isometrischen" Anteiles des Kontraktion stattfindenden Längenänderungen des Myocards unberück-sichtigt wie auch die Variabilität des Afterloads in der sich an-schließenden "isotonen" Phase. Zur Durchführung entsprechender nachbelasteter Kontraktionen im Modell der isolierten Muskelfaser wurde im Sinne einer weitest

[S. 37]


Abb siehe hier


[Hier sind 4 Diagramme eingefügt. Darunter steht:]

Abbildung 7 illustriert qualitativ anhand von Originalregistrie-rungen am normalen linksventrikulären Myocard die Durchführung mechanischer Messungen des Kontraktionsverhaltens. Der obere Ka-nal des Oszilloskopes ist mit der Verkürzung belegt, der untere mit der Kraftentwicklung. Die Triggerung erfolgt durch die elektrische Stimulation (Verzögerung: 100ms). Abb 7a zeigt eine iso-metrische Kontraktion, Abb 7b eine isotone Kontraktion. Die unte-ren Registrierungen (c, d) zeigen Beispiele nachbelasteter Kontraktionen: wahrend der Entwicklung einer isometrischen Kon-traktion wird die Kraft auf einem vorher gewählten Niveau (hier markiert mit ("1")) konstant gehalten. Der Muskel verkürzt gegen die entsprechende Kraft. Mit Beginn der Relaxation (hier markiert mit ("2")) wird der Muskel mit konstanter Geschwindigkeit auf ei-ne Ausgangslange zuruckgedehnt, um eine mögliche Verschiebung auf der Ruhe-Dehnungs-Kurve (z.B. bedingt durch unvollständige spon-tane Relaxation) sicher zu vermeiden. Der Zeitbedarf, der bis zum Erreichen von 50% bzw. 75% der Verkürzungsamplitude erforderlich ist, wird während der Relaxation gemessen.


[S 38]


möglichen Simulation physiologischer Verhältnisse folgendes Vorgehen gewählt (ABB 7c und d): während der Entwicklung einer Kontraktion wird das Afterload auf einem vorher gewählten Level kon-stant gehalten. Damit wird es dem Muskel möglich, sich gegen die-ses Afterload zu verkürzen. Mit Beginn der Diastole wird der Muskel mit konstanter Geschwindigkeit auf seine exakte Ausgangslänge Lmax zurückgedehnt, um zu gewährleisten, daß nacheinander stattfindende Kontraktionen von dem gleichen Punkt auf der Ruhe-Dehnungskurve ihren Ausgang haben.

Anmerkungen

Übernimmt mit großeren Umformulierungen eine ganze Passage. Sogar die Diagramme sind ähnlich und die Abbildungen identisch bezeichnet und ähnlich beschrieben. Hindemith: vorerst nur verdächtig, da die Übereinstimmungen nicht wörtlich sind, die Abbildun nicht ganz identisch ist, und es sich um ein Einführungskapitel handelt.

Sichter

[2.] Awb/Fragment 070 21 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:49 (Kybot)
Erstellt: 17. November 2011, 00:14 Bummelchen
Awb, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Vahl 1995, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 70, Zeilen: 21-29
Quelle: Vahl 1995
Seite(n): 41, Zeilen: 25-31
Auf Grund der Verwendung der "Quotientenmethode" bei der Berechnung des intrazellulären Calciumsignals (d.h. bei einer alternierenden Anregung mit 340 nm und 380 nm wird das Emissionslicht bei 510 nm gemessen, in die entsprechenden Kanäle des Photomultipliers sortiert und der Quotient on-line registriert) ist zu erwarten, daß sich entsprechende präparatspezifische Veränderungen auf beiden Wellenlängen (340nm und 380 nm) zeigen. Durch Änderungen der Präparatabmessungen induzierte mechanische Artefakte werden somit "herausdividiert", da sie im Zähler und im Nenner proportional gleich auftreten (Grynkiewitz et al. 1985). Da die Quotientenmethode angewendet wurde, ist zu erwarten, daß sich entsprechende präparatspezifische Veränderungen auf beiden Wellenlängen (340 nm und 380 nm) zeigen. Daher ist bei Verwendung der "Quotientenmethode" davon auszugehen, daß derartige durch Änderungen der Präparatabmessungen induzierte mechanische Artefakte "herausdividiert" werden, da sie in Zähler und Nenner proportional gleich auftauchen.
Anmerkungen

Es gibt eine grosse Nähe in den Formulierungen zwischen Awb und Vahl (1995). Da es allerdings auch unterschiede gibt, sich Awb auf eine Originalquelle beruft, und es sich wohl auch um eine bekannte Methode handelt, plädiere ich auf verdächtig (Hindemith)

Sichter

[3.] Awb/Fragment 033 07 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:49 (Kybot)
Erstellt: 17. November 2011, 12:04 Bummelchen
Awb, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Vahl 1995, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 7-
Quelle: Vahl 1995
Seite(n): 43, Zeilen: 22-
Der Versuchsaufbau ist in Abbildung 4 dargestellt. Um den intrazellulären Calciumstransienten auch bei isotonen und nachbelasteten Kontraktionen artefaktfrei analysieren zu können, wurde eine neue Methode entwickelt, Calcium mittels des Fluoreszenzfarbstoffes FURA-2/AM zu messen. FURA-2/AM ist ein Calciumindikator, der, wenn er sich mit Calcium verbindet, bei 340 und 380 nm Wellenlänge angeregt werden kann. Das Exzitationslicht wird in geeignete Kanäle sortiert und über einen Photomultiplier gemessen. Mittels Computer wird "on line" der Quotient des Emmissionslichtes beider Wellenlängen gebildet, der zur Calciumkonzentration im Muskelpräparat proportional ist ( Quotientenmethode ). Die Quotientenmethode hat den Vorteil, daß der ermittelte Meßwert - theoretisch - weder von der intrazellulären Indikatorkonzentration noch von Änderungen der Präparatgeometrie abhängig (Grynkiewicz et al. 1985), da durch Präparatabmessungen induzierte mechanische Artefakte "herausdividiert" werden, weil sie im Zähler und Nenner proportional gleich auftreten. Bei isotonen Kontraktionen kommt es zu einer Verkürzung der Muskelfaser und damit auch zu einer Zunahme des Durchmessers. Damit kommt es pro Querschnittsfläche zu einer Zunahme des angeregten Fluoreszenzfarbstoffes FURA-2. Da die Quotientenmethode angewen-det wurde, ist zu erwarten, daß sich entsprechende präparatspezifische Veränderungen auf beiden Wellenlängen (340 nm und 380 nm) zeigen. Daher ist bei Verwendung der "Quotientenmethode" davon auszugehen, daß derartige durch Änderungen der Präparatabmessungen induzierte mechanische Artefakte "herausdividiert" werden, da sie in Zähler und Nenner proportional gleich auftauchen.
Anmerkungen
Sichter

[4.] Awb/Fragment 035 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:49 (Kybot)
Erstellt: 17. November 2011, 12:40 Bummelchen
Awb, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Vahl 1995, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 1-
Quelle: Vahl 1995
Seite(n): 43,49, Zeilen: ab 17, ab 1
[2.3.5 Berechnung der intrazellulären Calciumkonzentration :


Nach Grynkiewicz et al. (1985) läßt sich die intrazelluläre Calciumkonzentration mittels folgender Gleichung berechnen : Ca2+ = ((R - Rmin) / (Rmax -R))*Kd*s]


wobei : R = gemessener Quotient des emmitierten Fluoreszenzlichtes bei Anregung mit 340 und 380 nm; Rmin = R bei minimaler freier intrazellulärer Calciumionenkonzentration; Rmax = R bei maximaler intrazellulärer Calciumionenkonzentration; Kd = Dissoziationskonstante des FURA - 2 -Calciumkomplexes; s = Quotient der Fluoreszenz in calciumfreier Lösung und calciumhaltiger Lösung.


Zur Bestimmung der maximalen intrazellulären Calciumionenkonzentration (Rmax) wurden die Muskelfaserpräparate am Ende des Experimentes durch supramaximale Stimulation (50Hz) in einer calciumreichen Lösung (4 mMol) tetanisiert, wobei die Reizamplitude auf den dreifachen Wert der Standardeinstellung angehoben wurde. Unter dieser Stimulation wurde eine Gleichgewichtskraft der Faser erhalten, die ca. 4x höher als die isometrische Kraft bei einer Einzelreizung war. Während des maximal erreichbaren Wertes der isometrischen Gleichgewichtskraft wurde das Fura-2 Signal registriert und Rmax ermittelt. Nach Beendigung des Tetanus kehrte die Kraft des Präparates zu den Ausgangswerten zurück.


Zur Bestimmung der minimalen intrazellulären freien Calciumionenkonzentration (Rmin) wurden die Muskelfaserpräparate am Ende des Experiments mittels 3% Triton-X-100 Lösung für 30 Minuten "gehäutet", d.h. die Membranen lysiert (siehe 5.1.4). Das Perfusat wurde danach durch eine calciumfreie KHS - Lösung ersetzt, der 5 mMol EGTA / I und 50 pM Fura-2/AM zugesetzt waren. Unter diesen Bedingungen wurde die minimale Fluoreszenz ermittelt. Die Dissoziationskonstante ( Kd ) des Fura-2/AM - Calciumkomplexes wurde entsprechend der Literatur (Grynkiewicz et al. 1985) mit 224 nM bei 37°C angenommen. Die orientierende Berechnung der Absolutwerte des intrazellulären Calciumspiegels diente im wesentlichen dem Ziel, eine Abschätzung der Größenordnung des intrazellulären Calciumtransienten vorzunehmen und Sicherheit zu erlangen, im Meßbereich des Fluoreszenzindikators zu sein. Zur Auswertung wurde zusätzlich die qualitative Analyse des Calcium - Zeit - Integrals verwendet, bei dem die Fläche unterhalb des Calciumtransienten über einen Zeitraum von 500 ms planimetriert wird. Dieses Verfahren wurde im wesentlichen bei dem Vergleich isometrischer und nachbelasteter Kontraktionen angewandt.

Zur Bestimmung der minimalen freien intracellulären Calciumkon-zentration wurden die Muskelfasern am Ende des Experimentes mit Triton-X-100 behandelt. Diese Substanz ist geeignet, Membranen zu lysieren bzw. zu permeabilisieren. Sie wird z.B. zur Herstellung sogenannter chemisch gehäuteter Muskelfasern verwendet (MORA, PEIP, VAH3, VAH4) . Nach der "rapid skinning"-Prozedur ( 30 min; Triton-X-100 3% ) wurde die Badlösung wieder durch eine Krebs-Henseleit-Lösung ersetzt, die frei von Calcium war. Der Lösung wurden ferner 5 mMol/1 EGTA und 50 uM FURA-2/AM zugesetzt. Unter diesen Bedingungen wurde das Fluoreszenzsignal ermittelt. Nach Grynkiewicz et al (13) läßt sich die intracelluläre Calcium-konzentration unter Verwendung folgender Gleichung

berechnen:

Ca++ = ((R - Rmin)/(Rmax - R))* Kd *s (R = gemessener Quotient des emittierten Fluoreszenzlichtes bei Anregung mit 34 0 nm und 3 80 nm; Rmin = R bei minimaler freier in-tracellulärer Calciumionenkonzentration; Rmax: R bei maximaler

[S. 49] [ intracellulärer Calciumionenkonzentration; Kd = Dissoziationskon-stante des FURA-2-Calcium-Komplexes, s = Quotient der Fluoreszenz in calciumfreier Lösung und calciumhaltiger Lösung) In Anlehnung an Grienkiewics wurde der Wert für Kd mit 224 nM für Messungen bei 37 C der Literatur entnommen (13). Eine "in vivo-Kalibierung" des Systems war nicht möglich, da derzeit keine Me-thoden zur Verfügung stehen, den intracellulären Calciumtransien-ten des intakten menschlichen Herzmuskels unter physiologischen Bedingungen auf minimale und maximale Werte "festzuklemmen". Grundsätzlich sind daher alle Absolutwerte für intracelluläre Calciumspiegel mit entsprechenden methodischen Vorbehalten zu interpretieren. ]

Anmerkungen

Um zu entscheiden, ob die Textparallelen als Plagiat zu werten sind, oder doch einer ähnlichen Thematik geschuldet sind, ist eine kleingliedrige Dokumentation notwendig --> (vorerst) verdfaechtig (Hindemith)

Sichter

[5.] Awb/Fragment 034 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:49 (Kybot)
Erstellt: 17. November 2011, 13:36 Bummelchen
Awb, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Vahl 1995, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 1-
Quelle: Vahl 1995
Seite(n): 42, Zeilen: ab 1
dessen Filter alternierend Licht mit einer Wellenlänge von 340 und 380 nm durchtreten läßt. Emmissionslicht: Das vom Präparat abgestrahlte

Emmissionlicht wird vom Photomultiplier in elektrische Signale umgesetzt, die in nachgeschalteten Rechnersystemen weiterverarbeitet werden. Die anfallende Hintergrundfluoreszenz wurde gesondert bestimmt und entsprechend abgezogen. Diese war unter den gegebenen Meßbedingungen minimal und während der Versuche konstant.


2.3.4 Inkubation der Muskelpräparate mit FURA - 2/AM :

Vor der Inkubation der Muskelfasern wurden von jeder Faser Ausgangswerte bestimmt. Dabei dienten Kraftentwicklung und Verkürzungsfähigkeit als wesentliche Bezugswerte. Wurden diese Werte nach der Inkubation um > 10% unterschritten, wurden die Präparate aus den Untersuchungen ausgeschlossen. Die Muskelfasern wurden in eine oxygenierte Inkubationslösung ( 100 ml KHS, 500 mg Cremophor EL [ C-5135 / Sigma ], 0.43 mg TPEN ( N,N,N',N' - tetrakis ( 2 -Pyridylmethyl ) Ethylendiamine [P-4412 / Sigma] ) bei 26°C gegeben. Dazu wurden 100pl Fura-2/AM - Stammlösung (0.5mg Fura-2/AM / 1ml DMSO) hinzugefügt und die Inkubationsröhrchen mit Aluminiumfolie vor Licht geschützt, mit Carbogen oxygeniert und für 3 Stunden bei einem pH von 7,4 inkubiert. Nach der Inkubation wurden die Fasern für 15 Minuten mit 37°C warmer, oxygenierter KHS - Lösung gespült.

[

...

ist ein rotierendes Filterrad integriert, um alternierend Licht von 340 nm bzw. 380 nm Wellenlänge passieren zu lassen. Die Rotationsfrequenz des Filterrades liegt bei 125 Hz. Insgesamt sind 4 Filter installiert, jeweils 2 für 340 nm und 2 für 380 nm.

...

]

4 . ) Emissiorislicht : Das vom Präparat abgestrahlte Emissionlicht wird durch entspre-chende Spiegel umgeleitet und die Intensität des Lichtsignales bei 510 nm gemessen. Die vom Photomultiplier in elektrische Sig-nale konvertierten abgestrahlten Lichtintensitäten werden im nachgeschalteten Rechnersystem weiterverarbeitet. Die Hinter-grundfluoreszenz wird gesondert bestimmt, damit diese vor Bildung entsprechender Quotienten subtrahiert werden kann.


...


Nachdem im Rahmen der Funktionsprüfung des Präparates ein adäquates Kontraktionsverhalten gesichert war, wurden die Muskelfasern aus der Versuchsanlage entnommen und in Dunkelheit in einer oxy-genierten Krebs-Henseleit-Lösung, die 5 uM FURA-2/AM enthielt, inkubiert (FURA-2AM, F-0888/SIGMA; Stammlösung 0.5 mg FURA/lml DMSO). Bei der Herstellung der Inkubationslösung wurden in 100 ml Krebs-Henseleit-Lösung 500 mg Cremophor (C-5135/SIGMA) und 0.43 mg TPEN (N,N,N,'N'-tetrakis(2-Pyridylmethyl)Ethylenediamine : P-4413/SIGMA) zugesetzt. Die Inkubationsdauer des Muskelpräparates lag bei 6 Stunden bei 26C. Sie erfolgte unter ständiger Carbogen-Begasung in kleinen Inkubationsröhrchen (Bestell.Nr: 55.468, Fa. Sarstedt, Nürnberg), die mit Aluminiumfolie vor Lichteinwirkung abgeschirmt waren. Das nicht cytotoxische Detergens Cremophor EL (0.5%) und der Chelatbildner TPEN wurden der Inkubationslösung

[

zugesetzt, um eine Steigerung der Lösbarkeit und eine schnellere Penetration durch die Zellmembran zu ermöglichen. Nach 6 Stunden wurden die Präparate der Inkubationslösung entnom-men und über 15 min ohne elektrische Stimulation in 37C warmer, oxygenierter Krebs-Henseleit-Lösung inkubiert. Dann wurde die Muskelfaser wieder zwischen Vibrator und Kraftaufnehmer plaziert und erneut auf optimale Länge vorgedehnt. Nur die Muskelfasern, die mindestens 90% der initialen isometrischen Kraftamplitude und der isotonen Verkürzung erreichten, wurden in das weitere Meßpro-tokoll zur Analyse des intracellulären Calciumtransienten aufgenommen.

]

Anmerkungen

Stark verkürt ,modifiziert und Zusammenfassend wiedergegeben. Hindemith: auch hier sehe ich keine längeren wörtlichen Übernahmen. Dass es sinngemäß um die gleichen Sachverhalt geht, ist nicht verwunderlich, da ähnliche Versuchsanordnungen beschrieben werden. Wenn das ein Plagiatsfragment sein soll, dann muss die genaue Übernahme herausgearbeitet werden, das Fragment wohl gekürzt werden --> vorerst verdächtig

Sichter

[6.] Awb/Fragment 063 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:49 (Kybot)
Erstellt: 17. November 2011, 17:14 Bummelchen
Awb, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Vahl 1995, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen, Graf Isolan, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 63, Zeilen: 3-10, 13-24
Quelle: Vahl 1995
Seite(n): 7-8, Zeilen: S.7,25-26 - S.8,1-22
Die Kontraktion des Herzens beruht auf der Anlagerung der kontraktilen Proteine Aktin und Myosin. Ein weiteres Protein - das Troponin - reguliert die Aktivierungs-und Deaktivierungsprozesse. Werden die kontraktilen Proteine mittels Calcium aktiviert, so bilden sich sogenannte "Querbrücken" aus (Brenner und Eisenberg 1986, Brenner 1988). Schematisch kann dies als folgende Gleichung dargestellt werden:
Gleichung

wobei A = Aktin, M = Myosin; AM = Aktomyosin, k(a) die Assoziation und k(d) die Dissoziation der Reaktion darstellt. [...]

Das Ausmaß der Kraftentwicklung ist der Anzahl der ausgebildeten Querbrücken (AM) proportional. Die Anzahl der sich ausbildenden Querbrücken wiederum ist von Aktivierungsprozessen, die über einen Anstieg des cytosolischen Calciumspiegels reguliert werden, abhängig (Klempt et al. 1981, Peiper et al. 1986, Vahl et al. 1991). Dieser Calciumspiegel kann bei der Analyse gehäuteter Muskelfasern extern moduliert werden und erlaubt somit die vergleichende Analyse der Calciumsensitivität verschiedener Muskelpräparate. Sobald sich der Kopf des Myosinproteins am Aktinfaden festgemacht hat, tritt eine Konformationsänderung ein, welche die beiden Proteine gegeneinander verschiebt. Unter Verbrauch eines Moleküls ATP dissoziiert der Myosinkopf vom Aktinfaden ab und begibt sich in Ausgangsposition, um bei einer erneuten Aktivierung einen neuen Zyklus zu durchlaufen.

Die Kontraktion des Herzmuskels besteht in ihrer letzlichen "Endstrecke" in einer repetitiven Interaktion der sogenannten kontraktilen Proteine Aktin (A) und Myosin (M). Dem Troponin kommt die Rolle eines "Schalters" zu, durch den der kontraktile Apparat angeworfen oder ausgestellt werden kann. Zwischen Aktin und Myosin bilden sich nach Aktivierung brückenförmige Querverbindungen aus, die sogenannten Querbrücken (51, 52, 53, 57, 136). In grober Vereinfachung entsteht dabei aus Aktin und Myosin Aktomyosin. Dabei kennzeichnet k(a) die Assoziation, k(d) die Dissoziation der Reaktionsprodukte (180).


Gleichung

Die Anzahl der ausgebildeten Querbrücken (AM) kann dabei als proportional zur entwickelten Kraft des Muskels gelten (Ausmaß der Kraftentwicklung). Die Anzahl der sich ausbildenden Querbrücken ist im intakten Präparat abhängig von den Aktivierungsprozessen, die über einen Anstieg des intracellulären Calciums die Anzahl der aktivierten Querbrücken regulieren (180, 237, 313). Im gehäuteten Papillarmuskelpräparat kann diese Variable kontrolliert werden, da der Aktivierungsgrad des kontraktilen Apparates durch die freie Calciumionenkonzentration der Badlösung vorgegeben ist. Nach Anlagerung der Querbrücke am Aktinfilament vollzieht sich an der Querbrücke eine Konformationsänderung, die dem eigentlichen kraftgenerierenden Schritt entspricht. Unter Hydrolyse von ATP dissoziiert die Querbrücke nachfolgend vom Aktinfilament ab, um bei entsprechender Aktivierung einen neuen Zyklus zu durchlaufen.

51) Brenner B (1988). <br>Effect of Ca2+ on cross-bride turnover kinetics in skinned single rabbit psoas fibres: implication for regulation of muscle-contraction <br>Proc Natl Acad Sci; 85: J265-J269

52) Brenner B, Eisenberg E (1986) <br>Rate of force generation in muscle: correlation with actomyosin ATPase activity in solution. <br>Proc Natl Acad Sei USA; 83; 3542-3546

53) Brenner B, Eisenberg E (1986b) <br>The mechanism of muscle contraction. biochemical,mechanical and structural approaches to elucidate cross-bridge action in muscle. <br>Basic Res Cardiol, 81 Suppl 1: 1-15

57) Bretschneider HJ, Hellige (1976) <br>Pathophysiologie der Ventrikelkontraktion - Kontrakti1itat, Inotropie, Suffizienzgrad und Arbeitsökonomie des Herzens. <br>Verh Dtsch Ges Kreislaufforschg 42:-30

81) Fabiato A, Fabiato F (1979) <br>Calculator Programms for computing the composition of the solutions containing multiple metals and ligands used for experiments in skinned muscle cells. <br>J Physiol (Paris) 75: 463-505

136) Herrmann C, Wray J, Travers F,Barman T (1992) <br>Effect of 2,3-butanedione monoxime on myosin and ATPases. An example of an uncompetitive inhibitor. <br>Biochemistry 31: 12227-12232

180) Klemt P, Peiper U, Speden RN, Zilker F (1981) <br>The kinetics of post-vibration tension recovery isolated rat portal vein: the influence of temperature and calcium. <br>J Physiol (Lond), 312: 281-296

236) Pearlman ES, Weber KT, JanicKi JS. Pietra G, Fishman AP (1982) <br>Muscle fiber orientation and connective tissue content in the hypertrophied human heart <br>Lab Invest 46 : 158-164

312) Vahl CF, Bauernschmitt R, Bonz A,Herold U, Ziegler S, Lang A, Hagl S (1992) <br>Contractile behaviour of skinned papillary muscle in mitral valve disease Thorac <br>Cardiovasc Surg, 40: 253-260

313) Vahl CF, Bauernschmitt R, Herold U, Wischmeyer K, Hagl S (1992) <br>Analyzing contractable response in demembranized pig papillary muscle fibres: the influence of Calcium, resting force and temperature. <br>Thorac Cardiovasc Surg 39: 329-339

Anmerkungen

Dicht an Vahl (1995) aber durchaus selbstständig formuliert und mit eigenen Ergänzungen (z.B. im hier nicht wiedergegebenen Teil).

Sichter

[7.] Awb/Fragment 064 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:49 (Kybot)
Erstellt: 17. November 2011, 17:21 Bummelchen
Awb, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Vahl 1995, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen, Graf Isolan, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 1-11
Quelle: Vahl 1995
Seite(n): 9-10, Zeilen: S.9, 4-10.14-19 + S.10,4-9
[So wird durch das Ausmaß der gegenseitigen Über]lappungsmöglichkeiten von Aktin und Myosin die Anzahl der verfügbaren Interaktionsplätze mitbestimmt. Durch eine schrittweise Vordehnung des Präparates kann somit der optimale "Arbeitsbereich" gefunden werden, der bei einer Aktivierung in einer maximalen Kraftentwicklung resultiert. Die Geschwindigkeit des Kontraktionsablaufes wird im wesentlichen durch die Assoziations- bzw. Dissoziationsgeschwindigkeit der kontraktilen Proteine bestimmt. So ist die Kraftentwicklung proportional zu der Konzentration von AM, die Geschwindigkeit der Kraftentwicklung proportional zu k(a) bzw. zu k(d). Eine Methode die Querbrückenzyklusgeschwindigkeit analysieren zu können, stellt die bereits oben beschriebene "vibrationsvermittelte force - clamping - Technik" am gehäuteten Muskelpräparat dar (Abb.2). Durch das Ausmaß der gegenseitigen Überlappung der kontraktilen Proteine Aktin und Myosin wird die Zahl der verfügbaren Interaktionsplätze mitreguliert. Daher führt die schrittweise Dehnung des Präparates bis zu einem Optimum zu einer Zunahme der Überlappungszone und damit der maximalen Kraftentwicklung ("Rekrutierung von Querbrücken" durch passive Vordehnung). [...]

Die Geschwindigkeit des Kontraktionsablaufes wird durch die Assoziations- bzw. Dissoziationskonstanten der Querbrückenbildung determiniert. Damit ist das Ausmaß der Kraftentwicklung proportional zur Konzentration von Aktomyosin (AM) (Gleichung 1), die Geschwindigkeit der Kraftentwicklung proportional zu k(a) bzw. k(d) in Gleichung 1 (18, 180, 239, 240). [...]

Die Bestimmung der Geschwindigkeit, mit der der kontraklile Apparat arbeitet - die sogenannte Kinetik der "Aktin-Myosin-Interaktion" bzw. die "Querbrückenzyklusgeschwindigkeit" - , erfordert hingegen den Einsatz spezieller Meßmethoden (107, 199, 318), zu denen die vibrationsvermittelte "force-clamping"-Technik gehört.

Anmerkungen

Fortsetzung von S.63

Sichter

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