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BefundeBearbeiten

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Als betroffen festgestellt wurden bisher (Stand: XXX) folgende Kapitel, die sich teilweise als vollständig übernommen erwiesen haben – siehe Klammervermerke:
  • 2. LITERATURÜBERSICHT
  • 2.1 Geschichte der Dentalkeramiken
  • 2.2 Dentalkeramiken in der Zahnmedizin (S. 2-4): Seite 3
  • 2.2.1 Industriekeramik (S. 4-5): Seiten 4, 5 – [vollständig]
  • 2.3 Herstellungsverfahren für vollkeramische Restaurationen [Anf.] (S. 5): Seite 5 – [vollständig]
  • 2.3.1 Sinterverfahren (S. 5): Seite 5
  • 2.3.2 Gussverfahren (S. 6): Seite 6 – [vollständig]
  • 2.3.3 Pressverfahren (S. 6): Seite 6 – [vollständig]
  • 2.3.4 Computergestützte Herstellung
  • 2.3.4.1 Cerec-System (S. 7-8): Seite 7
  • 2.5 Vollkeramische Inlays und Teilkronen
  • 2.5.2 Präparation (S. 15-16): Seite 15
  • 2.5.4 Keramikrestaurationen in vivo (S. 19-22): Seite 22
  • 2.6 Rissbildung in Zahnhartsubstanzen
  • 2.6.1 Definiton, Häufigkeit und Lokalisation von Rissen (S. 22-23): Seite 22
  • 2.6.5 Präparationsrichtlinien und in vitro Untersuchungen (S. 26-31): Seite 27
  • 4. MATERIAL UND METHODE [Anf.] (S. 36): Seite 36 – [vollständig (wörtlich)]
  • 4.2 Präparation und Teilkronenherstellung
  • 4.2.1 Präparation (S. 37-39): Seite 38.

Die QuelleBearbeiten

  • Die Quelle Stangl (2009) beschreibt eine Studie, die in wesentlichen Aspekten identisch zur Studie ist, die in der untersuchten Arbeit beschrieben ist. Obwohl aus wissenschaftlicher Sicht ein Ergebnisvergleich interessant gewesen wäre, wird in der untersuchten Arbeit Stangl (2009) nicht erwähnt. Die weitgehende Parallelität der beiden Studien wird durch folgende Punkte illustriert:
  • Die Titel der beiden Dissertationen haben die gleiche Aussage:
  • Stangl (2009): "Einfluss der Präparation ausgedehnter Kavitäten auf die marginale Adaptation und die Rissbildung im Schmelz von Keramikteilkronen"
  • untersuchte Arbeit: "Einfluss der Präparation ausgedehnter Kavitäten auf die marginale Adaptation von Keramikteilkronen und die Rissbildung im Schmelz"
  • Die Gliederung der beiden Studien ist im Wesentlichen identisch.
  • Drei von vier zentralen Fragestellungen sind in beiden Studien identisch.
  • Die verwendeten Methoden in den beiden Studien sind identisch (siehe Fragment 036 01) und beide Studien untersuchen 48 Backenzähne.

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Auf Seite 22, Zeile 16, verwendet der Autor Anführungszeichen, um ein Zitat kenntlich zu machen. Allerdings ist befremdlich, dass dann für das Zitat zwei Quellen angegeben sind, und dass in Stangl (2009) das Zitat ähnlich, aber nicht identisch zu finden ist, siehe Fragment 015 01.
  • Die zum Zeitpunkt der Einreichung der untersuchten Dissertation gültige Promotionsordnung der Medizinischen Fakultät der Universität Regensburg vom 12. Juni 2008 (PDF) enthält u.a. folgende Aussagen und Bestimmungen:
  • § 1 Doktorgrad
    „(1) Die Promotion dient dem Nachweis der Befähigung zu selbständiger wissenschaftlicher Leistung.“
  • § 6 Dissertation
    „(1) Die Dissertation ist eine wissenschaftliche Abhandlung und muss in Form und Inhalt wissenschaftlichen Ansprüchen genügen. Der Doktorand muss in dieser Abhandlung wissenschaftliche Probleme selbständig und methodisch einwandfrei bearbeitet haben. [...]
    (5) Der Dissertation sind beizufügen: [...]
    2. eine Erklärung mit folgendem Inhalt: 'ich erkläre hiermit, dass ich die vorliegende Arbeit ohne unzulässige Hilfe Dritter und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Hilfsmittel angefertigt habe. Die aus anderen Quellen direkt oder indirekt übernommenen Daten und Konzepte sind unter Angabe der Quelle gekennzeichnet. [...]'.“
  • § 13 [...] Entzug des Doktorgrades
    „(2) Wird eine Täuschung erst nach Aushändigung der Urkunde bekannt, so kann nachträglich das Promotionsverfahren als nicht bestanden erklärt werden.“

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 10 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 90 Seiten im Hauptteil. Auf 1 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 1.1% entspricht.
    Die 90 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 89
0%-50% Plagiatsanteil 0
50%-75% Plagiatsanteil 0
75%-100% Plagiatsanteil 1
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 1% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, )

650px

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.


Anmerkung: Die Grafik repräsentiert den Analysestand vom XXX.

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