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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 003, Zeilen: 01ff komplett
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 010, 011, Zeilen: 010: 20-26; 011: 1-11
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Tabelle 1: Unterschiede in der Zusammensetzung von Porzellan und Dentalkeramik

Dentalkeramiken bieten Vorteile, durch die sie als Restaurationsmaterial in der Zahnheilkunde stark an Wert gewonnen haben:

- Ästhetik (48;101)

- Biokompatibilität (30;48;54;89;101)

- Hohe chemische Stabilität in der Mundhöhle (30;89)

- Geringe Plaqueakkumulation (54;101)

- Geringe thermische Leitfähigkeit (48;127)

- Kein toxisches oder allergenes Potential (48;101)

Nicht zu vernachlässigen sind zahlreiche Nachteile der Dentalkeramik, die es nach wie vor zu verbessern gilt: Keramik ist ein äußerst sprödes Material und besitzt kein plastisches Formungsvermögen (61). Dadurch ist bereits bei sehr geringgradigen Gefügefehlern die Gefahr der Rissbildung in der Keramik erhöht (48;54;89). Weitere Merkmale sind hohe Härte (Druckfestigkeit) und Frakturen beim Überschreiten der Elastizitätsgrenze (sog. Sprödbruchverhalten); (48;54).

Die für die zahnärztliche Praxis und Dentallabore erhältlichen keramischen Werkstoffe zur Herstellung von vollkeramischem Ersatz sind vielfältig. Eine Einteilung der entsprechenden Dentalkeramiken (s. Abb. 1) kann nach der werkstofflichen Zusammensetzung, nach dem Herstellungsverfahren, der Befestigungsweise und der klinischen Anwendung vorgenommen werden (10;101;118).


30. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung 1: Grundlagen und ihre Verarbeitung. Thieme Verlag, 2005.

48. Gernet W, Biffar R, Schwenzer N, Ehrenfeld M. Zahnärztliche Prothetik. Thieme Verlag, 2007.

54. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47:659-664, 1992.

89. Marx R. Moderne keramische Werkstoffe für ästhetische Restaurationen-Verstärkung und Bruchzähigkeit. Dtsch Zahnärztl Z 48:229-236, 1993.

101. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 56:575-576, 2001.

127. Touati B, Miara P, Nathanson D, Schmalz G. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restauration. Urban & Fischer, 2001.

61. Hickel R, Kunzelmann KH. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997.

10. Blatz M. Langzeiterfolg vollkeramischer Restaurationen im Seitenzahnbereich. Quintessenz 52:887-900, 2001.

118. Schmidseder J, Rateitschak KH, Wolf HF. Farbatlanten der Zahnmedizin: Nr. 15, Ästhetische Zahnmedizin. Thieme Verlag, 1998.

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Tabelle 1: Zusammensetzung von Porzellan und Dentalkeramik

Dentalkeramiken bieten Vorteile, die sie als Restaurationsmaterial in der Zahnheilkunde ideal erscheinen lassen:

- Ästhetik (51,94)

- Biokompatibilität (31,51,56,83,94)

- hohe chemische Stabilität in der Mundhöhle (31,83)

- geringe Plaqueakkumulation (56,94)

- geringe thermische Leitfähigkeit (51,113)

[Seite 11]

- kein toxisches oder allergenes Potential (51,94)

Demgegenüber besitzt dieses Restaurationsmaterial auch zahlreiche Nachteile: Keramik ist ein äußerst sprödes Material und besitzt kein plastisches Verformungsvermögen (71). Dies macht sie besonders empfindlich für winzige Fehler in ihrem Gefüge, die Ausgangspunkt für Risse sein können (51,56,83). Ebenso kennzeichnend sind die hohe Härte (Druckfestigkeit) und Frakturen beim Überschreiten der Elastizitätsgrenze (Sprödbruchverhalten); (51,56).

Heutzutage steht dem Zahnarzt eine Reihe von verschiedenen keramischen Werkstoffen zur Herstellung von vollkeramischem Zahnersatz zur Verfügung. Die Klassifikation der erhältlichen Dentalkeramiken (s. Tab. 2) kann nach ihrer werkstofflichen Zusammensetzung, nach ihrem Herstellungsverfahren, nach ihrem Befestigungsverfahren und/oder ihrer klinischen Anwendung erfolgen (8,94,107).


31. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung, Band 1, Grundlagen und ihre Verarbeitung. Hüthig Verlag, 1996.

51. Gernet W, Biffar R, Schwenzer N, Ehrenfeld M. Zahnärztliche Prothetik. 3 ed. Thieme Verlag, 2007.

56. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47: 659-64, 1992.

83. Marx R. Moderne keramische Werkstoffe für ästhetische Restaurationen - Verstärkung und Bruchzähigkeit. Dtsch Zahnärztl Z 48: 229-36, 1993.

94. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt? Gemeinsame Stellungnahme der DGZMK und DGZPW. Dtsch Zahnärztl Z 56: 575-6, 2001.

113. Touati B, Miara P, Nathanson D. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restaurationen. Urban & Fischer, 2002.

71. Kunzelmann KH, Hickel R. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997.

8. Blatz M. Langzeiterfolg vollkeramischer Restaurationen im Seitenzahnbereich. Quintessenz 52: 887-900, 2001.

107. Schmidseder J, Rateitschak KH, Wolf HF. Ästhetische Zahnmedizin. Band 15, Thieme-Verlag, 1998.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Die Verfasserin bemüht sich, die Herkunft des Textes zu verschleiern, jedoch verwendet sie die selbe Inhaltliche Reihenfolge, dieselbe Reihenfolge bei Aufzählungen sowie dieselben Literaturverweise.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

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